Stadtkirche Kolbermoor

Rainer Str. 6, 83059 Kolbermoor, Telefon: 08031-40071-0, E-Mail: Hl-Dreifaltigkeit.Kolbermoor@ebmuc.de

Unser Pfarrbrief

Aus dem Pfarrleben


Erntedank 2020
Erntedank 2020 Pfadis
Erntedank 2020 Getreidebüscherl
Erntedank 2020 Pfadis
Erntedank 2020 Z_Brot
Wiederkunft Christi Erntedank_1
Wiederkunft Christi Erntedank_2
Wiederkunft Christi Erntedank_3
Wiederkunft Christi Erntedank_4
Wiederkunft Christi Erntedank_5

Die Stadtkirche feierte Erntedank

Die Stadtkirche feierte trotz eingeschränkter Möglichkeiten ein buntes und frohes Erntedankfest. In beiden katholischen Kirchen hatten wieder fleißige Hände ein buntes Arrangement aus Erntegaben, einem großen Schmuckbrot und der Erntekrone im Altarraum aufgebaut. Pfarrer Scheurenbrand bedankte sich in diesem Jahr besonders bei der katholischen Frauengemeinschaft, die für Heilige Dreifaltigkeit eine neue Erntekrone gebunden hatte. Dafür hatte ein ortsansässiger Landwirt eine Fuhre Weizen gespendet.
 
Pastoralassistentin Barbara Huber erinnerte in Gebeten und in der Predigt daran, dass es heuer sowohl Grund zur Sorge und Trauer als auch Grund zur Freude und zum Dank gegeben habe. Mit dem Weinberglied aus dem alten Testament und dem Gleichnis vom Bauern, der für seine Vorräte Scheunen baute, regte Huber die Mitfeiernden an, Trauben aus Papier mit ihren Dankesätzen zu beschriften. Diese sehr berührenden persönlichen Dankesätze wurden exemplarisch vorgelesen, die Gemeinde schloss sich dem Dank an Gott an.
 
Der Aufruf, die Gaben zu teilen, wurde von jungen Christen aus der Stadtkirche umgesetzt, indem sie kleine Brote, die der Bäcker der Stadt gespendet hatte, zum Segnen brachten und nach den Gottesdiensten gegen großzügige Spenden verteilten. Die Pfadfinder, Ministranten und KLJBler vom Zeltlager ermöglichten mit ihrer „Aktion Minibrot“ und dem Aktions-Erlös von 570 € eine gute finanzielle Unterstützung von zwei Hilfsprojekten für Jugendliche in Bolivien und Burkina Faso. Die Frauen von der kfd schlossen sich dieser Aktion an, indem sie kleine Ährensträußchen ebenfalls gegen eine Spende verteilten.
 
So herrschte in und um die Kirchen eine frohe und gelöste Stimmung, beinahe wie in Zeiten vor Corona.

Erstkommunion 2020
Foto: Fam. Höglauer
Alternative Erstkommunionfeiern im Corona-Jahr 2020
Die Stadtkirche kann nach beinahe der Hälfte der angesetzten 19 Erstkommuniongottesdienste auf einige bemerkenswerte Erfahrungen zurückschauen.
Von den 75 Kindern, die sich zur Erstkommunion in diesem Jahr angemeldet und darauf vorbereitet haben, wählten 52 Kinder eine alternative Form der Erstkommunionfeier: von Juli bis September kommen zu jedem Sonntagsgottesdienst bis zu drei Kinder mit ihren Familien zum Fest der Erstkommunion. Diese drei Kinder bekommen ihren Platz im Altarraum, für jeweils neun Gäste der Kinder werden die ersten Bänke reserviert. Die übrigen Plätze können mit den vorgeschriebenen Abstandsregeln von den Sonntagsgottesdienstbesuchern eingenommen werden. Die Kinder werden von Pfarrer Scheurenbrand zu Beginn des Gottesdienstes namentlich vorgestellt. Das  Glaubendbekenntnis, die Fürbitten und das Dankgebet sprechen die Kinder selber, sie bekommen als erste die Kommunion gereicht und fügen jeweils ein Foto von sich an das gemeinsame Bild vor dem Altar. Nach dem Segen und dem feierlichen Auszug des Altardienstes und der Kinder stellen sich alle Beteiligten für Fotos zur Verfügung.
Von der Mehrheit der Familien wurden Lob und Freude über diese bisher ungewohnte Form der Feier geäußert. Auch viele Gottesdienstbesucher aus der Pfarrei freuten sich darüber, dass die Kinder mit der Gemeinde feierten. Einige Gäste bedauerten, dass es in ihren Augen kein großes Fest war mit vielen Kindern.
Der Kinderchor der Stadtkirche unterstützte dankenswerterweise an jedem Sonntag die singende Festgemeinde.
23 Kinder haben ihren Erstkommuniongottesdienst im nächsten Jahr noch vor sich. Wann und unter welchen bis dahin geltenden Vorschriften dies stattfinden kann, steht noch nicht fest. Das Seelsorgeteam der Stadtkirche hofft, im späten Herbst eine realistische Planung dafür machen zu können, ebenso für die nächste Erstkommunion 2021.
Text: Monika Langer

Umzug_Bibelgarten
Bild: Elisabeth Maier
Umzug Bibelgarten
In einer gelungenen Aktion in den Sommerferien haben die Ministranten der Stadtkirche Kolbermoor einmal wieder zur Schaufel gegriffen: Der Bibelgarten, der 2019 im Rahmen der 72-Stunden-Aktion angelegt wurde, ist umgezogen. Er befindet sich nun im vorderen Bereich des Gartens rund um den Eingang zum Pfarrhaus und damit an deutlich öffentlichkeitswirksamer und leichter einsehbarer Stelle. Manche Elemente des alten Bibelgartens sind mit umgezogen und erstrahlen nun an anderer Stelle im neuen Glanz. Andere Orte sind neu entstanden und haben neue Bibelstellen als Paten. So lohnt es sich, dem neuen Bibelgarten einmal einen Besuch abzustatten. Ein herzliches Vergelts Gott gilt allen fleißigen Ministranten der Stadtkirche Kolbermoor und Georg Schrank für seine tatkräftige Unterstützung.
Weitere Bilder zum Umzug finden Sie hier
Elisabeth Maier


Pfingstfest 2020
Stadtkirche begeht Pfingstfest
Auch die großen Einschränkungen, unter denen in Corona-Zeiten Gottesdienst gefeiert werden darf, haben die katholische Stadtkirche Kolbermoor nicht daran gehindert, das Pfingstfest würdig zu begehen. Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand begrüßte in beiden Pfarrkirchen, Hl. Dreifaltigkeit und Wiederkunft Christi, ein „vollstmögliches“ Haus und betonte, dass die Sicherheitsvorkehrungen auch in den vergangenen Wochen dank der zahlreichen Helfer und der Disziplin der Besucher aufs Beste eingehalten werden konnten. „An Pfingsten denkt man in Nicht-Corona-Zeiten gerne an den Urlaub am Gardasee oder an den ergatterten Last-Minute Flug; wir denken an das was uns heute geschenkt ist: den Heiligen Geist“, so der Pfarrer eingangs. In diesem Zusammenhang verwies er besonders auf die Kunstinstallationen in beiden Kirchen, die vom Seelsorgsteam gestaltet wurden. So erheben sich in Dreifaltigkeit im Origami-Stil gefertigte weiße Tauben, traditionell das Symbol des Heiligen Geistes, in den Himmel. In Wiederkunft Christi sind es die sprichwörtlichen roten Feuerzungen, die die Apostelkerzen schmücken und die in der Bibel besonders mit dem Pfingstfest assoziiert werden. Ein weiteres starkes Symbol für den Pfarrer bildete der siebenarmige Leuchter, die Menora, die ihren Ursprung im Judentum hat und mit ihren sieben Kerzen auch als Symbol der „sieben Gaben des Heiligen Geistes“, die von alters her in den christlichen Kirchen Bedeutung haben. Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht seien Eigenschaften, die in moderner Interpretation auch in der heutigen Gesellschaft noch ihren Platz hätten. Nach der Eucharistiefeier beendete die Gemeinde den festlichen Gottesdienst, der musikalisch von einem Familienchor unter Anleitung von Kirchenmusiker Gerhard Franke gestaltet wurde, mit einem gemeinsamen Mariengebet.
Text: Leonhard Sedlbauer
Foto: Stadtkirche Kolbermoor

Gottesdienst 10. Mai 2020 D

Wieder Gottesdienste in der Stadtkirche
– unter ungewohnten Bedingungen

Seit letztem Sonntag können nun wieder Gottesdienste in den beiden katholischen Kirchen in Kolbermoor stattfinden, allerdings in kleinem Rahmen. Vieles sei gewöhnungsbedürftig, so die Meinung der ersten Gottesdienstbesucher. Aber die Freude, wieder die Kommunion empfangen zu können, überwiege alle Einschränkungen. Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand erinnerte die Mitfeiernden sichtlich bewegt daran, dass Gott gerade auch in Zeiten der Krise überall bei den Menschen sei, zuhause genauso wie in den Kirchen. Jeder könne weiterhin in die geöffneten und schön geschmückten Kirchen kommen, in den privaten Anliegen beten und Gebets- und Gottesdienstimpulse für zuhause mitnehmen. Mitglieder des Stadtkirchenrats und der Lektorengruppe hatten Ordnerdienste übernommen, damit Gottesdienste gefeiert werden können. Der Pfarrer und die Mesner hatten alles daran gesetzt, dass die Hygienevorschriften umgesetzt werden konnten. Auch das lange vermisste Orgelspiel und die musikalische Gestaltung mit Gitarren und Vorsängern trüge zur innigen Mitfeier am Gottesdienst bei, wie von Gläubigen zu hören war.
 
Für die Gottesdienste bis einschließlich Pfingsten gelten nach Auskunft des Pfarrbüros die Zeiten wie folgt: Sonntags um 8:45 Uhr Heilige Messe und 10:00 Uhr Wortgottesfeier in Hl. Dreifaltigkeit, um 10:00 Uhr Heilige Messe und um 11:15 Uhr Wortgottesfeier in Wiederkunft Christi. Zur Wortgottesfeier um 11:15 Uhr sind vor allem Familien herzlich willkommen. Zu allen Sonntagsgottesdiensten ist eine telefonische Anmeldung im Pfarrbüro nötig.
Werktags wird am Dienstag um 9:00 Uhr in Hl. Dreifaltigkeit eine Heilige Messe gefeiert, am Donnerstag um 18:30 Uhr in Wiederkunft eine Eucharistische Andacht. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.
Wie bisher liegen in den Kirchen Sonntagsimpulse zum Gebet daheim und zum Mitbringen für andere bereit und können auf der Homepage der Stadtkirche abgerufen werden.

Monika Langer, Pastoralreferentin

Sternsinger mit Sternen

Erfolgreiche Sternsinger in der Stadtkirche

Die Sternsinger waren in den Weihnachtsferien überaus erfolgreich bei der Spendensammlung für das Kindermissionswerk. In elf Gruppen waren sie in der Stadt unterwegs, um die Menschen in ihren Wohnungen zu segnen, ihnen von der Geburt des Retters zu singen und um für Kinderhilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln. In diesem Jahr waren besonders Kinder und Jugendliche im Libanon im Blick. Sie sind die Leidtragenden der Kriege und Vertreibungen in den Nachbarländern Syrien und Irak. Mit ihrem unermüdlichen Eifer konnten die Sternsinger wieder ein höheres Spendenergebnis erzielen als im letzten Jahr, nämlich stattliche 10.526 €. Den Königen und Königinnen und ihren Begleitern sagen wir ein herzliches Vergelts Gott, auch im Namen der Kolbermoorer, die sie besucht haben und im Namen der Kinder und Jugendlichen, die mit den Spenden ein bisschen bessere Lebensbedingungen geschenkt bekommen.  Den vielen großzügigen Spendern sei ebenfalls herzlich gedankt.