Pfarrverband Maria-Tading

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Zumutung

Deckenfresko Klosterkirche Fürstenfeld
© edition fürstenfeld | 82256 Fürstenfeldbruck
18. April – Samstag der Osterwoche (Osteroktav)
 
Der österliche Glaube an die Auferstehung Jesu ist eine Zumutung! Er steht gegen jede menschliche Erfahrung. Wiederholt deshalb die Liturgie der Osterzeit das Ostergeschehen in immer neuen Erzählweisen? Soll die stete Wiederholung den Glauben „erzeugen“? Das Evangelium widerspricht dem!
 
„Und sie glaubten nicht!“ – heißt es lapidar im Markus-Evangelium. Dafür tadelt Jesus seine Jünger. Als Auferstandener stellt Jesus sich vor seine Jünger. Er erwartet, ja, er fordert von ihnen eine Reaktion, eine Entscheidung. Schweigen ist für ihn keine Antwort.
 
Wer glaubt, der entscheidet sich dafür oder dagegen. Wer an Gott glaubt, setzt auf diesen Gott, der den Tod besiegen kann. Der Garant für die Überwindung des Todes aber ist Jesus Christus, der Auferstandene, unser Herr!