St. Tertulin

Kirchstr. 2, 82444 Schlehdorf, Telefon: 08851-920810, E-Mail: St-Tertulin.Schlehdorf@erzbistum-muenchen.de

Pfarrei

Zur Pfarrei St. Tertulin gehören ca. 1.900 Katholiken, die in den Ortschaften Schlehdorf, Großweil, Unterau, Zell, Kleinweil, Pölten, Gröben und Stern leben.
 
Die Pfarrei St. Tertulin gehört zum Dekanat Werdenfels und somit zur Diözese München-Freising.
Der "Pfarrverband Heimgarten - Schlehdorf, Ohlstadt, Großweil" bildet eine sog. "Enklave". Alle umliegenden Pfarreien, wie z.B. Kochel oder Benediktbeuern, sind der Diözese Augsburg zugeordnet.


Pfarrkirche St. Tertulin

- momentan wegen Renovierung geschlossen -

nähere Informationen finden Sie unter dem Punkt: "Renovierung St. Tertulin"




Inmitten der Wiesen- und Moorlandschaft des Alpenvorlandes, unter Heimgarten und Herzogstand, steht auf einem Hügel das Kloster und die ehemalige Klosterkirche und heutige Pfarrkirche St. Tertulin. Von weitem sieht man diese Anlage und die Kirche mit den zwei kräftigen viereckigen Türmen.

Innenraum Pfarrkirche
Kloster und Dorf stehen auf altem Kulturboden.
Im frühen 8. Jahrhundert kamen Benediktinermönche aus Scharnitz, siedelten sich hier an und bauten ein Kloster, das durch die Ungarn zerstört wurde.
Papst Hadrian I. schenkte 772 die Reliquien des Hl. Tertulin dem Benediktinerkloster Schlehdorf und seinem Abt Atto – daher das Patronat des Hl. Tertulin.
1140 wurde das Kloster von Augustiner-Chorherren neu ins Leben gerufen.
Das Ende des Stiftes Schlehdorf kam im Jahre 1803 durch die Aufhebung infolge der Säkularisation. Die Klosterkirche behielt der Staat als Eigentum und stellte sie der Pfarrei als Pfarrkirche zur Verfügung. Die damals veräußerten Klostergebäude und einen Teil des Grundbesitzes kauften 1902 die Missionsdominikanerinnen von Augsburg.

Im Kranz der vielen schönen Kirchen ringsum nimmt die Schlehdorfer Kirche eine besondere Stellung ein; denn die 1780 fertiggestellte Kirche ist im barock-klassizistischen Stil ausgestattet und ein charakteristisches Beispiel für das neue Stilgefühl des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Zu ihrer Originaleinrichtung gehört auch die "Thoma-Orgel"