Diözesanverband der Mesnerinnen und Mesner

im Erzbistum München und Freising e. V.

Moosburg Dekanat Moosburg


Dekanatsleiter des Bezirkes

Bartholomäus Bauer
Kirchenweg 12
85368 Sixthaselbach
Tel. 08764/1549
E-Mail: bartholomaeus.bauer@t-online.de
Pfarrei: St. Petrus Ap. Schweinersdorf, Filialkirche St. Sixtus, Sixthaselbach

Bezirkstreffen 2022

7. Februar 2022 - abgesagt
20. Juni 2022 - gemeinsames Bezirkstreffen Moosburg und Landshut in Wang
17. Oktober 2022
Bartholomäus Bauer
Bartholomäus Bauer

Bezirke Moosburg und Landshut

gemeinsames Bezirkstreffen in Wang

Am Montag, 20. Juni 2022 fand erstmals ein gemeinsames Treffen der Mesnerinnen und Mesner aus den Bezirken Moosburg (Dekanat Moosburg) und Landshut (Dekanate Landshut und Geisenhausen) in Wang statt. Treffpunkt war die Kirche St. Johannes der Täufer, wo der Dekanatsleiter des Bezirkes Moosburg, Bartholomäus Bauer, der dieses Treffen auch organisiert hatte, neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen auch den stellvertretenden Diözesanleiter des Mesnerverbandes, Franz Bauer aus Erding, begrüßen konnte.
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Sein besonderer Gruß galt dem Heimatforscher Sepp Schlecht aus Wang, der zu Beginn der Veranstaltung viel Interessantes über den Ort, die Umgebung und vor allem die kleine Filialkirche St. Johannes der Täufer zu berichten wusste.

So berichtete er unter anderem, dass die Ortschaft Wang erstmals im Jahr 783 urkundlich erwähnt wurde und zur Herrschaft Isareck gehört.
Das Schloss, welches im 16. Jahrhundert erbaut wurde, befindet sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz der Grafen La Rosée.
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Obwohl die erstmalige Erwähnung auf das Jahr 1315 zurückgeht, ist anzunehmen, dass die Wanger Filialkirche wesentlich älter ist.
Als absolute Besonderheit in der Kirche ist die kunsthistorische gotische Altar Stipes  (heute genutzt als Volksaltar) aus dem 15. Jahrhundert zu betrachten. Außerdem befinden sich an verschiedenen Stellen fragmentarisch freigelegte spätgotische Wandgemälde.
Auch das Chorgestühl und die Mesnerbank aus dem Spätbarock um 1730 zählen neben zwei wertvollen Figuren aus dem 15. Jahrhundert, welche die Heiligen Johannes Evangelist und Bartholomäus darstellen, und dem Kirchenpatron St. Johannes der Täufer am rechten Seitenaltar, ebenfalls zu den Highlights.
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Eine weitere Rarität ist das sogenannte „Wanger Jesulein“, eine Klosterarbeit aus der Barockzeit, das etwa 200 bis 300 Jahre alt sein dürfte.

Neben den Berichten über die vielen Sehenswürdigkeiten gab Kirchenführer Sepp Schlecht auch lustige Anekdoten zum Besten und sang den Anwesenden das Lieb vom „Wanger Tabak-Pfeifen-Verein“ vor. Danach sangen aber auch die Mesnerinnen und Mesner ein gemeinsames Marienlied, bevor sie zum Abschluss der Führung noch einmal ihre Blicke über die Besonderheiten der Kirche schweifen ließen, selbstverständlich durfte auch derjenige in die Sakristei nicht fehlen.
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Anschließend führte ein kleiner Fußmarsch die Gruppe zum Gasthaus Schnaitl. Zunächst fand bei Kaffee, Eiskaffee, Kuchen, kühlen Getränken und Brotzeiten ein gemütlicher „Ratsch“ und Erfahrungsaustausch zwischen den Mesnerinnen und Mesnern aus den beiden Bezirken statt.  Im offiziellen Teil der Versammlung berichteten Dekanatsleiter und stellv. Diözesanleiter über Themen aus der Verbandsarbeit, was abermals zu einer angeregten Diskussion führte. Die Zeit verging dabei wie im Flug.
Da der Wetterdienst ein Unwetter vorhersagte, machten sich schon etliche Kolleginnen und Kollegen rechtzeitig auf die Heimreise. Aber wie es so ist, eine Tischrunde blieb und wurde vom Unwetter überrascht. Dieses war so stark, dass beim Gasthaus Bäume entwurzelt, bei einen angrenzenden Gebäude Dachplatten heruntergefallen und der Maibaum umgerissen wurde. Einige Mesner konnten nicht mehr nach Hause fahren und mussten umkehren, weil am Straßenrand ebenfalls Bäume entwurzelt waren und die Fahrbahn versperrten.
Erst, als das Unwetter langsam an Kraft verlor und die Wetterlage sich beruhigte, machten sich auch die restlichen Teilnehmer auf den Heimweg und kamen zum Glück alle heil und gesund an. Dennoch wurde so mancher daheim von schlimmen Unwetterschäden überrascht. Gott sei Dank gab es keine Personenschäden.