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St. Michael

Adlgasser Str. 21, 83334 Inzell, Telefon: 08665-219, E-Mail: St-Michael.Inzell@erzbistum-muenchen.de

Corona - Unser Beitrag als lebendige Pfarrei


Pfarrkirche
Pfarrkirche St. Michael in Inzell

Gemeinsame Gebete der Pfarrei

Tägliches Glockenläuten anlässlich der Corona-Krise

Im Einklang mit anderen deutschen Bistümern und evangelischen Landeskirchen sollen ab sofort täglich um 19.30 Uhr zwei Glocken für ca. 3 Minuten läuten. Dies geschieht zum Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit allen Betroffenen und soll den Menschen ein Stück Trost und Zuversicht vermitteln. Zugleich ist dies eine Einladung zum Gebet. Beispielsweise kann man während des Läutens das diözesane Gebet in Zeiten der Corona-Krise beten.

Gebetsläuten neu entdecken

Darüber hinaus möchten wir einladen, das tägliche Gebetsläuten neu zu entdecken.In unserer Pfarrei erklingt es jeden Tag als Mittagsläuten um 12.00 Uhr und am Abend um 20.00 Uhr. Es ist ein täglicher Aufruf, sich für diesen Moment die Verbundenheit mit Gott bewusst zu machen.

  • Das Gebet des „Engel des Herrn“ zu beten, wenn man es auswendig kann
  • Oder während des Läutens die Arbeit zu unterbrechen zur stillen Besinnung.

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie Jesus,  unser Gott und Heiland,  in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:  

für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;  

für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;  

für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz  um die Kranken kümmern; 

für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag  schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;  

für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;  

für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;

für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden; 

für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,  hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.  Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.  Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind,  um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,  so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet  durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit.  In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt,  die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und  die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich:  Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt,  unseren Glauben zu vertiefen  und unser christliches Zeugnis zu erneuern,  indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen  und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Unter dem Schutz des Höchsten

Gotteslob 664/6: Psalm 91   
Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen.
Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.
Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus der Pest des Verderbens. 
Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist seine Treue. 
Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag.
Fallen auch tausend an deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es dich nicht treffen.
Mit deinen Augen wirst du es schauen, wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird.
Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht.
Dir begegnet kein Unheil, deinem Zelt naht keine Plage.
Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie tragen dich auf Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf junge Löwen und Drachen.
Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. In der Bedrängnis bin ich bei ihm, ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben, mein Heil lass ich ihn schauen.

Gotteslob 423: Lied „Wer unterm Schutz des höchsten steht“

Gotteslob Nr. 5/7: Gebet vor einem Marienbild