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Archiv der Pressemeldung unserer Pfarrei

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Ankündigungen unserer Pfarrei ab Ende Mai 2016.
Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche.

Pfingstbrief an die Gläubigen im Erzbistum München und Freising

Liebe Schwestern und Brüder,

herausfordernde Zeiten liegen hinter uns und wohl auch noch vor uns.

Erst seit wenigen Wochen können wir wieder sehr eingeschränkt öffentliche Gottesdienste in den Pfarreien feiern und für viele ist das – und das verstehe ich sehr gut – ungewohnt, weil es für die Mitfeiernden mit Vorgaben verbunden ist, die das gemeinsame Feiern erschweren und kein Fest in der Weise möglich ist, wie wir es gewohnt sind, wenn wir an Sonn- und Feiertagen zusammenkommen, um miteinander den Tod und die Auferstehung Jesu zu feiern.

Intensiv bemühen wir uns darum, das möglichst bald so zu verändern, dass die Gottesdienste wieder wirklich ein Fest des Glaubens, der Begegnung, der Gemeinschaft mit Gott und untereinander werden können.


Den kompletten Brief finden Sie als Download beigefügt.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Bischof: „Polizeibeamte setzen ihre Gesundheit für uns ein“

Im Videoformat „Mittwochsminuten“ dankt ihnen der Weihbischof für den Dienst an der GesellschaftMünchen, 27. Mai 2020. Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist. Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht. Am Münchner Hauptbahnhof, einem „Ort des pulsierenden Lebens“, an dem auch eine Bundespolizeiinspektion ihren Sitz hat, wies Weihbischof Bischof auf viele von Unsicherheit geprägte E-Mails und Briefe hin, die ihn seit Beginn der Corona-Krise erreicht hätten und „deren Grundfrage darin gipfelte: Woher kommt mir Hilfe in dieser schwierigen Zeit?

5. Brief des Pfarrgemeinderates„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“ „Corona und Kirche“

„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“„Corona und Kirche“Zu Corona und Kirche schreibt der tschechische Theologieprofessor und Priester Tomas Halik einen lesenswerten Aufsatz mit der Überschrift „Christentum in Zeiten der Krankheit.“Er habe, so Professor Halik, über die leeren und geschlossenen Kirchen in den vergangenen Wochen nachgedacht. Als ein Zeichen Gottes und einen Aufruf sehe er sie. Sie seien möglicherweise eine Vision der Zukunft der Kirche, ein „warnender Blick durch das Fernrohr in eine verhältnismäßig nahe Zukunft“. Die Kirchen hätten sich auch schon vor Corona geleert. Ein weiteres Kapitel Christentum gehe zu Ende und es sei notwendig, sich auf das nächste vorzubereiten. Jetzt sei ein Innehalten und Nachdenken vor Gott und mit Gott angebracht. Der aktuelle Ausnahmezustand sei Hinweis auf eine neue Form der Kirche: Größerer Raum müsse geschaffen werden für die Dienste der Laien in der Kirche. Gemeinsam müsse in freier Diskussion und tiefer Kontemplation die Wahrheit gesucht werden.

Erstkommuniontermin ist fraglich aufgrund der Corona-Lage und gesetzlichen Bestimmungen

Liebe Eltern unserer Erstkommunionkinder!Corona hat auch uns weiterhin fest im Griff, fast täglich ändern sich Bestimmungen, Vieles ist auch jetzt noch nicht absehbar. Im April haben wir schon einmal versucht eine Planung aufzustellen wie es weitergehen könnte.Nun müssen wir unsere Planungen wieder anpassen.Aus diesem Grund wende ich mich heute an sie, um miteinander zu überlegen, wie wir die Erstkommunion in diesem Jahr halten sollen. Es gibt mehrere Möglichkeiten wie wir weiter vorgehen sollen. Ich habe diese unten angefügt und bitte sie, mir ihre Meinung dazu zukommen zu lassen. Ich bitte sie darum, immer zu bedenken, dass sich alles auch kurzfristig ändern kann, je nachdem wie sich die Corona Lage entwickelt. Leider haben wir da keinen Einfluss darauf. Das gilt auch für die Zeit nach den Sommerferien!Bitte geben sie mir ihre Rückmeldung, per Mail (diakon-jung@web.de ), telefonisch (5978277) oder werfen sie den Abschnitt in den Briefkasten vom Pfarrbüro oder vom Pfarrhaus bis Sonntag 17.5.2020. Vielen Dank!Ich bitte um ihr Verständnis, dass alles so kurzfristig passiert, aber diese Zeiten verlangen von uns allen viel Flexibilität ab.

3. Infobrief des Pfarrgemeinderates „Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“

Über die Coronakrise zu sprechen oder zu schreiben macht keinen Spaß mehr. Zu allgegenwärtig ist dieses Thema in der Presse, in den Medien und in privaten Gesprächen. Zu besorgniserregend sind die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Beschränkungen nicht nur in unserem Land sondern weltweit. Dabei tragen die Last nicht alle gleich, die Benachteiligungen sind extrem unterschiedlich verteilt. Solidarität ist so wichtig wie vielleicht noch nie. In dieser Zeit heißt das Gebot der Stunde: zuhause bleiben. Das heißt auch: auf Kontakte, besonders in größerem Kreis, zu verzichten, Familienmitglieder, Freunde und Kollegen nicht zu treffen. Da sind Telefon und Bildschirm nur ein unzureichender Ersatz. Jetzt ist der Nahbereich wieder wichtig: Familie, die Hausgemeinschaft, die Nachbarschaft. Ich habe nicht gewusst, wie sehr die selbstverständlichen, alltäglichen Begegnungen mit anderen Menschen mein Leben bereichern. Erst im Verzicht wird mir manches bewusst. Vielleicht haben die anderen es auch nicht gewusst. Dazu habe ich einen schönen Text von Petrus Ceelen gefunden.

Marx fordert in Dachau „neues Miteinander“

Im Videoformat „Mittwochsminuten“ besucht der Kardinal die Gedenkstätte des früheren KonzentrationslagersMünchen/Dachau, 6. Mai 2020. Auch wenn die aktuelle Coronakrise nicht mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs vergleichbar sei, könne man laut Kardinal Reinhard Marx von damals lernen: „Was danach geschehen ist, das neue Miteinander, die neue Solidarität, das ist auch heute immer wieder neu zu erkämpfen.“ Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren betont der Kardinal die Notwendigkeit, „aufeinander zu achten, jedes menschliche Leben zu schützen und für den Frieden und die Gerechtigkeit für alle Menschen und Völker einzutreten“. Für einen Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“ hat er die dortige KZ-Gedenkstätte besucht. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Grenzübergreifende Einblicke für Historiker und Familienforscher Münchner Diözesanarchiv stellt Daten von Kirchenbehörden online, die früher zu Erzbistum Salzburg zählten

München, 5. Mai 2020. Das Archiv des Erzbistums München und Freising baut sein digitales Archiv weiter aus und macht Unterlagen aus Kirchenbehörden, die vor der Neuordnung der bayerischen Bistümer der Erzdiözese Salzburg unterstanden, online nutzbar. In einem ersten Schritt können jetzt all diejenigen Salzburger Archivalien im Internet eingesehen werden, die mehrere Pfarreien oder pastorale Sachthemen betreffen. Dieser zunächst zur Verfügung gestellte Bestand „Salzburg“ umfasst 415 Nummern und beinhaltet unter anderem Visitationsprotokolle, Seelenstandsstatistiken und die Unterlagen der archidiakonalen Ehegerichte. Damit stehen der kirchen-, landes- und ortsgeschichtlichen Forschung wichtige Quellen zur Verfügung. Darüber hinaus sind aus dem Bestand der sehr umfangreichen Akten zu den einzelnen ehemals salzburgischen Pfarreien Findbücher für die Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis M verfügbar und die ersten bereits mit den digitalisierten Akten verknüpft. Bis Ende 2021 soll die Online-Präsentation das Ende des Alphabets erreichen. Dann folgen die Akten zu den aufgehobenen Klöstern und Stiften.

Ab Samstag 9. Mai 2020 finden wieder Gottesdienste in der Pfarrkirche statt

Liebe Gottesdienstbesucher!

Leider können wir auf Grund der Bestimmungen nur die Pfarrkirche als Gottesdienstraum öffnen. Die Kirchen in Almau und Westerbuchberg sind zum persönlichen Gebet geöffnet.

Wir feiern wie gewohnt den Sonntagsgottesdienst am Samstag um 19 Uhr und am Sonntag um 10.30 Uhr.

Momentan finden keine Werktagsmessen statt!

Maiandachten sind am 5. Mai (Trachtenverein Übersee), 13.Mai (Marianische Männerkongregation) und 
22. Mai (17 Uhr!) (Erstkommunionkinder) in der Pfarrkirche und 31. Mai (Krieger- und Soldaten- Kameradschaft) am Kriegerdenkmal jeweils um 19 Uhr.

Bitte beachten Sie die Bestimmungen für die Teilnahme am Gottesdienst!


Ihr Seelsorgeteam
i. A. Diakon Heiko Jung

Ja zum Leben ist Grundmelodie der biblischen Botschaft

München, 1. Mai 2020. Zum Beginn des Marienmonats Mai hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, jedem menschlichen Leben aufmerksam und achtsam zu begegnen, „unabhängig von Religion, unabhängig von Geschlecht und Nationalität, ob krank oder gesund, alt oder jung: Leben wird nicht gegen Leben gestellt“. Die Gottesmutter Maria sei die „Patronin des Lebens“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitagabend, 1 Mai, bei einer Maiandacht im Münchner Liebfrauendom zu Ehren der Gottesmutter, die an diesem Tag besonders als Patrona Bavariae verehrt wird. Das Jawort zu jedem menschlichen Leben sei „eine Grundmelodie der ganzen biblischen Botschaft“.

Ehrenamtliche machen „Heilshandeln Gottes spürbar“

München, 30. April 2020. In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche Engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Mittwoch, 29. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“.

Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen möglich

Erzdiözese München und Freising verschickt Infektionsschutzkonzept an PfarreienMünchen, 30. April 2020. Im Erzbistum München und Freising sind öffentliche Gottesdienste von  Montag, 4. Mai, an unter Auflagen wieder möglich, wie der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in einem Dekret von Mittwoch, 29. April, festhält. Um das Infektionsrisiko unter den Gottesdienstbesuchern angesichts der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten und die staatlichen Vorgaben einzuhalten, hat die Erzdiözese ein Schutzkonzept erarbeitet und mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt. Dekret und Schutzkonzept wurden bereits an die Pfarreien im Erzbistum versandt. So kann es dort erstmalig seit dem 13. März wieder öffentliche Gottesdienste geben, an denen Gläubige unter bestimmten Voraussetzungen teilnehmen können. Kardinal Marx zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung: „Nach einer längeren Zeit ohne die gemeinsame Feier in den Kirchen ist dies für unsere Gemeinden ein wichtiger Schritt. Die Dankbarkeit darüber ist verbunden mit dem Bewusstsein, dass dies nur in guter Weise möglich ist, wenn alle Beteiligten entsprechend dem Schutzkonzept handeln und damit aufeinander Rücksicht nehmen.

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC - Eindämmung der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV2 verursachten COVID-19 Erkrankungen

Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronaviru SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfügt der Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, Erzbistum München und Freising vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der Staatsregierung die weitere Maßnahmen. Das Dekret dazu ist als Anlage beigefügt.

„Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“

„Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“München, 29. April 2020. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg warnt in der aktuellen Situation davor, in dem Bestreben, die Bevölkerung vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu bewahren, die Würde der Menschen außer Acht zu lassen. „Es kann nicht sein, dass, um mein Leben zu schützen, andere Menschen gesellschaftlich hinten runter fallen. Jeder Mensch hat die gleiche Würde.“ Daher begrüße er, was Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit der von ihm zum Thema angestoßenen Diskussion habe bewirken wollen, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“. Für den kurzen Film hat er in München das Haus an der Pistorinistraße des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) besucht, in dem von Obdachlosigkeit bedrohte Männer wohnen, die besonders unter der Corona-Krise leiden. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an.

Texte aus der Bibel zum 4. Sonntag nach Ostern

Der 4. Sonntag der Osterzeit ist jedes Jahr der Sonntag des guten Hirten - und zudem - ebenso jedes Jahr - „Weltgebetstag für geistliche Berufungen“.
Die Kirche braucht gute Hirten.

Der eigentliche und wahre gute Hirt ist Jesus Christus. Vom Alten Testament verheißen: Gott selber ist der Hirt seines Volkes.

i. A. Diakon Heiko Jung

Als Anregungen für den Hausgottesdienste daheim sind die entsprechenden Materialien (PDF) beigefügt.

2. Infobrief vom Pfarrgemeinderat zum Thema: „Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“

„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“„Lieben Sie Mozart“ fragte vor einigen Wochen Chorregent Christian Dengler in einem kleinen Artikel und warb damit erfolgreich neue Sängerinnen und Sänger für seinen Kirchenchor.So verstärkt begannen die Chormitglieder Mozarts „Missa brevis in G-Dur“ KV 140 einzustudieren. Die anmutigen Melodien des 14jährigen Wolfgang Amadeus hätten am Ostersonntag bei der der feierlichen Ostermesse erklingen sollen. Aber Corona stand entgegen!Musik ist für viele Menschen ein sehr wichtiger spiritueller Weg. Wenn große Kirchenmusik derzeit fehlt, kann es guttun, untertags in unserer Pfarrkirche St. Nikolaus in Übersee leise sakrale Musik zu hören. Fast jeder hat ein Smartphone in der Tasche. Mit einem Ohrhörer ist es nicht schwer, sich sakrale Musik von Radiosendern anzuhören oder herzunterzuladen. Der Einklang von Kirchenraum, Kunstwerken und Kirchenmusik führt vielleicht den Hörer ein wenig zu sich selbst und näher zu Gott. Versuchen Sie es einfach: nehmen Sie sich ein wenig Zeit und setzen Sie sich eine Weile in eine der Kirchenbänke.

1. Infobrief vom Pfarrgemeinderat zum Thema: „Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“

„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“Die Corona Krise hat unseren gewohnten und liebgewonnen Ablauf des Kirchenjahres und des gemeindlichen Lebens zum Stillstand gebracht. Es war bedauerlich, dass in der Fastenzeit und in der Hl. Woche die gemeinsamen gottesdienstlichen Feiern ausfallen mussten. Eine Gelegenheit, sich nach dem Gottesdienst zu treffen und auszutauschen und zugleich ein kleines Scherflein für notleidende Menschen zu erwirtschaften, wäre das Fastenessen gewesen. Auch die bunten Ostereier am Ostermorgen sind dem zum Opfer gefallen Schade!Bedauerlicherweise sind wir noch nicht am Ende der Karenzzeit angelangt. Geduld und Vernunft sind weiter angesagt. Andererseits können wir Erfahrungen machen und Dinge, die sonst so selbstverständlich sind, mit neuen Augen sehen. Vielleicht haben manche im Familienkreis eine kleine Feier am frühen Ostermorgen mit den Kindern gemacht, vielleicht haben Sie Gespräche über den Zaun schätzen gelernt, vielleicht besorgt jemand ganz selbstverständlich für Sie den Einkauf, und Tag für Tag kommt der Pflegedienst zum Nachbarn: Gesten und Zeichen der Fürsorge und der Achtsamkeit werden uns geschenkt, für die wir sonst glaubten, keine Zeit zu finden.

Maiandacht mit Kardinal Marx zu Ehren der Patrona Bavariae

München, 27. April 2020. Kardinal Reinhard Marx wird am Festtag der Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter Maria als Schutzfrau Bayerns verehrt wird, eine Maiandacht im Münchner Liebfrauendom feiern. Am Freitag, 1. Mai, um 17.30 Uhr, hält der Erzbischof von München und Freising die Andacht aufgrund der Corona-Pandemie nicht-öffentlich, sie kann jedoch im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream  sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live angesehen und mitgefeiert werden. Der Gottesdienst wird unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz von vier Solisten der Capella Cathedralis musikalisch gestaltet. Teil der klassischen Maiandacht sind die Marienlitanei sowie die Aussetzung des Allerheiligsten zur Anbetung und anschließendem sakramentalen Segen.  Bereits am Morgen des Patrona-Bavariae-Tages, am Freitag, 1. Mai, um 10 Uhr, feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg einen Festgottesdienst im Liebfrauendom, der ebenfalls live auf der Internet- sowie der Facebookseite der Erzdiözese übertragen wird.

Das Läuten unserer Kirchenglocken und seine Bedeutung

Es gibt nur wenige Dorfkirchen, die wie unsere Pfarrkirche St. Nikolaus gleich mit sechs Glocken ausgestattet sind. Diese sind der Größe nach die Nikolausglocke (2.690 kg), die Marienglocke (1.300 kg), die Josefsglocke (650 kg), die Floriansglocke (420 kg), die Bruder Konrad-Glocke (330 kg) und die Michaelsglocke (180 kg). Die Überseer Kirchenglocken wurden 1949 von der Glockengießerei Karl Czudnochowsky in Erding neu gegossen, nachdem das alte Geläut im Krieg 1942 zum Einschmelzen abgeholt wurde.Wann welche Glocke geläutet wird, ist in der sog. Läuteordnung festgelegt. Je nach Anlass läuten die Glocken einzeln oder in Kombination. Mit etwas Übung erkennt man, was uns die Glocken „mitteilen“ möchten.Täglich um 6 Uhr, um 12 Uhr und um 20 Uhr (in den Wintermonaten 18 Uhr) ruft uns nach dem Stundenschlag die Josefsglocke zum Angelusgebet (Näheres zum „Engel des Herrn“ finden Sie im Schaukasten an der Kirche). Beim abendlichen Angelusläuten folgt der Josefsglocke noch die Michaelsglocke. Dieses Nachläuten ist das „Vaterunserläuten“.

Kommunion zeigt trotz Unsicherheit: „Wir sind nicht allein“

München, 26. April 2020. In der Kommunion werde auch in diesen von Unsicherheit geprägten Zeiten immer neu deutlich: „Wir sind nicht allein“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 26. April, bei einem Gottesdienst für Kinder und ihre Familien im Münchner Liebfrauendom. Insbesondere wandte sich der Erzbischof von München und Freising an alle, die in diesen Tagen Erstkommunion gefeiert hätten. Als Jesus seinen Jüngern sagte, „ich zeige meine Gegenwart, indem ich mit euch zusammen bin beim Mahl“, habe er „sich etwas ganz Besonderes ausgedacht“, um die Gläubigen seiner Präsenz zu versichern.Je länger die aktuelle Coronakrise dauere, so Marx, umso mehr „steigen die Belastungen in vielen Bereichen“. Die Kinder litten darunter, dass sie „nicht in die Schule oder den Kindergarten“ gehen, „ihre Freunde nicht besuchen und ihre Großeltern nicht sehen“ dürfen. „Wenn man auch skypen oder mailen kann, so ist das kein Ersatz für die wirkliche Begegnung“, betonte Marx. Die Kinder spürten auch, wenn sich ihre Eltern sorgten „um ihren Arbeitsplatz oder darum, wie es mit ihrem Geschäft weitergehen wird“.

Erzdiözese begrüßt Ende des Verbots öffentlicher Gottesdienste

München, 24. April 2020. Die Erzdiözese München und Freising begrüßt die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, dass vom 4. Mai an im Freistaat wieder öffentliche Gottesdienste möglich seien, wenn auch in beschränktem Umfang.

Um die Einhaltung der Hygienevorgaben sicherzustellen, wurde ein Schutzkonzept entwickelt, das sich aktuell noch in Abstimmung mit der Bayerischen Staatregierung befindet. Danach erfolgt die weitere Vorbereitung und Umsetzung in den Pfarreien. (ck)


Quelle: www.erzbistum-muenchen.de/presse

Termin für Erstkommunion im Juni 2020 in unserer Pfarrei steht fest

Übersee feiert Erstkommunion - Der konkrete Termin am 21.06.2020 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche wurde von Diakon Heiko Jung bekannt. Er habe sich im Gespräch mit Dekan Lindl auf diesen Termin verständigt, so Jung.

(ur)

Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen durch Schutzkonzepte“

Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert„Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen durch Schutzkonzepte“München, 17. April 2020. Die Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Erzbistum München und Freising wird gemäß einem Dekret des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bis einschließlich 3. Mai verlängert analog der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und des allgemeinen Versammlungs- und Veranstaltungsverbots durch die Bayerische Staatsregierung. Über diese auch in Abstimmung mit den Weihbischöfen für die Seelsorgsregionen getroffene Entscheidung haben der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, die pastoralen Mitarbeiter der Erzdiözese in einem Schreiben vom Freitag, 17. April, informiert. Gleichzeitig verweisen Klingan und Herrmann auf die „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen für Gottesdienste, wenn seitens der Kirchen entsprechende Schutzkonzepte mit dem Freistaat abgestimmt werden“.

Anregungen für Feier der Osterfeiertage für zu Hause im Kreise der Familie

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür. Leider können wir in diese Jahr nicht wie gewohnt in einer großen Gememeinschaft feiern. Das bedeutet aber nicht das Ostern ausfällt. Wir möchten Ihnen einige Anregungen mit auf dem Weg geben.

Ihr Seelsorgeteam

Bilderimpressionen von Palmsonntag

Am Palmsonntag wurden unter Auschluß der Öffentlichkeit in der Pfarrkirche die vielen bunt geschmückten und kunstvoll hergestellten Palmbuschen gesegnet.

Kar- und Ostertage in Übersee St. Nikolaus

Kar- und Ostertage in Übersee St. Nikolaus

Nachdem die katholischen Gottesdienste vorläufig bis zum 19. April dieses Jahres entfallen, finden auch über die Kar- und Ostertage keine liturgischen Feiern in unseren Kirchen statt.

Die Gläubigen können am Karsamstag am Nachmittag (11. April) die Osterspeisen in die Pfarrkirchenbänke legen, die am Ostersonntag zusammen mit dem Osterlicht wieder gesegnet abgeholt werden können (ab 9.00 Uhr).

Die Kirchen sind tagsüber zu den gewohnten Zeiten zum persönlichen Gebet geöffnet und es liegen Vorschläge für Hausgottesdienste im Kreis der Familie aus. Gottesdienste können Sie im Fernsehen, im Internet oder im Radio empfangen. Besonders zu empfehlen sind die Papstgottesdienste aus Rom oder die Gottesdienste unseres Erzbischofs aus dem Münchner Dom.

Pfarrer Georg Lindl

Firmungen und Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufgeschoben

München, 31. März 2020. Angesichts der Coronapandemie werden im Erzbistum München und Freising alle Firmungen bis Pfingsten aufgeschoben, ausgenommen sind Einzelfirmungen, über die im jeweiligen Fall zu entscheiden ist. Gleichermaßen wird den Pfarreien nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben. Es gehe darum, den Pfarreien „Orientierung in diesem so zentralen Bereich des pastoralen Handelns“ zu geben, erklären der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, in einem entsprechenden Schreiben an die pastoralen Mitarbeiter: „Auch den betroffenen Familien ist, wie wir aus vielen direkten Anfragen und Rückmeldungen wissen, daran gelegen, Gewissheit für ihre Planungen bezogen auf die bisher festgesetzten Termine zu bekommen.“ Ihnen sei bewusst, dass damit „so manche Hoffnungen enttäuscht werden“, schreiben Klingan und Herrmann, aber man müsse im Erzbistum angesichts der Coronakrise weiter verantwortlich handeln und den Vorgaben und Empfehlungen von staatlicher wie medizinischer Seite folgen.

Neue Informationen zum Palmsonntag - Hinweis zur Weihe der Palmbuschen

So besteht die Möglichkeit die Palmbuschen und Palmbäume weihen zu lassen:
Die Palmbuschen/bäume können am Samstag, 04.04.2020 mit Namen versehen in die Kirche gebracht werden. Sie werden am Sonntag, 05.04.2020 geweiht und können dann am Sonntag ab 10.00 Uhr wieder abgeholt werden. 

Ihr Seelsorgeteam

Unterstützen Sie die Fastenkollekte - trotz Corona

Lassen Sie uns in dieser Zeit der Sorge die Menschen in Syrien und den Libanon nicht vergessen. Sie haben alles verloren, was ein Leben in Sicherheit und Würde ausmacht. Ihnen möchte MISEREOR weiterhin beistehen - mit Ihrer Hilfe.

Die Ereignisse der letzten Tage haben alles verändert. Plötzlich steht unser Alltag Kopf, und all unsere Gewohnheiten stehen auf dem Prüfstand. Viele Aktionen und Veranstaltungen in den Gemeinden, die mit so viel Engagement vorbereitet wurden, mussten abgesagt werden. Das gilt auch für die Gottesdienste am fünften Fastensonntag, dem MISEREOR-Sonntag. 

Bitte unterstützen Sie die Fastenaktion und helfen Sie mit, dass wir den Menschen in Not weiter gemeinsam zur Seite stehen können. 

i. A. Pfarramt St. Nikolaus 

Quelle: https://fastenaktion.misereor.de/

Ein Land, in dem Milch und Honig fließen Reise nach Israel, Palästina und Jordanien im Herbst 2020

Als Land, in dem Milch und Honig fließen, beschreibt die Heilige Schrift das Gebiet, das dem Volk Gottes verheißen ist, jenes Land, das heute als Israel und Palästina bezeichnet wird. Das Bayerische Pilgerbüro bietet für die Stadtkirche Traunstein und die Pfarrei St. Nikolaus in Übersee eine zehntägige Reise in den Nahen Osten an. Neben Israel und Palästina steht auch Jordanien auf dem Programm, da einige der alt- und neutestamentlichen Schauplätze im heutigen Jordanien liegen. Die Reise findet vom 30. Oktober bis 8. November 2020 ab und bis Salzburg statt. In Israel und Palästina stehen Jerusalem, Bethlehem, Nazaret und der See Gennesaret mit auf dem Programm, in Jordanien die Felsenstadt Petra, die Städte Amman und Gerasa und der Berg Nebo. Die Reise kostet 1995 € im Doppelzimmer mit Halbpension, inbegriffen sind Flug, Charter-Bus vor Ort, Reiseleitung, sämtliche Eintritte, eine Jeeptour im Wadi Rum und eine Bootsfahrt auf dem See Gennesaret. Wenn Sie interessiert sind, finden Sie in allen Pfarrkirchen in Traunstein und Übersee Infoflyer mit eingelegten Anmeldescheinen.

Weltgebetstag mit Texten aus Simbabwe

München, 2. März 2020. Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen am Freitag, 6. März, in zahlreichen Orten im Erzbistum München und Freising den Weltgebetstag. Die Texte, Gebete und Lieder für die Gottesdienste wurden in diesem Jahr von christlichen Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Unter dem Titel „Steh auf und geh!“ thematisieren die Materialien das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und geben Anstöße, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu beschreiten. Mit den Worten „Steh auf und geh!“ hatte Jesus einen Gelähmten geheilt (Johannes 5,2-9a). Inzwischen zum dritten Mal gibt es im Erzbistum die Möglichkeit, den Gottesdienst in Leichter Sprache zu feiern. Die Pastoral für Menschen mit Behinderung im Erzbistum hat dafür die Gebetsordnung wieder in diese besonders verständliche Form der deutschen Sprache übertragen. Im Haus Maria Linden in Vaterstetten, einer Einrichtung für betreutes Wohnen, wird um 16 Uhr in der Auferstehungskapelle (Arnikastraße 1) der Weltgebets-Gottesdienst in Leichter Sprache begangen.