Archiv der Pressemeldung unserer Pfarrei

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Ankündigungen unserer Pfarrei ab Ende Mai 2016.
Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche.

Keine Caritas Haussammlung aufgrund der derzeitigen Corona-Situation

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation haben wir uns entschlossen, die diesjährige Caritas-Haussammlung von unseren Sammlern/-innen nicht durchführen zu lassen. 
Gerne können Sie jedoch für die Caritas spenden. Überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto der 

Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Übersee, IBAN: DE15 7116 0000 0001 8166 91 BIC: GENODEF1VRR
Kennwort: „Caritas-Spende“

40 % Ihrer Spende bleiben vor Ort, 60 % werden an das Caritas-Zentrum in Traunstein überwiesen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Infoveranstaltung zur Firmung 2021

Infoveranstaltung für Schüler, der 8. Klassen
aus der Pfarrei St. Nikolaus - Übersee zur
Firmung 2021 am Dienstag, 22.09.2020 / 18 Uhr
im Pfarrheim.

In den Kirchen liegen Infozettel und Anmeldeformulare aus!

Bitte zur Infoveranstaltung ausgefüllt mitbringen!


i. A. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Ettendorfer Orgelsolo - Kircherl und Musik

Ettendorfer Orgelsolo - Kircherl und Musik am Donnerstag, den 22. Oktober von 9:30 bis 11:30 Uhr

Auf einem Moränenhügel nördlich von Traunstein thront das spätgotische Ettendorfer Kircherl St. Vitus & Anna, Ziel der jährlichen Pferdewallfahrt.

Der Kirchenmusiker Manfred Müller ist nicht nur Fachmann für die historische Orgel von 1669 - eine der ältesten Orgeln Süddeutschlands, die er zum Abschluss seiner Ausführungen in einem kleinen, exklusiven Orgelkonzert erklingen lässt. Er kennt neben vielem Wissenswerten über das Kirchengebäude auch so manch anderes Geheimnis von Ettendorf.

Anmeldung und nähere Informationen zu den besonderen Kirchenführungen beim KBW Traunstein, 
Telefon 0861 – 6 9495 oder per Mail info@kbw-traunstein.de.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Seebrucker Römergeschichten im September 2020

Seebrucker Römergeschichten am Donnerstag, den 24. September von 16.00 bis 18:00 Uhr

Der heutige Kirchenbau der Pfarrkirche von Seebruck steht tatsächlich auf den Überresten eines vorgeschichtlichen Heiligtums und weist eine lange und spannende Baugeschichte auf.

Nach einer Kirchenführung wird uns die Archäologin Andrea Krammer auf einer kurzen Wanderung zu den archäologischen Fundstellen im Ortskern von Seebruck die Geschichte der Kirche historischen Kontext erläutern und die Zeit der keltisch-römischen Glaubens - und Lebenswelten spürbar machen.

i. A. Kath. Pfarramt St. Nikolaus Übersee

Festgottesdienst mit Kardinal Marx in Maria Eich / Gottesdienst mit Live-Stream aus dem Liebfrauendom

München, 11. August 2020. Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholiken am Samstag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Es wird auch Mariä Himmelfahrt oder Frauentag genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten. Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising feiern an diesem Tag auch ihr Patrozinium.

Optimismus oder Hoffnung

Optimismus ist eine hoch bewertete Grundhaltung. Wir schätzen Menschen mit einer optimistischen Lebenseinstellung. Sie äußert sich vielfach in dem häufig vernommen Satz: „Alles wird gut“. Darin drückt sich die Einstellung aus: es geht schon irgendwie weiter, wir kommen da schon durch, es wird gut enden. Oft frage ich mich, ob es angesichts einer schwierigen Lage wirklich Grund für diesen Optimismus gibt, ob er nicht vielmehr ein Mittel der Selbstbeschwichtigung und der Autosuggestion darstellt.Hoffnung dagegen ist etwas ganz anderes. „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert von der Hoffnung, die euch erfüllt“, heißt es im 1. Petrusbrief. Hoffnung ist mehr als der Optimismus, dass es irgendwie gut ausgehen wird. Hoffnung bedeutet, dass es gut ist, ganz egal wie die Umstände sind und wie es ausgehen wird. Natürlich speist sich diese Hoffnung letztlich nicht aus irdischen Quellen, sondern aus dem Glauben an die Auferstehung, aus der felsenfesten Gewissheit, dass das Leben stärker ist als der Tod, dass der Sinn stärker ist als die Sinnlosigkeit.

Die Wunder sehen

Mancher moderne Zeitgenosse bekennt, dass es ihm schwerfällt, die Schöpfung als herrlich zu empfinden. Die Heilige Schrift dagegen findet die Schöpfung wunderbar. Alle Dichter besingen sie. Auch der Hl. Franziskus mit seinem Sonnengesang: „Ich preise dich im Stillen um Deiner Werke Pracht, in Sonderheit der goldnen Sonne willen, die Du gemacht. Denn schön ist meine königliche Schwester, gibt Morgenrot und Mittaghelligkeit, den Abendhimmel als der Künstler Bester malt sie mit glühenden Farben allezeit. Des Lenzens Blüten und des Sommers Ähren, des Herbstes Trauben dank ich ihr, kein anderes Geschöpf zu Deinen Ehren spricht lauter mir“. Wie verschieden die Menschen doch sind. Die einen geraten in Entzücken über das rauschende Meer, die schneebedeckten Berge, die dunklen Wälder. Sie sind fasziniert vom Kosmos und seiner Entwicklung. Andere können nicht so spontan empfinden, obwohl es in der Schöpfung genug zu sehen, zu hören, zu riechen gibt. Genug, worüber das Herz dankbar jubeln könnte. Woher kommt das, dass nicht jeder mehr staunen kann?Wir sprechen heute viel von Umweltzerstörung und leiden daran.

Gottesdienst zu Fronleichnam - dieses Jahr ohne Prozession - Bildergalerie

Der feierliche Gottesdienst zu Fronleichnam findet heuer geschuldet der Coronakrise leider ohne anschließender Prozession statt.

Die Bildergalerie vom feierlichen Gottesdienst mit der anschließenden Aussetzung des Allerheiligsten finden Sie im Anhang.


(ur)

Kardinal Marx: Coronakrise zeigt wirklich Wichtiges im Leben

Neubesinnung auf wahre Prioritäten / Hoffnung auf Lockerung der GottesdienstauflagenMünchen, 3. Juni 2020. Kardinal Reinhard Marx sieht in der Coronakrise die Chance, den Blick für die wahren Prioritäten im Leben zu schärfen. „Und gerade an Pfingsten wird uns dazu ja die Kraft des Geistes geschenkt, dass wir versuchen im Geist des Evangeliums zu erspüren, worauf es wirklich ankommt“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Pfingstbrief an die Gläubigen: „der Respekt vor jedem Menschenleben, die Einheit der Menschheitsfamilie, die Sorge um die Schwachen und Kranken, die Hoffnung angesichts des Sterbens, die Feier des unzerstörbaren Lebens in der Heiligen Messe angesichts von Sterben und Tod“.  „Wenn wir die Coronakrise als Zeichen der Zeit sehen, dann hilft sie uns neu, den Blick zu schärfen für das Geheimnis Gottes und darauf zu richten, dass wir nicht im Leeren suchen, sondern Gott uns finden kann in der Gestalt Jesu von Nazareth, jede und jeden von uns“, so der Kardinal. „Und dass er in diesem Jesus von Nazareth der Bruder aller Menschen geworden ist.

Bischof: „Polizeibeamte setzen ihre Gesundheit für uns ein“

Im Videoformat „Mittwochsminuten“ dankt ihnen der Weihbischof für den Dienst an der GesellschaftMünchen, 27. Mai 2020. Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist. Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese veröffentlicht. Am Münchner Hauptbahnhof, einem „Ort des pulsierenden Lebens“, an dem auch eine Bundespolizeiinspektion ihren Sitz hat, wies Weihbischof Bischof auf viele von Unsicherheit geprägte E-Mails und Briefe hin, die ihn seit Beginn der Corona-Krise erreicht hätten und „deren Grundfrage darin gipfelte: Woher kommt mir Hilfe in dieser schwierigen Zeit?

5. Brief des Pfarrgemeinderates„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“ „Corona und Kirche“

„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“„Corona und Kirche“Zu Corona und Kirche schreibt der tschechische Theologieprofessor und Priester Tomas Halik einen lesenswerten Aufsatz mit der Überschrift „Christentum in Zeiten der Krankheit.“Er habe, so Professor Halik, über die leeren und geschlossenen Kirchen in den vergangenen Wochen nachgedacht. Als ein Zeichen Gottes und einen Aufruf sehe er sie. Sie seien möglicherweise eine Vision der Zukunft der Kirche, ein „warnender Blick durch das Fernrohr in eine verhältnismäßig nahe Zukunft“. Die Kirchen hätten sich auch schon vor Corona geleert. Ein weiteres Kapitel Christentum gehe zu Ende und es sei notwendig, sich auf das nächste vorzubereiten. Jetzt sei ein Innehalten und Nachdenken vor Gott und mit Gott angebracht. Der aktuelle Ausnahmezustand sei Hinweis auf eine neue Form der Kirche: Größerer Raum müsse geschaffen werden für die Dienste der Laien in der Kirche. Gemeinsam müsse in freier Diskussion und tiefer Kontemplation die Wahrheit gesucht werden.

Erstkommuniontermin ist fraglich aufgrund der Corona-Lage und gesetzlichen Bestimmungen

Liebe Eltern unserer Erstkommunionkinder!Corona hat auch uns weiterhin fest im Griff, fast täglich ändern sich Bestimmungen, Vieles ist auch jetzt noch nicht absehbar. Im April haben wir schon einmal versucht eine Planung aufzustellen wie es weitergehen könnte.Nun müssen wir unsere Planungen wieder anpassen.Aus diesem Grund wende ich mich heute an sie, um miteinander zu überlegen, wie wir die Erstkommunion in diesem Jahr halten sollen. Es gibt mehrere Möglichkeiten wie wir weiter vorgehen sollen. Ich habe diese unten angefügt und bitte sie, mir ihre Meinung dazu zukommen zu lassen. Ich bitte sie darum, immer zu bedenken, dass sich alles auch kurzfristig ändern kann, je nachdem wie sich die Corona Lage entwickelt. Leider haben wir da keinen Einfluss darauf. Das gilt auch für die Zeit nach den Sommerferien!Bitte geben sie mir ihre Rückmeldung, per Mail (diakon-jung@web.de ), telefonisch (5978277) oder werfen sie den Abschnitt in den Briefkasten vom Pfarrbüro oder vom Pfarrhaus bis Sonntag 17.5.2020. Vielen Dank!Ich bitte um ihr Verständnis, dass alles so kurzfristig passiert, aber diese Zeiten verlangen von uns allen viel Flexibilität ab.

3. Infobrief des Pfarrgemeinderates „Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“

Über die Coronakrise zu sprechen oder zu schreiben macht keinen Spaß mehr. Zu allgegenwärtig ist dieses Thema in der Presse, in den Medien und in privaten Gesprächen. Zu besorgniserregend sind die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Beschränkungen nicht nur in unserem Land sondern weltweit. Dabei tragen die Last nicht alle gleich, die Benachteiligungen sind extrem unterschiedlich verteilt. Solidarität ist so wichtig wie vielleicht noch nie. In dieser Zeit heißt das Gebot der Stunde: zuhause bleiben. Das heißt auch: auf Kontakte, besonders in größerem Kreis, zu verzichten, Familienmitglieder, Freunde und Kollegen nicht zu treffen. Da sind Telefon und Bildschirm nur ein unzureichender Ersatz. Jetzt ist der Nahbereich wieder wichtig: Familie, die Hausgemeinschaft, die Nachbarschaft. Ich habe nicht gewusst, wie sehr die selbstverständlichen, alltäglichen Begegnungen mit anderen Menschen mein Leben bereichern. Erst im Verzicht wird mir manches bewusst. Vielleicht haben die anderen es auch nicht gewusst. Dazu habe ich einen schönen Text von Petrus Ceelen gefunden.

Marx fordert in Dachau „neues Miteinander“

Im Videoformat „Mittwochsminuten“ besucht der Kardinal die Gedenkstätte des früheren KonzentrationslagersMünchen/Dachau, 6. Mai 2020. Auch wenn die aktuelle Coronakrise nicht mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs vergleichbar sei, könne man laut Kardinal Reinhard Marx von damals lernen: „Was danach geschehen ist, das neue Miteinander, die neue Solidarität, das ist auch heute immer wieder neu zu erkämpfen.“ Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren betont der Kardinal die Notwendigkeit, „aufeinander zu achten, jedes menschliche Leben zu schützen und für den Frieden und die Gerechtigkeit für alle Menschen und Völker einzutreten“. Für einen Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“ hat er die dortige KZ-Gedenkstätte besucht. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an. Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese eingestellt.

Grenzübergreifende Einblicke für Historiker und Familienforscher Münchner Diözesanarchiv stellt Daten von Kirchenbehörden online, die früher zu Erzbistum Salzburg zählten

München, 5. Mai 2020. Das Archiv des Erzbistums München und Freising baut sein digitales Archiv weiter aus und macht Unterlagen aus Kirchenbehörden, die vor der Neuordnung der bayerischen Bistümer der Erzdiözese Salzburg unterstanden, online nutzbar. In einem ersten Schritt können jetzt all diejenigen Salzburger Archivalien im Internet eingesehen werden, die mehrere Pfarreien oder pastorale Sachthemen betreffen. Dieser zunächst zur Verfügung gestellte Bestand „Salzburg“ umfasst 415 Nummern und beinhaltet unter anderem Visitationsprotokolle, Seelenstandsstatistiken und die Unterlagen der archidiakonalen Ehegerichte. Damit stehen der kirchen-, landes- und ortsgeschichtlichen Forschung wichtige Quellen zur Verfügung. Darüber hinaus sind aus dem Bestand der sehr umfangreichen Akten zu den einzelnen ehemals salzburgischen Pfarreien Findbücher für die Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis M verfügbar und die ersten bereits mit den digitalisierten Akten verknüpft. Bis Ende 2021 soll die Online-Präsentation das Ende des Alphabets erreichen. Dann folgen die Akten zu den aufgehobenen Klöstern und Stiften.

Ab Samstag 9. Mai 2020 finden wieder Gottesdienste in der Pfarrkirche statt

Liebe Gottesdienstbesucher!

Leider können wir auf Grund der Bestimmungen nur die Pfarrkirche als Gottesdienstraum öffnen. Die Kirchen in Almau und Westerbuchberg sind zum persönlichen Gebet geöffnet.

Wir feiern wie gewohnt den Sonntagsgottesdienst am Samstag um 19 Uhr und am Sonntag um 10.30 Uhr.

Momentan finden keine Werktagsmessen statt!

Maiandachten sind am 5. Mai (Trachtenverein Übersee), 13.Mai (Marianische Männerkongregation) und 
22. Mai (17 Uhr!) (Erstkommunionkinder) in der Pfarrkirche und 31. Mai (Krieger- und Soldaten- Kameradschaft) am Kriegerdenkmal jeweils um 19 Uhr.

Bitte beachten Sie die Bestimmungen für die Teilnahme am Gottesdienst!


Ihr Seelsorgeteam
i. A. Diakon Heiko Jung

Ja zum Leben ist Grundmelodie der biblischen Botschaft

München, 1. Mai 2020. Zum Beginn des Marienmonats Mai hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, jedem menschlichen Leben aufmerksam und achtsam zu begegnen, „unabhängig von Religion, unabhängig von Geschlecht und Nationalität, ob krank oder gesund, alt oder jung: Leben wird nicht gegen Leben gestellt“. Die Gottesmutter Maria sei die „Patronin des Lebens“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitagabend, 1 Mai, bei einer Maiandacht im Münchner Liebfrauendom zu Ehren der Gottesmutter, die an diesem Tag besonders als Patrona Bavariae verehrt wird. Das Jawort zu jedem menschlichen Leben sei „eine Grundmelodie der ganzen biblischen Botschaft“.

Ehrenamtliche machen „Heilshandeln Gottes spürbar“

München, 30. April 2020. In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche Engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Mittwoch, 29. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“.

Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen möglich

Erzdiözese München und Freising verschickt Infektionsschutzkonzept an PfarreienMünchen, 30. April 2020. Im Erzbistum München und Freising sind öffentliche Gottesdienste von  Montag, 4. Mai, an unter Auflagen wieder möglich, wie der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in einem Dekret von Mittwoch, 29. April, festhält. Um das Infektionsrisiko unter den Gottesdienstbesuchern angesichts der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten und die staatlichen Vorgaben einzuhalten, hat die Erzdiözese ein Schutzkonzept erarbeitet und mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt. Dekret und Schutzkonzept wurden bereits an die Pfarreien im Erzbistum versandt. So kann es dort erstmalig seit dem 13. März wieder öffentliche Gottesdienste geben, an denen Gläubige unter bestimmten Voraussetzungen teilnehmen können. Kardinal Marx zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung: „Nach einer längeren Zeit ohne die gemeinsame Feier in den Kirchen ist dies für unsere Gemeinden ein wichtiger Schritt. Die Dankbarkeit darüber ist verbunden mit dem Bewusstsein, dass dies nur in guter Weise möglich ist, wenn alle Beteiligten entsprechend dem Schutzkonzept handeln und damit aufeinander Rücksicht nehmen.

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC - Eindämmung der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV2 verursachten COVID-19 Erkrankungen

Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronaviru SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfügt der Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, Erzbistum München und Freising vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der Staatsregierung die weitere Maßnahmen. Das Dekret dazu ist als Anlage beigefügt.

„Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“

„Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“München, 29. April 2020. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg warnt in der aktuellen Situation davor, in dem Bestreben, die Bevölkerung vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu bewahren, die Würde der Menschen außer Acht zu lassen. „Es kann nicht sein, dass, um mein Leben zu schützen, andere Menschen gesellschaftlich hinten runter fallen. Jeder Mensch hat die gleiche Würde.“ Daher begrüße er, was Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit der von ihm zum Thema angestoßenen Diskussion habe bewirken wollen, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“. Für den kurzen Film hat er in München das Haus an der Pistorinistraße des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) besucht, in dem von Obdachlosigkeit bedrohte Männer wohnen, die besonders unter der Corona-Krise leiden. Die Serie „Mittwochsminuten“ bietet in der momentanen Situation geistliche Impulse an.

Texte aus der Bibel zum 4. Sonntag nach Ostern

Der 4. Sonntag der Osterzeit ist jedes Jahr der Sonntag des guten Hirten - und zudem - ebenso jedes Jahr - „Weltgebetstag für geistliche Berufungen“.
Die Kirche braucht gute Hirten.

Der eigentliche und wahre gute Hirt ist Jesus Christus. Vom Alten Testament verheißen: Gott selber ist der Hirt seines Volkes.

i. A. Diakon Heiko Jung

Als Anregungen für den Hausgottesdienste daheim sind die entsprechenden Materialien (PDF) beigefügt.

2. Infobrief vom Pfarrgemeinderat zum Thema: „Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“

„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“„Lieben Sie Mozart“ fragte vor einigen Wochen Chorregent Christian Dengler in einem kleinen Artikel und warb damit erfolgreich neue Sängerinnen und Sänger für seinen Kirchenchor.So verstärkt begannen die Chormitglieder Mozarts „Missa brevis in G-Dur“ KV 140 einzustudieren. Die anmutigen Melodien des 14jährigen Wolfgang Amadeus hätten am Ostersonntag bei der der feierlichen Ostermesse erklingen sollen. Aber Corona stand entgegen!Musik ist für viele Menschen ein sehr wichtiger spiritueller Weg. Wenn große Kirchenmusik derzeit fehlt, kann es guttun, untertags in unserer Pfarrkirche St. Nikolaus in Übersee leise sakrale Musik zu hören. Fast jeder hat ein Smartphone in der Tasche. Mit einem Ohrhörer ist es nicht schwer, sich sakrale Musik von Radiosendern anzuhören oder herzunterzuladen. Der Einklang von Kirchenraum, Kunstwerken und Kirchenmusik führt vielleicht den Hörer ein wenig zu sich selbst und näher zu Gott. Versuchen Sie es einfach: nehmen Sie sich ein wenig Zeit und setzen Sie sich eine Weile in eine der Kirchenbänke.

1. Infobrief vom Pfarrgemeinderat zum Thema: „Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“

„Vieles geht, wenn vieles nicht mehr geht“Die Corona Krise hat unseren gewohnten und liebgewonnen Ablauf des Kirchenjahres und des gemeindlichen Lebens zum Stillstand gebracht. Es war bedauerlich, dass in der Fastenzeit und in der Hl. Woche die gemeinsamen gottesdienstlichen Feiern ausfallen mussten. Eine Gelegenheit, sich nach dem Gottesdienst zu treffen und auszutauschen und zugleich ein kleines Scherflein für notleidende Menschen zu erwirtschaften, wäre das Fastenessen gewesen. Auch die bunten Ostereier am Ostermorgen sind dem zum Opfer gefallen Schade!Bedauerlicherweise sind wir noch nicht am Ende der Karenzzeit angelangt. Geduld und Vernunft sind weiter angesagt. Andererseits können wir Erfahrungen machen und Dinge, die sonst so selbstverständlich sind, mit neuen Augen sehen. Vielleicht haben manche im Familienkreis eine kleine Feier am frühen Ostermorgen mit den Kindern gemacht, vielleicht haben Sie Gespräche über den Zaun schätzen gelernt, vielleicht besorgt jemand ganz selbstverständlich für Sie den Einkauf, und Tag für Tag kommt der Pflegedienst zum Nachbarn: Gesten und Zeichen der Fürsorge und der Achtsamkeit werden uns geschenkt, für die wir sonst glaubten, keine Zeit zu finden.

Maiandacht mit Kardinal Marx zu Ehren der Patrona Bavariae

München, 27. April 2020. Kardinal Reinhard Marx wird am Festtag der Patrona Bavariae, an dem die Gottesmutter Maria als Schutzfrau Bayerns verehrt wird, eine Maiandacht im Münchner Liebfrauendom feiern. Am Freitag, 1. Mai, um 17.30 Uhr, hält der Erzbischof von München und Freising die Andacht aufgrund der Corona-Pandemie nicht-öffentlich, sie kann jedoch im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream  sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live angesehen und mitgefeiert werden. Der Gottesdienst wird unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz von vier Solisten der Capella Cathedralis musikalisch gestaltet. Teil der klassischen Maiandacht sind die Marienlitanei sowie die Aussetzung des Allerheiligsten zur Anbetung und anschließendem sakramentalen Segen.  Bereits am Morgen des Patrona-Bavariae-Tages, am Freitag, 1. Mai, um 10 Uhr, feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg einen Festgottesdienst im Liebfrauendom, der ebenfalls live auf der Internet- sowie der Facebookseite der Erzdiözese übertragen wird.

Das Läuten unserer Kirchenglocken und seine Bedeutung

Es gibt nur wenige Dorfkirchen, die wie unsere Pfarrkirche St. Nikolaus gleich mit sechs Glocken ausgestattet sind. Diese sind der Größe nach die Nikolausglocke (2.690 kg), die Marienglocke (1.300 kg), die Josefsglocke (650 kg), die Floriansglocke (420 kg), die Bruder Konrad-Glocke (330 kg) und die Michaelsglocke (180 kg). Die Überseer Kirchenglocken wurden 1949 von der Glockengießerei Karl Czudnochowsky in Erding neu gegossen, nachdem das alte Geläut im Krieg 1942 zum Einschmelzen abgeholt wurde.Wann welche Glocke geläutet wird, ist in der sog. Läuteordnung festgelegt. Je nach Anlass läuten die Glocken einzeln oder in Kombination. Mit etwas Übung erkennt man, was uns die Glocken „mitteilen“ möchten.Täglich um 6 Uhr, um 12 Uhr und um 20 Uhr (in den Wintermonaten 18 Uhr) ruft uns nach dem Stundenschlag die Josefsglocke zum Angelusgebet (Näheres zum „Engel des Herrn“ finden Sie im Schaukasten an der Kirche). Beim abendlichen Angelusläuten folgt der Josefsglocke noch die Michaelsglocke. Dieses Nachläuten ist das „Vaterunserläuten“.

Kommunion zeigt trotz Unsicherheit: „Wir sind nicht allein“

München, 26. April 2020. In der Kommunion werde auch in diesen von Unsicherheit geprägten Zeiten immer neu deutlich: „Wir sind nicht allein“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 26. April, bei einem Gottesdienst für Kinder und ihre Familien im Münchner Liebfrauendom. Insbesondere wandte sich der Erzbischof von München und Freising an alle, die in diesen Tagen Erstkommunion gefeiert hätten. Als Jesus seinen Jüngern sagte, „ich zeige meine Gegenwart, indem ich mit euch zusammen bin beim Mahl“, habe er „sich etwas ganz Besonderes ausgedacht“, um die Gläubigen seiner Präsenz zu versichern.Je länger die aktuelle Coronakrise dauere, so Marx, umso mehr „steigen die Belastungen in vielen Bereichen“. Die Kinder litten darunter, dass sie „nicht in die Schule oder den Kindergarten“ gehen, „ihre Freunde nicht besuchen und ihre Großeltern nicht sehen“ dürfen. „Wenn man auch skypen oder mailen kann, so ist das kein Ersatz für die wirkliche Begegnung“, betonte Marx. Die Kinder spürten auch, wenn sich ihre Eltern sorgten „um ihren Arbeitsplatz oder darum, wie es mit ihrem Geschäft weitergehen wird“.

Erzdiözese begrüßt Ende des Verbots öffentlicher Gottesdienste

München, 24. April 2020. Die Erzdiözese München und Freising begrüßt die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, dass vom 4. Mai an im Freistaat wieder öffentliche Gottesdienste möglich seien, wenn auch in beschränktem Umfang.

Um die Einhaltung der Hygienevorgaben sicherzustellen, wurde ein Schutzkonzept entwickelt, das sich aktuell noch in Abstimmung mit der Bayerischen Staatregierung befindet. Danach erfolgt die weitere Vorbereitung und Umsetzung in den Pfarreien. (ck)


Quelle: www.erzbistum-muenchen.de/presse

Termin für Erstkommunion im Juni 2020 in unserer Pfarrei steht fest

Übersee feiert Erstkommunion - Der konkrete Termin am 21.06.2020 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche wurde von Diakon Heiko Jung bekannt. Er habe sich im Gespräch mit Dekan Lindl auf diesen Termin verständigt, so Jung.

(ur)

Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen durch Schutzkonzepte“

Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert„Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen durch Schutzkonzepte“München, 17. April 2020. Die Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Erzbistum München und Freising wird gemäß einem Dekret des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bis einschließlich 3. Mai verlängert analog der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und des allgemeinen Versammlungs- und Veranstaltungsverbots durch die Bayerische Staatsregierung. Über diese auch in Abstimmung mit den Weihbischöfen für die Seelsorgsregionen getroffene Entscheidung haben der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, die pastoralen Mitarbeiter der Erzdiözese in einem Schreiben vom Freitag, 17. April, informiert. Gleichzeitig verweisen Klingan und Herrmann auf die „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen für Gottesdienste, wenn seitens der Kirchen entsprechende Schutzkonzepte mit dem Freistaat abgestimmt werden“.