PFARRVERBAND WAGING
BÜRO DES PFARRVERBANDES
Seestr. 8, 83329 Waging am See 

Tel: 08681 218/ Fax: 08681 - 4216/ E-Mail: PV-Waging@ebmuc.de

ANGEBOTE UND INFOS AUS DEM PFARRVERBAND



Das Leben ist schön

Gessenberger Kunstsommer- Das wars für heuer!

Der Gessenberger Kunstsommer war auch dieses Jahr ein schöner Erfolg und eine willkommene Abwechslung um den Gessenberg hinaufzusteigen und Corona ein wenig hinter sich zu lassen. Heimische Künstlerinnen und Künstler regten mit ihren Bildern zum Nachdenken an.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Gebetsanliegen werden an den Walchsee getragen
Gemeindereferent Martin Riedl präsentiert die „Schatztruhe“ mit 170 Zetteln, die Gläubige aus dem Pfarrverband mit ihren Anliegen beschrieben und dann in die „Klagemauer“ in der Kirche St. Leonhard gesteckt hatten. All diese Anliegen werden nun auf die coronabedingt sehr stark reduzierte Wallfahrt nach Walchsee mitgenommen.
Text/Foto: Hans Eder

Gebetsanliegen im Gepäck

Normalerweise wären Anfang Juli an die 200 Wallfahrer in Richtung Walchsee zur Kirche St. Johannes der Täufer aufgebrochen. Schon zum achten Mal hätte die immer von Gemeindereferent Martin Riedl organisierte Wallfahrt des Pfarrverbands Waging stattgefunden – aber, wie bei so vielen anderen Unternehmungen, machte Corona einen Strich durch die Rechnung.
Bereits im Februar waren die Planungen und die Ausschreibung angelaufen. Wie immer gab es verschiedene Möglichkeiten der Teilnahme: entweder zwei Tage wandern von der Haustür weg oder einen Tag lang ab Schleching, eine Tour per Fahrrad, die wieder Hilde Krasauskeite begleitet hätte, oder eine Busfahrt für die Senioren, um die sich Margit Huber und Gabi Fenninger gekümmert hätten. Diesmal hätte es erstmals sogar eine Gruppe gegeben, die unter Leitung von Hans Greisberger mit dem Motorrad nach Walchsee gefahren wäre. Aber all das ist jetzt Makulatur. Und doch fällt die Wallfahrt nicht gänzlich aus.
Nach langem Hin und Her hat sich folgende Alternative ergeben: Etliche kleine Gruppen begeben sich auf Wanderschaft, die immer nur kleine Strecken zurücklegen. Die erste Gruppe geht von St. Leonhard nach Siegsdorf, die zweite dann vom Mammutmuseum aus nach Egerndach. Die dritte Gruppe geht weiter bis Schleching. Die letzte Etappe wird dann am darauffolgenden Tag zurückgelegt. Jede Gruppe kümmert sich selbst um die Hin- und Rückfahrt. Auch die Wegstrecke muss selbst ausgesucht werden. Manche Teilnehmer sind sie sogar schon teilweise abgegangen. „Die Wallfahrtsbegeisterung und das Engagement ist faszinierend“, freut sich Martin Riedl.

Er selbst hatte die Idee zu dieser kleinen WAllfahrts-Version gehabt und dazu das Projekt „Klagemauer“ initiiert. Über die Pfingstferien war, wie berichtet, in der Kirche St. Leonhard eine Klagemauer aufgebaut worden. Zwischen die Ziegelsteine konnten die Menschen kleine Zettel mit ihren Anliegen, Wünschen, Bitten und Gebete stecken, was auf sehr gute Resonanz stieß: „Mich freut es sehr, dass sehr viele Menschen dieses Angebot und auch die Klagemauer angenommen haben“, sagt Riedl. „In zwei Wochen haben sich 176 Zettel mit Gebetsanliegen darauf angesammelt.“
Und das Besondere daran: Alle diese Gebetsanliegen werden nun von St. Leonhard aus von vier Gruppen ins Österreichische getragen. Immer etwa zehn Personen sind etappenweise an zwei Tagen unterwegs. Im Rucksack werden diese Zettel, die in einer Schatztruhe aufbewahrt sind, mitgetragen und dann, wenn die letzte Gruppe in Walchsee angekommen ist, in der Pfarrkirche ein Jahr lang aufbewahrt. In der Osternacht 2021 werden die Gebetsanliegen dann im Osterfeuer verbrannt.

„Was mich sehr freut ist, dass sich auch wieder Menschen gemeldet haben, die sonst gar nicht zu den Stamm-Wallfahrern gehörten und mich angesprochen haben, dass sie gerne mitgehen wollen.  Insgesamt sind es 38 Personen, aufgeteilt in vier Gruppen, die privat unterwegs sind und die Anliegen der Menschen mittragen. Alles natürlich im Sinne der derzeitigen Corona-Auflagen. Das Ziel im nächsten Jahr steht auch: Es wird wieder der Walchsee sein- aber dann in gewohnter Form“, resümiert Riedl hoffnungsfroh. Auf dass die Tradition fortgesetzt werde.
Schon zu ganz unterschiedlichen Zielen sind die Frauen und Männer des Pfarrverbands in den vergangenen Jahren mit ihren persönlichen Anliegen gewallfahrtet: nach Maria Kirchental bei Lofer, Maria Kunterweg in der Ramsau, Maria Ettenberg bei Marktschellenberg, Maria Plain bei Salzburg, Maria Stern am Simsee, St. Ulrich am Pillersee und im vergangenen Jahr zur Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Gars am Inn. Inhaltlich ging es immer um ganz unterschiedliche Themen, die Gemeindereferent Riedl festlegte. Vergangenes Jahr war es das Motto „Tun, was der Tag verlangt!", das dem selig gesprochenen Kaspar Stangasinger zugesprochen wird, der auch bis zu seinem frühen Tod Direktor im Seminar in Gars am Inn war. he

Andacht zur Mittagszeit in St. Martin 2020

Wiederholung folgt?

Die Gremien des Pfarrverbandes bescheinigten, das die Matineén zur Freude wunderbare geistliche Angebote waren. Von Mai bis Ende Juli 2020 boten die halbstündigen Andachten vielen Musikerinnen und Musikern Raum und Platz ihre Instrumente nach dem Lockdwon wieder aus den Koffern zu nehmen und vor einem Publikum zu spielen. Inhaltlich vom Pastoralteam getaltet, boten die Andachten die Möglichkeit die Seele zu tanken.

Klagemauer in St. Leonhard
Foto/ Bild: Hans Eder

Klagemauer in St. Leonhard

Unsere Kirchen im Pfarrverband sind offen!

Coronazeit
Pfarrer Andreas Ager (rechts) bespricht mit den Helfern die Abläufe des Gottesdienstes, insbesondere die Sitzordnung für die Besucher.
TEXT/ BILDER: Hans Eder

Auch im Pfarrverband Waging erstmals wieder Besucher bei Messfeiern zugelassen

Waging am See. Auch im Pfarrverband Waging haben am Wochenende die ersten Gottesdienste in der Corona-Zeit stattgefunden, zu der auch wieder Besucher kommen durften. Allerdings fanden und finden auch weiterhin die Gottesdienste in der Kirche St. Martin in Waging statt: je zwei für die drei Pfarreien. In Otting, St. Leonhard, Mühlberg und Gaden gibt es derzeit keine Gottesdienste, auch keine Maiandachten, und während der Woche auch in Waging nicht.

Pfarrer Andreas Ager war am Wochenende gut gefordert: Nicht weniger als sechs Gottesdienste hat er mit im Durchschnitt 30 bis 40 Besuchern gefeiert – je zwei für jede Pfarrei. Dazu kam noch am Sonntag um 11.30 Uhr Wortgottesdienst mit Gemeindereferent Martin Riedl, der allerdings nur sehr schwach besucht war, wohl auch wegen des Muttertags, wie der Pfarrer vermutete.

Bei den Gottesdiensten am Sonntagmorgen, die für die Pfarrei Waging gedacht waren, hat die Waginger Kolpingfamilie mit je vier Leuten den Ordnungsdienst übernommen. Bei der Wort-Gottes-Feier waren Mitglieder von Jung-Kolping eingeteilt. Der Ablauf war sehr gut, stellten die Kolping-Ordner danach zufrieden fest. Die Kirchenbesucher hätten sich gut an die Anweisungen wie Mundschutz und Abstand gehalten. Nun sucht die Kolpingfamilie für die nächsten Sonntage zu den 8.30- und 10-Uhr-Gottesdiensten noch Ordner bis zum Alter von 65 Jahren.

Maximal 70 Personen - im Erdgeschoß 55 und auf der Empore etwa 15 – finden mit den notwendigen Abständen aktuell in der Kirche Platz: pro Bank zwei Personen, was mit Schleifchen gekennzeichnet ist -  im gleichen Haushalt lebende Personen dürfen eine komplette Bank benutzen – und viele Bänke sind ganz gesperrt, so dass sich zwischen den Reihen ein Abstand von zwei Metern ergibt. Nach dem Gottesdienst wurden die Kirchenbänke mit Seifenwasser abgewischt. Alle Anwesenden außer dem Altardienst mussten den ganzen Gottesdienst über Mundschutz tragen. Auf die Spendung der Kommunion wurde aus hygienischen Gründen verzichtet, dafür gab es am Schluss eine eucharistische Anbetung.

Pfarrer Ager fand es im Gespräch mit der Heimatzeitung „angenehmst, endlich wieder zusammen mit Leuten Gottesdienst zu feiern“. Er dankte den Helfern, die tolle Arbeit geleistet hätten. Die Regelung, derzeit Gottesdienste nur in dem einen Gotteshaus in Waging abzuhalten, findet er gut: Die Waginger Kirche sei dafür am besten geeignet, und es sei vom Aufwand her einfacher, nur eine für die Corona-Erfordernisse zu „präparieren“ statt alle drei.

Mit den Besucherzahlen ist er zufrieden. Denn er verstehe sehr gut, dass Kirchenbesuch mit Mundschutz und den vorgeschriebenen Abständen schon gewöhnungsbedürftig sei. Eine Besucherin habe dies treffend zum Ausdruck gebracht: Einerseits habe es ihr getaugt, mal wieder in der Kirche zusammenzukommen, andererseits sei es fast schon „ein bisserl gruselig“ gewesen.

In seiner Predigt – sechs Mal innerhalb von 24 Stunden, „ganz schön viel“, wie Pfarrer Ager selbst meinte – machte er den Menschen Mut in den Zeiten der Krise. „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ zitierte der Pfarrer ein Versprechen von Jesus: „Die Welt zeigt, dass sie uns los werden will. Aber bei Gott haben wir immer ein Zuhause, bei ihm fliegen wir nicht raus.“ Und dann nahm Ager noch Bezug auf eine weitere Zusage von Jesus: „Ich bin der Weg.“ Derzeit wisse keiner so recht, wie es weitergehe, alle in der Welt seien ziemlich ratlos, welcher Weg der richtige sei. Da tue es gut, wenn es jemand gibt, der in dieser Unsicherheit einen Weg aufzeigt.

Pfarrer Ager, so seine abschließende Feststellung, ausgesprochen zufrieden mit den staatlichen und auch kirchlichen Regelungen in der Corona-Krise. Und er hat absolut kein Verständnis für die aktuellen Demonstrationen dagegen: „Ich verstehe nicht, dass man hier sein eigenes Leben und das von anderen aufs Spiel setzt.“ he
Coronazeit
Bild: Hans Eder
Mit solchen Schildern wurden die Gottesdienstbesucher über Verhaltensmaßregeln und die Platzverteilung informiert.

Wir feiern wieder öffentliche Gottesdienste!

Bitte beachten Sie dazu folgende Grundregeln für die Coronazeit in unserem Pfarrverband, gültig ab 05.05.2020:

1. Alle öffentlichen Gottesdienste finden in der Pfarrkirche St. Martin statt, weil dort am meisten Platz ist und die Hygieneregeln dort am Besten verwirklicht werden können.
2. Da nur 70 Plätze zur Verfügung stehen, feiern wir am Wochenende sieben Gottesdienste für den Pfarrverband, davon am Samstag immer um 17 und 19 Uhr für die Ottinger, am Sonntag um 8.30 und 10 Uhr für die Waginger, am Sonntag um 17 und 19 Uhr für die St. Leonharder (Messfeiern ohne Kommunionausteilung, aber mit eucharistischem Segen). Darüber hinaus gibt es sonntags um 11.30 Uhr jeweils einen speziellen Gebetsgottesdienst zur Coronazeit mit alternativer Gestaltung, besonders für Jüngere und Familien.
3. Es besteht Mundschutzpflicht in der Kirche.
4. Den Anweisungen des Ordnungsdienstes ist absolut Folge zu leisten.
5. Wenn mehr Gläubige kommen als Plätze zur Verfügung stehen, so müssen diese zu einem späteren Termin kommen.
6. Es braucht keine Voranmeldung im Pfarrbüro, aber rechtzeitiges Erscheinen.
7. Risikopatienten und Kranke sollten unbedingt zu Hause bleiben und dort eventuell Fernsehgottesdienste schauen.
8. Es gibt keine Werktagsgottesdienste.
9. Maiandachten und Bittgänge entfallen.
10. Erstkommunionfeiern und Fronleichnamsprozessionen finden nicht statt.
11. Rosenkranzgebet ist nur einzeln möglich und nicht in der Gruppe, damit gerade Ältere nicht gefährdet sind.
12. Gebetsintentionen können vorerst nicht gehalten werden. Bereits angegebene Gebetsintentionen für Verstorbene werden zu späteren Zeiten gehalten.

Beste Gesundheit und Freude am Wiederaufleben des gemeinsamen Gebetslebens, wenn auch in spezieller Form wünscht von Herzen das Pastoralteam, Pfarrer Andreas Ager, Gemeindereferentin Waltraud Jetz-Deser, Praktikant Felix Sterflinger und Gemeindereferent Martin Riedl

Geistliche Angebote

Hausgottesdienste

Liebe Pfarrangehörige,
die Hausgottesdienste brachten uns über die Zeit in der es keine öffentlichen Gottesdienste gab.
Für den Monat Mai bieten wir hier eine Maiandacht an, die zuhause oder mit ihrer Hausgemeinschaft an den wunderbaren Kapellen unseres Pfarrverbandes gebetet werden kann.

Nachfolgend unser Angebot:

Aktueller Aufruf zu Corona von Bürgermeister Matthias Baderhuber und Pfarrer Andreas Ager am 24. April 2020


Liebe Mitbürger und Mitchristen,

leider ist das Corona-Virus auch in unserer Gegend nun sehr aktiv: Wir müssen einige Tote deswegen beklagen und haben auch schon Erkrankungen ganzer Familien, wo sehr unterschiedliche Leidensgeschichten dann passieren von relativ mild bis total lebensbedrohend und dies durchaus in allen Altersstufen.
So bitten wir dringend um Einhaltung der Schutzmaßnahmen, vor allem Abstand halten (2 m), Mundschutz tragen beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch freiwillig bei sonstigen Gelegenheiten, desinfizieren von häufig berührten Gegenständen und oftmaliges gründliches Händewaschen, sowie sofortige telefonische Meldung bei eindeutigen Krankheitssymptomen (Schnupfen, Husten, Halsweh, extrem Kopfweh, Verlust des Riech- und Geschmackssinns, Atembeschwerden, Gliederschmerzen) in ihrer Arztpraxis oder Meldestelle, Tel. 116 117.
Weiterhin sind die Kirchen bei uns für privates Gebet offen, für gemeinsame Gottesdienste geschlossen, Ausgangsbeschränkungen in Kraft, Feiern und Zusammenkünfte verboten, Spaziergänge zum frische Luft tanken mit im Haushalt wohnenden Familienmitgliedern erlaubt.
Besonderen Schutz braucht die Risikogruppe der Alten. Das Seniorenheim bleibt für Besucher deswegen geschlossen. Auch Schulen und Kindergärten haben nur Notbetrieb, bzw. starten mit Abschlussklassen nach Ansage.
So bitten wir Sie um viel Disziplin, appellieren an unsere gemeinsame Verantwortung, das Virus zurück zu dämmen, sind im Gebet mit Ihnen verbunden und wünschen beste Gesundheit und hoffentlich bald wieder andere Lenbensumstände als jetzt ...

Bürgermeister Matthias Baderhuber und Pfarrer Andreas Ager


Pfarrer des Pfarrverbandes Waging

Frohe und gesegnete Ostern!

Liebe österliche Christen im Pfarrverband Waging!

Euer Pfarrer Andreas Ager wünscht Euch gerade wegen der bedrängnisvollen Zeitumstände ein besonders inniges Osterfest 2020.

Hier ein Gedanke, der mich heuer besonders bewegt:  Im Philipperhymnus heißt es von Jesus: „Er war gehorsam bis zum Tod am Kreuz“. Obwohl der Herr allen Grund gehabt hätte, vor dem Kreuz davon zu laufen und ja auch damit gerungen hat am Ölberg „Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“, so ist Jesus seinen Weg ans Kreuz trotzdem tapfer gegangen, war seiner Mission treu, hat´s ausgehalten und durchgehalten und ist dann zum Ostersieger geworden.

Ja, einen langen Atem und eine Disziplin brauchen wir heutigen Menschen auch gerade, um die Corona-Krise zu meistern. Es ist wahrlich nicht leicht, die Massenquarantäne durchzuhalten, auf viele, sonst ganz normale Freiheiten zu verzichten, in der Angst auf Ansteckung leben zu müssen, krank zu werden und nicht zu wissen, ob es am Ende doch gut ausgeht…
Aber es gibt keine andere Alternative als Durchzuhalten und „gehorsam zu sein, was der Vater Staat, was das Corona-Virus uns auferlegt. Und es hilft uns der Osterglaube, dass nicht nur nach unserer irdischen Existenz im Himmel ein „Happy-End“ auf uns wartet, sondern schon hier in der Welt hoffentlich bald wieder bessere Tage kommen werden und das Gute neu triumphiert, weil Gott es mit uns lebt.

Die englische, uralte Queen, die „alte Lis“, hat mich echt beeindruckt, dass sie ihrem Volk so viel Mut macht durchzuhalten und viele andere gute Politiker auch in unserem Land tun dies ebenfalls.
So möchte auch ich uns alle ermutigen, dem Ostersieg zu trauen und unser jetziges, gegenwärtiges „Coronazeit-Kreuz“ ohne Murren auf uns zu nehmen und das Beste daraus zu machen, wie es dieser Tage sooft geschieht in vielen großartigen Mitmenschlichkeitsgeschichten geradewegs in unserer Mitte.

Ob es die zahlreichen Wünsche zum Gesundbleiben sind, die Menschen einander zurufen, ob es die vielen Anstrengungen sind, dass Menschen einander in der Not helfen, ob es die Jugendlichen bei uns sind, die sich aus Rücksicht auf die ältere Risikogruppe diszipliniert benehmen, ob es so viele Familien sind, die nun ganz intensiv miteinander die Zeit verbringen, ob es so viele stille Beter sind, die in ihren Gebeten den Himmel zu Hilfe rufen, alle wollen mithelfen, die Krise zu überwinden.

Dazu segne und ermutige uns an Ostern der dreifaltige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
 
PS:     Ich freu mich schon riesig darauf, wenn wir wieder Feste des Glaubens miteinander feiern können und die geistliche Gemeinschaft untereinander auch körperlich spüren dürfen und nicht nur geistig wie zur Zeit.

Ihr Pfarrer Andreas Ager


Szene aus dem Passionsspiel 2016

Die PASSION als HÖRSPIEL!

In diesem Jahr hätten wir im Pfarrverband das Passionsspiel für Kinder aufgeführt. Dies ist leider nicht möglich.
Darum habe ich in einem "Heimstudio" kurzerhand die szenische Darstellung als Hörspiel mit meiner Familie aufgenommen. So ist es uns allen möglich am Palmsonntag und auch am Karfreitag die Passion Christi zu hören.
Nehmen Sie sich Zeit! Lassen Sie sich ansprechen, fühlen sie mit!

Die Passion darf uns durchaus in diesen Tagen nachdenklich stimmen. Vielleicht finden wir für uns Antworten für diese besondere Zeit!
Viel Kraft! Fühlen Sie sich getragen! Bleiben Sie gesund!
Hier finden Sie das geistliche Angebot für den Palmsonntag!

Im Namen des gesamten Pastoralteams wünschen wir gesegnete Kar- und Ostertage!

Es grüßt herzlich
Martin Riedl

St. Leonhard am Wonneberg

Die Kar- und Ostertage!

Das Jahr 2020 fordert uns alle in besonderer Weise heraus unser Christsein anders zu leben als wir es gewohnt sind. Wir laden Sie ein die verschiedensten Angebote wahrzunehmen. Im Verlauf dieser Seite finden Sie Angebote aus unserem Pfarrverband bzw. auch aus unserem Erzbistum.

Die Kar- und Osterwoche:
Pfarrer Andreas Ager wendet sich in einer Tonaufnahme an den Pfarrverband!


Hier finden Sie Informationen, wie wir als Christen im Pfarrverband mit der momentanen Situation umgehen.

Seniorenheim St. Martin
Palmbuschen- Symbole zum Anfassen

Hoffnungsvolle Palmbüscherlgrüße an das Seniorenheim St. Martin in Waging

Mit einem Palmbüscherl in der Hand möchte  die für das Seniorenheim St. Martin zuständige  Seelsorgerin, Waltraud Jetz-Deser ausdrücken: „Wir denken an auch, auch, wenn wir uns nicht persönlich die Hand geben oder gemeinsam Gottesdienst feiern können“ Der Frauenbund Waging hat voran mit Hannelore Böhm über 70 kleine Büscherl gefertigt. Sie wurden von Pfarrer Ager gesegnet und  das Seelsorgeteam hat sie mit einem Gruß in Textform versehen.  Der Leiter des Seniorenheims Hubert Sailer freut sich über diese Geste für die Einrichtung, die nun schon seit drei Wochen nur für das zuständige Personal die Türen öffnen darf.  Die Zweige werden  am Palmsonntag von den Pflegekräften auf den einzelnen Stationen verteilt.
Besonders  ältere Menschen freuen sich über Bräuche wie die Palmbuschen. Sie erinnern an ihre Kindheit, aber auch an viele Palmsonntage, die sie vielleicht in ihrem Leben gefeiert haben.  Zugleich stellen sie als Symbol die Brücke her zur christlichen Botschaft.  Die Palmzweige sind ein uraltes Königsattribut, ein Siegeszeichen über den Tod. Die Menschen winkten Jesus mit solchen Zweige zu. Sie setzten in Jesus die Hoffnung: Du bist der Sieger über den Tod, das Dunkle. In unsere Gegend wurden die Palmzweige von den Zweigen des Weidenbaums , also den Palmkätzchen aber auch des Buchsbaumes oder anderen immergrünen Zweigen ersetzt. In unserer Gegend erhalten die Palmbuschen oder auch Palmbesen genannt oft noch bunte  Bänder und der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch daran je länger der Palmbesen um so besser. Nach der Prozession werden die Palmbuschen auf die Feldern, in den Garten, auf das Familiengrab unter den Dachfirst oder in den Herrgottswinkel getragen. Ein paar „gweichte“ Palmkatzerl kamen früher auch in den Stall und wurden den Kühen unter das Futter gemischt.
Gleich ob jung oder alt, Glaube braucht Nahrung über die Sinne, Symbole zum Anfassen.
Die Palmbuschen sind, wo immer sie dann auch ihren Platz finden, Zeichen für Hoffnung und Vertrauen in das Leben und Gegenpol zu Misstrauen, Unfriede und Unheil. Viele Märtyrerfiguren in unseren Kirchen zeigen uns dies mit erhobenen Haupt und einem grünen Palmzweig in der Hand.
 
GRin W.Jetz-Deser

März2020
M. Riedl, 31.03.2020

Ein Zeichen der Solidarität

Haben Sie sich schon gewundert?

Jeden Abend um 19:30 Uhr läuten die Glocken in den Türmen unserer Kirchen im Pfarrverband.
Damit schließen wir uns anderen Bistümern und Landeskirchen an und wollen ein Zeichen der Verbundenheit setzen und gleichzeitig zum Gebet aufrufen.

Fühlen Sie sich getragen durch die Schwingungen unserer Glocken und durch die Verbundenheit im Miteinander des Gebets.

Wir sind ansprechbar, Tel: 218!

Zusammenstehen in der Corona- Zeit
Stand: 19.03.- 40 Menschen aus dem PV bieten Hilfe an!

Zusammenhelfen!

Bürger für Bürger!
Spontan haben sich im Pfarrbüro aus dem Pfarrverband gemeldet um ggf. Hilfsbedürtigen oder älteren Menschen Lebensmittel, Medikamente oder Notwendendes an die Türe zu bringen.

Brauchen Sie Hilfe?
Wir helfen gerne und vermitteln!


Rufen Sie im Pfarramt an:
Di- Fr: 9-12 Uhr und Do 15-18 Uhr

WEITERE ANGEBOTE

Ein Gebetsangebot! Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

Für Familien mit Kindern

Unser Erzbistum München und Freising


PS4

Jesus mit seinen Jüngern

PS1

Die Hohenpriester beschweren sich über Jesus. Sie wollen ihn umbringen!

PS2

Der HERR wird verurteilt.

PS6

Jesus mit seinen Freunden beim letzten Abendmahl!

PS 5

"Lass das Petrus! Wer Gewalt anwendet, der wird durch Gewalt umkommen!"

PS3

Jesus vor Pilatus!



Termine im Pfarrverband Beachten Sie unsere Gottesdienstordnung

Hier finden Sie alle wichtigen Termine rund um Waging am See.