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St. Michael

Adlgasser Str. 21, 83334 Inzell, Telefon: 08665-219, E-Mail: St-Michael.Inzell@erzbistum-muenchen.de

Aktuelles aus der Pfarrei Inzell/Weißbach


Inzeller Trachtler gedenken der Jungfrau Maria

Feierliche Maiandacht in Breitmoos an der Judas Taddäus Kapelle
Inzell (hw) – Die traditionelle Maiandacht der Falkastoaner Inzell fand wieder an der Judas Thaddäus Kapelle in Breitmoos bei Familie Bauer statt, die auch mit Gabi Maier für die gesamte Abwicklung verantwortlich war. Für die musikalische festliche Gestaltung sorgte wieder das Inzeller Harfenduo mit Sofia Kötzinger und Lisa Holzner. Scheinbar haben die Trachtler einen guten Draht zu Petrus, denn die Maiandachtsbesucher hatten Glück mit den äußeren Bedingungen - das Regenwetter machte eine Pause und die Abendsonne sorgte für eine besondere Stimmung.

Pater Cleetus zelebrierte die Maiandacht zu Ehren Maria, die nach seinen Worten nicht nur die Mutter Gottes, sondern auch unsere Mutter ist. Im Mai, dem ‚schönsten Monat des Jahres‘ feiern wir Maiandachten und verehren Maria, unsere Fürsprecherin.

Hochzeit zu Kana als Evangelium
Das Evangelium handelte von der Hochzeit von Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte und nach längerer Zeit wieder seine Mutter Maria trifft. Die Gottesmutter ist ein Mensch wie wir alle. Sie ist freundlich, geht auf Feste und ist gern unter Menschen. Auf der Hochzeit zu Kana beweist sie Feingefühl und ein Gespür für die Situation. Sie will helfen und bittet Jesus um ein kleines Wunder. Der Wein ist ausgegangen und unsere Freunde sollen ja gut versorgt sein, deshalb brauchen wir Gottes Hilfe. „Auch wir suchen Wunder und besuchen Wallfahrtsorte. Wunder passieren, wenn wir daran glauben", so Pater Cleetus. Die Situation mit dem ‚Ausgehen des Weines‘ verglich der Geistliche mit Hochzeiten bei uns, wenn das Bier und das Schnitzel aus sind. „Darüber sind wir bestimmt auch nicht begeistert".
Jesus weist Maria zurück bei der Bitte um Hilfe. ‚Ich bin nicht gekommen, um hier zu helfen‘. Dennoch ermuntert Maria die anderen, bereit zu sein, wenn Jesus ruft. Ebenso sollten wir Jesus vertrauen, auch wenn wir seine Schritte nicht immer verstehen. Machen wir uns bereit für die entscheidende Stunde und bereiten uns darauf vor.

Mitglieder des Trachtenvereins D’Falkastoaner Inzell waren mit eingebunden
Die Fürbitten wurden vorgetragen von den Mitgliedern des Trachtenvereins angefangen von den Kindern über die Frauen bis zum Trachtenvorstand Markus Kötzinger. Mit dem Lied ‚Maria, Dich lieben‘ endete eine sinnliche und für alle vertrauensvolle Maiandacht an der Judas Taddäus Kapelle in Breitmoos.
Pater Cleetus und Markus Kötzinger dankten allen Besuchern für die Teilnahme an der Maiandacht und besonders Gertraud und Hans Bauer für das liebevolle Herrichten der Kapelle und Gabi Maier für die Vorbereitung der Feier. Ebenso den beiden Harfenspielerinnen Sofia Kötzinger und Lisa Holzner für ihre schönen Beiträge. Laut dem Trachtenvorstand ist der Draht nach oben zu Petrus nach wie vor ‚heiß gestrickt‘ und so „haben wir wieder einmal großes Glück mit dem Wetter gehabt".
Bei einem gemütlichen Beisammensein im Hause Bauer ließ man den Maiandachtsabend angemessen ausklingen.
Maiandacht Fürbitten
Die Fürbitten bei der Maiandacht der Falkastoaner Inzell wurde von den Mitgliedern des Trachtenvereins mit Vorstand Markus Kötzinger (li.) vorgetragen.
Maiandacht Pater
Die Judas Taddäus Kapelle in Breitmoos war zur Maiandacht der Inzeller Trachtler von Gertraud und Hans Bauer liebevoll hergerichtet worden und war so ein echter Blickfang für die Mitfeiern
Maiandacht alle
Viele Gläubige feierten die Maiandacht der Inzeller Trachtler an der Judas Taddäus Kapelle in Breitmoos mit und sorgten durch aktive Teilnahme für ein gutes Gelingen.
Maiandacht Harfe
Für die musikalische Gestaltung sorgte das Inzeller Harfenduo mit Sofia Kötzinger (li.) und Lisa Holzner.

Palmweihe Weihe2
Inzells Pater Cleetus segnete die vielen mitgebrachten Palmbuschen. Bei kaltem Winterwetter in Inzell (2°C und teilweise einsetzender Graupel) wurde die Palmweihe zwischen dem Rathaus und der Bäckerei Höck durchgeführt. Die Musikkapelle Inzell sorgte für den musikalischen Rahmen.

Palmweihe in Inzell mit vielen Gläubigen am Rathaus

Leidensgeschichte Jesu wurde vorgetragen durch die Theater AG der Schule
Inzell (hw) - Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der letzte Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt wieder die sogenannte Karwoche. Die katholischen Gemeinden erinnern an die Leidensgeschichte Jesu und die darauf folgende Auferstehung mit der Palmprozession. So auch in Inzell, wo die Palmweihe in diesem Jahr bei winterlichen und kalten Temperaturen (2° C) wieder zwischen dem Rathaus und der Bäckerei Höck abgehalten wurde.

Sehr viele Kinder und Erwachsene kamen mit ihren Palmbuschen, um sie von Pater Cleetus segnen zu lassen und nach der Messe zu Verwandten und Bekannten zu tragen - es ist der Stolz der Kinder und sie werden dafür natürlich auch angemessen belohnt.
Segnung der ‚Palmzweige‘ durch Pater Cleetus
Die Musikkapelle Inzell eröffnete die Feier beim Einmarsch von Pater Cleetus mit den Ministranten und der Geistliche begrüßte die vielen Erwachsenen, aber vor allem alle Kinder mit ihren Palmbuschen. „Es freut mich, dass so viele trotz der kalten Temperaturen gekommen sind", so Cleetus zu Beginn. Damals vor über 2000 Jahren wurde Jesus, der auf einem Esel durch Jerusalem ritt, ein großartiger Empfang bereitet. Er wurde von der Menge gefeiert und die Leute riefen ‚Hosanna, Du bist der wahre Gott, Du bringst uns den Frieden. Dich wollen wir uns anschließen‘. Nach den Worten von Pater Cleetus wollen auch wir den Frieden und das zeigen wir mit dem Einzug Jesu und dem Wedeln der Palmbuschen. Doch die Situation kann sich schnell ändern. „Damals jubelte die Menschenmenge Jesus zu und sang Hosianna und nur eine Woche später überwog der Hass und sie riefen ‚Kreuzige ihn‘. So änderten die Leute in kurzer Zeit ihre Meinung", so der Geistliche. Jesus ist unser Leben und deshalb sollten wir ihm nachfolgen, rät Cleetus. Mit den Palmzweigen in den Händen verdeutlichen wir die Liebe und Treue zu Gott. Nach seinen Einführungsworten segnete der Pater die Palmzweige mit Weihwasser und Weihrauch, ehe die große Schar der Gläubigen in die Pfarrkirche St. Michael einzog.
Ergreifendes Passionsspiel der Theater AG der Grundschule Inzell
Bestens vorbereitet in mehreren Proben wurde das Passionsspiel von den Schülern auf kindgerechte und sehr anschauliche Weise vorgetragen, immer wieder verdeutlicht durch die Erklärungen von Religionslehrer Herbert Buchner. Die einzelnen Geschehnisse vom Einzug in den Tempel, dem letzten Abendmahl, dem Verrat durch Judas für 30 Silberlinge bis hin zur Kreuzigung konnten so sehr gut dargestellt und vor allem auch von den Kindern verstanden werden. Fehlen durfte natürlich auch nicht das Bekenntnis von Petrus zu Jesus, der ihn aber dann doch dreimal verleugnete, ehe der Hahn krähte. Herausgehoben wurde auch die Situation, als der Hohepriester Kajaphas das Volk über Jesus urteilen ließ. Daher wurde der Verbrecher Barabas freigelassen und der Sohn Gottes zum Tode verurteilt – ans Kreuz mit ihm! Jesus hat große Angst zu sterben und betet zu seinem Vater. ‚Lass diesen Kelch an mir vorüber gehen‘. Doch die Schrift musste sich erfüllen und so waren die letzten Worte bevor er starb: ‚Dein Wille geschehe!‘ Durch die ausgezeichnete Darstellung der Theater AG war der Gottesdienst für Jung und Alt abwechslungsreich gestaltet und keineswegs langweilig.
Palmweihe Kreuzigung
Die Theater AG der Grundschule Inzell führte das Passionsspiel in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell auf und brachte den Gottesdienstbesuchern auf beeindruckende Art und Weise die letzten Stunden im Leben von Jesus näher.
Palmweihe Beginn
Die Musikkapelle Inzell eröffnete die Palmweihe in Inzell musikalisch, ehe Pater Cleetus (in rot) und Religionslehrer Herbert Buchner (links) den Palmsonntag mit den vielen Gläubigen feierten.
Palmweihe Passionsspiel
Die Kinder der Theater AG präsentierten das Passionsspiel auf sehr nachvollziehbare und anschauliche Weise. So wurde die Leidensgeschichte Jesu allen Gottesdienstbesuchern dargestellt und die Vorstellungen der Kinder waren wirklich.

Kiga Ostern

Ostergottesdienst mit den Kindergartenkindern in der Pfarrkirche

In den vergangenen Wochen staunten wir über die Kraft des Frühlings. Überall können wir beobachten, wie neues Leben erwacht. Wir säten Weizenkörner, um zu sehen, wie daraus frisches Grün erwächst und danken Gott, dass er uns diese wunderschöne Welt geschenkt hat. Die Schöpfung zu bewahren ist eine große Aufgabe, die wir auch Kindern schon vermitteln können.
Im Frühling feiern wir auch das wichtigste Fest für uns Christen, das Osterfest. In biblischen Erzählungen lernten wir Jesus kennen. Er zog mit seinen Freunden durchs Land, machte Menschen froh, heilte und bekehrte sie, wie den blinden Bartimäus und Zachäus, den Zöllner. Weil ihm so viele Menschen nachfolgten, wollten ihn die Mächtigen des Landes loswerden. So verurteilten sie Jesus zum Tod am Kreuz. Doch Jesus ist auferstanden, er lebt. Die Trauer verwandelt sich in große Freude.

Von Jesus geht eine Kraft aus, die uns allen Hoffnung schenkt und Lebensfreude weckt.
 
Diese Frohe Osterbotschaft hörten wir in unserem Ostergottesdienst mit Pater Cleetus am 10. April in der Pfarrkirche. Auch Eltern und Großeltern waren dazu herzlich eingeladen. Unsere Vorschulkinder legten zu den ansprechenden Bildern Symbole nieder, mit Gebeten,   einem Tanz und gemeinsam gesungenen Liedern konnten sich alle in unserer Feier einbringen und diese mitgestalten. Pater Cleetus segnete unsere mitgebrachten Osterkörbe, in denen sich von den Kindern verzierte Osterkerzen, gefärbte Eier, selbstgebackene Osterlämmer und bunte Palmbuschen befanden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Pater Cleetus für das Feiern des Gottesdienstes und wünschen nun allen frohe und schöne Osterfeiertage.                                                    R.S.
Kiga Ostern 1
Kiga Ostern 2

Familiengottesdienst und Fastensuppenessen in Inzell

In der Inzeller Pfarrkirche feierte Pfarrvikar Pater Cleetus mit Gemeindereferent Philip Moser einen Familiengottesdienst mit den Erstkommunionkindern. Unterstützt wurden sie durch Andrea Gietl und Monika Hallweger. Gemeinsam wurde der Gottesdienst mit dem Motto der Fastenaktion „Mach was draus: Sei Zukunft“ und dem modernen Fastenbild mit dem Thema „Mensch wo bist Du?“, das im Altarraum hängt, thematisch gestaltet. Die „Mitsingers“, ein Chor mit Instrumentalbegleitung unter Leitung von Albert Hütter, gestalteten in bewährter Weise musikalisch den Gottesdienst und werden auch die Erstkommunionfeier musikalisch begleiten.
 
Der Pfarrgemeinderat Inzell und Weißbach hat anschließend zum Fastensuppenessen in den Pfarrsaal eingeladen. Frauen und Männer des Pfarrgemeinderats kochten 30 Liter Kartoffelsuppen, ein Syrer kochte eine syrische Suppe und auch Pfarrvikar Pater Cleetus, der aus Indien stammt, kochte eine indische Kartoffelsuppe. Die vielen Besucher ließen sich die unterschiedlichen Suppen schmecken. Für die Kinder war im Keller des Pfarrheims für Unterhaltung gesorgt. Der Erlös von über 500 € wird dem MISEREOR-Hilfswerk gespendet, das mit ihrer Arbeit vielen Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika Hoffnung und Zukunft schenkt und an einer gerechteren Gesellschaft arbeitet.              Hans Huber

Fastenaktion 2019
Erstkommunionkinder tragen die Fürbitten vor, unterstützt durch Gemeindereferent Philip Moser. Über den Kindern im Altarraum das MISEREOR-Hungertuch 2019.
Fastenaktion 2019
"Vater-unser-Kreis" mit den Erstkommunionkindern und Pfarrvikar Pater Cleetus und Gemeindereferent Philip Moser.
Fastenaktion 2019
Franz Osterholzer, Martina Christoph und Pater Cleetus bei der Ausgabe der Suppen.
Fastenaktion 2019
Großer Andrang herrschte bei der Suppenausgabe.

Firmung alle
Insgesamt 20 jungen Christen wurde in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell von Domvikar Monsignore Thomas Schlichting (vorne rechts) das Hl. Sakrament der Firmung gespendet. Hinten rechts Gemeindereferent Philip Moser und links Pater Cleetus.

‚Der Heilige Geist ist nicht fassbar, aber er ergreift uns! ‘

Festlicher Firmgottesdienst in der Inzeller Pfarrkirche
Inzell (hw) – 20 junge Christen durften in der Pfarrkirche St.Michael in Inzell bei ihrer Firmung den ‚Heiligen Geist empfangen‘. Monsignore Thomas Schlichting, der lange Jahre auch in Traunreut als Pfarrer tätig war, spendete den Jugendlichen das Sakrament. Gemeinsam mit Pater Cleetus, Diakon Josef Eixenberger und Gemeindereferent Philip Moser feierte der Domvikar einen sehr festlichen Gottesdienst. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von der „Oberlandler Firm-Combo“, zusammengestellt aus Eltern und fünf Firmlingen unter der Leitung von Martin Lochner.

Philip Moser als Hauptverantwortlicher begrüßte zu Beginn die Firmlinge mit ihren Patern und auch alle Angehörigen und Kirchenbesucher. Firmling David Schillmeier bedankte sich bei Monsignore Schlichting für sein Kommen und drückte im Namen der Jugendlichen seine Freude über den bevorstehenden Gottesdienst aus. Darüber hinaus waren die Firmlinge auch aktiv in den Gottesdienst mit eingebunden.

‚Die Perle im Acker‘
Im Evangelium sprach Diakon Josef Eixenberger vom Reich Gottes. „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.“ Er verglich das Himmelreich mit einem Kaufmann, der schöne Perlen kauft.
Monsignore Thomas Schlichting begann seine überaus ansprechende Predigt mit einer Beschreibung des neuen Kinofilmes Free Solo, in dem der Freikletterer Alex Honnold ohne Seil und andere technische Hilfsmittel den bis zu 1000 Meter hohen Granitfelsen El Capitan im Yosemite National Park  bezwingt. Der Domvikar fragt sich, wie gehe ich mit der Angst um, wenn ich das Risiko selbst in die Hand nehmen möchte. Ähnlich sieht er es mit dem Erwachsen-Werden, das die Jugendlichen, bei allerdings geringeren Risiken, auch selbst in die Hand nehmen wollen und verdeutlichte das mit der Aussage:  ‚Aus Sicht der jungen Leute ist die Pubertät immer die Zeit, wenn die Eltern schwierig werden‘.

Ein Wagnis soll berechenbar sein
„Jesus hat auch das Risiko geliebt, aber dennoch nicht zu viel gewagt. Sein Ziel war immer das Reich Gottes/Gott auf Erden und das beschreibt er in vielen Gleichnissen“. Monsignore Schlichting vertrat die Meinung, dass man nichts dem Zufall überlassen soll und sich gut kennen muss, wenn man ein gewisses Risiko eingehen will. Jeder sollte sich annehmen, wie er/sie ist und herausfinden, was man gut kann. Das Leben ist ein Abenteuer, das gemeistert werden muss mit allen Risiken und Unwägbarkeiten, die das Leben bietet.“Dazua muaß ma a amoi an Batz in d’Hand nehma, so wia im Evangelium der ganze Acker ghaft worn is fia den Schatz“, unterstrich der Domvikar mit beeindruckenden Gesten.

Salbung mit Chrisamöl
Anschließend traten die Firmlinge einzeln mit ihren Paten vor den Altar und wurden mit dem Heiligen Geist in Form von Chrisamöl gesegnet. Dabei sprach Monsignore Schlichting zu jedem Einzelnen ein persönliches Wort und dankte auch den Paten für deren kostbares Amt und die Erfüllung ihrer Aufgaben. Es sei einfach wichtig, wenn Menschen einen begleiten und den Firmlingen zur Seite stehen. Mit der Firmung sieht der Domvikar die Jugendlichen als mündige Christen an. Er dankte den Eltern, den Firmhelfern und Gemeindereferent Philip Moser für die Einführung der jungen Christen in den Glauben. „Es ist wichtig, dass das Ganze immer wieder mit Herz, Hand und Verstand umgesetzt wird“.
Moser wies abschließend nochmal auf die Vorbereitungszeit hin und dankte den Firmlingen für den gemeinsamen Weg. „In diesem Jahr war es einmal anders, als sonst und ihr habt Euch bei den verschiedenen Projekten sehr gut mit eingebracht“. Sein Dank ging auch an die unterschiedlichen Projektleiter in Form einer Rose, und allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.
Besonders bedankten sich die Firmlinge bei Alois Stein für die Kirchenführung, Marlene Egbert, Marc Eicher und Philip Moser für den DJ Gottesdienst, Beate Dufter fürs Kuchenbacken, Hans Pauli und Hubert Dufter (Zimmern des Firmbankerls), Martin Jochner für die musiklaische Gestaltung, Max Hallweger und Josua Hütter (Jugendtreff), Gabi Maier und Martina Mosinger für die Brotbackaktion, Andrea und Peter Gietl (Fahrt nach Freising, Cilly Kremsreiter (Sternsinger), Lucia Jochner-Freitag für das Besinnzungswochenende und das spezielle Glaubensbekenntnis, Elfriede Wörfel und alle, die das Besinnungswochenende in Maria Eck ermöglicht haben.
Am Ende des Gottesdienstes überreichten David und Kilian im Namen der Firmlinge einen Geschenkkorb mit regionalen Köstlichkeiten an Monsignore Thomas Schlichting, der sich auch sichtlich darüber freute. Nach dem gemeinsamen Foto in der Kirche gab es noch einen Stehempfang für alle im Pfarrheim mit der Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen, der von den Firmhelferinnen des letzten Jahres organisiert wurde.
Firmhelfer
Die FirmhelferInnen bekamen von Gemeindereferent Philip Moser für die Vorbereitung der Jugendlichen auf die Firmung eine Rose als kleines Dankeschön überreicht.
Firmung Geistlichkeit
Domvikar Monsignore Thomas Schlichting (2.v.li.) spendete in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell das Sakrament der Firmung. Mit ihm zelebrierten den Gottesdienst v.re. Gemeindereferent Philip Moser, Pater Cleetus und Diakon Josef Eixenberger.
Firmung Combo
Die „Oberlandler Firm-Combo“, unter der Leitung von Martin Jochner (rechts mit Gitarre) sorgte für die musikalische Umrahmung beim festlichen Firmgottesdienst in der Inzeller Pfarrkirche.

Kindergottesdienst am Aschermittwoch

Mit den alten Palmbuschen des letzten Jahres, die die Kinder mitbrachten, wurde am Aschermittwoch-Nachmittag vor der Pfarrkirche ein Feuer von entzündet. Gemeindereferent Philip Moser segnete dann die Asche der verbrannten Palmbuschen des letzten Jahres. Er erklärte den Kindern, dass mit dem Ende der Faschingszeit etwas Neues beginnt. Es beginnt die Fastenzeit, die Zeit der Vorbereitung auf Ostern. Jeder auch noch so kleine Vorsatz kann wie das Senfkorn im Evangelium sein. Ist er einmal gesät, dann geht er auf und wird immer größer und trägt reiche Früchte. Er zeichnete dann ein Kreuz aus Asche auf die Stirn der Kinder mit den Worten: „Beginne neu, Jesus stärkt dir den Rücken!“. Am Schluss des Gottesdiensts bekamen die ca. 40 Kinder von Anni Huber einen Becher voll Erde und Senfkörner mit nach Hause in Anspielung an das Gleichnis vom Senfkorn. HH
Aschermittwoch 2019
Aschermittwoch 2019

Inzeller und Ruhpoldinger Minis unschlagbar beim „fair play“

Nicht zum ersten Mal haben sich die Ministranten aus Inzell und Ruhpolding für das Fußballturnier der Ministranten/-innen im Landkreis Traunstein zu einer Mannschaft „Ruhpzell“ zusammengetan. In der Hans-Straßer-Halle in Kirchanschöring spielten insgesamt zwölf Mannschaften um den Titel. In der Vorrunde konnte „Ruhpzell“ drei von fünf Partien für sich entscheiden. In der Endrunde unterlagen sie allerdings den Minis aus Nußdorf und kamen so auf Platz sechs. Mit großer Begeisterung und Engagement begaben sich die Minis bei guter Stimmung durch die zahlreichen Zuschauer in die Begegnungen. Bei der Siegerehrung wurde die Mannschaft „Ruhpzell“ schließlich von den Veranstaltern in der Wertung „fair play“ als die beste Mannschaft mit den wenigsten Fouls ausgezeichnet und mit einer Brotzeit belohnt, die die Spieler gleich im Anschluss an das Turnier gemeinsam verzehrten. Für Teamgeist und Motivation sorgten die „Manager“ Josua und Kevin.  Am späten Nachmittag fuhren zehn bestens gelaunte Minis mit ihren Begleitern in die Täler der Roten und Weißen Traun zurück. Auch nächstes Jahr wird das Turnier wieder in Kirchanschöring stattfinden, da die Gastgeber den Titel der besten Ministranten-Mannschaft der Dekanate Traunstein und Baumburg erneut für sich entschieden. Ein herzliches Vergelt's Gott an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben!
Minitag
Minitag
Minitag
Minitag

Kirchenverwaltung WB
Von links: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hubert Zach, Kirchenpfleger Mathias Steinbacher, Karl Fuchsreiter, Irmi Schmuck, Heinrich Graf, Fritz Lunghamer, Pfarradministrator Stangl. Bild Werner Bauregger

Neue Kirchenverwaltung eingeführt

Vorstellung beim Vorabendgottesdienst in der Weißbacher St. Vinzenzkirche
(wb) Im Rahmen des Vorabendgottesdienstes, stellte der zuständige Pfarradministrator Otto Stangl aus Ruhpolding die neuen Mitglieder, der im November letzten Jahres gewählten Kirchenverwaltung für die Filialkirchengemeinde St. Vinzenz vor. Gewählt wurden damals Irmi Schmuck, Mathias Steinbacher, Fritz Lunghamer und Heinrich Graf. Ausgeschieden sind nach sechsjähriger Ehrenamtszeit Roswita Bauregger und Karl Fuchsreiter. Allen überreichte Pfarrer Stangl eine Rose. Die beiden Ausscheidenden erhielten zudem ein kleines Abschiedsgeschenk und eine Urkunde. Der alte und neue Kirchenpfleger Mathias Steinbacher, bedankten sich bei den Angehörigen der Filialkirche für das entgegengebrachte Vertrauen. Besonders schön sei es auch gewesen, dass sich mit sechs Kandidaten, sogar zwei mehr zur Wahl gestellt hatten als notwendig und die Wahlbeteiligung sogar größer gewesen sei, wie in der Hauptpfarrei Inzell. Pfarradministrator Stangl dankte den Neugewählten ebenfalls für die Bereitschaft, Verantwortung in der Pfarrei zu übernehmen. Er wünschte Ihnen, dass sie genauso wie Jesus, allen Menschen auf Augenhöhe begegnen und dementsprechend mit ihnen umgehen und in respektvollen Kontakt treten können.

Kirchenverwaltung
V. li. Gemeindereferent Philip Moser, Pfarradministrator Otto Stangl, Kirchenpfleger Franz Kamml, Maria Rabiser, Christian Holzner, Annemie Walch, Helmut Spann, Elisabeth Gehmacher, Ewald Schmauß.

Wechsel in der Kirchenverwaltung Inzell

Im Rahmen des Gottesdienstes am Samstag, 9. Februar wurden die ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet, sowie die neue Kirchenverwaltung der Pfarrei vorgestellt. Verabschiedet wurde Herr Johannes Kecht nach 2 Jahren. Er rückte im Jahr 2017 als Ersatz für Max Christoph nach. Seit 1995 in der Kirchenverwaltung war Herr Ewald Schmauß und davon alle 24 Jahre als Kirchenpfleger. Gemeindereferent Philip Moser dankte ihm für seine Dienste, insbesondere in der pfarrerlosen Zeit im letzten Jahr, als er fast jeden Freitag im Pfarrbüro bei Sabine Hopf anzutreffen war und für die Verwaltung Verantwortung übernommen hat. Als kleines Dankeschön für seine Arbeit bekam er einen Geschenkkorb und einen Gutschein für das Buch „Die 100 schönsten Kirchen Oberbayerns“.
Wieder in die Kirchenverwaltung wurden gewählt, Frau Elisabeth Gehmacher, die wie Ewald Schmauß seit 1995 dabei ist. Herr Franz Kamml ist seit 2001, Frau Annemie Walch ist seit 2007 und Frau Maria Rabiser seit 2013 dabei. Neu in das Gremium gewählt wurden Herr Christian Holzner und Herr Helmut Spann. In der konstituierenden Sitzung Anfang Januar wurde Herr Franz Kamml zum neuen Kirchenpfleger gewählt.

Schneeräumen

Außergewöhnliche Situationen führen zu außergewöhnlichen Erfahrungen.

Als Anfang Januar der Schnee in ganz Inzell immer höher wurde und die Pfarrhofgaragen von Schnee befreit werden mussten, ergriff Martina Christoph vom Pfarrgemeinderat Inzell die Initiative und handelte kurz entschlossen. Sie fuhr zur Unterkunft der Asylbewerber im Berghof und fragte, ob Ihr jemand beim Dach abräumen helfen könnte. Schnell fanden sich vier Männer, drei aus Nigeria und einer aus Sierra Leone, die sofort zur Pfarrhofgarage mitfuhren und mit Freude und großer Hilfsbereitschaft ans Werk gingen. Von der Pfarrsekretärin Sabine Hopf wurden sie mit Proviant versorgt und nach drei Stunden gemeinsamer Arbeit waren die Pfarrhofgaragen von der Schneelast befreit. Eine Tätigkeit, die die vier Männer aus Afrika sicher noch nicht gemacht haben und die auch eine sinnvolle Abwechslung in ihrem Alltag war. Auch die Kommunikation war kein Problem, denn für die vier Männer war Martina einfach die „Mama“.             Hans Huber      Foto: Martina Christoph
Schneeräumen
Schneeräumen

Patroziniumsmesse

Maria war starke und handelnde Frau

Weißbacher feiern ihren Schutzpatron St. Vinzenz
(wb) Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, feierte der Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair mit den Weißbachern ihren Kirchenpatron, den Heiligen Vinzenz von Saragossa. An diesen Heiligen, einer der Erzmärthyrer aus der Frühzeit des Christentums, wir jährlich am 22. Januar gedacht. Mit der Franz-Xaver-Gruber Messe in einer Bearbeitung von Reinhard Seidl aus Bad Reichenhall, Vinzenz-Liedern und Liedern aus dem Gotteslob, umrahmte der Kirchenchor Weißbach, unter Leitung der Organistin Rita Staat-Holzner, den Festgottesdienst hörenswert. Der Weißbacher Trachtenverein war mit seiner Fahne präsent.
Über das Wirken des Heiligen Vinzenz gibt es nur wenige Aufzeichnungen. Der Legende nach lebte und wirkte er, berufen durch Bischof Valerius, im 3. Jahrhundert nach Christi, in der spanischen Stadt Saragossa als Diakon. Wegen seines unbeugsamen Glaubens und seiner Treue zu Gott, marterte man ihn während der Zeit der Christenverfolgung, am 22. Januar 304 in Valenzia grausam zu Tode. Einem martialisch anmutenden Bericht zufolge zerstörte man ihm die Gliedmaßen, riss ihm die Haut mit einem Haken auf und setzte ihn, auf einem Rost gebunden dem Feuer aus. Aus diesem Grund wird der Heilige oft mit einem Grieshaken, wie ihn die Holzknechte zum Bewegen von Holzstämmen oder die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung einsetzten, oder einem Rost in der Hand dargestellt. Selten sieht man ihn mit zwei schwarzen Raben abgebildet, vor derer Gier auf seine sterblichen Überreste ihn, der Erzählung nach, Engel beschützten. Viele Berufsgruppen wie die Seeleute, die Töpfer oder die Winzer wählten ihn zu ihrem Schutzpatron. Auch die Holzknechte verehren ihn als Schutzheiligen. Da gerade die Bewohner in Weißbach a.d.A. lange Zeit von der Arbeit im Wald, als Holzknechte, Fuhrleute, Säger oder als Arbeiterinnen und Arbeiter im Pflanzgarten lebten ist es nicht verwunderlich, dass die 1949/1950 neu gebaute Kirche in Weißbach a.d.A. unter seinen Schutz gestellt wurde und er auf einem Wandgemälde dort präsent ist.
Wie die Mesnerin Maria Bauregger, die für die Messfeier auch passende Texte und Gedanken ausgesucht hatte, zu Beginn der Messe weiter erläuterte, zieren die Wand hinter dem Altar noch weitere Fresken mit der Himmelfahrt Marias, der wundersamen Brot- und Fischvermehrung und dem Weinwunder zu Kana. Der Bildhauer Leopold Hahn stellte in der Altarwandplastik Jesus Christus als Sieger über das Böse uns als Heiland, der sich segnend anbietet, eindrucksvoll dar. Die Hochzeit zu Kana war dann auch Thema des Johannes-Evangeliums und zentrales Thema der Betrachtungen. Gerade eine Hochzeit, bei der sich zwei Menschen von Herzen lieben, ja zueinander sagen und sich für immer binden sei der höchste Ausdruck von Liebe. Das Jesus hier, mit der Wandlung von Wasser zu Wein ein erstes Zeichen gesetzt und ein Bitten, ein Bedürfnis zu 100 Prozent erfüllt habe, dürfe laut Zehentmair nicht dazu verleiten, Gott als einen „Wohlfühlgott“, „Wunschzettelgott“ oder „Wellnessgott“ wahrzunehmen. In der Realität gebe es nämlich unzählige Beispiele, dass etwa die Fürbitten nach Frieden sowohl bei den Verantwortlichen, wie bei Gott offenbar auf taube Ohren stoßen, ja, die Welt unsolidarisch bleibt, die Menschen vornehmlich dem Profit hinterherjagen, Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden und immer neue Kriegsherde entstehen. Dies dürfe aber nicht zur Resignation führen oder dazu, in der scheinbaren Gewissheit: „Das war immer schon so“, frustriert dahin zu leben. Auch die Frühchristen hätten sich immer wieder gefragt, was ihnen der Glaube an Jesus bringe und vor allem, wie dessen Botschaft die Menschen erreichen könne, damit sich diese und die Gesellschaft darauf einlassen. Gerade die Hochzeit von Kana habe Symbolkraft und vermittle zum einen den Aufbruch des Reiches Gottes, zum anderen den Zustand von Glück im Diesseits.
Darüber hinaus ermutige diese Schilderung Menschen dazu, durch ihr Handeln eine Wende in einer Notsituation herbeizuführen. Dies brauchte und brauche aber immer den auslösenden Impuls, den in vielen Situationen die „Anwältin des Lebens“ – Maria gegeben habe. Sie sei es gewesen, die souverän und selbstbewusst handelnd, Jesus anhielt tätig zu werden, obwohl sie damals als Frau keinerlei Rechte hatte. Sie sei es auch gewesen, die den Jüngern die Botschaft von der Auferstehung Jesu übermittelte und diese animierte, sich in Bewegung zu setzen. Zehentmair resümierte: „Ohne Frauen geht nichts, damals wie heute! Besserung, Fortschritt und Änderung gibt es in vielen Fällen nicht durch die Macht der Männer, sondern allein durch das Wesen und das Herz der Frauen.“ Nicht nur die Amtskirche tue sich schwer dies zu realisieren und zu akzeptieren. Zweitausend Jahre habe es auch gedauert, bis in unserer Zivilisation das Frauenwahlrecht eingeführt worden ist. Das Wunder von Kana schreibe allen Christen als Aufgabe ins Stammbuch, die Not der Menschen zu spüren und wahrzunehmen, Not zu wenden und daran zu arbeiten, Mitmenschen für diese elementar wichtige Aufgabe zu gewinnen. Kehrte dies tatsächlich so ein, so wäre dies ein Wunder. In den Fürbitten wurde darum gebetet, Weg aus der Lethargie zu finden, und sich dankbar den Lebensaufgaben mit Freude, Energie und Mitmenschlichkeit zu widmen. Bilder Werner Bauregger
St Vinzenz mit den Wandbildern und Holzplastik
St Vinzenz mit den Wandbildern und Holzplastik
Innenraum 1950
St. Vinzenz im Jahre 1950

2019-01-04 Sternsinger 029
Sternsinger machen sich vom Pfarrheim aus auf den Weg.

Soviel Sternsinger wie noch nie in Inzell unterwegs

Die bundesweite Auftaktveranstaltung der Sternsinger für 2019 war in Altötting mit 2600 Teilnehmern. Die Aktion „Sternsinger“ ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt. 300.000 Sternsinger nehmen bei der bundesweiten Aktion teil, die heuer unter dem Leitwort "Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit" steht und diesmal besonders Kinder mit Behinderung in den Mittelpunkt stellt. In Inzell starteten die Sternsinger mit einer Wort-Gottes-Feier, bei der ein Film gezeigt wurde über die Situation von behinderten Kindern in Peru und einem Projekt, dass das Leben für die Behinderten in diesen armen Ländern erträglicher macht.

64 Kinder ab der dritten Klasse, viele Erstkommunionkinder, Firmlinge und Ministranten haben sich angemeldet und wurden von Philip Moser und seinen fleißigen Helfern in 18 Gruppen aufgeteilt. Es bedarf eines erheblichen Aufwandes in der Vorbereitung, bis alle Sternsinger sich auf dem Weg machen können. Die im Pfarrhaus eingelagerten Gewänder, Turbane, Weihrauchfässer und Sterne wurden im Pfarrsaal bereitgestellt. Am Tag vor der Aussendung schon trafen sich die Sternsinger und viele Helfer im Pfarrsaal zur Kleiderprobe. Gemeindereferent Philip Moser erzählte den Sternsingern von dem Sinn der Aktion, dass sie Segen in jedes Haus bringen und dass mit der Sammlung den Kindern geholfen werden kann, denen es nicht so gut geht. Die Helfer schauten das alle passende Kleidung fanden und alle genau wissen, wo ihr Sammelgebiet ist. Die Sternsinger übten das Sternsinger Lied ein und erfuhren wer ihre Begleitperson ist.

Am nächsten Tag machten sich 10 Gruppen in Inzell auf den Weg nachdem sie von den Helfern eingekleidet, geschminkt und mit Stern, Rauchfass, Weihrauch, Kreide und Sammelbüchse versorgt wurden und Pfarrvikar Pater Cleetus ihnen den Segen mit auf den Weg gab. Die 8 Gruppen, die am zweiten Tag unterwegs waren, hatten Mühe sich durch den Neuschnee zu kämpfen. Bei Gasthäusern und Privatpersonen konnten die Sternsinger Mittagessen, damit sie den anstrengenden Tag auch durchalten. Für viele Sternsinger war es eine neue und interessante Erfahrung. Die Sternsinger lernten in einer kleinen Gemeinschaft Gebiete im Inzeller Tal kennen, wo sie noch nie waren und trafen Menschen, denen sie noch nie begegnet sind. Aber bei fast allen Häusern wurden sie freudig erwartet und für das vorgetragene Segenslied gab es nicht nur was für die Sammelbüchse, sondern meistens auch noch Naschzeug.

Erst am Spätnachmittag waren alle wieder im Pfarrheim und gaben die volle Sammelbüchse ab und die nicht unerheblichen Süßigkeiten und Leckereien wurden möglichst gerecht aufgeteilt. Die Inzeller Sternsinger sammelten 8600 €. Der ganze Betrag kommt dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zugute, das weltweit 2.168 Projekte in 112 Ländern unterstützt. Drei Frauen besuchten am nächsten Tag als Sternsinger auch die Senioren im Chiemgaustift. Am Dreikönigstag war dann beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche der Abschluss der Sternsinger-Aktion und zeitgleich ein Kindergottesdienst im Rathaus.

Erst wenn die Gewänder wieder aufbereitet im zweiten Stock im Pfarrhaus eingelagert sind und die Requisiten im Keller verstaut sind, ist die Arbeit der fleißigen Helfer getan. Über 80 Teilnehmer, Sternsinger und alle Helfer werden zum Dank von der Pfarrei in das Pfarrheim zum Burger-Essen eingeladen. 130 Burger wurden dafür von Franz Osterholzer und Martina Christoph zubereitet.                                   Hans Huber

Sternsingen Wbach 2019_9

Sternsingen bei Schnee und Wind

Ministranten sammeln in Weißbach a.d.A. 1679,20 Euro für Sternsingeraktion 2019
(wb) Tapfer, trotz widriger Witterungsverhältnisse mit nassem Schnee und Wind, machten sich 17 Ministrantinnen und Ministranten in Weißbach a.d.A., nach einem Wortgottesdienst mit Gemeindereferent Philip Moser auf den Weg zu den Familien im Ort. Sie trugen nicht nur den Segen in die Häuser, sondern engagierten sich für die Sternsingeraktion 2019, die in erster Linie behinderten und hilfsbedürftigen Kindern in Peru zu Gute kommt. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Weißbacher Kirchenchor unter Leitung von Rita Staat-Holzner umrahmt.

In schöne Königsgewänder gekleidet, gestalteten die MinistrantenInnen auch den Wortgottesdienst bereits mit. Moser dankte den „Königen“ herzlich dafür, dass sie am letzten Schultag nicht im Bett liegengeblieben sind, sondern sich für hilfsbedürftige Kinder auf den Weg machen und so zum Segen für diese und die Welt werden. Bestens vorbereitet von Judith Schuler und Maria Vötterl erklärten sie etwa die Buchstaben PERU. So stehe das P für Peru, das E für die einzigartigkeit behinderter Kinder, R dafür, dass auch Regen und Schnee kein Hindernis für die Sternsinger sind sich zu engagieren, oder das U für „unser Motto“, nachdem alle die Mitmachen, weltweit und mit den Kindern in Peru zusammengehören. Wie Moser weiter sagte, passe dieses Motto nicht nur zu den Sternsingern, sondern auch zur Pfarrgemeinde. Zur Gemeinschaft um Jesus gehörten nämlich ausnahmslos alle Menschen, egal ob sie reich oder arm sind, ob es Könige, Hirten, Ausgegrenzte, Kranke seien. Auch Engel und insbesondere alle Kinder, egal ob gesund oder behindert und egal welcher Hautfarbe gehörten dazu. Das wichtigste sei es, gerade behinderten Kindern Zutrauen und Selbstbewußtsein zu vermitteln und ihre Fähigkeiten anzuerkennen und zu fördern, den dann sei für diese Kinder alles möglich.
Natürlich wurden die Sternsinger vor ihrer Aussendung noch gesegnet und mit geweihter Kreide und Weihrauch ausgestattet. Auch das Dreikönigslied durften sie den Gottesdienstbesuchern noch zum Besten geben. Dann machten sie sich mit ihrem Schlitten, oder in entlegenen Ortsteilen von Eltern gefahren, auf zu den Familien. Traditionsgemäß singen sie dort ihr Segenslied, und schreiben mit Kreide „20*C+M+B+19“ an die Haus- oder Eingangstüren, was die Bewohner jeden Tag daran erinnern soll, dass Jesus Segen in jedes Haus bringt. Der Weihrauch soll daran erinnern, dass jedes Gebet, wie der Weihrauch, zum Himmel steigt. Wie Judith Schuler mitteilte, kamen in diesem Jahr 1679,20 Euro als Reinerlös zusammen, die nun an die Sternsingeraktion weitergeleitet werden. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle nicht nur den beiden Betreuerinnen Judith Schuler und Maria Vötterl, sondern auch den Fahrern und den Familien, die sich bereit erklärt hatten, die Sternsinger Mittags mit einem schmackhaften Essen zu versorgen.     Bilder Werner Bauregger
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