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Osterreise 2018

Die diesjährige Osterreise führte die bunt gemischte Reisegruppe aus unserem Pfarrverband nach Slowenien. Mit dem Bus ging es über Salzburg, die Tauernautobahn und den Karawanken-Tunnel zum Bleder See, der ersten Station auf unserer Reise. Einige nutzten die Gelegenheit, um mit Ruderbooten zur Insel mit der Wallfahrtskirche, die der Gottesmutter Maria geweiht ist, überzusetzen. Andere genossen die wärmenden Sonnenstrahlen. Bereits zur Zeit der Völkerwanderung verehrten erste slawische Siedler auf der Insel eine ihrer wichtigsten weiblichen Gottheiten. Im 9. Jahrhundert wurde die erste christliche Kultstätte errichtet und 1142 eine dreischiffige, romanische Basilika gebaut, die im 16. Jahrhundert barockisiert wurde. Nach der Mittagspause fuhren wir weiternach Škofia Loka (Bischofslack), einem kleinen Städtchen, das von 973 bis 1803 im Besitz der Freisinger Bischöfe war. Unter Bischof Abraham (957 – 994) wurden in der Gegend bayerische Bauern angesiedelt, und Bischof Abraham war es auch, der die ersten Schriften in slawischer Sprache anfertigen ließ. Diese befinden sich als sogenannte „Freisinger Denkmäler“ im bayerischen Staatsarchiv. Besonders sehenswert sind der Stadtplatz mit schönen Bürgerhäusern (teilweise mit Fresken) aus dem 16. Jahrhundert und die Jakobskirche aus dem 13. Jahrhundert. Noch heute begegnet einem der gekrönte Freisinger Mohr im Stadtwappen, an Brunnen und in der Jakobskirche. Noch erhalten ist auch die unter dem Freisinger Bischof Leopold von Sturmberg (1378 – 1381) errichtete steinerne Brücke.