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St. Michael

Adlgasser Str. 21, 83334 Inzell, Telefon: 08665-219, E-Mail: St-Michael.Inzell@erzbistum-muenchen.de

Rückblick 2020



Ostern im Zeichen von Corona

Normalerweise versammelt sich eine große Schar Palmbuschträger vor der Inzeller Pfarrkirche zur Palmweihe. Dieses Jahr ist alles anders. Die Gläubigen „treffen“ sich zum gemeinsamen Gebet zuhause mit Gebeten, Liedern und Gedanken aus dem Internetauftritt der Pfarrei unter „Corona - Unser Beitrag als lebendige Gemeinde“. Auch eine „Digitale Palmprozession“ mit aktuellen Fotos von Palmbuschen konnte man bewundern. 120 Palmbüscherl wurden von Familie Ober zusammengestellt und fleißige Hände von der Kolpings-Familie Inzell haben 170 Osterkerzen gebastelt. Pater Cleetus hat die Osterkerzen und die Palmbüscherl im Pfarrheim geweiht.
 
Die Osterkerzen wurden dann von Hans Pauli, Vorsitzender der Kolpinsfamilie Inzell, vor seinem Haus im Freien unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften verkauft Der Erlös von den Osterkerzen und Palmbüscherl kommt einem Kinderheim mit Krankenhaus in Bolivien zugute. Die Oberin Sr. Henriette Leisgang bedankte sich mit einem herzlichen Vergelt’s Gott bei den Spendern. Der Kontakt zu dem Orden besteht seit über 50 Jahren und entstand, weil Schwestern von dem Orden im Krankenhaus Inzell tätig waren.
   
Auch die Pfarrjugend und die Ministranten haben sich eine Aktion einfallen lassen. Mit vereinten Kräften wurden 45 Osterkarten für die Bewohner des Chiemgaustifts gebastelt um diesen zu zeigen, dass besonders in dieser schwierigen Zeit jemand an sie denkt.   
   
Als kleiner Beitrag zur Vorbeugung gegen Langeweile für die Zeit der Ausgangsbeschränkung erhielten die Erstkommunionkinder die Möglichkeit ihre Kommunionkerze zu Hause zu basteln. Sie konnten dabei aus drei Kommunionkerzenmotiven auswählen, zu denen Pfarrsekretärin Sabine Hopf Bastelsets mit Schnittvorlagen und den Rohmaterialien zusammenstellte. Obwohl die Erstkommunionen inzwischen auf die Zeit nach Pfingsten verschoben wurden, wurde das Angebot gerne angenommen.      Hans Huber
Palmweihe Pater Cleetus
Pater Cleetus weihte die Osterkerzen und die Palmbüscherl im Pfarrheim.
Palmbüscherl 2020
Philomena und Agnes von Familie Ober beim Basteln des Schmucks für die Palmbüscherl.
Ostern 2020
Die 45 Osterkarten für die Bewohner des Chiemgaustifts.
Ostern 2020
Bastelsets für die Erstkommunionkinder
Die "Digitale Palmprozession" wurde von Josua Hütter mit aktuellen Fotos von Palmbuschen aus der Pfarrei zusammengestellt.

Wort-Gottes-Feier zum 5. Fastensonntag

Inzeller Pfarrkirche
"Pfarrgottesdienst im gemeinsamen Geiste"
Sonntag 29. März 10.00 Uhr

Eröffnungslied: "Kommt herein"
Kreuzzeichen
Wir wollen gemeinsam beginnen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einleitung
Mit dem fünften Fastensonntag beginnt die letzte Woche der Fastenzeit, bevor wir dann mit Jesus zusammen den Weg seines Sterbens gehen und schließlich Auferstehung feiern am Ostertag.
Wenn uns heute die Geschichte von Lazarus und seiner Familie erzählt wird, dann erleben wir „Auferstehung“ mitten im Leben. Die Frohe Botschaft macht Hoffnung auf neues Leben, auf ein Leben nach dem irdischen Tod, aber auch nach den Toden, die wir in unserem Leben erfahren durch zerplatzte Träume, sterbende Beziehungen, Krankheit und Verlust. In all diese bedrückenden Situationen hinein sagt uns der heutige Tag: es geht weiter. Es gibt die Zeit danach. Im Glauben an Jesus Christus finden wir zum Leben, auch wenn wir immer wieder vom Sterben betroffen sind.
 
Kurze Stille
 
Kyrie 
Herr Jesus Christus, mit unseren Ängsten und Sorgen, unseren Unzulänglichkeiten und Schwächen kommen wir zu dir und rufen:
Herr, erbarme dich.

Gemeinde: Herr, erbarme dich.
 
Herr Jesus Christus, mit unserem Misstrauen und Zweifel, unserem kümmerlichen Glauben und unserem mangelnden Vertrauen kommen wir zu dir und rufen: Christus, erbarme dich.

Gemeinde: Christus, erbarme dich.
 
Herr Jesus Christus, mit unserer Sehnsucht nach Heilung und Vergebung, unserem Wunsch nach Trost und Zuversicht kommen wir zu dir und rufen: Herr, erbarme dich.

Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Tagesgebet
Lasset uns beten:
Lebendiger Gott,
du kennst die Dunkelheit und Abgründe unserer Seele.
Du weißt, was in uns hart, ungelöst und verschlossen ist.
Deiner Liebe bleibt nichts verborgen.
Sie erreicht alles und jeden Winkel unserer Existenz.
Führe das, was in uns auf deine Auferstehung wartet,
ans Licht und stärke uns in der Bereitschaft,
unser Leben danach auszurichten.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
A: Amen.

Einführung zur Lesung
Der Apostel Paulus nennt einen Menschen, der ganz und gar in sich gefangen ist: „Vom Fleisch bestimmt.“ Wer sich Christus öffnet, wird ein wahrhaft lebender Mensch.
                                           
Lesung
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer.  Röm 8, 8-11

Evangelium
Aus dem Evangelium nach Johannes JOH 11,1-45


Predigtgedanken

Liebe Mitchristen,
Jesus erweckt Lazarus von den Toten.
Das was da berichtet wird, ist so ganz anders als wir es erleben.
Immer wieder müssen wir Abschied nehmen von Menschen, die uns lieb und teuer waren, denen wir viel verdanken und die unser Leben geprägt haben.
Doch nicht nur der Tod im eigentlichen Sinn belastet uns.
Wie oft stirbt etwas in uns: ein Gefühl vergeht, eine Freundschaft zerbricht, Hoffnungslosigkeit macht sich in uns breit wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder anderen Schicksalsschlägen.
Martha sagt zu Jesus: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.“ Kommen nicht auch uns in der Konfrontation mit dem Tod oder Schicksalsschlägen oft die Fragen nach dem warum. Warum musste das geschehen, wo war da Gott?
Obwohl Martha Jesus zuerst diesen Vorwurf macht, glaubt sie an die Auferstehung.
Jesus spricht ihr und auch uns heute zu: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“
Wenn wir von einem geliebten Menschen Abschied nehmen müssen, heißt das, loslassen können. Den anderen in Frieden gehen lassen, ihn der Liebe Gottes anvertrauen, die stärker ist als der Tod und die über den Tod hinaus Bestand hat.
Aber auch in anderen Schicksalsschlägen können wir auf Gott hoffen und vertrauen und ich denke viele von uns haben es schon erlebt, dass in ganz dunklen Zeiten, die so ausweglos erscheinen, sich irgendwie ein Weg auftut und es weitergeht, obwohl man zuvor nie daran gedacht hätte, auch das ist immer wieder Auferstehung  und das schon zu Lebzeiten.
Wenn Gott uns das alles schon im Leben immer wieder zeigt und schenkt, wie sehr dürfen wir dann voll Zuversicht auf das zugehen, was nach dem leiblichen Tod für uns kommt.
Die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus können wir als Parallele zur Ostergeschichte  - zu seinem eigenen Leben - sehen. Die Erzählung schließt mit den Worten: „Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.“ Zu ihnen dürfen auch wir gehören, wenn wir an Jesus glauben. Wenn wir die Zuversicht haben, dass er uns zum Leben erwecken wird, wenn der leibliche Tod uns einmal ereilt oder Schicksalsschläge uns zu zerbrechen drohen.
Diese Zuversicht wünsche ich Ihnen und mir jeden Tag aufs Neue und möchte mit einem Text von Martin Gutl enden, der überschrieben ist mit

                                   „Auferstanden“.
                                   Grab, das ist:
                                   nicht mehr weiterkönnen.
                                   Grab, das ist:
                                   keine Aussicht haben.
                                   Grab, das ist:
                                   zerbrochene Seele.
                                   Grab, das ist:
                                   ausgeronnen
                                   Grab, das ist:
                                   tot.                  
                                   Auferstanden, das ist:
                                   Aufgaben haben.
                                   Auferstanden, das ist:
                                   Neuland sehen.
                                   Auferstanden, das ist:
                                   Liebe schenken.
                                   Auferstanden, das ist:
                                   vertrauen können.
Amen

Stille
 
Glaubensbekenntnis
Gemeinsam wollen wir unseren Glauben bekennen:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen. Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Fürbitten
Herr und Schöpfer unseres Lebens, zu dir kommen wir mit unseren Bitten, Anliegen, Sorgen und Nöten:
 
Es gibt Situationen, da fühlen wir uns hilflos und ohnmächtig. Herr, schenke uns dann deine heilende Gegenwart.
         
Herr, erbarme dich
 
Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die können wir nicht ungeschehen machen. Herr, öffne die verschlossenen Gräber in uns, so dass durch deine Gegenwart wieder Mut und Zuversicht in unser Leben einzieht.

Herr, erbarme dich
 
Es gibt Glaubenserfahrungen, die nicht erklärbar sind, aber dennoch viel in uns bewirken. Herr, halte sie in uns wach und lebendig, so dass sie uns zu einer tiefen Verbundenheit mit dir führen. 

Herr, erbarme dich
 
Es gibt Menschen, die von uns gegangen sind, deren Verlust uns mit Trauer erfüllt. In den Augen der Welt sind sie tot. Doch im Glauben wissen wir: Wer an dich glaubt, ist niemals verloren. Herr, nehme unsere Verstorbenen auf in dein Reich.
Heute denken wir besonders an: …

Herr, erbarme dich
 
Dein Sohn Jesus Christus hat uns ein Leben in Fülle verheißen. Deshalb machen wir uns trotz Fehlversuchen und Rückschlägen immer wieder neu auf den Weg zu dir. Danke, dass du uns in deiner Liebe entgegen kommst.
Amen.

Lobpreis                       
Wir beten den Lobpreis im GL 675/4
 
Kommunion bedeutet Gemeinschaft
Wir haben das lebendige Wort Gottes gehört und gefeiert.
In der Kirche würde jetzt die Kommunionfeier folgen. Auch wenn dies momentan nicht möglich ist, dürfen wir uns verbunden fühlen mit Jesus und durch ihn mit den Christen auf der ganzen Welt und all unseren verstorbenen Angehörigen.

Vater unser
Wir beten gemeinsam das Gebet, das uns Jesus beigebracht hat und in dem alles ausgedrückt ist, was unser Beziehung zu Gott lebendig hält:
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Friedensgruß
Wo Menschen Neues zulassen, aus den Gräbern der Vergangenheit aufstehen, da entsteht Friede.
Geben wir diesen Frieden weiter an alle, die jetzt bei uns sein können. Doch segnen wir im Geiste auch alle Menschen, die uns trotz räumlicher Trennung nahe stehen.
Der Friede des Herrn sei mitten unter uns.                                                    

Schlussgebet                                                                   
Lasset uns beten
Gott, unser Vater, wir wollen Dir danken:
Wir danken dir für dein Dasein in Bedrängnis und Not.
Wir danken dir für deine Liebe, die uns auch dann umgibt,
wenn wir sie nicht vermuten.
Wir danken dir, dass du die Gräber unseres Daseins öffnest
und sie mit dem Licht der Auferstehung erhellst.
Wir bitten dich: Erwecke deine Gemeinde neu mit deinem Geist
und lass uns so zum Zeichen der Hoffnung werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen

Segensbitte
Wir bitten Gott um seinen Segen:
Guter Gott, wir glauben, dass du uns die Zukunft schenkst
gerade dann, wenn es eng wird in unserem Leben
durch Krisen, Krankheit und Verlust.
Schenke uns Vertrauen gerade in schwierigen Zeiten.
Führe uns selber zur Auferstehung,
wenn manches tot erscheint in unserem Alltag.
Das gewähre und schenke uns der gütige Gott,
 
Kreuzzeichen

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen 

Schlusslied "Jesu dein Licht"                               

Gottesdienstfeier zum 4. Fastensonntag

Inzeller Pfarrkirche
Da zur Zeit keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können, wurden kurzfristig Lesung, Evangelium und Gedanken der Seelsorger zusammengestellt und am Sonntag um 10.00 Uhr online gestellt.

"Pfarrgottesdienst im gemeinsamen Geiste"
22. März 2020 10.00 Uhr
Ort: Wir treffen uns im Internetauftritt der Pfarrei Inzell/Weißbach
unter "Corona - Unser Beitrag einer lebendigen Gemeinde.

Im Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

Segenswunsch

Ich wünsche dir Augen,
mit denen du einem Menschen ins Herz schauen kannst
und die nicht blind werden, aufmerksam zu sein auf das, was er von dir braucht.
Ich wünsche dir Hände, mit denen du zärtlich liebkosen
und Versöhnung bekräftigen kannst
und die nicht festhalten, was du in Fülle hast und teilen kannst: Brot und Liebe.
 
Ich wünsche dir ein Herz, in dem viele Menschen zu Hause sind
und das nicht müde wird, Liebe zu üben und Barmherzigkeit zu zeigen.
 
Dazu Segne euch der Allmächtige und Barmherzige Gott
des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes,
Amen.

Einkehrwochenende von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung

„Der Sehnsucht Raum geben - für eine lebendige
Glaubensgemeinschaft Inzell / Weißbach“

Am Wochenende vom 14. bis 16. Februar verbrachten unsere Pfarrgemeinderäte, unsere Kirchenverwaltung und unser Seelsorgeteam ein wunderschönes Wochenende auf der Fraueninsel. Bei der weiteren Arbeit an unserem Pastoralkonzept wurden wir hervorragend begleitet durch Manfred Bugl und Barbara Maurus von der Gemeindeberatung. Die einzigartige Inselatmosphäre mit einem traumhaften Sternenhimmel und ebensolchen Sonnenaufgängen, die wir auch für unsere treffend vorbereiteten Morgen- und Abendlobe nützten, bildeten dafür einen guten spirituellen Boden.
Am Freitagabend lernten wir uns bei unterschiedlichen Spielen noch besser kennen und hatten zusammen viel Freude. Auf Karten wurde erarbeitet, was wir uns vom Wochenende erwarten und welche Themen wir miteinander besprechen wollen. Das gemeinsame Lachen tat sehr gut und es wurde schnell klar, welch gute und lebendige Gemeinschaft wir sind.
Am Samstagvormittag erzählten wir uns gegenseitig von unseren Kirchenbildern, was uns geprägt hat, wie wir religiös aufgewachsen sind und was uns deshalb für eine lebendige Pfarrei in Inzell und Weißbach wichtig ist. Auch wurde eine gemeinsame Grundlage geschaffen, was ein Pastoralkonzept ist und welche Schritte es braucht, damit dieses in einer guten Art und Weise entstehen kann.
Am Nachmittag konnte sich jeder für einen Themenschwerpunkt entscheiden, der in Kleingruppen erarbeitet und später im Plenum ergänzt wurde. Es wurden auch kritische Themen auf Augenhöhe miteinander besprochen, so dass jeder die Möglichkeit hatte, seine Sicht der Dinge einzubringen. Die Ergebnisse der einzelnen Themen werden aufbereitet und fließen in unser Pastoralkonzept ein.
Bei der Reflexion am Ende des Wochenendes wurde spürbar, dass wir trotz aller Differenzen eine gute Gemeinschaft sind, die zum Wohle unserer Pfarrei handelt. Deshalb versuchen wir in einem guten Austausch zu bleiben. Wir werden uns weiter vergewissern, was wir tun und wie wir es tun und dies gut begründen. Bis konkrete Entscheidungen getroffen werden können, wird dies sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Tage auf der Fraueninsel geben uns sehr viele Denkanstöße, aber vor allem Kraft und Zuversicht, sodass wir gefestigt in die Zukunft gehen können.

Wie geht es nun mit ihren Rückmeldebögen und unserem Pastoralkonzept weiter?

Wir danken für die zahlreichen Rückmeldungen, die wir im Rahmen unserer Mitmachaktion erhalten haben. Entgegen der Ankündigungen wurde aus unterschiedlichen Gründen am Wochenende nicht oder nur am Rand damit gearbeitet. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Herr Bugl und Frau Maurus von der Gemeindeberatung kommen am 12. März zu einem Nachgespräch zu uns nach Inzell. Bei diesem wird besprochen, wie wir die Rückmeldungen in einer guten Art und Weise auswerten können und wie es mit unserem Pastoralkonzept weiter geht. Schon jetzt möchten wir alle einladen die Themen, die von Ihnen anonym angesprochen wurden, am Besten mit den zuständigen Seelsorgern zu besprechen. Denn nur im Austausch miteinander kann gegenseitiges Verständnis wachsen.                                  Philip Moser                       Fotos Hans Huber
Fraueninsel
Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten wurden im großen Kreis vorgestellt.
Fraueninsel
Wer etwas früher aufstand konnte einen wunderbaren Sonnenaufgang erleben.
Fraueninsel
Inselausblick bei strahlendem Sonnenschein
Fraueninsel
Die Teilnehmer betrachten die Ergebnisse der Gruppenarbeiten

Mini

Miniübernachtung

Zockeralarm im Pfarrheim
Die geballte Ministrantenhorde lieferte sich im Nintendoklassiker MarioKart ein spannendes Battle im Pfarrheim bei der Ministrantenübernachtung.
 
Am Samstag 25.01 fanden sich 15 Ministranten und 6 Leiter im Pfarrheim St. Michael Inzell zu einer spannenden Übernachtungsparty ein. Bevor es an den Spielespaß ging, fand noch ein thematischer Fortbildungsteil Platz, indem die Ministranten ihr Wissen bei einem Quiz unter Beweis stellen konnten. Anschließend wurden Anregungen zur Verbesserung der Ministrantenstunden gesammelt.
Für große Freude sorgte der im Pfarrsaal stattgefundene Konditorkurs, der einige Testesser für seine grandiosen Kuchenkreationen suchte. Nach dem Aufbau der Leinwände und den ersten Trainingsrunden marschierten die Rennfahrer zum DJ-Gottesdienst der Firmlinge.
Voller Tatendrang stürmten die Ministranten nach dem Gottesdienst zurück ins Pfarrheim und tauchten direkt in die rasanten Welten des MairoKarts ein. Nach einem ausgiebigen und spannenden Abend gingen drei angehende MarioKart-Profis aus den Inzeller Messdienern hervor. Müde und erschöpft vielen die Kinder in ihre Schlafsäcke.
Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück schlossen wir die Übernachtung mit dem Sonntagsgottesdienst ab. Ganz besonderer Dank gilt dem Gasthof Vroni mit Familie Slapnik die das Abendessen mit hervorragenden Schnitzeln und Pommes sponserte.                Philip Moser

Bild Fußballturnier

Ministrantenfußballturnier

Die Inzeller und Ruhpoldinger Ministranten nahmen wie jedes Jahr am Fußballturnier der Dekanate Traunstein und Baumburg teil. Zu elft stürzten sich die Ministranten am Samstag den 8.02.2020 in den Fußballtrubel in der Sporthalle Obing. Die Begeisterung war groß, sorgten doch zwei Oberministranten aus Ruhpolding und einer aus Inzell für die nötige Stimmung während der herausfordernden Spiele.
Nach einigen Niederlagen in den Spielen, kämpften die Ministranten tapfer und voller Freude bis zum Ende weiter. Bis zuletzt waren die RuhpZeller die Publikumslieblinge der vollen Sporthalle und wurden von jedem Zuschauer bis zum Versagen der Stimme angefeuert.
Trotz des 13. Platzes verlor die Mannschaft „RuhpZell“ nicht ihre olympische Einstellung „Dabei sein ist alles!“.
Als Trostpreis wurden die Minis auf einen abschließenden Besuch ins Lokal „Zum Goldenen M“ eingeladen.
„Nächstes Jahr schlagen wir alle!“ Lautete der einstimmige Kommentar der Minis und ein baldiger Trainingsbeginn wurde anvisiert.                 Philip Moser

DJ-Gottesdienst

Firmbewerber begeistern beim DJ-Gottesdienst „Licht ins Dunkel“ mit tiefgründigen Gedanken

Bereits seit Oktober diskutierten 12 Firmlinge im Rahmen des Firmprojektes "DJ-Gottesdienst" über Probleme im Alltag, schlechte Noten, Druck und Ärger mit den Lehrern, Mobbing, Egoismus, Streit und Gewalt in der Familie und einigten sich auf das Thema "Licht ins Dunkel". Die Jugendlichen durften wie gewohnt selbst ihre Lieder auswählen und sich dazu ihre Gedanken machen. Beim Gottesdienst konnten sie, angeleitet von Marc Eicher, selbst die Lichttechnik und das Mischpult steuern, was hervorragend funktionierte.

Los ging es mit dem Titel "Smells like teen spirit" von Nirvana. Intension des Liedes, wie auch des Gottesdienstes ist es, der Jugend eine Stimme zu verleihen, weil auch sie etwas zu sagen hat. Anhand des Liedes "Burn it down" von Linkin Park wurde festgestellt, dass wir Menschen vieles, was wir mühsam aufbauen mutwillig zerstören, z.B. durch Streit und Gewalt in Familien oder durch Mobbing. Im Folgenden beschwerte sich ein Schüler mit dem Lied "Another brink in the wall" von Pink Floyd über Lehrer, die sich auf Kosten ihrer Schüler lustig machen. Vielmehr wäre es wichtig die Jugendlichen in ihrem Erwachsenwerden zu unterstützen, damit sie erkennen, wie schön sie sind. Davon erzählte das Lied "You" von James Arthur. Im Gebet baten wir darum uns Zeit zu nehmen unsere Stimme und uns selbst zu erkennen und das was uns ausmacht wertzuschätzen. Das Lied "110" erzählt davon, wie wir oft genau denjenigen wehtun, die wir am meisten lieben und im Lied "Paint it black" geht es um Menschen, denen es manchmal so schlecht geht, dass sie am liebsten sterben würden.

Im Gottesdienst wollten wir immer wieder Mut machen. Vertraue auf dich und deine Mitmenschen und vertraue auf Gott, der durch seinen Sohn Jesus Licht ins Dunkel dieser Welt gebracht hat. Dieser Jesus ruft uns auf umzukehren, um- und weiterzudenken. Genau wie das Lied von Birdy "People help the people". Aus jeder Situation gibt es einen Ausweg. Trau dich dir Hilfe zu holen und trau dich, jemanden Hilfe anzubieten, wenn du merkst, dass er diese dringend brauchen kann. In den Fürbitten wurden die Gedanken der Jugendlichen noch einmal verdichtet und ins Gebet gebracht. Es folgte das Lied "Beautiful people" von Ed Sheeren, indem beschrieben wird, wie wir uns von Menschen umgeben und trotzdem allein fühlen. Dagegen erzählt das Lied von Alan Walker „I know I´m not alone“, wie wir von uns wichtigen Menschen getrennt sind, uns ihnen aber trotzdem nahe fühlen.

Im Schlussgebet dankten wir Gott für alle guten Freunde, unsere Familien und alle Menschen, die uns begleiten und auch für seine Nähe. Im Lied "Mocking bird" verarbeitet Eminem seine Kindheitserinnerungen und verspricht seiner Tochter: „Ich bin immer für dich da, alles wird gut!“ Genau wie wir Menschen uns zu diesen Worten liebevoll in den Arm nehmen, will uns Gott mit seinem Segen streicheln und uns zusagen: „Ich bin immer für dich da, alles wird gut!“ Nach all den schweren Themen wurde am Schluss des Gottesdienstes mit dem Lied „Sing Hallelujah“ von Dr. Alban und einer Ladung Luftballons für gute Laune gesorgt.

Als sich die zahlreichen Gottesdienstbesucher nach einem kräftigen Applaus schon längst wieder nach Hause verabschiedet haben und die Technik fast komplett verräumt war, tanzte die Firmgruppe noch immer zu ihren Lieblingsliedern. Schön, wenn die Jugend mit ihren Liedern und ihrem Alltag Platz in der Kirche haben und die Freude an Gott so leidenschaftlich zum Ausdruck gebracht wird.    Philip Moser

Gruppe Meditationssaal
Müde, aber zufrieden fuhren wir am Sonntag nach dem Gottesdienst nach Hause.

Firmvorbereitung in Inzell

Das Herzstück der Inzeller Firmvorbereitung ist das Besinnungswochenende in Maria Eck. Wie letztes Jahr erlebten die 25 Firmbewerber mit ihren bis zu 10 Begleitern dort eine besondere Zeit an einem beeindruckenden Ort.
Bereits am Freitagabend ging es nach dem Zimmerbeziehen los mit tollem Essen, Spaß und Spiel, tiefgründigen Gesprächen in geschlechtergetrennten Gruppen und einer mystischen Nachtwanderung.
Am Samstagvormittag machten wir uns Gedanken über die Zeichen und Symbole der Firmung, um ein Gespür dafür zu bekommen, was bei der Firmspendung genau passiert. Danach durften die Firmbewerber Zeit mit sich selbst verbringen. Nach einer kurzen thematischen Hinführung suchten sie sich bei starkem Schneetreiben einen Ort in der Natur, um über ihr Leben mit allen seinen hellen und dunklen Seiten und ihre Beziehung zu sich selbst, zu Gott und zu ihren Mitmenschen nachzudenken. Diese Erfahrungen wurden in den anschließenden Glaubensgesprächen mit den erwachsenen Begleitern vertieft.
Am Abend wurden nach einer Kooperationsübung das Seehuberhaus und die Begleiter auf Jugendtauglichkeit getestet. Bis auf die Türen der Bubenzimmer und eine Deckenlampe wurde der Test erfolgreich bestanden.
Am Sonntag wurde das Haus nach einem ausgiebigen Frühstück trotz allgemeinen Schlafmangels in Rekordzeit gemeinsam wieder auf Vordermann gebracht. Zum Abschluss feierten wir einen Gruppengottesdienst mit Agapefeier im Meditationsraum. Beim Gottesdienst wurden die Erfahrungen des Wochenendes miteinander geteilt. Besonders positiv wurde die tolle Gemeinschaft, aber auch die Glaubensgespräche in vertrauter Atmosphäre erlebt.
Das Vorbereitungsteam hofft, dass das was gesät wurde weiter wachsen kann. 
Koop
Bei der Kooperationsübung „Turm bauen“ konnten die Buam, wie auch die Mädels zeigen, wie gut sie zusammenarbeiten.
Firmprojektchor
Beim Gruppengottesdienst im Meditationsraum war ein Teil des Firmprojektchors mit dabei, um die Lieder zur Firmung einzuüben.
Mädels im Schnee
Die freie Zeit in der Natur wurde ganz unterschiedlich genützt.

21 Sternsinger in fünf Gruppen waren wie jedes Jahr am 6. Januar in Weißbach unterwegs und sammelten 1600 EUR.

In einem Vorbereitungstreffen und einem thematischen Gottesdienst wurden die Sternsinger auf das diesjährige Thema „Frieden im Libanon und weltweit“ eingestimmt. Prägend dabei war die Goldene Regel „Behandle andere so wie du selbst behandelt werden willst“ und das Friedensgebet „Herr mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens“. Frieden entsteht dort wo wir nicht nur an uns selbst denken, sondern versuchen unsere Mitmenschen zu verstehen und durch Geben selbst Empfangende werden. Passend zum Thema gestalteten die Kinder und Jugendlichen Friedenstauben als Zeichen dafür, dass sie selbst als Friedensbotschafter unterwegs sind und mit ihrem Engagement einen Beitrag für den Frieden im Kleinen und im Großen leisten. Ein herzliches Vergelts Gott allen, die zum Gelingen der Aktion in Weißbach beigetragen haben, allen voran Judith Schuler.                   Philip Moser
Sternsinger WB
Sternsinger WB 2

Sternsinger 2020

Inzeller Sternsinger sammeln 8900 EUR für benachteiligte Kinder

Die Sternsinger der Pfarrei Inzell St. Michael sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 8900 EUR kamen bei ihrer Aktion in Inzell zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind. 2 Tage lang waren 67 Mädchen und Jungen sowie viele jugendliche und erwachsene Begleiter in 18 Gruppen unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.
 
„Am Anfang war es schon sehr anstrengend, weil es stark geregnet hat. Aber insgesamt hat es uns wieder richtig viel Spaß gemacht“, freute sich die Gruppe von Miriam, Josefine, Hanna und Barbara (siehe Foto). „Schön war es auch zu sehen, wie sich die Leute gefreut haben, wenn wir gekommen sind.“ Johanna Schmuck, eine der diesjährigen Hauptorganisatorinnen fand es richtig klasse, dass sich auch dieses Jahr wieder so viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg gemacht haben und dass auch die Firmbewerber im Nachhinein Spaß hatten, auch wenn sie zum Teil nicht ganz freiwillig unterwegs waren. „Das Schöne am Sternsingen ist, dass alle im Nachhinein ein gutes Gefühl haben. Diejenigen die unterwegs waren und diejenigen die besucht wurden.“
 
Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 62. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden. Die Sternsinger zeigten mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich. 

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Libanon werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern hatten sich die Sternsinger aus Inzell, z.B. im Rahmen eines thematischen Gottesdienstes auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten.
Bericht Philip Moser, Foto Hans Huber