Pfarrverband Teisendorf

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Chorausflug 2014

Besuch von Pfarrer Ellmann in Auerbach, Oberpfalz

Zwei Tage Frankenland und Oberpfalz - Gemeinsamer Ausflug beider Kirchenchöre
St. Andreas, Teisendorf und St. Georg, Oberteisendorf. vom 26. bis 27. Juli 2014.
Morgens um 7.15 Uhr ging es ab Teisendorf (in Oberteisendorf ein Viertelstündchen später) los zum gemeinsamen Chorausflug. Das Wetter war gut, die Stimmung ebenfalls, so konnte es losgehen. Beim Rasthof Vaterstetten gab es bereits die erste Brotzeit und etwas zu trinken, um den aufkommenden Durst zu stillen.

Pünktlich, wie ein Kirchenchor nun mal ist, erreichten wir kurz vor 10 Uhr die Hopfenstadt Wolnzach in der Holledau. Hier steht das erst 2005 errichtete Deutsche Hopfenmuseum, das es nun zu besichtigen galt. Gekonnt wurden wir dabei in die verschiedensten Produktionsprozesse beim Hopfenanbau eingewiesen. Zusammenfassend kann man sagen, im Kirchenchor singen ist wesentlich weniger anstrengend, als die frühere Arbeit im Hopfengarten.

Unser "Anführer" und hervorragender Reiseleiter Heiner Greim führte uns im Anschluss noch in die St. Laurenziuskirche im Zentrum von Wolnzach, wenngleich er diese in seinen Ausführungen immer dem "Diakan St. Laurizius" zuwies. Aber so konnten wir später Pfarrer Ellmann wenigstens von der Entdeckung eines neuen Heiligen berichten.

Nach erfolgreicher Stärkung im Wirtshaus ging es gemütlich dem Tagesziel nach Erlangen entgegen. Verkürzt wurde die Zeit durch ein zünftiges Musiktitelraten mit dem vieltalentierten MoaLuggi. Nach dem Zimmerbesuch im NH-Hotel machten einige noch einen Spaziergang in die sehenswerte Innenstadt. Vorbei an zahlreichen Kaufhäusern konnte man den schönen Schlossgarten und auch den botanischen Garten erreichen. Andere machten bereits nach halber Strecke einen "Durststopp". Danach ging es mit dem Bus Richtung Abendessen, wobei zunächst der Ort mit dem Restaurant etwas auf sich warten ließ. Aber nichts desto trotz, das Restaurant wurde erreicht und jeder konnte vorzüglich speisen, wenngleich es im Speisesaal gefühlte 45 Grad Celsius hatte. Nach der Rückkehr im Hotel machten einige noch die Straßen bzw. Bars von Erlangen unsicher, bis auch die letzten irgendwann das Bett zur Nachtruhe fanden.
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Am zweiten Tag überraschte uns ein sehr reichhaltiges Frühstücksbuffett im Hotel. Hervorragend gestärkt ging es dann dem eigentlich Ziel unserer Reise entgegen, nämlich das Städtchen Auerbach in der "obersten Oberpfalz", wie es später Pfarrer Ellmann ausdrückte. Zunächst ging es mit der Autobahn mitten durch die Fränkische Schweiz, die für sich allein schon ein Reiseziel wert wäre. Dann erreichten wir gegen 9.15 Uhr das Kloster der Auerbacher Schwestern, obwohl unser Reiseleiter uns vorher alle noch ist benachbarte Krankenhaus einliefern wollte.

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es gleich zur Empore hinauf, um die Orgel der Klosterkirche zu testen und uns noch rechtzeitig einzusingen. Um 10 Uhr begann dann der Gottesdienst zusammen mit den Pfarrbesuchern aus dem Ort und zahlreichen Ordensschwestern. Nach dem Gottesdienst erklärte uns Pfarrer Ellmann bei einem Rundgang um das ganze Kloster die Geschichte des Ordens der "Armen Schulschwestern" (böhmischer Zweig) und des Bauwerkes, das neben den Ordensschwestern hauptsächlich eine Realschule mit über 400 Schülerinnen und Schülern beherbergt. Fasziniert waren wir von dem großen Klostergarten, der sichtlich auch als Rückzugs- und Erholungsraum zur Genesung von Pfarrer Ellmann beigetragen hat. Nach dem Durchqueren der "Scheune" (ehemaliger Saustall) mit zahlreichen Schwalbennestern durften wir noch die Wohnung von Pfarrer Ellmann "besichtigen". Einige meinten, dass er von seinem Balkon aus wenigstens so etwa ähnliches wie den Teisenberg betrachten kann. Dort auf dem Hügel beginnt übrigens gleich der Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Nun ging es in ein benachbartes Dorf, wo wir uns ein sehr köstliches Mittagessen schmecken ließen. Zurück ging es mit dem Bus nochmals ins Kloster, denn die Schwestern ließen es sich nicht nehmen, dem ganzen Bus selbstgemachtes Eis mit heißen Himbeeren anzubieten. Dies fastzinierte ein paar "Fachleute" vom Chor so sehr, dass sie dann noch die Küchenräume im Keller aufsuchten, um die Eismaschine zu inspizieren.

Nach der herzlichen Verabschiedung ging es dann "schnurgerade" auf die Heimreise, denn die höchst demokratisch durchgeführte Abstimmung ergab, dass keine größere Einkehr mehr geplant sei. So konnten wir nach einem kleinen Zwischenstopp bereits gegen 19.30 Uhr wieder die Heimat erreichen. Zuvor gab es noch ein dickes Lob an die Firma Alpenlandreisen und den Busfahrer Stephan für die hervorragende Fahrweise und natürlich einen kräftigen Applaus für den Organisator und Reiseleiter Heiner Greim.

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