Archiv der Pressemeldung unserer Pfarrei

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Ankündigungen unserer Pfarrei ab Ende Mai 2016.
Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche.

Um Weisheit bitten

Es gibt gescheite Leute. Sie wissen viel und haben meist ein phantastisches Gedächtnis. Alles Mögliche kann man sie fragen. Sie sind wie ein Lexikon aus Fleisch und Blut.Viele davon haben sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert. Spezialisten aber sind noch keine Weisen. Das lateinische Wort für Weisheit ist „sapientia“. Es bedeutet weder ein enormes Wissen noch eine Summe von Geistesblitzen. Es geht vielmehr um das Gespür für das, was wirklich wichtig ist, was letztlich zählt. Der Weise hat einen Blick für das Hintergründige. Er sieht durch das Oberflächliche hindurch in die Tiefe, auch bei einem Menschen. Seine Stärke liegt im Fingerspitzengefühl.  Was erwarten wir von Gott? Es gibt sicher viele, die sich sehr wohl etwas von Gott erwarten. Sind das nicht eher handfeste Dinge wie Gesundheit, langes Leben, Wohlstand? Gott steht da für Erwartungen, die man an das eigene Leben hat. Die Bedeutung Gottes hängt von der Fülle dieser Erwartungen ab. Solche Menschen können bitter werden, wenn alles anders läuft als geplant. „Jetzt habe ich so viel gebetet, und doch ist mein Mann an Krebs gestorben“, sagt eine Frau vorwurfsvoll.

“Flautenblasen, Harpfen schlagn...” -Besondere Kirchenmusik setzt alte Tradition in Übersee St. Nikolaus fort-

“Flautenblasen, Harpfen schlagn...” -Besondere Kirchenmusik setzt alte Tradition in Übersee St. Nikolaus fort- „Es klinget und singet, Flautenblasen, Harpfen schlagn und ich mags gar nit dersagn,“ heißt es in der ersten Strophe des weithin bekannten Weihnachtsliedes „Es blühen die Maien zur kalten Winterszeit“. Zu verdanken haben wir die Überlieferung dieses Liedes unbekannten Feldwiesern, die es schon vor 150 Jahren sangen und den beiden Volksliedsammlern August Hartmann und  Hyacinth Abele aus München. Sie waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem entlang der Bahnlinie München-Salzburg unterwegs, um das Liedgut der bäuerlichen Bevölkerung auf zu schreiben. Fünf Weihnachtslieder konnten die beiden Forscher in Feldwies und Übersee festhalten, die sie 1884 zusammen mit 147 anderen unter dem Titel „Volkstümliche Weihnachtslieder aus Bayern, Tirol und dem Land Salzburg” veröffentlichten. Die Autoren geben ausdrücklich an, dass diese im Dialekt abgefassten Lieder nicht nur zu Hause in der Stube, sondern im Advent und in der Weihnachtszeit auch in den Kirchen gesungen wurden.

Musikalische Leuchtzeichen in der Advent- und Weihnachtszeit 2020/2021

Vom 20.November 2020 bis zum 6.Januar 2021 beschenkten uns bei jedem Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Nikolaus insgesamt 18 Solisten und Gruppen mit ihrer Musik und ihrem Gesang.
Das hat allen, die in dieser Zeit in die Kirche kamen, sehr gutgetan. 

Deshalb ein herzliches „Vergelts Gott“ allen, die bei dieser „Besonderen Kirchenmusik in der Advents- und Weihnachtszeit“ mitgewirkt haben, und an Herrn Dr. Walter Ruckdeschel, Westerbuchberg, dem Vorsitzenden der Crocalis-Stiftung, der uns auch heuer wieder mit seiner großzügigen Spende dieses wunderbare Musikerlebnis finanziell ermöglicht hat. 


Dr. Martin Metz

Ein Stern ist aufgegangen

„An Weihnachten hat Christus für uns Menschen Gott auf die Welt gebracht“, rief Pfarrvikar Tobias Prinzhorn den Gottesdienstbesuchern bei der Festmesse am Dreikönigstag in St. Nikolaus, Übersee, zu. Das sei Grund zu Freude und Hoffnung.  Von dieser Freude kündeten auch die Sternsinger, die heuer nicht wie seit Jahrzehnten gewohnt in Übersee von Haus zu Haus ziehen, aber zumindest in der Kirche auftreten konnten. Auf diese Weise wünschten Kaspar, Melchior, Balthasar und „der Sterntroger aa“ allen Dorfbewohnern Glück und Segen für das neue Jahr. Freude in Form feinster altbayerischer Musik vermittelten auch Monika und Thomas Hiendl mit Harfe und diatonischer Ziach, die im Rahmen der „Besonderen Kirchenmusik“ spielten. Statt des Volksgesangs intonierte Chorregent Christian Dengler gregorianischen Choralgesang und altehrwürdige Weihnachtslieder.  Zur Verabschiedung der Kirchenbesucher hatten sich Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat noch etwas Besonderes einfallen lassen: Den ganzen Advent über hatten sie von Kirchenbesuchern mitgebrachte Sterne aus unterschiedlichsten Materialen, oft versehen mit Glück- und Segenswünschen, gesammelt und an zwei Christbäumchen im Kirchenschiff angebracht.

C+M+B 2021 in Übersee“

Die Sternsinger, die jedes Jahr vor Dreikönig mit Stern, Weihrauch und Kreide durch Übersee und alle seine Ortsteile zogen und sangen, müssen zum Schutz vor Weiterverbreitung des Covid-Virus heuer zu Hause bleiben. Die Sternsinger und die Verantwortlichen in der katholischen Pfarrei St. Nikolaus bedauern diese notwendige Pause ebenso wie sicher viele Einwohner unseres Dorfes. Da aber ohne die Spendengelder der Sternsingeraktion viele Projekte für bedürftige Kinder in der ganzen Welt nicht weiter laufen können, bitten wir gerade jetzt um Ihre Spende auf folgendes Konto: Kath. Pfarrkirchenstiftung, DE 15 7116 0000 0001 8166 91. Ihr Geld kommt dort an, wo es von Bedürftigen dringend gebraucht wird. Dekan Georg Lindl, Pfarradministrator                                                                              Ludwig Klarwein, Kirchpfleger Burgi Häckel für das Organisationsteam                                                                            Dr.

Wechsel bei der katholischen Kita Übersee

Monika Irger von der katholischen Kirchenstiftung Grassau ist die neue Verwaltungsleiterin für die Überseer katholischen Kindertagesstätte St. Irmingard. Die Einrichtung schließt sich mit Beginn des neuen Jahres dem schon bestehenden Verbund der Kindertagesstätten von Grassau, Marquartstein und Staudach-Egerndach mit Büro in Marquartstein an.

Damit wechselt die Trägerschaft der Überseer katholischen Kita von der Kirchenstiftung Übersee zur Kirchenstiftung Grassau, die auch der neue Arbeitgeber der Überseer Erzieherinnen wird.

Im Bild übergibt Elke Küblböck, seit 2018 Überseer Kita-Verwaltungsleiterin, symbolisch den Schlüssel zur Kita St. Irmingard an ihre Nachfolgerin Monika Irger.

Dr. Martin Metz

Leuchtzeichen in der dritten Adventswoche

Ein Leuchtzeichen, das Hoffnung macht, ist auch heuer wieder das Friedenslicht aus Bethlehem. Es wurde, wie seit 1986 Tradition, in der 3. Adventwoche in der Geburtsgrotte Jesu von einem palästinensischen Kind entzündet und fand seinen Weg über Tel Aviv und Wien an den rechten Seitenaltar der Pfarrkirche St. Nikolaus. Mesner Simon Falkinger wacht darüber, dass die Flamme nicht erlischt und von jedem aus unserem Dorf übernommen werden kann. Kerzenlicht war es auch, das beim Rorateamt, zelebriert von Dr. Christoph Hentschel, am Dienstagmorgen um halb sieben das große Kirchenschiff in ein magisches Licht tauchte. „Gott klopft an die Tür meines Herzens und möchte, dass ich ihn aufnehme, damit er mein Leben mit seinem Licht hell und freudig machen kann“, lautete die Botschaft dieses „Engelamtes“. Die gregorianischen Choräle, intoniert von Chorregent Christian Dengler, passten besonders gut zu dieser Liturgie. Für Licht in den Herzen der Gläubigen sorgte die Bußandacht am Abend desselben Tages. Diakon Heiko Jung zog einen Vergleich zum Hausputz und meinte: „Aufräumen ist angesagt, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich“.

Die rosarote Kerze am Adventskranz

Rosarot ist neben den übrigen drei violett gehaltenen Kerzen im Adventskranz von St. Nikolaus-Übersee die Kerze für den dritten Adventsonntag. Diese besondere Farbe ist nur zweimal im Kirchenjahr zu sehen, im Advent und in der Fastenzeit. Der 3. Sonntag im Advent, genannt „Gaudete“- freuet Euch“, bringt die Vorfreude auf das nahende Weihnachtfest zum Leuchten. Zur Freude der Gottesdienstbesucher, die erstmals in dieser Coronazeit nicht mehr selbst singen durften, trug die besondere Kirchenmusik am 3. Adventwochenende bei.  Im Vorabendgottesdienst am Samstag intonierte stellvertretend für alle Kirchenbesucher und anwesenden Chormitglieder Birgit Detsch das altehrwürdige Adventlied „Maria durch ein Dornwald ging“. Instrumental spannten dann Birgit Detsch am Klavier und Regina Brandner am Cello einen weiten musikalischen Bogen vom 11. Jahrhundert mit der Antiphonvertonung „Veni, veni Emmanuel“ über Musik von Franz Schubert bis in die Moderne. Der 12jährige Vitus Detsch zeigte auf seiner diatonischen Ziach, dass dieses Instrument für meditative Musik im Kirchenraum ebenso gut geeignet ist wie für einen fröhlichen musikalischen Auszug am Ende der Messe, passend zum Thema „Gaudete“.

Die besondere adventliche Kirchenmusik in St. Nikolaus-Übersee.

Zum 4. Advent spielen in der katholischen Pfarrkirche Übersee am Samstag, 19.12., um 19.00 beim Vorabendgottesdienst das Klarinettenqartett Sachsenhammer-Pichl aus Übersee und am beim Gottesdienst am Sonntag, den 20.12. um 10.30 die Swingband „The Labradorians“ in der Besetzung Klavier, Kontrabass und Posaune.
Herzliche Einladung zur Mitfeier beider Gottesdienste!


Dr. Martin Metz für den Pfarrgemeinderat.

Tag der Ewigen Anbetung

135 Kerzen erhellten in der Nacht von Montag auf Dienstag den Innenraum unserer Pfarrkirche und lenkten den Blick auf den Hochaltar, wo das Allerheiligste in der Monstranz zur Anbetung ausgesetzt war. Eine kurze Andacht mit Herrn Diakon Jung am Montagabend markierte den Beginn des „Tages der Ewigen Anbetung“, bei der die Pfarrei Übersee stellvertretend für die anderen Pfarreien unserer Erzdiözese für 24 Stunden die Anbetung übernimmt. Die folgenden Nachtstunden wurden dabei von einzelnen Betern – teilweise ausgerüstet mit Wärmflasche und Leselampe - alleine „bewältigt“. Eine kleine Faltkarte mit verschiedenen Gedanken und Fragen (nach einem Text des hl. Antonius Maria Claret) regte zum persönlichen Gespräch mit Gott an. Den ganzen Dienstag über fanden immer wieder Menschen in die Kirche, um zu beten oder einfach nur, um einige Minuten innezuhalten. Den Abschluss der Ewigen Anbetung in Übersee bildete die Einsetzung des Allerheiligsten am Dienstagabend durch Herrn Dekan Lindl mit anschließendem Gottesdienst zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Der Hl. Nikolaus in „seiner“ Kirche

Dieses Jahr kam der Nikolaus nicht zu den Kindern, sondern die Kinder zum Nikolaus:In unserer Pfarrkirche “St. Nikolaus” empfing er im Laufe des vergangenen Samstagnachmittags insgesamt  32 Kinder. Er erzählte aus seinem Leben und ermahnte die Kinder, brav zu sein und nicht zu streiten.

Jeder kleine Besucher bekam von ihm einen Schokonikolaus. Manche Kinder hatten wiederum für den Nikolaus etwas gebastelt oder sagten sogar ein Gedicht auf. Wer wollte, durfte gemeinsam mit den Nikolaus auch ein Nikolauslied singen.

In diesem Jahr feiert unser Nikolaus ein besonderes Jubiläum: Seit 60 Jahren besucht er bereits die Familien, Kindergärten und Vereine in unserer Gemeinde. Und das ehrenamtlich! Erhaltene Zuwendungen spendet er jedes Jahr an unsere Kindergärten. Vergelt’s Gott!


Simon Falkinger, Mesner

„Rorate in St. Nikolaus“

Für Dienstag, den 15. Dezember laden wir zu einer „Rorate-Messe“ um 6.30 morgens ein. Der Kirchenraum wird dann nur von Kerzen erleuchtet, altehrwürdige gregorianische Gesänge prägen die Liturgie musikalisch.
Herzliche Einladung an alle, die sich von dieser besonderen Form des Gottesdienstes angesprochen fühlen.

Dr. Martin Metz für Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung

Musikalische Leuchtzeichen im Advent Die besondere Kirchenmusik in St. Nikolaus zum 3. Advent

Musikalische Leuchtzeichen im Advent.
Die besondere Kirchenmusik in St. Nikolaus zum 3. Advent.

Am Samstag, den 12. Dezember gestaltet um 19.00 der Birgit Detsch die Kirchenmusik der Abendmesse. Nach den derzeitigen Verordnungen ist genereller Chor- und Volksgesang nicht erlaubt.

Am Sonntag, den 13. Dezember spielt um 10.30 im Gottesdienst die „Feldseer Stubnmusi“ in der Besetzung Hackbrett und Flöte, Gitarre, Kontrabaß und Violine.     


Herzliche Einladung zu beiden Adventsgottesdiensten.

Dr. Martin Metz für Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung.

Der Nikolaus kommt leider nicht ins Haus…

aber Sie können ihn mit Ihrer Familie in der Pfarrkirche besuchen!
Am Samstag, 5. Dezember ab 15:00 Uhr.
Voranmeldung und Terminvereinbarung unbedingt erforderlich im Pfarrbüro, Tel. 08642/242.

Harmonie hält zusammen Kirchenchor St. Nikolaus-Übersee verabschiedet zwei verdiente Sänger. (Kopie)

Runde 70 Jahre bereicherte Herbert Donauer die Kirchenmusik in Übersee, zuerst als junger Geigenspieler und Klarinettist im Kirchenorchester, dann ab 1955 mit seiner schönen Baßstimme im Kirchenchor.

Auf fast 50 Jahre Dienst an der Kirchenmusik kommt Christian Stein als Chormitglied. Sein markanter sonorer Bass war seit 1970 von der Empore zu hören. „Schee wars oiwei“, meinten beide scheidenden Chormitglieder im Rückblick auf ihre musikalische Zeit in St. Nikolaus.

Aber einmal müsse halt Schluss sein, und diesen Entschluss müsse man selber treffen. Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedeten sich die aktiven Chormitglieder von ihren scheidenden Sangeskameraden, die sich vermissen werden.

„Habt Dank und bleibt gesund!“ rief Chorleiter Christian Dengler den beiden zu und sang für sie als Abschiedslied „Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich“ von Ferdinand Raimund.


Dr. Martin Metz

Tag der Ewigen Anbetung am 08. Dezember

„Da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten!“ (Matthäus 2,2) Als Katholiken glauben wir, dass Christus in Gestalt der verwandelten Hostie (dem „Allerheiligsten“) wahrhaftig gegenwärtig ist. Wie die Sterndeuter in Bethlehem, so dürfen und sollen auch wir ihn anbeten. „Betet ohne Unterlass!“ heißt es sogar im 1. Thessalonicherbrief (1 Thess 5,16-18). Die „Ewige Anbetung“ geht zurück auf das 10. Jahrhundert. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, soll dabei das Allerheiligste angebetet und verehrt werden. Dazu ist jeder Pfarrgemeinde in unserer Erzdiözese ein bestimmter Tag zugeteilt, an dem das Allerheiligste in einem kostbaren Schaugefäß, der Monstranz, in der Kirche „ausgesetzt“, d.h. gezeigt wird. Bei uns in Übersee ist das traditionell der 08. Dezember. Für 24 Stunden übernehmen wir stellvertretend für die anderen Pfarreien die Anbetung. Damit immer mindestens eine Person vor dem Allerheiligsten betet, liegt ab sofort in der Kirche eine Liste aus, in die man sich für eine Gebetsstunde eintragen kann.

Leuchtzeichen im Advent

Auf Gott hoffen „Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt“ „Solange ich atme, hoffe ich“ – wussten schon die alten Römer. Mein jetziges Glück wird bestimmt von meiner Hoffnung. Das Wort „hoffen“ bedeutet „hoppen“, „hüpfen“. Wenn ich hoffe, „hüpfe“ ich innerlich aus meiner Situation heraus, in eine zukünftige, auf die ich jetzt schon hinlebe. Worauf, auf wen hoffst du; worauf auf wen wartest du? Diese Fragen begleiten uns, vor, während und auch nach Corona. Fragen, die mit dem Sinn unseres Lebens zu tun haben, wenn Enttäuschungen sichtbar und spürbar werden. Die Fähigkeit zu hoffen, ist ein Leucht- zeichen im Advent, weil sie der Sehnsucht nach Liebe entspringt, die nicht von Dingen abhängt oder machbar ist. Unsere Sehnsucht greift über das Vergängliche hinaus. Wir hoffen auf das Ewige. Unser Glaube sagt uns, dass sich in Gott unsere Hoffnung nach Liebe erfüllt. Aus dieser Hoffnung heraus werden Zeichen des Untergangs (Feigenbaum im Evangelium) zu Zeichen neuen Lebens.

Adventskranz für St. Nikolaus

Ganze 1,30 Meter misst in diesem Jahr der Adventskranz für St. Nikolaus in Übersee. Der hiesige Gärtnermeister Bruno Kallsperger stiftete aus seinem Wald die Tannendaxen.

Marianne Kreuz und Christa Lindlacher von der katholischen Frauengemeinschaft sowie Mesner Simon Falkinger banden sie kunstvoll zu einem ansehnlichen Adventkranz. Dieser schmückt im Advent den Altarraum der neugotischen Überseer Pfarrkirche und wird in der Abendmesse vor dem ersten Adventsonntag von Dekan Lindl gesegnet.

Als Besonderheit steckt der Mesner neben drei lila Kerzen eine rosarote auf. Sie wird am 3. Adventsonntag, dem Sonntag „Gaudete“, entzündet und nimmt Bezug zur liturgischen Farbe Rosa, der Farbe der Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest.

Es war der evangelische Pfarrer Johann Hinrich Wichern, der vor 161 Jahren den ersten Adventskranz aufstellte. Mittlerweile ist dieses Symbol für den Advent schlechthin zu einem gemeinsamen ökumenischen Gut geworden

(MM)

Kirchenmusik zu Ehren Gottes und der hl. Cäcilie

So gut wie ganz aus dem öffentlichen Raum vertrieben ist derzeit die Musik. Eine Ausnahme, die so manche dankbar annehmen, stellen die Kirchenräume während der Gottesdienste dar. Vielleicht erklärt dieser Umstand den guten Kirchenbesuch in St. Nikolaus Übersee am vergangenen Sonntag, dem letzten im Kirchenjahr. Gleichzeitig ist der 22. November auch das Namensfest der Hl. Cäcilie, der Patronin der Kirchenmusik. Zu Gottes und zu ihrer Ehre und zur Freude der anwesenden Kirchenbesucher sang der Cantiamochor unter Birgit Detsch gut verteilt im Kirchenschiff und auf der Empore zusammen mit den Gläubigen. Dazwischen erklang das berührende Cellospiel von Regina Brandner, Musiklehrerein am Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein. Zelebrant Hans Holzner legte in seiner Predigt das Sonntagsevangelium von Jesus vor Pilatus aus: Jesus sei als der Gute Hirte gekommen, er sei der König der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens. Im letzten Gottesdienstlied des Cantiamochores hieß es: „Gott sei mit dir auf deinem Weg, dass er die Arme um dich leg“, ein gesungener Wunsch, der in dieser angespannten Zeit nicht passender sein könnte.

Musikalische Leuchtzeichen im Advent - Termine bis Hl. Drei König

Sterne gaben den Menschen Trost und Hilfe in dunklen Zeiten. Unsere Zeit hat Bedrohliches, Finsteres an sich. Corona setzt uns allen zu, nimmt uns die Ruhe und stört unser menschliches Zusammenleben, macht uns krank.  Wir brauchen helle Zeichen. Zeichen der Freude, Zeichen, dass wir nicht allein sind. Zeichen, die uns aufatmen lassen, Zeichen, die uns guttun. In der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus werden als musikalische Leuchtzeichen an jedem kommenden Adventwochenende in den Gottesdiensten am Samstagabend und Sonntagvormittag Musiker und Musikgruppen zu hören sein. Diese musikalischen Leuchtzeichen begleiten uns bis Hl. Dreikönig. Sie sind herzlich eingeladen – lassen Sie sich auf dem adventlichen und weihnachtlichen Weg musikalisch begleiten.  Dr. Martin Metz, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Unsere kirchenmusikalischen Leuchtzeichen für Sie im Advent und in der Weihnachtszeit: Do   24.12. 19.30      Blaskapelle Übersee Ltg. Thomas Lindlacher, Stubnmusi Fam. Hiendl Fr    25.12. 10.30       Donibauern Stubnmusi Sa   26.

Besondere Kirchenmusik am Fest der Heiligen Cäcilie

Am 22. November ist der Festtag der Heiligen Cäcilie, der Patronin der Kirchenmusik. I

m Andenken an sie und zur Freude der Kirchenbesucher ist deshalb für kommenden Sonntag, den 22.11., um 10.30 in St. Nikolaus-Übersee besondere vokale und instrumentale Kirchenmusik geplant. 
Herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst an alle, die sich über schöne Musik in der Kirche freuen.

i. A. Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee

Durch die Corona-Krise ist im Krisengebiet des Balkans eine große Armut ausgebrochen

Durch die Corona-Krise ist im Krisengebiet des Balkans eine große Armut ausgebrochen. Viele haben Ihre Arbeit verloren oder können von dem wenigen Lohn nicht leben, weil auch die Lebensmittelpreis stark gestiegen sind. Die Caritas-Stationen in Albanien, Kosovo, Bosnien, Montenegro und Kroatien bitten deshalb dringend um Hilfe.   Am Samstag, den 28.11.2020 findet der Sammeltag der Balkanhilfe „Junge Leute helfen“ statt.     Gesammelt werden Kleidung, Kindersachen, Windeln und Spielzeug. Diese können am Nikolausheim /Bücherei von  9-11 Uhr abgegeben werden.   Die Sachspenden sollen unbedingt in Bananenkisten verpackt werden. Um die Transportkosten zu finanzieren, ist ein freiwilliger Beitrag in Höhe von 4 – 6 Euro wichtig.   Am wichtigsten sind aber natürlich die Lebensmittel. Für deren Einkauf sind bis Weihnachten Einzahlungen auf das Spendenkonto bei den Raiffeisenbanken möglich.

Gottesdienst zum Volkstrauertag in Übersee

Die Coronaeinschränkungen dieses Jahres zwingen dazu, vertraute Veranstaltungen abzusagen. So entfiel heuer das gemeinsame Gedenken an alle Opfer der Kriege am Kriegerdenkmal im Anschluss an den Gottesdienst. Nichtsdestotrotz hatten die politische Gemeinde, der VdK Übersee und die Krieger-und Soldatenkameradschaft am frühen Morgen Erinnerungskränze am Kriegerdenkmal abgelegt, allerdings ohne Beteiligung der Bevölkerung. Auch auf den „Guten Kameraden“, intoniert von der Überseer Blaskapelle, mussten wir dieses Jahr verzichten.  Gut zu den Anliegen des Volkstrauertages hätte auch die von Ortsheimatpflegerin Annemarie Kneissl-Metz kuratierte Ausstellung „Ca. `45“ gepasst, die rund um den Volkstrauertag im November hätte gezeigt werden sollen und die sich mit dem Kriegsende vor 75 Jahren und der Zeit davor und darnach beschäftigt. Sie muss auf das Jahr 2021 verschoben werden.  Ein Teil dieser Ausstellung ist ein von Kneissl-Metz transkribierter Brief des jungen Überseer Soldaten Rupert Schnaitter, den er kurz vor seinem Tod im Kessel von Stalingrad im Januar 1943 an seine Angehörigen schicken konnte.

Erzdiözese startet Online-Befragung zu kirchlichen Angeboten

München, 4. November 2020. In einer breit angelegten Online-Befragung möchte die Erzdiözese München und Freising herausfinden, welche Angebote sich die Menschen von der Kirche wünschen und wie sie die vorhandenen Angebote bewerten. Die Befragung ist Teil des Gesamtstrategieprozesses der Erzdiözese, in dem sie Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln erarbeitet. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Menschen, die im Erzbistum München und Freising kirchliche Angebote nutzen oder an diesen interessiert sind. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen.

Allerheiligen und die Coronakrise

Der Kirchgang sowie die Gräbersegnung an Allerheiligen gemeinsam mit den Verwandten gehört in unserer Region als katholisches Hochfest zu unseren kulturellen Wurzeln. Auch dieses Jahr wollen wir unseren Verstorbenen gedenken. Die Corona-Pandemie stellt uns jedoch vor besondere Herausforderungen.Größere Menschenansammlungen auf engem Raum – auch unter freiem Himmel – stellen ein Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko dar. Für uns hat der Schutz Ihrer Gesundheit und der Ihrer Kirchengemeinde höchste Priorität.Selbstverständlich ist gegen einen Gottesdienst unter der Einhaltung der bisherigen Hygieneregelungen wie der Maskenpflicht nichts einzuwenden – diese Regelungen werden von unseren Kirchen wie bisher vorbildlich eingehalten. Gerade auf kleinen Friedhöfen wird es aber gar unmöglich sein, dass der erforderliche Mindestabstand der Gläubigen zwischen den Gräbern gewahrt wird.Gemeinsam bitten wir Sie deshalb dringend, landkreisweit auf eine offizielle Gräbersegnung mit Ihrer Kirchengemeinde an Allerheiligen zu verzichten. Die Segnung sollte ohne Beteiligung der Gläubigen stattfinden, sondern allein durch Sie als Geistlichen.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

Erklärung der Freisinger BischofskonferenzHerbstvollversammlung der bayerischen Bischöfe in München vom 30.9. bis 1.10.20201.     Corona-Krise Auch für das Wirken der katholischen Kirche in Bayern ist die Corona-Krise ein tiefer Einschnitt. Nach dem Lockdown im Frühjahr war es über viele Wochen nicht erlaubt, Gottesdienste mit den Gläubigen zu feiern. Besonders schmerzlich zu spüren war das an Ostern. Bis heute gelten für die Gottesdienste zum Schutz der Menschen vor Ansteckungen notwendige Auflagen und Begrenzungen für die Zahl an Teilnehmenden. Dies führte dazu, dass der Gottesdienstbesuch merklich zurückging. Viele Gläubige schildern zudem ein Gefühl der Befremdung und der Angst, sich in den Kirchen anzustecken. Niemand weiß, wie lange diese schwierige Situation noch anhält.  Für die kommende Zeit zwischen Allerheiligen und Weihnachten ist nicht von einer grundlegenden Veränderung der erforderlichen Hygienemaßnahmen bei den Gottesdiensten auszugehen (in diese Monate fallen auch Martinszüge, das Fest des Heiligen Nikolaus, der Advent und die Sternsingeraktion 2020/21).

Christbaum für die Pfarrkirche

Die Kirchenverwaltung St. Nikolaus bittet für die Weihnachtszeit um die Spende eines ca.  4 - 5 m großen Christbaums (nicht stachelig!) für die Pfarrkirche St. Nikolaus. Meldungen bitte an Kirchenpfleger Ludwig Klarwein, Tel. 08642/6992 oder im Pfarrbüro Tel. 242.

Tag der Ehejubiläen

Am Freitag, 09. Oktober 2020 um 19:00 Uhr feiern wir in der Pfarrkirche einen Dankgottesdienst mit allen Ehepaaren, die im Jahr 2020 ein Ehejubiläum begehen. Ob 5, 10 … oder 50 und mehr Jahre, Sie sind alle herzlich eingeladen!

Keine Caritas Haussammlung aufgrund der derzeitigen Corona-Situation

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation haben wir uns entschlossen, die diesjährige Caritas-Haussammlung von unseren Sammlern/-innen nicht durchführen zu lassen. 
Gerne können Sie jedoch für die Caritas spenden. Überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto der 

Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee, IBAN: DE15 7116 0000 0001 8166 91 BIC: GENODEF1VRR
Kennwort: „Caritas-Spende“

40 % Ihrer Spende bleiben vor Ort, 60 % werden an das Caritas-Zentrum in Traunstein überwiesen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Infoveranstaltung zur Firmung 2021

Infoveranstaltung für Schüler, der 8. Klassen
aus der Pfarrei St. Nikolaus - Übersee zur
Firmung 2021 am Dienstag, 22.09.2020 / 18 Uhr
im Pfarrheim.

In den Kirchen liegen Infozettel und Anmeldeformulare aus!

Bitte zur Infoveranstaltung ausgefüllt mitbringen!


i. A. Pfarramt St. Nikolaus Übersee