Pfarrverband Fürstenfeld

Kirchstraße 4, 82256 Fürstenfeldbruck, Telefon 08141/5016-0, e-mail

Aktuelles aus dem

Pfarrverband Fürstenfeld

Gottesdienste und Termine

Hier finden Sie Gottesdienstordnung und Pfarrnachrichten sowie den elektronischen Gottesdienst- und Veranstaltungskalender

Pfarrbriefe


Fürstenfeld - Stützpunkt des Pfarrverbands Haus 8
Die Räume in Fürstenfeld 8 sind eine große Chance für den Pfarrverband, weil sie Präsenz außerhalb der Kirche im säkularisierten Klostergelände ermöglichen und damit ein Hinauswirken in die „Welt“. Lassen Sie sich von den Angeboten im Mittelpunkt unseres Pfarrverbandes ansprechen!

Kirchenmusik

Kirchenmusikseite des Pfarrverbands mit Links zu allen weiteren Informationen, auch zur berühmten Fux - Orgel
Fürstenfelder Orgelkonzerte

Firmvorbereitung 2016

Liebe Firmlinge, liebe Eltern!

Die Termine und Unterlagen zur Firmvorbereitung und Firmung 2017 sind da!

Bitte beachten Sie die ersten Termine wie die Anmeldung ab 8. November, den Elternabend am 10. November und den Auftaktgottesdienst am 19. November.

Alles Nähere finden Sie auf der Firmseite.

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Vortrag Dr. Schnieringer

Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

Heiliges Jahr der Barmherzigkeit
Wir freuen uns, dass Fürstenfeld als eine der "Pfortenkirchen" zum heiligen Jahr der Barmherzigkeit ausgewählt wurde.
Am Samstag vor Weihnachten hat Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger in Fürstenfeld unsere Pforte der Barmherzigkeit geöffnet.
 
Seitdem können alle, die die Klosterkirche betreten, neben dem "normalen" Eingang auf der linken Seite der Fassade auch durch die Pforte der Barmherzigkeit schreiten. Denn ein bloßes Hineingehen soll es ja nicht sein. Zwei Tafeln an den Stufen wollen diesen Gedanken noch etwas vertiefen helfen. Auch unser Erzbischof hat die heilige Pforte am 4. Sonntag der Osterzeit im Rahmen seiner Pfortenwallfahrt besucht.

Als "Weg der Barmherzigkeit" werden in der Kirche die zwölf Beichtstuhlaufsätze besonders hervorgehoben - mit der dargestellten Bibelstelle und dem dazu gehörigen Text. Weil die Kirche zumindest im Winter nicht immer ganz zugänglich ist, gibt es auch eine kleine Broschüre, die diesen Weg in Wort und Bild festhält - zum drüber Nachdenken und auch zum Mitnehmen...
 
Im Vorwort schreibt Pfarrer Albert Bauernfeind dazu:
"Das ehemalige Zisterzienserkloster Fürstenfeld ist eine Sühnestiftung des bayerischen Herzogs Ludwig des Strengen, der mit der Hinrichtung seiner Gemahlin große Schuld auf sich geladen hatte. Die Kirche ist Stein gewordenes Abbild seiner Reue, vor allem aber Zeugnis der unendlichen Gnade und Barmherzigkeit des menschgewordenen Gottes. Dieser Gott gibt niemanden verloren. Er streckt allen Menschen vorbehaltlos seine ausgebreiteten Arme entgegen. Das ist die Botschaft dieses außerordentlichen Heiligen Jahres, das in Fürstenfeld mit einer „Pforte der Barmherzigkeit“ besonders erfahrbar wird. Fürstenfeld ist eine Kirche der Barmherzigkeit!
Das zeigt sich überall in der barocken Ausstattung: im gekreuzigten Christus als dem Zentrum der Kirche, im Hochalter mit der Aufnahme Mariens in den Himmel, der Christus mit ausgebreiteten Armen entgegenkommt, und am Auffälligsten vielleicht in den Figurengruppen auf den zwölf Beichtstühlen. Sie bilden einen Besinnungsweg der Barmherzigkeit, zu dem wir Sie herzlich einladen. Die folgenden Seiten mögen Ihnen dazu Anregung und Impuls sein."
 
Wir laden alle herzlich zum Besuch der heiligen Pforte und der Klosterkirche ein (geöffnet Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr, Montag tagsüber nur Vorhalle bis zum Gitter).

Bildergalerie zum heiligen Jahr - Chronik der Ereignisse


Bilder aus dem Pfarrverband Fürstenfeld


Schreiben der Dekane des evangelischen und katholischen Dekanats Fürstenfeldbruck

Liebe Mitchristen,

am Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck wird ab sofort eine Dependance des Münchener Erstaufnahmelagers für Flüchtlinge eingerichtet. Regelmäßig werden mehr als 400 Menschen, die vor Krieg und Elend in verschiedensten Ländern der Welt auf der Flucht sind, hier untergebracht werden. Dies bedeutet neben der dauerhaften Unterbringung von Flüchtlingen, die jetzt schon immer wieder an ihre Grenzen stößt, eine weitere große logistische, vor allem aber menschliche Herausforderung. Flüchtlinge kommen zu uns, weil sie in ihrer Heimat verfolgt oder mit dem Tod bedroht werden, oder weil sie schlicht vertrieben und ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden. Millionen von Kindern, Frauen und Männern erleiden dieses Schicksal und versuchen, ihr Leben zu retten. Für die allermeisten von ihnen ist auch der Fluchtweg ein Martyrium, das Ziel des Weges und die eigene Zukunft liegen völlig im Ungewissen.
Deshalb stehen viele der Menschen, die bei uns ankommen, unter Schock. Sie haben Angst um Angehörige, die sie zurück lassen mussten, und Angst vor einer völlig fremden Umgebung. Gerade wenn diese Flüchtenden die ersten Wochen in einem Erstaufnahmelager verbringen müssen, ist es besonders wichtig, ihnen Sicherheit, Zuwendung und Aufmerksamkeit zu schenken.
Wir freuen uns deshalb sehr, dass sich bisher schon viele Menschen, darunter viele Mitglieder unserer Kirchengemeinden, ehrenamtlich in der Betreuung der Flüchtlinge engagieren. Sie schenken Ihre Zeit, Ihr Engagement und ihre Liebe zu den Menschen an diejenigen weiter, die dessen besonders bedürfen. Ganz herzlichen Dank dafür!
Wir bitten Sie jetzt alle im Blick auf die großen Katastrophen in vielen Teilen unserer Welt und der dadurch steigenden Zahlen an Flüchtlingen, die zu uns kommen, mit Ihrem Engagement nicht nachzulassen, sondern Sie freundlich bei uns zu empfangen und  Sie dabei zu unterstützen, bei uns Sicherheit, Frieden und ein Zuhause auf unbestimmte Zeit finden zu können. In Zusammenarbeit mit den Behörden werden die Caritas, das Diakonische Werk und die Innere Mission München so schnell wie möglich die hauptamtliche Sozialbetreuung für die Flüchtenden am Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck organisieren, und diese mit den ehrenamtlichen Helferkreisen verknüpfen. Sie werden dann immer zeitnah über Ihre Kirchengemeinden, die Presse und weitere Wege Informationen dazu finden können, wo Hilfe am nötigsten ist und Helfende gesucht werden.
Wir danken Ihnen allen im Voraus sehr herzlich für alle Menschenfreundlichkeit, und bitten um Gottes Hilfe und Segen zu unserem Tun.


Stefan Reimers, Dekan des evangelischen Dekanats Fürstenfeldbruck

Albert Bauernfeind, Dekan des katholischen Dekanats Fürstenfeldbruck


Pastorales Personal im Pfarrverband Fürstenfeld

Wer hat wen und von wem wie viel?  Jetzt sind wir so weit und stellen uns Fragen, die nicht wirklich befriedigend zu beantworten sind!  Die Mangelware „Hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger“ wird plötzlich zum Thema! Es könnte ja sein, dass jemand zu kurz kommt – wir kennen das aus Familiengeschichten, wenn sich irgendwann Geschwister in die Haare geraten, weil einer oder auch mehrere glauben oder es so durchaus erleben: ich komme zu kurz und habe dadurch massive Nachteile.
Durch Stellenwechsel und Ruhestand hat sich die Personalsituation im Seelsorgeteam des Pfarrverbands Fürstenfeld seit Herbst 2013 noch einmal spürbar geändert. Es sind die früheren Stellen nicht 1:1 wiederbesetzt worden und es sind andere Aufgaben in den Blick gekommen. Die neuen Stelleninhaber sind andere Menschen als die Vorgänger und die Notwendigkeit alles neu in den Blick zu nehmen wurde uns immer deutlicher! Es bleibt nichts so, wie es immer war – alles ist in Veränderung! Die Stellen in der Seelsorge sind für den ganzen Pfarrverband ausgelegt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf alle Orte des Pfarrverbands angewiesen – auch wenn es lokale Schwerpunkte gibt – es gibt keine Anweisung auf eine bestimmte Pfarrei. Wir im Seelsorgeteam treten deshalb für den ganzen Pfarrverband an und gerade die Ehrenamtlichen in den Pfarreien können so mit ihren Anliegen und der Bitte um Unterstützung  auf jede und jeden von uns zu kommen! Wer die konkrete Anfrage beantwortet entscheiden wir in der Besprechung und auch das überlegen wir: wie können Ehrenamtliche in ihren Kompetenzen noch selbständiger werden und so unabhängig von der Hauptamtlichkeit.  Es gibt so viele Bereiche des pfarrlichen Lebens, in denen es keine hauptamtlichen Begleiter braucht – die selbst sorgende Gemeinde und nicht die versorgte Gemeinde sollte das Leitbild zukunftsorientierter Pfarreien – besser Gemeinden – sein. Schon das Wort Pfarrei erinnert an den Pfarrer und lässt nicht deutlich werden, dass es um die Gemeinde Jesu geht, um das Volk Gottes, das den Weg durch die Zeit mit Gott geht. Ja es ist ein weiter Weg, der da vor uns liegt und es wird uns nicht erspart bleiben, den Weg zu gehen, wenn es uns um den Fortbestand der Kirche in unserem Pfarrverband geht, was wiederum bedeutsam bleibt für die ehemaligen für sich lebenden Pfarreien an den jeweiligen Orten!
Wer kommt zu kurz? Lassen Sie uns darüber durchaus ins Gespräch kommen!
Das ist meine Antwort für heute auf eine durchaus drängende Frage!

Ihr/Euer
Albert Bauernfeind
Leiter des PV-Fürstenfeld