Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Übersee am Chiemsee

Tag der Ewigen Anbetung am 08. Dezember

Da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten!“ (Matthäus 2,2)

Als Katholiken glauben wir, dass Christus in Gestalt der verwandelten Hostie (dem „Allerheiligsten“) wahrhaftig gegenwärtig ist. Wie die Sterndeuter in Bethlehem, so dürfen und sollen auch wir ihn anbeten. „Betet ohne Unterlass!“ heißt es sogar im 1. Thessalonicherbrief (1 Thess 5,16-18).

Die „Ewige Anbetung“ geht zurück auf das 10. Jahrhundert. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, soll dabei das Allerheiligste angebetet und verehrt werden.

Dazu ist jeder Pfarrgemeinde in unserer Erzdiözese ein bestimmter Tag zugeteilt, an dem das Allerheiligste in einem kostbaren Schaugefäß, der Monstranz, in der Kirche „ausgesetzt“, d.h. gezeigt wird. Bei uns in Übersee ist das traditionell der 08. Dezember.

Für 24 Stunden übernehmen wir stellvertretend für die anderen Pfarreien die Anbetung. Damit immer mindestens eine Person vor dem Allerheiligsten betet, liegt ab sofort in der Kirche eine Liste aus, in die man sich für eine Gebetsstunde eintragen kann. Gebetet wird still. Wer nicht weiß, was er beten soll, findet Anregungen in einer kleinen Faltkarte, die jeder Beter bekommt.

Das einzige Mal im Jahr bleibt die Kirche am „Tag der Ewigen Anbetung“ auch in den Nachtstunden für alle Gläubigen geöffnet. Die Sakristei ist von 19 bis 6 Uhr mit einem Ansprechpartner besetzt.

Die Aussetzung des Allerheiligsten erfolgt bereits am 07. Dezember um 19 Uhr mit einer kurzen Andacht, Hl. Messe mit feierlicher Einsetzung ist dann am 08. Dezember um 19 Uhr.


Simon Falkinger, Mesner