Archiv der Pressemeldung unserer Pfarrei

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Ankündigungen unserer Pfarrei ab Ende Mai 2016.
Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche.

Beendigung meiner Tätigkeit als Onlineredakteur in der Kirchenlichen Medienarbeit zum 01.09.2021

Nach langer ausführlicher Überlegung möchte ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Onlineredakteur in der Kirchlichen Medienarbeit zum 01.09.2021 beenden.Meine Entscheidung ist ganz persönlicher Natur und hat nichts mit den verantwortlichen Personen unserer Pfarrei zu tun.Ganz im Gegenteil, ich habe es sehr geschätzt, mit einen solch gutem Team die letzten 10 Jahre zusammen zu arbeiten.Nach mehr als 10 Jahren möchte diese durchaus verantwortungsvolle Tätigkeit in neue Hände geben. Dies habe ich bereits schriftlich an die Verwaltungsleitung Frau Elke Küblbeck, Dekan Lindl, sowie den PGR - Vorsitzenden Dr. Martin Metz mitgeteilt.In Zusammenarbeit mit der Verwaltungsleitung und dem Pfarrgemeinderat wird bei den verantwortlichen Stelle die Nachfolge bestimmt.Hier stehe ich gerne in beratender Funktion zur Verfügung.Zum Umfang der Tätigkeit zu der Arbeit als Onlineredakteur in der Arbeit einer Kirchenstiftung, erteile ich gerne Auskunft unter der Telefonnummer: 08642/597643. Alternativ per mail: ulricreif@t-online.

Kirchenchor beginnt wieder mit dem Probenbetrieb

Liebe Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors,
 
die sang- und klanglose Zeit geht zu Ende.
Wir mussten lang schweigen und wollen wieder einen Neustart wagen.
Dazu treffen wir uns am Montag,28.6. um 20 Uhr im Pfarrsaal.
Bitte weiter sagen!
Ich freu mich auf euch. Habt ihr da noch Töne?
 
Christian Dengler

Fronleichnamsgottesdienst in der sehr schön geschmückten Pfarrkirche von Übersee

"Denn wir essen Brot, aber wir leben von Glanz“, zitierte Pfarrer Helmut Bauer im Fronleichnamsgottesdienst in der sehr schön geschmückten Pfarrkirche von Übersee aus einem Gedicht von Hilde Domin. Dieser Satz könne für Fronleichnam, dem „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, stehen.

„Jeden Tag feiern wir Eucharistie, aber einmal im Jahr feiern wir in einer besonderen Weise die Präsenz Christi in Brot und Wein,“ so der Zelebrant. Es handle sich tatsächlich um ein Geheimnis, das jeden vor die Frage stelle: „Was glaubst du?“ 

Der großartige lateinischen Hymnus „Pangue lingua – Das Geheimnis lasst uns künden“, im 13. Jahrhundert von Thomas von Aquin gedichtet, erklang nicht wie in langer Tradition vom Kirchenchor, sondern als ergreifender Sologesang von Chorregent Christian Dengler.

Zum Schluss der Messe segnete Pfarrer Bauer mit der Monstranz die Gläubigen, viele davon in der Tracht, darunter eine lange Tradition an Fronleichnam fortsetzend, Bürgermeister Herbert Strauch.


(Dr. Martin Metz)

Eucharistische Andacht

Am Samstag, den 05.Juni 2021 findet um 18:30 Uhr (vor der Vorabendmesse) eine kurze eucharistische Andacht mit Pfarrer Lindl statt. Wir wollen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten vor allem für Priester- undOrdensberufungen beten.

Zum Abschluss der Andacht wird der eucharistische Segen erteilt. Bitte bringen Sie Ihr Gotteslob mit!      

Ihr Seelsorgeteam

Treffpunkt Juni 2021 Wir brauchen einen neuen Zeitgeist

Treffpunkt Juni 2021 Materialismus ist meist hässlich. Wir gehen nicht durch Gewerbegebiete oder von Einkaufszentren aus spazieren. Wenn wir eine besondere Umgebung erleben wollen, fahren wir an einen See, ins Gebirge oder in eine sehenswerte, meiste traditionsreiche Stadt. Etwas Zeitgemäßes findet in Gewerbegebieten und Einkaufszentren seinen Ausdruck. Wir sind Konsumenten und wollen alles billig. Das Produzieren haben wir, auch in der Landwirtschaft, weitgehend an Maschinen delegiert. Für die Einkaufszentren in ihrer Ödnis gilt: schnell hin und schnell mit dem Auto wieder weg in die von der Natur geformten Landschaften oder die ästhetisch anziehenden Ensembles, die frühere Epochen entworfen haben. Wir haben uns in den letzten Jahren mit einem großen Aufwand viele ästhetisch attraktive Wohnungen geschaffen. Die meiste Zeit verbringen wir jedoch in modernen Zweckbauten. Die Distanzen zwischen dem heimeligen Zuhause und dem kargen Berufsumfeld überbrücken wir mit einem Auto von ausreichender Größe. Es wird viel über die SUV`s gelästert. Vielleicht braucht man die Umgebung, die ein solches Gefährt bietet, damit man die eintönige, menschengemachte Landschaft übersteht.

Feierlicher Pfingstliturgie in St. Nikolaus – Übersee

„Mit dem Pfingstfest ist die Osterzeit beendet, aber die Feier der Auferstehung Christi soll in unserem Leben weiterwirken“, führte Pfarrvikar Tobias Prinzhorn in der Statio zu Beginn der Pfingstmesse in Übersee aus. In seiner Predigt verglich dann der Zelebrant den hl. Geist mit einem Feuer, das die Menschen nicht verletzt, sondern begeistert und Dunkel und Kälte in dieser Welt vertreibt.

Die Botschaft von Pfingsten sei, dass Gottes Geist auf eine kleine Gruppe von Aposteln beschränkt sei, sondern alle Menschen guten Willens erfülle.

In der kirchenmusikalischen Gestaltung des Hochamtes musste Chorregent Christian Corona-bedingt erneut auf Kirchenchor und Instrumente verzichten. Dafür freuten sich die Kirchenbesucher einmal mehr an seiner tragenden Tenorstimme, mit der er Kirchenlieder zur Pfingstliturgie solistisch intonierte.


(Dr. Martin Metz, Übersee)

Informationen zur 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Hinweise zu Fronleichnam

Sehr geehrte Herren Pfarrer und Pfarradministratoren, sehr geehrte Damen und Herren,im Anhang erhalten Sie ein Schreiben des Generalvikars und der Amtschefin mit Informationen zur 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) und Hinweisen zu Fronleichnam (03. Juni 2021) sowie das aktualisierte Infektionsschutzkonzept für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising in der Fassung vom 14. Mai 2021. Bitte beachten Sie: Die aktuelle Fassung der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) gilt derzeit bis 2. Juni 2021. Für Fronleichnam (3. Juni 2021) gibt es daher noch keine verlässlichen Informationen zu den dann geltenden Vorschriften. Da bisher keine Änderungen der Regelungen für die Gottesdienste angekündigt sind, wird empfohlen, die aktuellen Vorgaben des Infektionsschutzkonzepts für Gottesdienste und der 12. BayIfSMV bei den Planungen zugrunde zu legen.Stets aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus sowie geistliche Angebote und Impulse für die Zeit der Krise werden auf der 

Wertvolle Kommunionbank neu aufgestellt

Was eine „Kommunionbank“ war, daran können sich wohl nicht mehr sehr viele Kirchenbesucher erinnern. An ihr knieten bis Ende der 60iger Jahre die Gläubigen in der katholischen Kirche zum Kommunionempfang nieder und erhielten vom Priester die Hostie auf die Zunge gelegt. Die Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils erlaubte dann die Handkommunion im Stehen, eine Kommunionbank ist seither nicht mehr vorgesehen. In der Überseer Pfarrkirche St. Nikolaus stand die Kommunionbank, auch „Speisgitter“ genannt, an der ersten Stufe zum jetzigen Zelebrationsaltar. Um 1980 wurde sie im Rahmen der großen Kirchenrenovierung ganz abgebaut und zu beiden Seiten des vorderen Kirchenschiffes abgestellt. Dort standen die beiden Teile weitgehend unbemerkt, bis Mesner Simon Falkinger das ehemalige Speisgitter im letzten Jahr an den Stufen zum Hochaltar neu aufstellte. Da es sich bei dieser Aktion um eine wesentliche Veränderung im liturgischen und kunsthistorischen Raum handelt, holte Pfarradministrator Georg Lindl zur Beratung Martin Fesl und Dr. Alexander Heisig vom Bau- und vom Kunstreferat des erzbischöflichen Ordinariats München.

Palmsonntag in St. Nikolaus – Übersee.

Gefüllt bis auf den letzten Platz - ganz nach den Hygienevorschriften - war der Dom vom Achental bei der Palmsonntagsliturgie. Viele der Besucher aus allen Altersstufen hatten kunstvoll gebundene Palmbuschen von zu Hause mitgebracht, die der Zelebrant Pfarrer Dr. Hentschel zu Beginn der Messe segnete. Die traditionelle Lesung der Passionsgeschichte nach Markus übernahmen Dr. Hentschel, Diakon Jung und Altbürgermeister Peter Stöger.

Für Peter Stöger war es heuer das 50.Mal, als Leser die Leidensgeschichte Jesu der katholischen Pfarrgemeinde mit vorzutragen. 

Einmal mehr in den Zeiten ohne Volksgesang trug Chorregent Christian Dengler mit seiner schönen Tenorstimme Passionslieder vor. Vor und nach dem Gottesdienst bot die Frauengemeinschaft der Pfarrei selbstgebastelte Palmbuschen und Osterschmuck an.


Text Dr. Martin Metz

Speisensegnung in der Osternacht

In der Osternacht und am Ostersonntag gibt es die Speisenweihe. Die mitgebrachten Speisen bleiben bei den Gottesdienstbesuchern am Platz und werden nicht wie früher an einem der Seitenaltäre abgestellt.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus

Das (alte) Heilige Grab - ein wiederentdecktes Juwel

Ab Gründonnerstag wird in der Seitenkapelle unserer Pfarrkirche wieder das Heilige Grab zu sehen sein. Nur die älteren Überseer werden sich erinnern, dass es sich bei diesem Heiligen Grab eigentlich nur um ein Teilstück einer viel größeren Grabkulisse handelt. Diese wurde für unsere neuerbaute Pfarrkirche von der Werkstätte für kirchliche Kunst Leonhard Griebl in Feldkirchen bei Westerham gebaut und am Gründonnerstag, den 08. April 1909 erstmals im Altarraum der Kirche aufgebaut. Die Maße waren beachtlich: 8 Meter in der Breite und knapp ebenso viel in der Höhe. Die burgartige Kulisse mit zwei Türmen links und rechts zeigte den Christus in einer Grabhöhle, die von zwei römischen Soldaten bewacht wird. Der Leichnam war eine Bildhauerarbeit für damals 200 Mark. Ein weiterer, mittiger Turmaufbau, passend zur Kirche im gotischen Stil, bot in einem Fensterbogen Platz für die Figur des Auferstandenen, die in der Osternacht enthüllt wurde und von Lichtern umgeben war. Gleichzeitig konnte der Leichnam im Grab durch einen Hebelmechanismus verborgen werden. Das ganze Bauwerk war von der Rückseite über eine Treppe begehbar.

Segnung der Palmbuschen

Es besteht wie letztes Jahr die Möglichkeit, die Palmbuschn (mit Namen versehen) bereits am Samstag, 27.03.2021 von 8.00 – 18.00 Uhr in die Kirche auf die Stufen vor dem Altarraum zu legen. Sie werden am Sonntag im Gottesdienst geweiht und können dann ab 12.00 Uhr wieder abgeholt werden.  
Bitte bei der Abholung auf die Abstände vor und in der Kirche achten!

i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus

Eucharistische Andacht

Eucharistische Andacht

Am Samstag, den 06. März findet um 18:30 Uhr (vor der Vorabendmesse) eine kurze eucharistische Andacht mit Pfarrer Hentschel statt. Wir wollen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten vor allem für Priester- und Ordensberufungen beten. Zum Abschluss der Andacht wird der eucharistische Segen erteilt. Bitte bringen Sie Ihr Gotteslob mit!

Ihr Seelsorgeteam

„Klagemauer“

Sorge um die Gesundheit, Angst um den Arbeitsplatz, finanzielle oder seelische Not, aber auch Freude über ein schönes Ereignis oder Wünsche für sich und seine Nächsten:

Bringen Sie Ihre Gedanken/Sorgen/Bitten vor Gott! Schreiben Sie sie nieder und stecken Sie den Zettel in unsere Klagemauer, die während der Fastenzeit in der Kirche am linken Seitenaltar aufgebaut ist. Wo es möglich ist, werden wir diese im Gottesdienst in die Fürbitten aufnehmen. Alle Zettel werden in der Osternacht dann dem Osterfeuer übergeben.

Ihr Seelsorgeteam

Aschermittwochsliturgie in Übersee

„Das Wesen des Menschen ist Staub, er ist hinfällig. Aber Gott bläst dem Menschen seinen Lebensgeist ein. Diese Botschaft an Aschermittwoch weist bereits auf Ostern und Pfingsten hin,“ führte Pfarrer Dr. Christoph Hentschel in der Liturgie am Anfang der österlichen Vorbereitungszeit in St. Nikolaus-Übersee aus.

Beginn der Aschermittwochsmesse segnete der Zelebrant die aus verbrannten Palmbuschen des vergangenen Jahres gewonnene Asche und streute sie zusammen mit Diakon Heiko Jung jedem Kirchenbesucher zur Erinnerung an die Vergänglichkeit Menschen und zum Zeichen der Umkehr aufs Haupt.

Chorregent Christian trat einmal mehr mit schönem Sologesang und Orgelspiel an die Stelle des derzeit nicht möglichen Volksgesanges.

Dr. Martin Metz

Frühjahrssammlung der Caritas findet wegen der derzeitigen Coronasituation nicht statt

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation haben wir uns entschlossen, die diesjährige Caritas-Haussammlung von unseren Sammler/-innen nicht durchführen zu lassen.

Gerne könne Sie jedoch für die Caritas spenden. In bar (Abgabe im Pfarrbüro) oder überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto der

Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee
IBAN: DE 15 7116 0000 0001 8166 91    BIC: GENODEF1VRR
Kennwort: „Caritas-Spende“

40 % Ihrer Spende bleiben vor Ort, 60 % werden an das Caritas-Zentrum in Traunstein überwiesen.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee

Neuer Termin für Elternabend zur Erstkommunion

Auf Grund der Bestimmungen, die bis 14.02.2021 gelten, muss der Termin für den Elternabend der Erstkommunion verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 24.02.2021 um 19.00 Uhr im Pfarrzentrum.

Palmbuschen vom Vorjahr als Asche für Aschermittwoch

Bis 15. Februar können Sie in unserer Pfarrkirche Ihre Palmbuschen vom Vorjahr abgeben und in die bereitgestellten Körbe am Nord- und Südportal legen. Die Palmbuschen werden verbrannt und daraus die Asche für Aschermittwoch gewonnen.

i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus

Lichtmess in Übersee

Ein letztes Mal strahlten bei der Abendmesse an Lichtmess die Lichter an der prächtig geschmückte hohe Tannen im Altarraum von St. Nikolaus in Übersee. Nach kirchlicher Tradition segnete zu Beginn Zelebrant Dr. Christoph Hentschel die Kerzen für den kirchlichen Gebrauch der kommenden Monate mit den Worten: „Führe uns zu jenem Licht, das nie erlöschen wird.“ Auch die von den zahlreich gekommenen Gläubigen mitgebrachten Kerzen erhielten den priesterlichen Segen. In seiner Predigt erinnerte Dr. Hentschel: „In Christus hat Gott unser Fleisch uns Blut angenommen und so unser Leben geteilt. Christus ist das Licht der Welt, durch ihn hat Gott uns Menschen erlöst“. Sehr gut zur Liturgie passten einmal mehr die wunderschönen Harfenklänge des Duos Michaela Schröder und Anita Gschossmann, beide aus der Überseer Pfarrgemeinde. Chorregent Christian Dengler intonierte als Gesangssolist und an der Orgel einfühlsam Kirchenlieder, darunter das aus dem 17. Jahrhundert stammende ehrwürdige Marienlied „Wunderschön prächtige holdselige himmlische Frau.“ Am Ende der Liturgie spendete Pfarrer Dr.

Kerzenspende anläßlich zum Fest Mariä Lichtmeß

Anlässlich des Festes Mariä Lichtmeß sind am linken Seitenaltar in der Pfarrkirche Kerzen verschiedener Art aufgebaut, die von der Bevölkerung für die Kirchen unserer Pfarrei gespendet werden können (noch bis Montag, 08. Februar). Ein herzliches Vergelt`s Gott sagt die Kirchenverwaltung.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Elternabend der Erstkommunion

Auf Grund der Bestimmungen, die bis 14.02.2021 gelten, muss der Termin für den Elternabend der Erstkommunion verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 24.02.2021 um 19.00 Uhr im Pfarrzentrum.


i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

„Mariae Lichtmess als Licht- und Segensfeier“

Harfenmusik vom Duo Michaela Schröder und Anita Gschossmann begleitet die Liturgie am Abend des 2. Februar ab 19.00 zum Fest Maria Lichtmess. Traditionell segnet an diesem Tag der Priester die Kerzen für den Gebrauch im Gottesdienst im Kirchenjahr und alle von den Gläubigen mitgebrachten Kerzen für daheim. Ein letztes Mal werden dann die Lichter an der prächtig geschmückten hohen Tanne im Altarraum leuchten.  Am Ende des Gottesdienstes spendet Zelebrant Dr. Christoph Hentschel allen Mitfeiernden den sogenannten Blasiussegen mit den Worten „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor allem Bösen“, ein in Zeiten der Bedrohung durch Covid-19 für alle ein wirklich wichtiger Segenswunsch.  Herzliche Einladung zur Teilnahme an alle, die sich angesprochen fühlen.Anlässlich des Festes Mariä Lichtmeß sind am linken Seitenaltar in der Pfarrkirche Kerzen verschiedener Art aufgebaut, die von der Bevölkerung für die Kirchen unserer Pfarrei gespendet werden können (noch bis Montag, 08. Februar). Ein herzliches Vergelt`s Gott sagt die Kirchenverwaltung.

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“

„Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“Landesbischof, Kardinal und rumänisch-orthodoxer Bischof betonen in Videobotschaft die Kraft des BetensMünchen, 21. Januar 2021. Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen betonen Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt in einer gemeinsamen Videobotschaft die Kraft des Gebets. „Das Gebet öffnet uns, vernetzt uns untereinander, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Damit werde deutlich, „dass die Christen verbunden sind, dass sie eins sind und um eine größere Einheit weiter ringen“. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dabei die Ökumene sehr wichtig sei: „Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen Einheit, wir brauchen Kraft. Wie könnten wir uns diese Kraft nach Konfessionen geteilt schenken lassen? Es ist der eine Herr Jesus Christus, der uns diese Kraft schenkt“.Manche zweifelten laut Marx daran, ob Gebete helfen könnten, „aber ich glaube, das Gebet ist eine Fähigkeit des Menschen, sich zu öffnen für eine Wirklichkeit, die größer ist als wir selber“, so der Kardinal.

Um Weisheit bitten

Es gibt gescheite Leute. Sie wissen viel und haben meist ein phantastisches Gedächtnis. Alles Mögliche kann man sie fragen. Sie sind wie ein Lexikon aus Fleisch und Blut.Viele davon haben sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert. Spezialisten aber sind noch keine Weisen. Das lateinische Wort für Weisheit ist „sapientia“. Es bedeutet weder ein enormes Wissen noch eine Summe von Geistesblitzen. Es geht vielmehr um das Gespür für das, was wirklich wichtig ist, was letztlich zählt. Der Weise hat einen Blick für das Hintergründige. Er sieht durch das Oberflächliche hindurch in die Tiefe, auch bei einem Menschen. Seine Stärke liegt im Fingerspitzengefühl.  Was erwarten wir von Gott? Es gibt sicher viele, die sich sehr wohl etwas von Gott erwarten. Sind das nicht eher handfeste Dinge wie Gesundheit, langes Leben, Wohlstand? Gott steht da für Erwartungen, die man an das eigene Leben hat. Die Bedeutung Gottes hängt von der Fülle dieser Erwartungen ab. Solche Menschen können bitter werden, wenn alles anders läuft als geplant. „Jetzt habe ich so viel gebetet, und doch ist mein Mann an Krebs gestorben“, sagt eine Frau vorwurfsvoll.

“Flautenblasen, Harpfen schlagn...” -Besondere Kirchenmusik setzt alte Tradition in Übersee St. Nikolaus fort-

“Flautenblasen, Harpfen schlagn...” -Besondere Kirchenmusik setzt alte Tradition in Übersee St. Nikolaus fort- „Es klinget und singet, Flautenblasen, Harpfen schlagn und ich mags gar nit dersagn,“ heißt es in der ersten Strophe des weithin bekannten Weihnachtsliedes „Es blühen die Maien zur kalten Winterszeit“. Zu verdanken haben wir die Überlieferung dieses Liedes unbekannten Feldwiesern, die es schon vor 150 Jahren sangen und den beiden Volksliedsammlern August Hartmann und  Hyacinth Abele aus München. Sie waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem entlang der Bahnlinie München-Salzburg unterwegs, um das Liedgut der bäuerlichen Bevölkerung auf zu schreiben. Fünf Weihnachtslieder konnten die beiden Forscher in Feldwies und Übersee festhalten, die sie 1884 zusammen mit 147 anderen unter dem Titel „Volkstümliche Weihnachtslieder aus Bayern, Tirol und dem Land Salzburg” veröffentlichten. Die Autoren geben ausdrücklich an, dass diese im Dialekt abgefassten Lieder nicht nur zu Hause in der Stube, sondern im Advent und in der Weihnachtszeit auch in den Kirchen gesungen wurden.

Musikalische Leuchtzeichen in der Advent- und Weihnachtszeit 2020/2021

Vom 20.November 2020 bis zum 6.Januar 2021 beschenkten uns bei jedem Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Nikolaus insgesamt 18 Solisten und Gruppen mit ihrer Musik und ihrem Gesang.
Das hat allen, die in dieser Zeit in die Kirche kamen, sehr gutgetan. 

Deshalb ein herzliches „Vergelts Gott“ allen, die bei dieser „Besonderen Kirchenmusik in der Advents- und Weihnachtszeit“ mitgewirkt haben, und an Herrn Dr. Walter Ruckdeschel, Westerbuchberg, dem Vorsitzenden der Crocalis-Stiftung, der uns auch heuer wieder mit seiner großzügigen Spende dieses wunderbare Musikerlebnis finanziell ermöglicht hat. 


Dr. Martin Metz

Ein Stern ist aufgegangen

„An Weihnachten hat Christus für uns Menschen Gott auf die Welt gebracht“, rief Pfarrvikar Tobias Prinzhorn den Gottesdienstbesuchern bei der Festmesse am Dreikönigstag in St. Nikolaus, Übersee, zu. Das sei Grund zu Freude und Hoffnung.  Von dieser Freude kündeten auch die Sternsinger, die heuer nicht wie seit Jahrzehnten gewohnt in Übersee von Haus zu Haus ziehen, aber zumindest in der Kirche auftreten konnten. Auf diese Weise wünschten Kaspar, Melchior, Balthasar und „der Sterntroger aa“ allen Dorfbewohnern Glück und Segen für das neue Jahr. Freude in Form feinster altbayerischer Musik vermittelten auch Monika und Thomas Hiendl mit Harfe und diatonischer Ziach, die im Rahmen der „Besonderen Kirchenmusik“ spielten. Statt des Volksgesangs intonierte Chorregent Christian Dengler gregorianischen Choralgesang und altehrwürdige Weihnachtslieder.  Zur Verabschiedung der Kirchenbesucher hatten sich Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat noch etwas Besonderes einfallen lassen: Den ganzen Advent über hatten sie von Kirchenbesuchern mitgebrachte Sterne aus unterschiedlichsten Materialen, oft versehen mit Glück- und Segenswünschen, gesammelt und an zwei Christbäumchen im Kirchenschiff angebracht.