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Willkommen in der Pfarrei St. Stephan Surheim

Am Kirchfeld 1, 83416 Saaldorf-Surheim, Telefon: 08654-64995, E-Mail: St-Stephanus.Surheim@erzbistum-muenchen.de

Rückblick auf Feste und Ereignisse:

NeuSaSu2019

Einführung der neuen Ministranten von St. Stephan und St. Martin


Altarweihe St. Stephan

Zu einem Pontifikalamt mit Weihbischof Wolfgang Bischof lud die Pfarrei
St. Stephan alle Pfarreiangehörigen zu dem besonderen Ereignis der
Altareinweihung ein.

Unter Orgelklängen zog der Bischof mit dem Altardienst und den
Konzelebranten in die festlich geschmückte Kirche ein.
Pfarrer Roman Majchar begrüßte den Weihbischof, den Pallottinerpater
Alois Schwarzfischer, Diakon Josef Enzinger, Frater Placidius, den
Bürgermeister mit seinen Gemeinderäten, den Kirchenchor unter der
Leitung des Organisten Franz Glück, die Vereine, die mit ihren Fahnen den
Altarraum schmückten, und alle Helfer und Gottesdienstbesucher.

Zu Beginn entzündete der Bischof die Osterkerze, weihte das Taufbecken
und das Wasser, dann wurde der Ort „der Verkündigung des Wort Gottes“
der Ambo gesegnet.

Nach der Heiligen-Litanei durften die Kinder nach vorne kommen, und
der Bischof zeigte ihnen das versiegelte Kästchen mit den Reliquien des
hl. Benno von Meißen und des Seligen Otto von Freising, und sagte den
Kindern, dass sie Zeitzeugen seien. Ein Mädchen durfte dieses Kästchen
in das Reliquiengrab des Altares legen. Vier Männer hoben die schwere
Altarplatte auf den neuen Altar, welche der Bischof mit Weihwasser
besprengte, und mit Chrisam einölte. Dann wurden auf die aufgestellten
Wachskreuzdochte Weihrauchkörner gestreut, und mit dem Licht der
Osterkerze entzündet.
Es folgte das Weihegebet des Bischofs, und nachdem der Altar gereinigt
war, wurde das Altartuch aufgelegt, und die Altarkerzen, sowie alle
anderen Kerzen in der Kirche angezündet.

Am Ende bedankte sich Kirchenpflegerin Resi Heinz bei allen
Unterstützern und Helfern sowie bei allen die in irgendeiner Weise mit
der Neugestaltung in Verbindung stehenden Personen für die konstruktive
Zusammenarbeit.
Dann verabschiedete Pfarrer Majchar und die
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Huber die bisherige Mesnerin
Anneliese Streitwieser. Zugleich begrüßten sie die Nachfolgerin Susanne
Sieberer, die mit der Altarweihe bereits ihre „Feuerprobe“ bestanden
habe.

Frater Placidus verlas die in Latein abgefasste Urkunde über die
Handlungen der Altarweihe, und der Bischof übersetzte sie für die
Kirchenbesucher.
Mit dem gemeinsam gesungenen „ Großer Gott wir loben Dich“ endete
der Festgottesdienst.

Unter den Klängen der Musikkapelle Surheim marschierten die
Gottesdienstbesucher zum Gasthaus Lederer, wo anschließend das
Pfarrfest gefeiert wurde. Die Musikkapelle spielte noch zur Unterhaltung,
und der Kinderchor unter der Leitung von Anna Hagenauer sang zu Ehren
des Weihbischofs einige Lieder.

(Gekürzter Text von Tanja Weihold)

Mesnerin Annelies Streitwieser Ruhestand
Annelies Streitwieser, Mesnerin

Mesnerin in den Ruhestand verabschiedet

Im festlichen Rahmen des Gottesdienstes zur Altareinweihung wurde die Mesnerin Anneliese Streitwieser verabschiedet.

Pfarrer Roman Majchar überreichte ihr den hl. Stephanus als geschnitzte Holzfigur, und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Huber bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die langjährige und wertvolle Tätigkeit als Mesnerin. „Du hast mit Freude und Herzblut dein Amt 18 Jahre lang ausgeführt, die Kirche gerichtet und an den Hochfesten besonders festlich geschmückt. Für die Leute warst Du stets Ansprechpartner für ihre Anliegen, wenn sie dich beim Auf- oder Zusperren der Kirche getroffen haben. Auch hast du dich über die Jahre hinaus mit deinem Wissen und deinen Ideen im Pfarrgemeinderat eingebracht“, so die Vorsitzende.

Sie bedankte sich mit einem herzlichen Vergelt`s Gott im Namen der Pfarrei, und wünschte der scheidenden Mesnerin für ihren Ruhestand alles Gute und Gottes Segen. 
Aus den Händen von Weihbischof Wolfgang Bischof erhielt die scheidende Mesnerin eine Dankesurkunde für ihre langjährige Mesnertätigkeit.

Fronleichnam 2019

Weil die Pfarrkirche St. Stephan in Surheim wegen Renovierung des Altarraumes geschlossen ist, versammelten sich die Gläubigen der Pfarrei im schattigen Pfarrgarten, wo Pfarrer Roman Majchar den Festgottesdienst zu Fronleichnam zelebrierte.

Ein festlich geschmückter Altar und ein wunderschöner Blumenteppich hoben die Besonderheit dieses Festtages hervor. Der Pfarrer ging auf die enge Verbindung des Hochfestes zu Ostern ein. In seiner Predigt von der wunderbaren Brotvermehrung wurde das Teilen in den Vordergrund gestellt.

Nach der Messfeier dankte Pfarrer Majchar allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen hatten. Besonderen Dank erhielt Simon Sieberer für zehn Jahre Altardienst. Er wurde mit einer Urkunde als Ministrant verabschiedet.

Bei schönstem Sommerwetter formierte sich der Zug. Stolz erhoben sich die Fahnen in den blau-weißen Sommerhimmel, angeführt von den Kirchenfahnen, den Vereinsfahnen, den Firmlingen mit der Marienstatue, der Musikkapelle, den Kommunionskindern, die den Traghimmel mit der Monstranz, in der sich das Allerheiligste befindet, begleiteten. Und die Teilnehmer folgten betend den geschmückten Prozessionsweg entlang zu den vier Freialtären, welche mit viel Liebe hergerichtet wurden.
Am Ende der Prozession fand der Fronleichnamstag seinen feierlichen Ausklang mit dem Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“.
Text und Fotos: Hilde Huber

Stephanschor

Jubiläumskonzert Stephans-Chor

Im vollbesetzten Pfarrsaal fand das Konzert zum 25-jährigem Jubiläum des Stephans-Chores in Surheim statt.Charmant begrüßt wurden die Besucher von Monika Reiter. Das Repertoire reichte vom klassischen Kyrie (Léo Delibes) über ein Arrangement aus „the prince of egypt“ bis zu Kompositionen von John Rutter. Höhepunkt des Programms war „Bohemian Rhapsody“ von Freddie Mercury. Musikalische Gesamtleitung hatte Nektaria Paletsou, die Klavierbegleitung übernahm Hans-Josef Knaust aus Salzburg. Monika Niederauer und Barbara Weiß führten unterhaltsam durch das Programm. Die zehn Sängerinnen wurden mit lang anhaltendem Applaus für ihr großes Engagement belohnt.

Zeichen des Lebens und der Hoffnung
Feierlicher Palmsonntag im Pfarrverband Saaldorf-Surheim mit liebevoll gestalteten Familiengottesdiensten

Bericht von Tanja Weichold www.pnp.de; Fotos: Hilde Huber

Mehrere hunderte Menschen ließen sich am Palmsonntag in Saaldorf und in Surheim ihre Palmbuschen weihen. Sie nahmen begleitet von den Musikkapellen Steinbrünning und Surheim unter feierlichem Kirchengeläut an den Prozessionen zu den Kirchen St. Stephan in Surheim und St. Martin in Saaldorf teil. Während die Erwachsenen jeweils in der Kirche die Gottesdienste besuchten, fanden daneben in den Pfarrheimen liebevoll und lebendig gestaltete Gottesdienste für Familien mit kleinen Kindern statt.
 
Die kleine Laura wusste sofort die Frage zu beantworten, für wem die Kerze in der Mitte des großen Stuhlkreises aufgestellt war. „Für Jesus”, antwortete das kleine Mädchen eifrig auf die Frage von Religionslehrerin Christa Wohlschlager. Die freute sich zusammen mit ihrem Team aus Müttern und mit Karin Auer an der Gitarre im Pfarrheim in Saaldorf über rund 100 erwachsene und vor allem viele kleine Besucher. Das Pfarrheim St. Stephan war beim Familiengottesdienst sogar überfüllt. Felix Hagenauer begleitete dort die Lieder auf dem Klavier.
 
Die Kinder begrüßten Jesus in Saaldorf mit dem Kreuzzeichen und dem Mitmachlied „Gott mag Kinder”. In sehr liebevoller Weise brachten beide Teams der Familiengottesdienste den Kindern die Geschichte nahe, was die Kirchengemeinde am Palmsonntag feiert. Sie beschrieben kindgerecht den Einzug Christi auf seinem Esel in die Stadt Jerusalem, wo er laut Überlieferung von seinen „Freunden”, den Jüngern begleitet worden war. Wie die Menschen Jesus bei seinem Einzug als König feierten, ihm mit Zweigen zuwinkten und Kleider auf die Straße legten. Dass er auf einem Esel, ohne Krone und Zepter und ohne prächtiges Schloss kam, dafür aber sehr viel Liebe im Herzen mitbrachte, die Kinder liebte, dass er Kranke heilte und Blinde sehend machte.
 
Weiter lasen die Mamas abwechselnd vor, dass es auch Menschen gegeben habe, die es nicht gut meinten mit Jesus. Dass sie ihm eine Dornenkrone aufsetzten und Jesus einen schweren Weg gehen musste, an dessen Ende sein Tod am Kreuz stand. „Jetzt kommt aber dann Ostern, dann geht für ihn wieder die Sonne auf.” Die Kinder durften den Weg mit Tüchern bereiten, mit Puppen und verschiedenen Utensilien die Mitte des Kreises gestalten und die eben gehörte Geschichte nachspielen. Außerdem durften sie Jesus mit dem Palmbesen zuwinken. Kinder lasen Fürbitten  von ihren Zetteln. Zum Abschluss reichten sich alle Besucher die Hand und sangen gemeinsam das „Vater unser” und ein Schlusslied. Am Ende gab es in Surheim noch Bilder von Jesus auf dem Esel zum Mitnehmen und Ausmalen, worüber sich die Kinder freuten.
 
Pfarrer Roman Majchar hatte eingangs bei der Palmbuschweihe vor der Saaldorfer Schule und am Surheimer Dorfplatz darauf hingewiesen, dass die Tage des Fastens auf Ostern hin vorbei seien. An diesem Palmsonntag trete die Kirche in die österlichen Feierlichkeiten ein und begleite Jesu auf seinem Leidensweg. „Damit wir Anteil erhalten an seiner Auferstehung und seinem Leben.” Die gesegneten Palmzweige seien Zeichen des Lebens und der Hoffnung, beschrieb Christa Wohlschlager im Kindergottesdienst in Saaldorf.

2019-Segung-Erstkommunikanten
Hilde Huber

Segnungsgottesdienst der Erstkommunionkinder 2019


Im Pfarrverband Saaldorf-Surheim wurde am Fest „Taufe des Herrn“ die Erstkommunionvorbereitung mit dem Segnungsgottesdienst eröffnet.

In der Pfarrei St. Martin Saaldorf bereiten sich 19 Kinder und in der Pfarrei St. Stephan Surheim 17 Kinder auf dieses Sakrament vor. Jedoch betonte Pfarrer Roman Majchar am Beginn seiner Predigt, dass die Vorbereitung nicht auf diesen einen Tag der Erstkommunion beschränkt ist, sondern es sei vielmehr die Vorbereitung auf die sonntägliche Teilnahme an der Eucharistiefeier.

Wichtig sei auch die Gemeinschaft in der Kirche, nicht die Institution Kirche als solches. Dabei sei jeder wichtig. Er stellte besonders den Satz aus dem Evangelium heraus: „Das ist mein geliebtes Kind, an dem ich Gefallen gefunden habe!“

Anfangs hatte Pfarrer Majchar besonders die Eltern der Erstkommunionkinder begrüßt. Die Kinder trugen im Lauf des Gottesdienstes Bußgedanken, Kyrierufe und Fürbitten vor. Das Vater Unser wurde gemeinsam im Altarraum gesungen.

In seinem Schlusswort lud Pfarrer Majchar die Eltern ein, jeden Sonntag mit den Kindern zum Gottesdienst zu kommen. Die Gläubigen der Pfarrgemeinden bat er, sich die extra dafür ausgelegten Gebete mitzunehmen und für die Erstkommunionkinder und deren Familien zu beten.

Dann wurden die Erstkommunionkinder gesegnet. Für sie gab es zum Schluss noch einen besonders schönen Druck mit dem Vater-Unser-Gebet zum Mitnehmen.

Sternsinger 2019

2019-Sternsinger
Foto: Susanne Sieberer

Dekanatsrosenkranz
Chor der kfd Laufen

Dekanatsrosenkranz der Katholischen Frauengemeinschaften Laufen, Leobendorf und Surheim

Richtig verstanden unterstützt das Rosenkranzgebet die Geheimnisse von Menschwerdung, Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu im betrachtenden Gebet tiefer zu verstehen.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende wurden in dieser Andacht die Geheimnisse des Lichtreichen Rosenkranzes meditiert mit Impulsen aus dem jeweiligen Evangelium und aus heutiger Sicht. Zwischendurch bereicherte der Frauenchor aus Laufen mit schönen Marienliedern die Andacht.

Mit dem Text „Wo das Gute herkommt“ wurden die Teilnehmerinnen zum nachdenken angeregt.Jede durfte sich ein Tütchen mit Samen mit nach Hause nehmen mit dem Spruch“ Wenn man nicht das Beste das man hat weitergibt, wie soll dann etwas Gutes zurückkommen?“

Mit einem gemeinsam gesungenen Marienlied endete die Rosenkranzandacht, und man traf sich hinterher noch zum gemütlichen Beisammensein.
Hilde Huber

Pfarrverbandsausflug 2018


Erntedank

In der mit Ernteprodukten dekorativ schön geschmückten Pfarrkirche in St. Stephan wurde an Erntedank ein feierlicher Familiengottesdienst gefeiert. Musikalisch wurde er vom Kinderchor unter der Leitung von Anna Hagenauer und Kirchenmusiker Franz Glück umrahmt. Zur Gabenbereitung brachten einige Kinder die verschiedenen Gaben zum Altar, wo sich zum gemeinsamen „Vaterunser“ alle Kinder versammelten.

Am Ende des Gottesdienstes wurden die neuen Ministranten Julia, Tobias und Paul durch Pfarrer Roman Majchar und Oberministrant Florian Stubhann in den Ministrantendienst eingeführt.

An den Erntedankgottesdienst schloss sich die Prozession unter den Klängen der Musikkapelle, begleitet von den Gläubigen durch den Ort an, die mit dem TE Deum in der Kirche ihren Abschluss fand.
Für die Stärkung der Besucher war beim anschließenden Pfarrfest durch den Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung und mit der Unterstützung des Burschenvereins bestens gesorgt. Die Katholische Frauengemeinschaft bot Waren aus dem „ Eine Weltladen“ zum Verkauf an, und sorgte auch für die
Unterhaltung der Kinder. 

Verabschiedet als Ministranten wurde Adrian Mitterhuber, und Stefan Lippert, der nach neun Jahren Altardienst und als Oberministrant sein Amt niederlegte. 

Eine besondere Ehrung wurde der Pfarrsekretärin Monika Penka zuteil. Für ihre mittlerweile 30 jährige Dienstzeit bedankte sich Pfarrer Roman Majchar, Kirchenpflegerin Resi Heinz und Hilde Huber als Pfarrgemeinderatsvorsitzende für die oft nicht leichte Arbeit, und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit. Für Unterhaltung beim Pfarrfest, das erst in den späten Nachmittagsstunden seinen Ausklang fand, sorgte die Musikkapelle unter der Leitung von Felix Hagenauer.
Hilde Huber, Fotos: Hilde Huber, Susanne Sieberer

Gemeinsamer Ausflug der Katholischen Frauengemeinschaft und der Landfrauen nach Passau

Erster Anlaufpunkt war die Veste Oberhaus. Von dieser Aussichtsplattform hatten die Frauen einen einmaligen Blick auf die idyllische Stadt, sowie den Maria-Hilf-Berg mit Kloster.

Im St. Stephansdom, dem Bischofssitz des Bistums Passau, bestaunten die Teilnehmerinnen den barocken Kircheninnenraum in dessen Kuppel sich ein Fresko befindet das Gottvater, umringt von zahlreichen Engel zeigt, wie er vom Himmel herab winkt. Der Hochaltar stellt die Steinigung des Heiligen Stephanus dar, dem Schutzpatron der Kathedrale. Natürlich ließen sich die Frauen das Mittagsorgelkonzert auf der größten Domorgel der Welt ,mit Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy…. unter der Leitung des Domkapellmeisters nicht entgehen. Zwischendurch wurde noch die Frage geklärt, warum ein Mann in einer Kirche keine Kopfbedeckung trägt, nämlich weil die Kopfbedeckung eines Mannes früher ein Herrschaftszeichen war. „ Er hat den Hut auf“. Da in einer Kirche allein Gott die Ehre gebührt, trägt ein Mann in der Kirche traditionell keine Kopfbedeckung.

Bei diesem Traumwetter durfte eine Dreiflüssefahrt nicht fehlen. Die Stadtführung auf dem Schiff über Bordlautsprecher lieferte sachkundige Informationen über Passau, und die Fahrgäste konnten die Gegend an Bord des Schiffes erkunden. Die blaue Donau, der grüne Inn und die schwarze Ilz die hier zusammenfließen, das barocke Stadtbild sowie die kleinen Gassen zeigten auf eindrucksvolle Art, warum Passau auch das Venedig an der Donau genannt wird. Sonne, Wind und Wellen sorgten für das südländische Ambiente, das den Ausflüglerinnen unvergesslich bleibt.
Hilde Huber

Zum Gedenken an Pfarrer Friedrich Kaiser

Geistlicher Rat Friedrich Kaiser
Geistlicher Rat Friedrich Kaiser (Bild: A. Reichenberger)
Die Nachricht vom Ableben des früheren Surheimer Seelsorgers Geistlichen Rat, Pfarrer in Ruhe Friedrich Kaiser, hat die Pfarrgemeinde Sankt Stephan in Trauer versetzt.
Von 1999 bis 2009 hat der Verstorbene die Pfarrei als Ruhestandsgeistlicher betreut.


Geboren am 20.3. 1926 in Bernbach im Allgäu wuchs er dort mit vier Geschwistern am elterlichen Bauernhof auf.
Seine Eltern, christlich geprägte einfache Bauersleute, schickten Friedrich Kaiser auf Anraten eines befreundeten Paters ins Internat nach Dillingen.
Mit 14 Jahren wurde Kaiser als Flakhelfer herangezogen, mit 15 folgte der Arbeitsdienst und mit 17 Jahren ging er als Gebirgsjäger nach Garmisch-Partenkirchen.
Nach dem Krieg nahm er seine Ausbildung wieder auf, legte das Abitur ab und ging ins Priesterseminar.
1954 folgte die Priesterweihe in Dillingen und die erste Stelle als Kaplan.
1964 wurde Friedrich Kaiser Benefiziat und von 1969 bis 1993 Pfarrer in Roßhaupten.
50. Priesterjubiläum von Pf. Kaiser am 23.05.2004
Pfarrer Kaiser - 50. Priesterjubiläum 2004 (Bild: A. Reichenberger)
Im Seelsorgebereich galt sein besonderes Augenmerk vor allem der Jugend. Nach über 20 Jahren als Pfarrer im Dekanat Kaufbeuren war Gauting bei München seine erste Station als Ruhestandsgeistlicher. Ab 1999 stellte er seinen Dienst der Pfarrgemeinde Sankt Stephan Surheim knapp 10 Jahre lang zur Verfügung. 
Neben der Seelsorge kümmerte sich Pfarrer Kaiser in unserer Pfarrei aktiv ums Liedgut, hat die Gottesdienste feierlich gestaltet und mit seinem Gesang den Singkreis der Katholischen Frauengemeinschaft begleitet. 
Ein besonderes Augenmerk in seiner Tätigkeit legte er auf die Krankenbesuche und die Hausbesuche bei runden Geburtstagen.
Die monatlichen Seniorennachmittage, welche auf seine Initiative hin eingeführt wurden, hat er mit seinen Liedern auf der Gitarre mitgestaltet.Seit seinem Weggang im Jahr 2009 lebte Pfarrer Kaiser im Katharinenheim in Bad Endorf, wo er auch in der dortigen Pfarrei als Ruhestandspfarrer mit aushalf und 2014 sein 60. Priesterjubiläum feiern konnte.
Im Glauben an die Auferstehung ist nun Pfarrer Friedrich Kaiser am 24. Mai im Rosenheimer Krankenhaus, versehen mit den hl. Sterbesakramenten im gesegneten Alter von 92 Jahren verstorben.
Eine große Trauergemeinde nahm mit einer Abordnung der Pfarrei Sankt Stephan und des Kath. Burschenvereins Surheim in Roßhaupten, wo er im dortigen Priestergrab beigesetzt wurde, Abschied vom allseits beliebten Seelsorger.

Fronleichnam 2018

Auch dieses Jahr wurde der Fronleichnamstag von den Christen des Pfarrverbandes am Vortag mit dem Schmücken der Statuen und das Legen des Blütenteppichs begonnen.

Am Festtag zelebrierte Herr Pfarrer Roman Majchar die feierliche Messe. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter der Leitung von Kirchenmusiker Franz Glück umrahmt. In seiner Predigt sprach Pfarrer Majchar, dass das Kreuz und die Eucharistie ein wichtiges Zeichen der Christen ist und sie dazu stehen sollten. 

Im Anschluss setzte sich die traditionelle Prozession in Bewegung. Angeführt von den Kirchenfahnen, begleitet von den Ministranten, den Musikkapellen, den Vereinen, dem Kirchenchor, den Kommunionkindern und vielen Gläubigen wurde unter dem Traghimmel die Monstranz mit dem Allerheiligsten in einem feierlichen Zug betend durch das Dorf getragen. 

An den festlich geschmückten Altären wurde das Evangelium gelesen und die Fürbitten gebetet.
Mit dem Eucharistischen Segen und dem gemeinsam gesungenen Lied „Großer Gott wir loben Dich“ und dem Dank an alle Helfer fand der "Prangertag" seinen Abschluss.
Bilder: Susanne Sieberer

Fronleichnam - Blumenteppich

Fotos: G. Widlroither-Neubert

Frauenfrühstück
H. Huber

Frauenfrühstück

Die Katholische Frauengemeinschaft  aus Surheim hatte ins Pfarrheim zum Frauenfrühstück eingeladen. 

Das  Frühstücks-Treffen ist wie ein Kurzurlaub“, erzählte eine Besucherin. Die wohltuende Atmosphäre ist eine gute Voraussetzung um sich zurückzulehnen und Abstand zum persönlichen Alltag zu gewinnen.

Die Referentin Gitte Leitenbacher ging bei ihren Vortrag darauf ein, wie wichtig das eigene Selbstwertgefühl, und gute Kommunikation im Alltag ist, um Konflikte, solange sie klein sind, zu lösen. Ehrliches Lob und Anerkennung sind besonders wichtig. Das Größte was Menschen einander schenken können,  ist Aufmerksamkeit und Zeit, beendete sie Ihren Vortrag, wofür sie großen Applaus von den Frauen bekam. 

Mit Blumen bedankte sich die Vorsitzende der kfd für den sehr lebendigen Vortrag  bei ihr. In der Möglichkeit, das Angenehme mit dem Wichtigen zu verbinden, verbirgt sich der Reiz des Frühstückstreffens für Frauen. Wo sonst kann Frau sich entspannen, sich an Körper und Gemüt verwöhnen lassen und gleichzeitig für Geist und Seele neue Impulse für das eigene Leben empfangen? Dass die Themen der Vorträge interessant für jedes Alter sind, bestätigt der Satz einer Besucherin, die erstaunt feststellte:  „Mensch, man kann ja gar nicht früh genug damit anfangen, sich den Lebens-und Glaubensfragen zu stellen!" 

Ich finde es sehr gewinnbringend und bereichernd, dass ich mit einer bunten Mischung von unterschiedlichsten Frauen darüber ins Gespräch kommen kann, sodass wir uns auch gegenseitig weiterhelfen können.



Weitere Veranstaltungen finden Sie auf der Facebook-Seite der Frauengemeinschaft Surheim!

Erstkommunionausflug 2018

Ausflug der Erstkommunionkinder 2018

Mit dem gemeinsamen Ausflug der 40 Kommunionkinder nach Maria Eck ging der offizielle Teil der Erstkommunion zu Ende: in Fahrgemeinschaften fuhr man nach Eisenärzt, von wo es zu Fuß zur Wallfahrtskirche hoch ging. 

Hier angekommen erklärte Pater Joachim den Besuchern einiges über diesen Ort. Über den neuen Franziskusweg ging es hoch zum Kloster. Dort wurde eine kurze Andacht in der hauseigenen Kapelle gefeiert. 

Zur Stärkung gab es danach die Brotzeit bei Sonnenschein am Fischteich, wo die Kinder Kaulquappen fangen konnten.
Erstkommunionausflug 2018
Fotos: Elisabeth Kern

Erstkommunion am 22.04.2018

Erstkommunion
Fotografin: Johanna Wiedemann / www.photohanni.de
Bei strahlendem Sonnenschein fand im Pfarrverband St. Martin Saaldorf für 17 Kinder und eine Woche später in St. Stephan Surheim für 23 Kinder die Feier der Erstkommunion statt. 
Angeführt von den jeweiligen Kirchenfahnen und Musikkapellen zogen die Erstkommunionkinder, Pfarrer Roman Majchar mit Ministranten und die Angehörigen der Kommunionkinder zur festlich geschmückten Pfarrkirche.

Dort erneuerten die Kinder das Taufversprechen, das ihre Eltern bei der Taufe stellvertretend für sie abgegeben hatten. Bei der Begrüßung sagte der Pfarrer, dass alle Anwesenden nicht nur Zaungäste sein sollen, sondern lud sie zum Mitfeiern ein, um die Beziehung zu Jesus zu erneuern.
Die Erstkommunionkinder und Kommunionmütter trugen die Bußgedanken und die Fürbitten vor. In seiner Predigt betonte der Geistliche, dass an diesem Fest Jesus Christus im Vordergrund stehe, denn ohne ihn wäre diese Feier ohne Sinn. 

Er wies auf den Glauben der Auferstehung hin. Das Herz solle offen sein für Gott und den Glauben, denn man sehe nur mit dem Herzen gut. Eine Hostie sei etwas, was man mit dem Auge sehen könne, hinter ihr verberge sich Jesus. Das Wesentliche aber sei für das Auge unsichtbar, das Geheimnis des Glaubens.

Als Zeichen der Gemeinschaft mit Jesus und untereinander reichten sich beim „Vater unser“ alle die Hände.
Vor dem Empfang der Ersten hl. Kommunion wurde von den Kindern abwechselnd ein Gebet vorgetragen.

Nach dem Schlussgebet richtete der Pfarrer seine Dankworte besonders an Religionslehrerin Christa Wohlschlager und Wortgottesdienstleiter Rudolf Kersten sowie an die Kommunionmütter für ihren monatelangen Einsatz bei der Kommunionvorbereitung. Ein herzliches Vergelt’s Gott galt auch Kirchenmusiker Franz Glück, der in St. Martin vom Teeniechor, und in St. Stephan vom Kinderchor der Pfarrei begleitet wurde. Dank galt auch den jeweiligen Musikkapellen, den Ministranten und Allen für das gemeinsame Gebet, besonders auch den Eltern.

Dann wurde jedes Erstkommunionkind vom Pfarrer mit einer Rose beschenkt. Mit dem Segen und dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ endete der feierliche Gottesdienst.  

Am Abend kamen alle noch zu einer Dankandacht im Gotteshaus zusammen, wobei die Andachtsgegenstände von Rudolf Kersten gesegnet wurden.

Diakon Peter Walter feierlich verabschiedet

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Surheimer Kirche beim Dankgottesdienst zum Abschied von Diakon Peter Walter, der nach mehr als 11 Jahren Dienst im Pfarrverband Saaldorf-Surheim Mitte April in den Pfarrverband Anger-Aufham-Piding gewechselt ist. Pfarrer Majchar sprach in
seiner Begrüßung seinen Dank aus und erwähnte alle Aufgaben, die Diakon Walter in den vielen Jahren voller Begeisterung und Einsatz erfüllt hat. 

Am Herzen lagen diesem besonders die Seelsorge der Kranken und Senioren. Aber auch in allen Lebensstufen zwischen Taufe und Beerdigung begleitete er die Menschen. Die Aufzählung der Liste seiner vielfältigen Aufgaben schien nicht zu enden. Pfarrer Majchar gab ihm ein herzliches Vergelt’s Gott und den Segen für ihn, für seine Familie und seine neue Einsatzstelle mit auf den Weg. Musikalisch unterstützte der Mundart - und Kirchenchor den Kirchenmusiker Franz Glück. Auch Diakon Josef Enzinger, die Surheimer Minis und die ganze Schar Saaldorfer Ministranten waren gekommen und füllten den Surheimer Altarraum.


Anschließend bot ein Stehempfang im Pfarrheim die Möglichkeit, sich persönlich von Diakon Walter zu verabschieden und ihm zu danken. Wie beliebt er bei den Menschen ist, denen er immer auf Augenhöhe begegnet, konnte man an der Menge der Besucher im Pfarrheim sehen. Sie alle
schätzen seine natürliche Art, seinen gesprochenen bairischen Dialekt, der ihn mit den Menschen der Region verbindet und auch, dass er selbst so lebt, wie er predigt. Verbunden fühlt er sich auch immer mit den Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. 

Bei Häppchen vom Buffet und einem Getränk bahnte sich der Diakon einen Weg durch die Menge, immer wieder einmal unterbrochen von Segensliedern des Kirchenchores und des Gospelchores.
Die Ministranten überreichten Schokoriegel, in denen ihr Dank in kleinen Sprüchen verdeutlicht wurde, z.B. "Merci für dein Boarisch".

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Surheim Hilde Huber und der Sprecher des Saaldorfer Pfarrgemeinderates Florian Hintermeier zeigten ebenfalls ihre Dankbarkeit für die vielen Jahre. Bürgermeister Bernhard Kern richtete seine Dankesworte an ihn: "Wie man sät, so wird man ernten". Ohne Frage kann Diakon Walter nach diesen mehr als 11 Jahren auf eine große Ernte zurückblicken, bei der er auch von Menschen viel zurückbekommen hat. Ein Erinnerungsbüchlein mit Glückwünschen und Fotos der vergangenen Jahre rundete diese Danksagungen ab.

Zum Abschluss richtete Peter Walter seine eigenen Worte an die Besucher - anlehnend an ein Gedicht von Dietrich Bonhoeffer: "Wer bin ich?"
In seiner einzigartigen Art sprach der Mundart-Diakon Gedanken zum Abschied und man konnte die große Freude und tiefe Überzeugung, mit der er seinen Traumberuf ausführt, spüren. Wichtig war für ihn auch noch einmal, seine Dankbarkeit an dem Abend an den zu richten, aus dessen
Quelle er seine Kraft für seine vielfältigen Aufgaben schöpft: an Jesus Christus, der für ihn Weg, Wahrheit und Leben ist. "Diakon sein bedeutet für mich – und das hab' ich in den vergangenen elf Jahren versucht -
Menschen glaubwürdig zu einer persönlichen Gottesbegegnung zu führen, aus der ich selber leb", so fasste er seine Berufung zusammen. Und jeder, der ihn kennt, glaubt ihm diese Worte. Er endete mit seinem Weihespruch "Herr, ich vertraue dir, du weißt den Weg für mich." Sein weiterer Weg geht nun erst einmal nach Anger und Aufham und Piding.

Bericht und Fotos: Elke Boehringer

Wolfgangseewallfahrt-02

Wallfahrt nach St. Wolfgang 2018


Palmsonntag 2018


Adventskonzert 2015

Adventskonzert


Bild1 Entsendung der Sternsinger <br/>am 06. Januar 2017

Sternsingerentsendung 06. Januar 2017


Gruppenbild Pfarrausflug 17.05.2017
Gruppenbild vor der Kirche St. Gallus Steinhöring

Pfarrausflug am 17. Mai 2017

Pfarrausflug 17.05.2017
Am 17.05.um 8 Uhr startete ein voll besetzter Bus zum diesjährigen Pfarrausflug der Pfarrgemeinde St. Stephan.
Bei schönstem Wetter ging es über Landstraße und Autobahn zum Grabkreuzmuseum nach Ebersberg. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in die Geschichte des Grabkreuzmuseums durch den Inhaber, Matthias Larasser-Bergmeister, gab es eine Führung durch die Ausstellung. Zu sehen waren Kreuze von Renaissance (16.Jahrhundert) bis zu ganz modernen Exponaten. Spannend war dabei besonders, was die jeweilige zeitgenössische Betrachtung der Grabkreuze über die Lebenskultur, die Sterbekultur und nicht zuletzt über den Glauben aussagt. Ruckschlüsse auf die handwerklichen Praktiken ließen um die Kreuze ein lebendiges Bild der Zeit und Menschen entstehen. Zum Abschluss stand ein imposantes Altarmodell im Fokus. Es war von Herrn Larasser-Bergmeister für ein Angebot zur Neugestaltung eines Volksaltares in der Kirche St. Stephan gefertigt worden. 
Nach so viel Information ging es weiter zu Pfarrvikar Toni Unden nach Steinhöring. Einer beiderseits  freudigen Begrüßung vor der Kirche St. Gallus folgte eine Kirchenführung.  Die folgende Andacht ließ uns innehalten. Toni Unden hat sie für „seine Surheimer“ sehr persönlich gestaltet.  Ein Gruppenfoto vor der Kirche und ein gemeinsames Mittagessen rundeten das Programm ab. Die Kirchenverwaltungsvorsitzende Resi Heinz überbrachte einen  kleinen kulinarischen Gruß aus der Heimat.  
Schon ging die Fahrt weiter zum Kloster Gars am Inn.
Hier erhielten wir  zuerst eine Einführung in die Geschichte des Klosters und eine Führung in der Klosterkirche. Besonders beeindruckend war der kunstvolle Schrein mit der Reliquie von Kaspar Stangassinger. Kaspar Stangassinger wurde 1871 in Berchtesgaden geboren, 1895 in Regensburg als Redemptorist zum Priester geweiht und 1988 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.               Ein weiterer Höhepunkt war die Einführung in die Entstehungsgeschichte  des Klostergartens, ein Gang durch den Friedhof und den angrenzenden Klostergarten mit seinem besonders aufwendig angelegten Kräutergarten mit Bruder Ulrich. Er vermittelte uns sehr viel Wissenswertes über Kräuter, deren Wirkung und auch über die Pflanzung sowie den richtigen Standort. Mit Kaffee und Kuchen im Klosterkaffee gestärkt konnten wir nun in die Verkaufsgewächshäuser des Klosters überwechseln und unserer geweckten Kauflaune auf Kräuter, Sämereien und edle Pflanzen des Klosters freien Lauf lassen. Jeder konnte sich etwas finden.  Gut gelaunt über so einen schönen Tag kehrten wir alle wieder wohl behalten zurück und freuen uns schon auf den  Ausflug im nächsten Jahr!
Grabkreuzmuseum Ebersberg
Grabkreuzmuseum Ebersberg

Erntedank 2017

Altar Erntedank 2017
Zahlreiche Gläubige, darunter viele Kinder und die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen und Mitgliedern, feierten das Erntedankfest in der schön geschmückten Pfarrkirche St. Stephan.
Der Erntedankgottesdienst wurde traditionsgemäß als Familiengottesdienst gefeiert.
Kinder brachten symbolische Erntegaben zum Altar. Mit einem leeren Korb machten sie auf die Menschen aufmerksam, denen es „nicht so gut geht“ - auf Menschen, die hungern und Not leiden. Besonders viele Kinder versammelten sich zum gemeinsamen Singen des „Vaterunsers“  um den Altar, bildeten einen Kreis und reichten sich die Hände mit Pfarrer Roman Majchar und Diakon Josef Enzinger. Franz Glück und der Stephanschor umrahmten gekonnt  diesen festlichen Gottesdienst.
Anstatt der Erntedankprozession, die wegen schlechter Witterung ausfiel, gab es eine feierliche Dankandacht. Der Segen und das freudige Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ beschlossen den Gottesdienst und leiteten zum diesjährigen Pfarrfest von St. Stephan im Pfarrheim über. Die Surheimer Musikkapelle spielte zünftig auf, die Katholische Frauengemeinschaft bot ein schönes Kinderrahmenprogramm und Produkte aus dem „Eine-Welt-Laden“. Das gute Essen, nicht zuletzt die mit viel Herz selbst gebackenen Kuchen, rundeten das gelungene und fröhliche Fest ab.