Archiv der Pressemeldung unserer Pfarrei

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Ankündigungen unserer Pfarrei ab Ende Mai 2016.
Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche.

Palmsonntag in St. Nikolaus – Übersee.

Gefüllt bis auf den letzten Platz - ganz nach den Hygienevorschriften - war der Dom vom Achental bei der Palmsonntagsliturgie. Viele der Besucher aus allen Altersstufen hatten kunstvoll gebundene Palmbuschen von zu Hause mitgebracht, die der Zelebrant Pfarrer Dr. Hentschel zu Beginn der Messe segnete. Die traditionelle Lesung der Passionsgeschichte nach Markus übernahmen Dr. Hentschel, Diakon Jung und Altbürgermeister Peter Stöger.

Für Peter Stöger war es heuer das 50.Mal, als Leser die Leidensgeschichte Jesu der katholischen Pfarrgemeinde mit vorzutragen. 

Einmal mehr in den Zeiten ohne Volksgesang trug Chorregent Christian Dengler mit seiner schönen Tenorstimme Passionslieder vor. Vor und nach dem Gottesdienst bot die Frauengemeinschaft der Pfarrei selbstgebastelte Palmbuschen und Osterschmuck an.


Text Dr. Martin Metz

Speisensegnung in der Osternacht

In der Osternacht und am Ostersonntag gibt es die Speisenweihe. Die mitgebrachten Speisen bleiben bei den Gottesdienstbesuchern am Platz und werden nicht wie früher an einem der Seitenaltäre abgestellt.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus

Das (alte) Heilige Grab - ein wiederentdecktes Juwel

Ab Gründonnerstag wird in der Seitenkapelle unserer Pfarrkirche wieder das Heilige Grab zu sehen sein. Nur die älteren Überseer werden sich erinnern, dass es sich bei diesem Heiligen Grab eigentlich nur um ein Teilstück einer viel größeren Grabkulisse handelt. Diese wurde für unsere neuerbaute Pfarrkirche von der Werkstätte für kirchliche Kunst Leonhard Griebl in Feldkirchen bei Westerham gebaut und am Gründonnerstag, den 08. April 1909 erstmals im Altarraum der Kirche aufgebaut. Die Maße waren beachtlich: 8 Meter in der Breite und knapp ebenso viel in der Höhe. Die burgartige Kulisse mit zwei Türmen links und rechts zeigte den Christus in einer Grabhöhle, die von zwei römischen Soldaten bewacht wird. Der Leichnam war eine Bildhauerarbeit für damals 200 Mark. Ein weiterer, mittiger Turmaufbau, passend zur Kirche im gotischen Stil, bot in einem Fensterbogen Platz für die Figur des Auferstandenen, die in der Osternacht enthüllt wurde und von Lichtern umgeben war. Gleichzeitig konnte der Leichnam im Grab durch einen Hebelmechanismus verborgen werden. Das ganze Bauwerk war von der Rückseite über eine Treppe begehbar.

Segnung der Palmbuschen

Es besteht wie letztes Jahr die Möglichkeit, die Palmbuschn (mit Namen versehen) bereits am Samstag, 27.03.2021 von 8.00 – 18.00 Uhr in die Kirche auf die Stufen vor dem Altarraum zu legen. Sie werden am Sonntag im Gottesdienst geweiht und können dann ab 12.00 Uhr wieder abgeholt werden.  
Bitte bei der Abholung auf die Abstände vor und in der Kirche achten!

i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus

Eucharistische Andacht

Eucharistische Andacht

Am Samstag, den 06. März findet um 18:30 Uhr (vor der Vorabendmesse) eine kurze eucharistische Andacht mit Pfarrer Hentschel statt. Wir wollen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten vor allem für Priester- und Ordensberufungen beten. Zum Abschluss der Andacht wird der eucharistische Segen erteilt. Bitte bringen Sie Ihr Gotteslob mit!

Ihr Seelsorgeteam

„Klagemauer“

Sorge um die Gesundheit, Angst um den Arbeitsplatz, finanzielle oder seelische Not, aber auch Freude über ein schönes Ereignis oder Wünsche für sich und seine Nächsten:

Bringen Sie Ihre Gedanken/Sorgen/Bitten vor Gott! Schreiben Sie sie nieder und stecken Sie den Zettel in unsere Klagemauer, die während der Fastenzeit in der Kirche am linken Seitenaltar aufgebaut ist. Wo es möglich ist, werden wir diese im Gottesdienst in die Fürbitten aufnehmen. Alle Zettel werden in der Osternacht dann dem Osterfeuer übergeben.

Ihr Seelsorgeteam

17.02.2021 Aschermittwoch

Aschermittwochsliturgie in Übersee

„Das Wesen des Menschen ist Staub, er ist hinfällig. Aber Gott bläst dem Menschen seinen Lebensgeist ein. Diese Botschaft an Aschermittwoch weist bereits auf Ostern und Pfingsten hin,“ führte Pfarrer Dr. Christoph Hentschel in der Liturgie am Anfang der österlichen Vorbereitungszeit in St. Nikolaus-Übersee aus.

Beginn der Aschermittwochsmesse segnete der Zelebrant die aus verbrannten Palmbuschen des vergangenen Jahres gewonnene Asche und streute sie zusammen mit Diakon Heiko Jung jedem Kirchenbesucher zur Erinnerung an die Vergänglichkeit Menschen und zum Zeichen der Umkehr aufs Haupt.

Chorregent Christian trat einmal mehr mit schönem Sologesang und Orgelspiel an die Stelle des derzeit nicht möglichen Volksgesanges.

Dr. Martin Metz

Frühjahrssammlung der Caritas findet wegen der derzeitigen Coronasituation nicht statt

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation haben wir uns entschlossen, die diesjährige Caritas-Haussammlung von unseren Sammler/-innen nicht durchführen zu lassen.

Gerne könne Sie jedoch für die Caritas spenden. In bar (Abgabe im Pfarrbüro) oder überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto der

Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee
IBAN: DE 15 7116 0000 0001 8166 91    BIC: GENODEF1VRR
Kennwort: „Caritas-Spende“

40 % Ihrer Spende bleiben vor Ort, 60 % werden an das Caritas-Zentrum in Traunstein überwiesen.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee

Neuer Termin für Elternabend zur Erstkommunion

Auf Grund der Bestimmungen, die bis 14.02.2021 gelten, muss der Termin für den Elternabend der Erstkommunion verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 24.02.2021 um 19.00 Uhr im Pfarrzentrum.

Palmbuschen vom Vorjahr als Asche für Aschermittwoch

Bis 15. Februar können Sie in unserer Pfarrkirche Ihre Palmbuschen vom Vorjahr abgeben und in die bereitgestellten Körbe am Nord- und Südportal legen. Die Palmbuschen werden verbrannt und daraus die Asche für Aschermittwoch gewonnen.

i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus

Lichtmess in Übersee

Ein letztes Mal strahlten bei der Abendmesse an Lichtmess die Lichter an der prächtig geschmückte hohe Tannen im Altarraum von St. Nikolaus in Übersee. Nach kirchlicher Tradition segnete zu Beginn Zelebrant Dr. Christoph Hentschel die Kerzen für den kirchlichen Gebrauch der kommenden Monate mit den Worten: „Führe uns zu jenem Licht, das nie erlöschen wird.“ Auch die von den zahlreich gekommenen Gläubigen mitgebrachten Kerzen erhielten den priesterlichen Segen. In seiner Predigt erinnerte Dr. Hentschel: „In Christus hat Gott unser Fleisch uns Blut angenommen und so unser Leben geteilt. Christus ist das Licht der Welt, durch ihn hat Gott uns Menschen erlöst“. Sehr gut zur Liturgie passten einmal mehr die wunderschönen Harfenklänge des Duos Michaela Schröder und Anita Gschossmann, beide aus der Überseer Pfarrgemeinde. Chorregent Christian Dengler intonierte als Gesangssolist und an der Orgel einfühlsam Kirchenlieder, darunter das aus dem 17. Jahrhundert stammende ehrwürdige Marienlied „Wunderschön prächtige holdselige himmlische Frau.“ Am Ende der Liturgie spendete Pfarrer Dr.

Kerzenspende anläßlich zum Fest Mariä Lichtmeß

Anlässlich des Festes Mariä Lichtmeß sind am linken Seitenaltar in der Pfarrkirche Kerzen verschiedener Art aufgebaut, die von der Bevölkerung für die Kirchen unserer Pfarrei gespendet werden können (noch bis Montag, 08. Februar). Ein herzliches Vergelt`s Gott sagt die Kirchenverwaltung.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Elternabend der Erstkommunion

Auf Grund der Bestimmungen, die bis 14.02.2021 gelten, muss der Termin für den Elternabend der Erstkommunion verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 24.02.2021 um 19.00 Uhr im Pfarrzentrum.


i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

„Mariae Lichtmess als Licht- und Segensfeier“

Harfenmusik vom Duo Michaela Schröder und Anita Gschossmann begleitet die Liturgie am Abend des 2. Februar ab 19.00 zum Fest Maria Lichtmess. Traditionell segnet an diesem Tag der Priester die Kerzen für den Gebrauch im Gottesdienst im Kirchenjahr und alle von den Gläubigen mitgebrachten Kerzen für daheim. Ein letztes Mal werden dann die Lichter an der prächtig geschmückten hohen Tanne im Altarraum leuchten.  Am Ende des Gottesdienstes spendet Zelebrant Dr. Christoph Hentschel allen Mitfeiernden den sogenannten Blasiussegen mit den Worten „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor allem Bösen“, ein in Zeiten der Bedrohung durch Covid-19 für alle ein wirklich wichtiger Segenswunsch.  Herzliche Einladung zur Teilnahme an alle, die sich angesprochen fühlen.Anlässlich des Festes Mariä Lichtmeß sind am linken Seitenaltar in der Pfarrkirche Kerzen verschiedener Art aufgebaut, die von der Bevölkerung für die Kirchen unserer Pfarrei gespendet werden können (noch bis Montag, 08. Februar). Ein herzliches Vergelt`s Gott sagt die Kirchenverwaltung.

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“Landesbischof, Kardinal und rumänisch-orthodoxer Bischof betonen in Videobotschaft die Kraft des BetensMünchen, 21. Januar 2021. Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen betonen Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt in einer gemeinsamen Videobotschaft die Kraft des Gebets. „Das Gebet öffnet uns, vernetzt uns untereinander, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Damit werde deutlich, „dass die Christen verbunden sind, dass sie eins sind und um eine größere Einheit weiter ringen“. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dabei die Ökumene sehr wichtig sei: „Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen Einheit, wir brauchen Kraft. Wie könnten wir uns diese Kraft nach Konfessionen geteilt schenken lassen? Es ist der eine Herr Jesus Christus, der uns diese Kraft schenkt“.Manche zweifelten laut Marx daran, ob Gebete helfen könnten, „aber ich glaube, das Gebet ist eine Fähigkeit des Menschen, sich zu öffnen für eine Wirklichkeit, die größer ist als wir selber“, so der Kardinal.

Um Weisheit bitten

Es gibt gescheite Leute. Sie wissen viel und haben meist ein phantastisches Gedächtnis. Alles Mögliche kann man sie fragen. Sie sind wie ein Lexikon aus Fleisch und Blut.Viele davon haben sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert. Spezialisten aber sind noch keine Weisen. Das lateinische Wort für Weisheit ist „sapientia“. Es bedeutet weder ein enormes Wissen noch eine Summe von Geistesblitzen. Es geht vielmehr um das Gespür für das, was wirklich wichtig ist, was letztlich zählt. Der Weise hat einen Blick für das Hintergründige. Er sieht durch das Oberflächliche hindurch in die Tiefe, auch bei einem Menschen. Seine Stärke liegt im Fingerspitzengefühl.  Was erwarten wir von Gott? Es gibt sicher viele, die sich sehr wohl etwas von Gott erwarten. Sind das nicht eher handfeste Dinge wie Gesundheit, langes Leben, Wohlstand? Gott steht da für Erwartungen, die man an das eigene Leben hat. Die Bedeutung Gottes hängt von der Fülle dieser Erwartungen ab. Solche Menschen können bitter werden, wenn alles anders läuft als geplant. „Jetzt habe ich so viel gebetet, und doch ist mein Mann an Krebs gestorben“, sagt eine Frau vorwurfsvoll.

“Flautenblasen, Harpfen schlagn...” -Besondere Kirchenmusik setzt alte Tradition in Übersee St. Nikolaus fort-

“Flautenblasen, Harpfen schlagn...” -Besondere Kirchenmusik setzt alte Tradition in Übersee St. Nikolaus fort- „Es klinget und singet, Flautenblasen, Harpfen schlagn und ich mags gar nit dersagn,“ heißt es in der ersten Strophe des weithin bekannten Weihnachtsliedes „Es blühen die Maien zur kalten Winterszeit“. Zu verdanken haben wir die Überlieferung dieses Liedes unbekannten Feldwiesern, die es schon vor 150 Jahren sangen und den beiden Volksliedsammlern August Hartmann und  Hyacinth Abele aus München. Sie waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem entlang der Bahnlinie München-Salzburg unterwegs, um das Liedgut der bäuerlichen Bevölkerung auf zu schreiben. Fünf Weihnachtslieder konnten die beiden Forscher in Feldwies und Übersee festhalten, die sie 1884 zusammen mit 147 anderen unter dem Titel „Volkstümliche Weihnachtslieder aus Bayern, Tirol und dem Land Salzburg” veröffentlichten. Die Autoren geben ausdrücklich an, dass diese im Dialekt abgefassten Lieder nicht nur zu Hause in der Stube, sondern im Advent und in der Weihnachtszeit auch in den Kirchen gesungen wurden.

Musikalische Leuchtzeichen in der Advent- und Weihnachtszeit 2020/2021

Vom 20.November 2020 bis zum 6.Januar 2021 beschenkten uns bei jedem Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Nikolaus insgesamt 18 Solisten und Gruppen mit ihrer Musik und ihrem Gesang.
Das hat allen, die in dieser Zeit in die Kirche kamen, sehr gutgetan. 

Deshalb ein herzliches „Vergelts Gott“ allen, die bei dieser „Besonderen Kirchenmusik in der Advents- und Weihnachtszeit“ mitgewirkt haben, und an Herrn Dr. Walter Ruckdeschel, Westerbuchberg, dem Vorsitzenden der Crocalis-Stiftung, der uns auch heuer wieder mit seiner großzügigen Spende dieses wunderbare Musikerlebnis finanziell ermöglicht hat. 


Dr. Martin Metz

Ein Stern ist aufgegangen

„An Weihnachten hat Christus für uns Menschen Gott auf die Welt gebracht“, rief Pfarrvikar Tobias Prinzhorn den Gottesdienstbesuchern bei der Festmesse am Dreikönigstag in St. Nikolaus, Übersee, zu. Das sei Grund zu Freude und Hoffnung.  Von dieser Freude kündeten auch die Sternsinger, die heuer nicht wie seit Jahrzehnten gewohnt in Übersee von Haus zu Haus ziehen, aber zumindest in der Kirche auftreten konnten. Auf diese Weise wünschten Kaspar, Melchior, Balthasar und „der Sterntroger aa“ allen Dorfbewohnern Glück und Segen für das neue Jahr. Freude in Form feinster altbayerischer Musik vermittelten auch Monika und Thomas Hiendl mit Harfe und diatonischer Ziach, die im Rahmen der „Besonderen Kirchenmusik“ spielten. Statt des Volksgesangs intonierte Chorregent Christian Dengler gregorianischen Choralgesang und altehrwürdige Weihnachtslieder.  Zur Verabschiedung der Kirchenbesucher hatten sich Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat noch etwas Besonderes einfallen lassen: Den ganzen Advent über hatten sie von Kirchenbesuchern mitgebrachte Sterne aus unterschiedlichsten Materialen, oft versehen mit Glück- und Segenswünschen, gesammelt und an zwei Christbäumchen im Kirchenschiff angebracht.

C+M+B 2021 in Übersee“

Die Sternsinger, die jedes Jahr vor Dreikönig mit Stern, Weihrauch und Kreide durch Übersee und alle seine Ortsteile zogen und sangen, müssen zum Schutz vor Weiterverbreitung des Covid-Virus heuer zu Hause bleiben. Die Sternsinger und die Verantwortlichen in der katholischen Pfarrei St. Nikolaus bedauern diese notwendige Pause ebenso wie sicher viele Einwohner unseres Dorfes. Da aber ohne die Spendengelder der Sternsingeraktion viele Projekte für bedürftige Kinder in der ganzen Welt nicht weiter laufen können, bitten wir gerade jetzt um Ihre Spende auf folgendes Konto: Kath. Pfarrkirchenstiftung, DE 15 7116 0000 0001 8166 91. Ihr Geld kommt dort an, wo es von Bedürftigen dringend gebraucht wird. Dekan Georg Lindl, Pfarradministrator                                                                              Ludwig Klarwein, Kirchpfleger Burgi Häckel für das Organisationsteam                                                                            Dr.

Wechsel bei der katholischen Kita Übersee

Monika Irger von der katholischen Kirchenstiftung Grassau ist die neue Verwaltungsleiterin für die Überseer katholischen Kindertagesstätte St. Irmingard. Die Einrichtung schließt sich mit Beginn des neuen Jahres dem schon bestehenden Verbund der Kindertagesstätten von Grassau, Marquartstein und Staudach-Egerndach mit Büro in Marquartstein an.

Damit wechselt die Trägerschaft der Überseer katholischen Kita von der Kirchenstiftung Übersee zur Kirchenstiftung Grassau, die auch der neue Arbeitgeber der Überseer Erzieherinnen wird.

Im Bild übergibt Elke Küblböck, seit 2018 Überseer Kita-Verwaltungsleiterin, symbolisch den Schlüssel zur Kita St. Irmingard an ihre Nachfolgerin Monika Irger.

Dr. Martin Metz

Leuchtzeichen in der dritten Adventswoche

Ein Leuchtzeichen, das Hoffnung macht, ist auch heuer wieder das Friedenslicht aus Bethlehem. Es wurde, wie seit 1986 Tradition, in der 3. Adventwoche in der Geburtsgrotte Jesu von einem palästinensischen Kind entzündet und fand seinen Weg über Tel Aviv und Wien an den rechten Seitenaltar der Pfarrkirche St. Nikolaus. Mesner Simon Falkinger wacht darüber, dass die Flamme nicht erlischt und von jedem aus unserem Dorf übernommen werden kann. Kerzenlicht war es auch, das beim Rorateamt, zelebriert von Dr. Christoph Hentschel, am Dienstagmorgen um halb sieben das große Kirchenschiff in ein magisches Licht tauchte. „Gott klopft an die Tür meines Herzens und möchte, dass ich ihn aufnehme, damit er mein Leben mit seinem Licht hell und freudig machen kann“, lautete die Botschaft dieses „Engelamtes“. Die gregorianischen Choräle, intoniert von Chorregent Christian Dengler, passten besonders gut zu dieser Liturgie. Für Licht in den Herzen der Gläubigen sorgte die Bußandacht am Abend desselben Tages. Diakon Heiko Jung zog einen Vergleich zum Hausputz und meinte: „Aufräumen ist angesagt, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich“.

Die rosarote Kerze am Adventskranz

Rosarot ist neben den übrigen drei violett gehaltenen Kerzen im Adventskranz von St. Nikolaus-Übersee die Kerze für den dritten Adventsonntag. Diese besondere Farbe ist nur zweimal im Kirchenjahr zu sehen, im Advent und in der Fastenzeit. Der 3. Sonntag im Advent, genannt „Gaudete“- freuet Euch“, bringt die Vorfreude auf das nahende Weihnachtfest zum Leuchten. Zur Freude der Gottesdienstbesucher, die erstmals in dieser Coronazeit nicht mehr selbst singen durften, trug die besondere Kirchenmusik am 3. Adventwochenende bei.  Im Vorabendgottesdienst am Samstag intonierte stellvertretend für alle Kirchenbesucher und anwesenden Chormitglieder Birgit Detsch das altehrwürdige Adventlied „Maria durch ein Dornwald ging“. Instrumental spannten dann Birgit Detsch am Klavier und Regina Brandner am Cello einen weiten musikalischen Bogen vom 11. Jahrhundert mit der Antiphonvertonung „Veni, veni Emmanuel“ über Musik von Franz Schubert bis in die Moderne. Der 12jährige Vitus Detsch zeigte auf seiner diatonischen Ziach, dass dieses Instrument für meditative Musik im Kirchenraum ebenso gut geeignet ist wie für einen fröhlichen musikalischen Auszug am Ende der Messe, passend zum Thema „Gaudete“.

Die besondere adventliche Kirchenmusik in St. Nikolaus-Übersee.

Zum 4. Advent spielen in der katholischen Pfarrkirche Übersee am Samstag, 19.12., um 19.00 beim Vorabendgottesdienst das Klarinettenqartett Sachsenhammer-Pichl aus Übersee und am beim Gottesdienst am Sonntag, den 20.12. um 10.30 die Swingband „The Labradorians“ in der Besetzung Klavier, Kontrabass und Posaune.
Herzliche Einladung zur Mitfeier beider Gottesdienste!


Dr. Martin Metz für den Pfarrgemeinderat.

Tag der Ewigen Anbetung

135 Kerzen erhellten in der Nacht von Montag auf Dienstag den Innenraum unserer Pfarrkirche und lenkten den Blick auf den Hochaltar, wo das Allerheiligste in der Monstranz zur Anbetung ausgesetzt war. Eine kurze Andacht mit Herrn Diakon Jung am Montagabend markierte den Beginn des „Tages der Ewigen Anbetung“, bei der die Pfarrei Übersee stellvertretend für die anderen Pfarreien unserer Erzdiözese für 24 Stunden die Anbetung übernimmt. Die folgenden Nachtstunden wurden dabei von einzelnen Betern – teilweise ausgerüstet mit Wärmflasche und Leselampe - alleine „bewältigt“. Eine kleine Faltkarte mit verschiedenen Gedanken und Fragen (nach einem Text des hl. Antonius Maria Claret) regte zum persönlichen Gespräch mit Gott an. Den ganzen Dienstag über fanden immer wieder Menschen in die Kirche, um zu beten oder einfach nur, um einige Minuten innezuhalten. Den Abschluss der Ewigen Anbetung in Übersee bildete die Einsetzung des Allerheiligsten am Dienstagabend durch Herrn Dekan Lindl mit anschließendem Gottesdienst zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Der Hl. Nikolaus in „seiner“ Kirche

Dieses Jahr kam der Nikolaus nicht zu den Kindern, sondern die Kinder zum Nikolaus:In unserer Pfarrkirche “St. Nikolaus” empfing er im Laufe des vergangenen Samstagnachmittags insgesamt  32 Kinder. Er erzählte aus seinem Leben und ermahnte die Kinder, brav zu sein und nicht zu streiten.

Jeder kleine Besucher bekam von ihm einen Schokonikolaus. Manche Kinder hatten wiederum für den Nikolaus etwas gebastelt oder sagten sogar ein Gedicht auf. Wer wollte, durfte gemeinsam mit den Nikolaus auch ein Nikolauslied singen.

In diesem Jahr feiert unser Nikolaus ein besonderes Jubiläum: Seit 60 Jahren besucht er bereits die Familien, Kindergärten und Vereine in unserer Gemeinde. Und das ehrenamtlich! Erhaltene Zuwendungen spendet er jedes Jahr an unsere Kindergärten. Vergelt’s Gott!


Simon Falkinger, Mesner

„Rorate in St. Nikolaus“

Für Dienstag, den 15. Dezember laden wir zu einer „Rorate-Messe“ um 6.30 morgens ein. Der Kirchenraum wird dann nur von Kerzen erleuchtet, altehrwürdige gregorianische Gesänge prägen die Liturgie musikalisch.
Herzliche Einladung an alle, die sich von dieser besonderen Form des Gottesdienstes angesprochen fühlen.

Dr. Martin Metz für Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung

Musikalische Leuchtzeichen im Advent Die besondere Kirchenmusik in St. Nikolaus zum 3. Advent

Musikalische Leuchtzeichen im Advent.
Die besondere Kirchenmusik in St. Nikolaus zum 3. Advent.

Am Samstag, den 12. Dezember gestaltet um 19.00 der Birgit Detsch die Kirchenmusik der Abendmesse. Nach den derzeitigen Verordnungen ist genereller Chor- und Volksgesang nicht erlaubt.

Am Sonntag, den 13. Dezember spielt um 10.30 im Gottesdienst die „Feldseer Stubnmusi“ in der Besetzung Hackbrett und Flöte, Gitarre, Kontrabaß und Violine.     


Herzliche Einladung zu beiden Adventsgottesdiensten.

Dr. Martin Metz für Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung.

Der Nikolaus kommt leider nicht ins Haus…

aber Sie können ihn mit Ihrer Familie in der Pfarrkirche besuchen!
Am Samstag, 5. Dezember ab 15:00 Uhr.
Voranmeldung und Terminvereinbarung unbedingt erforderlich im Pfarrbüro, Tel. 08642/242.

Harmonie hält zusammen Kirchenchor St. Nikolaus-Übersee verabschiedet zwei verdiente Sänger. (Kopie)

Runde 70 Jahre bereicherte Herbert Donauer die Kirchenmusik in Übersee, zuerst als junger Geigenspieler und Klarinettist im Kirchenorchester, dann ab 1955 mit seiner schönen Baßstimme im Kirchenchor.

Auf fast 50 Jahre Dienst an der Kirchenmusik kommt Christian Stein als Chormitglied. Sein markanter sonorer Bass war seit 1970 von der Empore zu hören. „Schee wars oiwei“, meinten beide scheidenden Chormitglieder im Rückblick auf ihre musikalische Zeit in St. Nikolaus.

Aber einmal müsse halt Schluss sein, und diesen Entschluss müsse man selber treffen. Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedeten sich die aktiven Chormitglieder von ihren scheidenden Sangeskameraden, die sich vermissen werden.

„Habt Dank und bleibt gesund!“ rief Chorleiter Christian Dengler den beiden zu und sang für sie als Abschiedslied „Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich“ von Ferdinand Raimund.


Dr. Martin Metz