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Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Übersee am Chiemsee  Herzlich Willkommen !

Diakon Harald Schillmeier in Übersee angekommen

Diakon Schillmeier Artikelbild
Foto: Ulrich Reif
Über die Wanderschaft der Magier aus dem Osten zur Krippe in Bethlehem berichtet das Evangeliums des Dreikönigstages, das in der Festmesse in St. Nikolaus-Übersee vorgetragen wurde.

In dieser feierlichen Liturgie konnte die versammelte Pfarrgemeinde zum ersten Mal ihren neuen Diakon Harald Schillmeier sehen und hören, der zum 1. Januar von der Pfarrei Siegsdorf nach Übersee gewechselt war. Diakon Schillmeier ist 44 Jahre, wohnt in Ruhpolding, ist verheiratet und hat zwei Kinder. In seinem ersten Beruf ist er Maurermeister und Bautechniker.

Vergleichbar den Magiern des Festevangeliums, spürte er vor einigen Jahren den Ruf Gottes in sich und begann eine Ausbildung zum katholischen Diakon. Als Diakon wirkt er in der Messfeier mit ganz besonderen, ihm übertragen Aufgaben, wie zum Beispiel das Vortragen des Evangeliums, mit. Sein liturgisches Kleid ist eine weiße Albe, darüber eine schräg gebundene Stola oder eine bunt bestickte sogenannte Dalmatika, einem Messgewand ähnlich.

Er arbeitet in der Gemeindeseelsorge, darf taufen, trauen und beerdigen und die Krankenkommunion spenden. Dem Pfarrgemeinderat gehört er kraft seines Amtes an.

Pfarradministrator Dekan Georgt Lindl begrüßte Harald Schillmeier sehr herzlich namens der ganzen Kirchengemeinde und Kirchenpfleger Ludwig Klarwein hieß den neuen Diakon namens der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates mit großer Freude willkommen. Schillmeier werde offene Herzen vorfinden, meinte Klarwein.

In seiner kurzen Antwort bat Schillmeier die Gemeinde um Offenheit im gemeinsamen Umgang: „Sagt mir persönlich frei heraus, was ihr euch wünscht und was euch nicht passt.“

Zum festlichen Rahmen des Gottesdienstes trug wesentlich der Kirchenchor unter Christian Dengler mit vierstimmigen traditionellen Weihnachtsliedern bei, darunter der innig gesungene Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“ von Johann Sebastian Bach (BWV 469).


Dr. Martin Metz