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St. Michael

Adlgasser Str. 21, 83334 Inzell, Telefon: 08665-219, E-Mail: St-Michael.Inzell@erzbistum-muenchen.de

Aktuelles aus der Pfarrei Inzell/Weißbach


Gruppe Meditationssaal
Müde, aber zufrieden fuhren wir am Sonntag nach dem Gottesdienst nach Hause.

Firmvorbereitung in Inzell

Das Herzstück der Inzeller Firmvorbereitung ist das Besinnungswochenende in Maria Eck. Wie letztes Jahr erlebten die 25 Firmbewerber mit ihren bis zu 10 Begleitern dort eine besondere Zeit an einem beeindruckenden Ort.
Bereits am Freitagabend ging es nach dem Zimmerbeziehen los mit tollem Essen, Spaß und Spiel, tiefgründigen Gesprächen in geschlechtergetrennten Gruppen und einer mystischen Nachtwanderung.
Am Samstagvormittag machten wir uns Gedanken über die Zeichen und Symbole der Firmung, um ein Gespür dafür zu bekommen, was bei der Firmspendung genau passiert. Danach durften die Firmbewerber Zeit mit sich selbst verbringen. Nach einer kurzen thematischen Hinführung suchten sie sich bei starkem Schneetreiben einen Ort in der Natur, um über ihr Leben mit allen seinen hellen und dunklen Seiten und ihre Beziehung zu sich selbst, zu Gott und zu ihren Mitmenschen nachzudenken. Diese Erfahrungen wurden in den anschließenden Glaubensgesprächen mit den erwachsenen Begleitern vertieft.
Am Abend wurden nach einer Kooperationsübung das Seehuberhaus und die Begleiter auf Jugendtauglichkeit getestet. Bis auf die Türen der Bubenzimmer und eine Deckenlampe wurde der Test erfolgreich bestanden.
Am Sonntag wurde das Haus nach einem ausgiebigen Frühstück trotz allgemeinen Schlafmangels in Rekordzeit gemeinsam wieder auf Vordermann gebracht. Zum Abschluss feierten wir einen Gruppengottesdienst mit Agapefeier im Meditationsraum. Beim Gottesdienst wurden die Erfahrungen des Wochenendes miteinander geteilt. Besonders positiv wurde die tolle Gemeinschaft, aber auch die Glaubensgespräche in vertrauter Atmosphäre erlebt.
Das Vorbereitungsteam hofft, dass das was gesät wurde weiter wachsen kann. 
Koop
Bei der Kooperationsübung „Turm bauen“ konnten die Buam, wie auch die Mädels zeigen, wie gut sie zusammenarbeiten.
Firmprojektchor
Beim Gruppengottesdienst im Meditationsraum war ein Teil des Firmprojektchors mit dabei, um die Lieder zur Firmung einzuüben.
Mädels im Schnee
Die freie Zeit in der Natur wurde ganz unterschiedlich genützt.

21 Sternsinger in fünf Gruppen waren wie jedes Jahr am 6. Januar in Weißbach unterwegs und sammelten 1600 EUR.

In einem Vorbereitungstreffen und einem thematischen Gottesdienst wurden die Sternsinger auf das diesjährige Thema „Frieden im Libanon und weltweit“ eingestimmt. Prägend dabei war die Goldene Regel „Behandle andere so wie du selbst behandelt werden willst“ und das Friedensgebet „Herr mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens“. Frieden entsteht dort wo wir nicht nur an uns selbst denken, sondern versuchen unsere Mitmenschen zu verstehen und durch Geben selbst Empfangende werden. Passend zum Thema gestalteten die Kinder und Jugendlichen Friedenstauben als Zeichen dafür, dass sie selbst als Friedensbotschafter unterwegs sind und mit ihrem Engagement einen Beitrag für den Frieden im Kleinen und im Großen leisten. Ein herzliches Vergelts Gott allen, die zum Gelingen der Aktion in Weißbach beigetragen haben, allen voran Judith Schuler.                   Philip Moser
Sternsinger WB
Sternsinger WB 2

Sternsinger 2020

Inzeller Sternsinger sammeln 8900 EUR für benachteiligte Kinder

Die Sternsinger der Pfarrei Inzell St. Michael sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 8900 EUR kamen bei ihrer Aktion in Inzell zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind. 2 Tage lang waren 67 Mädchen und Jungen sowie viele jugendliche und erwachsene Begleiter in 18 Gruppen unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.
 
„Am Anfang war es schon sehr anstrengend, weil es stark geregnet hat. Aber insgesamt hat es uns wieder richtig viel Spaß gemacht“, freute sich die Gruppe von Miriam, Josefine, Hanna und Barbara (siehe Foto). „Schön war es auch zu sehen, wie sich die Leute gefreut haben, wenn wir gekommen sind.“ Johanna Schmuck, eine der diesjährigen Hauptorganisatorinnen fand es richtig klasse, dass sich auch dieses Jahr wieder so viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg gemacht haben und dass auch die Firmbewerber im Nachhinein Spaß hatten, auch wenn sie zum Teil nicht ganz freiwillig unterwegs waren. „Das Schöne am Sternsingen ist, dass alle im Nachhinein ein gutes Gefühl haben. Diejenigen die unterwegs waren und diejenigen die besucht wurden.“
 
Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 62. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden. Die Sternsinger zeigten mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich. 

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Libanon werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern hatten sich die Sternsinger aus Inzell, z.B. im Rahmen eines thematischen Gottesdienstes auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten.
Bericht Philip Moser, Foto Hans Huber

Firmlinge
Beim Sozialprojekt in der Firmgruppe haben die Firmlinge Julia, Jessi, Anna und Stefan aus Inzell Adventskränze selbst gebunden und verkauft. Den Erlös von 436 € spendeten sie der Kinderkrebshilfe. Julia, Jessi und Julias Mama Christine überreichten das Geld beim Flohmarkt an Rosmarie Baumgartner, 1. Vorsitzende des wohltätigen Vereins.

Familiengottesdienst

Weg der Liebe in den Advent

Adventlicher Familiengottesdienst in St. Vinzenz
(wb) Zusammen mit dem Pfarrgemeindereferenten Philip Moser, feierten junge Familien aus Inzell und Weißbach a.d.A., in der Weißbacher St. Vinzenzkirche einen beeindruckenden Wortgottesdienst, in dem Kinder Türen in den Advent öffneten und lichtvolle Wege aufzeigten. Vorbereitet hatte die Feier Heidi Dufter und Barbara Fries vom Familiengottesdienstkreis. Musikalisch umrahmte den Gottesdienst die Organistin Rita Staat-Holzner sowie Maria Holzner auf der Ziach im Duo mit Teresa Steinbacher auf der Gitarre.

Eröffnet wurde der Gottesdienst mit dem verheißungsvollen Lied: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. In seiner Begrüßung ging Philip Moser auf den Brauch des Frauentragens ein, der seit einigen Jahren in Inzell und Weißbach a.d.A. gepflegt wird. Während der Adventszeit wandert auf diese Art und Weise ein Marienbild durch die Familien um dort jeweils einen Tag zu verweilen. Ziel ist es, die Familien zu animieren eine adventliche Ruhepause einzulegen und mit gemeinsamen Beten oder Singen, Maria und Josef bei ihrer Herbergssuche zu unterstützen. Speziell diese Woche ist nun für junge Familien reserviert, wie Moser ankündigte. Kernthema des Gottesdienstes waren die Worte des Apostel Johannes: „Bereitet den Herrn den Weg“. Der Familienkreis hatte mit den Kindern als Symbol dafür einen „roten Teppich“ kreiert auf dem wichtige Wegbereiter wie Geduld, Trost, Hoffnung, Einmütigkeit und Annahme in Liebe von Kindern nacheinander erklärt und platziert wurden.

Um den Weg von Gott zu den Menschen symbolisch darzustellen, zierte den Kopf des Teppichs eine Friedenstaube, am anderen Ende war eine Gruppe von Menschen dargestellt. Mit der Umsetzung der genannten Themen könnte, wie Moser sagte, ein Weg der Liebe, nicht nur beim Gottesdienst, sondern auch im Alltag werden, der Türen im Herzen und Türen im Zusammenleben aufzustoßen vermag. Als Symbol für ein friedliches Miteinander bildeten alle gekommenen Kinder einen großen Kreis um den Altar, beteten das Vater unser und wünschten sich, wie auch die übrigen Gottesdienstbesucher, den Frieden durch Handschlag und eine freundliche Geste. Mit dem Lied: „Wir sagen Euch an, den lieben Advent“ wurde der Familiengottesdienst stimmungsvoll abgeschlossen.    Bilder Werner Bauregger