St. Nikolaus

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Die Kirchen der Pfarrei Altfraunhofen

Pfarrkirche St. Nikolaus




Eine der außergewöhnlichen Kirchen Altbayerns verdankt ihre Entstehung drei Umständen: einem Blitzschlag in der Nacht zum Lichtmesstag, 02. Februar 1791; der Großzügigkeit des Territorialherrn Adam Seifried Reichsfreiherrn von Fraunhofen und seiner Gemahlin Maria Anna, der bis heute nicht erloschenen Rührigkeit einer 1681 gegründeten Bruderschaft "Maria vom Trost" und dem Bewusstsein der damaligen Altfraunhofener, in einer der ältesten Pfarreien zu leben und daher die "Mutterkirche" nach dem Brand wiederherstellen zu müssen. Zeitgeschichtlich unerwartet, nämlich zwei Jahre nach der Französischen Revolution und nur ein Jahrzehnt vor der Säkularisation in Bayern, außerdem gegen das kurfürstliche Verbot von Kirchenerneuerungen und insbesondere deren barock prachtvollen Ausstattungen, entstand ein riesiger Kirchenbau inmitten der sanften Tallandschaft der niederbayerischen Kleinen Vils, die Dächer der Ortshäuser weit überragend. Als "Dom des Kleinen Vilstales" bezeichnet, zeigen sich an Bau und Ausstattung Wechselspiele des verklingenden Rokoko und des kommenden Klassizismus, so dass hier ein bedeutendes Beispiel des Frühklassizismus in Deutschland vorliegt.

Ein von Dr. Sixtus Lampl erstellter Kirchenführer liegt in der Pfarrkirche auf.


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Filialkirche St. Stephanus, Wörnstorf



Gotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit neugotischer Ausstattung um 1880. Teile des Mauerwerks aus romanischer Zeit.


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Nebenkirche St. Jakob, Oberheldenberg



Romano-gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert mit hochbarockem Altar