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Heilige Elisabeth (19.11.) Anleitung für eine Andacht mit Kindern

Material

  • runde Decke
  • Bild von der Hl. Elisabeth
  • Kerze
  • Krone
  • zwei Ringe
  • ein Laib Brot
  • ein Korb mit Rosen

Ritual zum Zusammenkommen

Jetzt ist Schatz-Zeit.
Machen wir uns bereit.
In Gottes Namen fangen wir an.
Jeder ist wichtig, weil jeder was kann.
Wir hören Geschichten, beten und singen
So wird unsere Schatz-Zeit immer gelingen.
Als Erinnerung findet am Ende Platz,
im Kästchen unser wertvoller Schatz.

Vorstellung und Einführung

Die Kinder sitzen im Kreis. Sie beobachten, wie die GL eine runde Decke in die Mitte legt.
GL legt die runde Decke in die Mitte.

Heute erzähle ich euch von der hl. Elisabeth.

Das Bild von Elisabeth wird in die Mitte gelegt.

Elisabeth glaubte fest an Gott. Weil Elisabeth die Liebe Gottes spürte, wollte sie diese an ihre Mitmenschen weitergeben. Deshalb wurde sie für die Menschen etwas Besonderes.

Die Kerze wird angezündet und neben das Bild gestellt.

Heiligenlegende

nach: Bottermann-Broj (2012): Die Geschichte der heiligen Elisabeth den Kindern erzählt. Kevelaer, Butzon & Bercker
Elisabeth war die Tochter eines Königs und einer Königin, sie war also eine Prinzessin. Die Familie lebte in einer Burg in Ungarn und hatte sehr viel Geld. Sie gaben das Geld für teure Kleider und Schmuck aus und feierten große Feste. Die Menschen im Dorf aber waren sehr arm und hatten nur wenig zu essen. Deshalb ärgerten sie sich sehr über den König und die Königin.

Die Krone wird neben das Bild gelegt.

 
Als Elisabeth älter war, beschlossen ihre Eltern, dass sie den Landgrafen von Thüringen heiraten soll. Er hieß Ludwig und lebte auf einer Burg in Eisenach in Deutschland. Elisabeth zog zu ihm und ihre Eltern blieben in Ungarn. Elisabeth musste dort ganz viel lernen und es gab strenge Regeln. Sie durfte zum Beispiel nur nett und höflich zu den reichen Menschen sein, die armen Menschen sollte sie gar nicht beachten. Elisabeth ärgerte sich sehr darüber und hielt sich nicht an die Regeln.

Die Ringe werden in die Mitte gelegt.

Wie ich bereits erzählt habe, durfte Elisabeth sich nicht um die armen und kranken Menschen kümmern. Sie tat es aber dennoch. Sie brachte ihnen Brot und Geld, das sie aus der Schatzkammer holte. Und sie verkaufte ihre Kleidung und ihren Schmuck, um noch mehr Geld an die armen Menschen verteilen zu können. Es war ihr nicht wichtig, viele teure Dinge zu besitzen. Ihr war es wichtig, anderen Menschen zu helfen. Den Menschen auf der Burg gefiel das gar nicht. Nur ihr Mann Ludwig konnte das verstehen und hielt immer zu ihr. 

Das Brot wird in die Mitte gelegt.
 
Eines Tages ereignete sich etwas Erstaunliches. Elisabeth war gerade wieder auf dem Weg zu den Armen mit einem Korb voller Brotlaibe, versteckt unter ihrem Kleid, als ihr Mann Ludwig sie aufhielt. Er fragte sie, was sie dort verstecke. Als Elisabeth den Korb aufdeckte, lagen dort viele rot blühende und duftende Rosen. Ludwig erkannte das als ein Wunder Gottes und sah es als Zeichen, dass die Liebe von Elisabeth zu den armen und kranken Menschen von ihm gewollt ist.

Ein Körbchen mit Rosenblüten wird herumgegeben. Die Kinder dürfen daran riechen, anschließend wird der Korb zum Mittebild gestellt.

Im Anschluss werden die wichtigsten Inhalte der Geschichte mit den Kindern besprochen:
Wer war Elisabeth?
Was hat Elisabeth besonderes gemacht?
Rose aus Krepppapier
Alternativ können auch die gebastelten Krepprosen verwendet werden. (Foto: SMB)

Deutung

Nun darf sich jedes Kind eine Rosenblüte aus dem Korb in der Mitte nehmen. Die Kinder werden gefragt:
Wem würdet ihr gerne helfen wollen?
Wem wollt ihr eure Rose schenken?

Jedes Kind darf seine Rose nun mit seinen Gedanken / seiner Bitte um das Bild der hl. Elisabeth legen. So entsteht ein Rosenrahmen um das Bild.

Lied

Als Abschluss singen wir gemeinsam das Lied:
Gottes Liebe ist so wunderbar

Weiterführende Ideen

Das Brot kann gemeinsam gegessen werden.

Im Eingangsbereich der Kita, gut sichtbar für die Eltern, wird das Bild der hl. Elisabeth nochmals ausgestellt. Das Bild wird verziert mit einem Rahmen aus gebastelten Rosen.

Segensgebet

(Aus: Amt für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Hg.), Dir sing ich mein Lied: Das Kinder- und Familiengesangbuch © Schwabenverlag. Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 6. Auflage 2017, www.verlagsgruppe-patmos.de)
Alle Kinder stellen sich in einen Kreis.
Segen mit Gesten
Text: Sarah Müller, Fachreferentin für Qualitätssicherung und -entwicklung, Pädagogik der Frühen Kindheit

Kinderpastoral
Preysingstr. 93
81667 München
Telefon: 089 / 48092-2217
Kinderpastoral(at)eomuc.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/kinderpastoral

Fachreferentinnen:
Monika Mehringer, Gemeindereferentin
Tel: 089 / 48092-2211
MMehringer@eomuc.de
   
Stefanie Penker, Gemeindereferentin
Tel 089 / 48092-2215
SPenker@eomuc.de
Fachstelle Religionspädagogik im Elementarbereich
Kapellenstr. 4
80333 München
Telefon: 089 2137-1660
Fax: 089 2137-1352
kita-religion(at)eomuc.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/kita-religionspaedagogik
Ansprechpartnerinnen:
Barbara Jaud, Sachreferentin
Tel. 089 2137-1640
BJaud(at)eomuc.de

Anna Rieß-Gschlößl, Sachreferentin
Tel. 089 2137-2545
ARiess-Gschloessl(at)eomuc.de

Bastelanleitung

Wie man mit Kindern Rosen aus Krepppapier einfach selber bastelt, verrät der Basteltipp zur Heiligen Elisabeth.

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