Ukraine-Hilfe

Aufgrund der dramatischen Lage des Krieges in der Ukraine sind humanitäre Hilfen für die Flüchtlinge in den Bereichen der Unterkunft, Ernährung, Hygiene, medizinische Nothilfe, psycho-soziale Hilfen und im speziellen Traumabewältigung angelaufen. Dabei greifen die über die Jahrzehnte aufgebaute Struktur der nationalen und lokalen Caritas, die Infrastruktur der Diözesen und Orden besonders im Westen der Ukraine, die jetzt den Binnenflüchtlingen zur Verfügung gestellt werden und die vertraute Partnerstruktur, also die schnelle Zusammenarbeit der Diözesen und Hilfswerke Deutschlands mit Partnern in der Ukraine. Die Erzdiözese München und Freising hat einen Nothilfefonds von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. In der Abteilung Weltkirche der Erzdiözese München und Freising wurde eine weitere Summe in Höhe von 154.800 € für angefragte Projekte bewilligt. So wurden zum Beispiel 20.000 € für die Basilianer-Provinz der Ukraine zur Verfügung gestellt. Sie nehmen momentan in ihren Klöstern in Bruchovychi, Buchach, Krechiv, Hoschiv und Pohonia insgesamt 850 Flüchtlinge auf und benötigen finanzielle Hilfen für ihre Unterbringung und Verpflegung, Hygienemittel und Arzneimittel (25.500 Euro). Außerdem wird Kraftstoff für die Fahrzeuge benötigt. Die Flüchtlinge kommen dort unter, um dann weiter in die Nachbarstaaten weiterzuziehen oder abzuwarten, bis sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Weiterhin bewilligte die Abteilung Weltkirche 20.000 € für die ambulante Krankenstation St. Lukas der Erzdiözese Ivano-Frankivsk, damit dort eine kostenlose Untersuchung für alle Binnenflüchtlinge angeboten werden kann. Die Erzdiözese München-Freising hatte in den letzten Jahren finanziell geholfen, die Klinik in Ivano-Frankivsk aufzubauen und einzurichten.