Dienstag, 24.02.2026
Leben muss man das Leben vorwärts,
verstehen kann man es nur rückwärts. (Soeren Kierkegaard)
Trennung und Scheidung sind einschneidende Lebensereignisse, die allein schwer zu bewältigen sind.
Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle Ebersberg bietet eine Gesprächsgruppe für Frauen und Männer an, die bei der Bewältigung der im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung auftretenden Probleme unterstützen möchte:
"im Umgang mit Gefühlen von Trauer, Enttäuschung, Wut, Unsicherheit und Ängsten im Verstehen des Scheiterns
"im Umgang mit dem/der ehemaligen Partner/in, den Kindern und Herkunftsfamilien
"im Umgang mit den juristischen und finanziellen Folgen der Trennung oder Scheidung
"im Umgang mit sich selbst sowie den eigenen Ressourcen
"in den Fragen des Neuanfangs und der weiteren Lebensplanung
Wichtig ist die Teilnahme an allen Terminen.
Die Anmeldung erfolgt über die Ehe-, Familien- und Lebensberatung telefonisch unter Tel.: 08092 / 22218 oder per E-Mail an ebersberg@eheberatung-oberbayern.de bis 28.04.2023
Termine: 8x dienstags, ab 24.02.2026 jeweils 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
85560 Ebersberg, Ehe-, Familien- und Lebensberatung Ebersberg, Sieghartstraße 27
Donnerstag, 05.03.2026
Tod und Sterben gehören zu den wenigen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Und dennoch steht fest: Mit dem Tod werden wir früher oder später alle konfrontiert. Als vor einigen Jahren der Vater der Autorin Petra Bartoli y Eckert starb, hat auch sie das Thema Tod kalt erwischt. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich mit Endlichkeit und Abschiednehmen auseinanderzusetzen. Und sie beschloss: Wir müssen reden! Übers Sterben, über den Tod und unseren Umgang damit. Sie hat sich dafür zu Fuß auf den Weg gemacht – von München bis St. Gallen. Der Münchner Jakobsweg wurde ein Sinnbild für ihre Suche nach Antworten und Erfahrungen rund um den Tod. Und er brachte sie zu Menschen, die sich als ideale Gesprächspartner erwiesen: eine Bestatterin, ein Sargmaler, der Kabarettist Gerhard Polt. Sie sprach mit einer Trauerrednerin und einem Freitodbegleiter, war auf einer Palliativstation, durfte in einem Sarg probeliegen und war in einem Krematorium bei der Einfahrt ins Feuer dabei. Am Ende ihres Weges stand fest: Reden über den Tod macht ihn nicht besser oder leichter. Aber es nimmt die Angst, den Schrecken. Und es holt den Tod ins Leben. Dorthin, wo er auch hingehört.
Die Autorin liest aus ihrem Buch. Anschließend ist Möglichkeit zum Gespräch.
Begleitung der Veranstaltung durch Veronika Stadler, Krankenschwester, Palliativ Care Fachkraft.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung "Bayern liest".
Termin: Do., 05.03.26 von 19.00-21.00 Uhr
85560 Ebersberg, Ebersberg, Rathaus, Marienplatz 1
Mittwoch, 25.03.2026
Heiter und leicht, tiefgründig und verspielt. Die Bildsprache im Märchen thematisiert, was Menschen bewegt, berührt und in der persönlichen Entwicklung vorantreibt. Märchenfiguren sind Wanderende zwischen den Welten, kennen das Diesseits und das Jenseits und bauen Brücken für die menschliche Seele. Sterben und Abschiednehmen sind die größten Grenzerfahrungen menschlichen Seins. Märchen machen Mut. Sie stärken bei Aufbruch und Neubeginn und haben die Kraft zur Verwandlung. Entschlossen zeigen sich die Held*innen, die trotz aller Hindernisse, ihre Aufgaben meistern und bestehen.
Märchen und Geschichten können in der Zeit des Übergangs für Sterbende und Trauernde eine große Hilfe, ja heilsam sein. Denn sie sprechen eine universelle Sprache, die über Kulturen und Religionen hinausreicht. Sie sind Bildsprache unserer kollektiven Seele. Sie bringen zum Ausdruck, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt.
Aufgrund der finanziellen Unterstützung durch die KEB kann diese Veranstaltung kostenfrei angeboten werden.
Termin: Mi., 25.03.26 von 19.00-21.00 Uhr
85560 Ebersberg, Ebersberg, Rathaus, Marienplatz 1
Freitag, 17.04.2026
Dieses Grundseminar bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. Es steht grundsätzlich allen Interessierten offen.
Es ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem Aufbaukurs, der zur ehrenamtlichen Mitarbeit in der Hospizarbeit qualifiziert.
Wir werden uns beschäftigen mit
-der eigenen Einstellung zu Krankheit, Sterben und Tod (Biographiearbeit)
-der Kommunikation mit Sterbenden
-den Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativbetreuung
-der ehrenamtlichen Hospizarbeit im Landkreis Ebersberg
Das Einführungsseminar setzt psychische Stabilität voraus. Teilnahme am gesamten Wochenende ist Voraussetzung. Wir arbeiten in Gruppen- und Einzelgesprächen und mit kreativen Medien.
Weitere Infos erhalten Sie direkt beim Christophorus Hospiz-Verein Ebersberg, Ignaz-Perner-Str 9, 85560 Ebersberg, Tel.: 08092 / 256985, E-Mail: kontakt@hospizverein-ebersberg.de
Termine: 3x | Fr., 17.04.26, von 16.00-21.00 Uhr | Sa., 18.04.26, von 10.00-18.00 Uhr | So., 19.04.26, von 10.00-13.00 Uhr
Ebersberg, Pflegeheim Reischlhof, Ignaz-Perner-Straße
Auf dem Neuen Friedhof Ebersberg findet halbjährlich eine Trauerfeier für Sternenkinder, also für fehl- und totgeborene Kinder, an der "Gedenk- und Ruhestätte für Sternenkinder" statt. Hier werden die Sternenkinder der Kreisklinik aus den vergangenen Monaten zur Ruhe gebettet. Eingeladen sind alle, die um ein Sternenkind trauern.
Die Feier wird von der Kreisklinik, der Stadtverwaltung und der Klinikseelsorge gestaltet.
Gestaltung: Pfarrerin Renate Zorn-Traving und Gemeindereferentinnen Gertrud Jochum und Kathrin Peis (Klinikseelsorge).
Termin: Fr., 17.04.2026 von 16.00-17.00 Uhr
Ebersberg, Gedenk- und Ruhestätte für Sternenkinder im Neuen Friedhof
Wasserburger Str. 2a
D-85560 Ebersberg
externer Ort
Dienstag, 21.04.2026
Trauer lässt sich nicht lösen. Wie passt dann ein lösungsorientierter Ansatz in die Beratung von trauernden Klienten? In dieser Fortbildung wird es darum gehen:
Wie wir als Beratende in einer ressourcen-und lösungsorientierten Haltung mit Trauernden arbeiten können.
Welche Bilder von Trauer für unsere Haltung und für die Arbeit mit Klienten hilfreich sein können
Welche Aspekte und Gefühle in der Trauer noch stecken außer Schmerz und Traurigkeit.
Wie wir selbst Berührungsängste ablegen und als professionelle Begleitpersonen wirken können
Die Fortbildung soll neben fachlichen Impulsen auch viel Raum für Fragen und Austausch von Erfahrungen zu dem Thema "Trauer in der Beratung" bieten.
Die Referentin Daniela Nuber-Fischer selbst systemische Beraterin und seit vielen Jahren in München in der Sternenkindersprechstunde am Haus der Familie tätig, wo sie Eltern nach dem Verlust eines Kindes rund um Schwangerschaft oder Geburt begleitet. Sie leitet Kurse für Eltern von "Sternenkindern", hält regelmäßig Fortbildungen für Fachpersonal und hat mit einer Kollegin einen Podcast "Sterneneltern begleiten" für Fachpersonen gestartet.
Daniela Nuber-Fischer wurde als eine von 10 Starken Frauen Bayerns portraitiert: https://www.bayerns-frauen.de/starke-frauen-portraets/podcast-stark-mit-sterneneltern.php
Website www.sterneneltern-begleiten.de
Termin: Di., 21.04.2026 von 09.00-13.00 Uhr
85560 Ebersberg, Ebersberg, Rathaus, Marienplatz 1
Mittwoch, 06.05.2026
"Wenn es einem den Boden unter den Füßen wegzieht,
kann der Wunsch, das Leben zu verkürzen, groß sein"
(Christoph Grabl (Leitender Arzt im Mobilen Palliativteam Tiriol)
Existenzielles Leiden entsteht dadurch, dass die Bedingungen für ein gutes Leben und lebenstragende Inhalte des Daseins verloren gegangen sind. Es gibt gefühlt keine Sicherheit mehr und Menschen kommen an Grenzen, bei denen es oft schwierig ist, sich innerlich aufrecht erhalten zu können.
Ziel des Seminars ist es, sich mit existenziellem Leid und existenzieller Verzweiflung auseinanderzusetzen und darüber ins Gespräch zu kommen.
Die Referentin Martina Kasper ist Dipl.Sozialpädagogin, Palliativfachkraft, Traumafachberaterin (DeGPT), Trauerbegleiterin, Weiterbildung in Würdezentrierter Therapie (Deutsche Gesellschaft f. Patientenwürde)
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Spenden sind herzlich willkommen.
Termin: Mi., 06.05.2026 von 19.00-21.00 Uhr
Ebersberg, Sozialpsychiatrischer Dienst, Gruppenraum EG (barrierefrei)
Sieghartstr. 21
D-85560 Ebersberg
85560 Ebersberg, Ebersberg, KBW-Geschäftsstelle, Pfarrer-Bauer-Str. 5, Pfarrer-Bauer-Str. 5
Freitag, 03.07.2026
"Was ich auf dem Herzen habe, muss heraus und darum schreibe ich"
Ludwig van Beethoven
Schreiben hat eine heilsame Wirkung. Wer das, was im Herzen und auf der Seele lastet, aufschreibt, gibt seinen Gefühlen damit einen Ausdruck. Gedanken sortieren sich und in das innere Chaos kommt eine gewisse Ordnung. All das entlastet das schwere Herz und die Seele.
Dieser Schreibworkshop lädt Sie ein, mit verschiedenen Schreibmethoden die Welt des Schreibens kennen zu lernen und damit zu experimentieren.
Bitte bringen Sie Papier und Stifte, mit denen Sie gerne schreiben, mit.
Die Referentin Martina Kasper ist Dipl.Sozialpädagogin, Palliativfachkraft, Traumafachberaterin (DeGPT), Trauerbegleiterin, Weiterbildung in Würdezentrierter Therapie (Deutsche Gesellschaft f. Patientenwürde)
Termin: Fr., 03.07.2026 von 16.00-19.00 Uhr
85560 Ebersberg, Ebersberg, Rathaus, Marienplatz 1
Freitag, 18.09.2026
Dieses Grundseminar bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. Es steht grundsätzlich allen Interessierten offen.
Es ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem Aufbaukurs, der zur ehrenamtlichen Mitarbeit in der Hospizarbeit qualifiziert.
Wir werden uns beschäftigen mit
-der eigenen Einstellung zu Krankheit, Sterben und Tod (Biographiearbeit)
-der Kommunikation mit Sterbenden
-den Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativbetreuung
-der ehrenamtlichen Hospizarbeit im Landkreis Ebersberg
Das Einführungsseminar setzt psychische Stabilität voraus. Teilnahme am gesamten Wochenende ist Voraussetzung. Wir arbeiten in Gruppen- und Einzelgesprächen und mit kreativen Medien.
Weitere Infos erhalten Sie direkt beim Christophorus Hospiz-Verein Ebersberg, Ignaz-Perner-Str 9, 85560 Ebersberg, Tel.: 08092 / 256985, E-Mail: kontakt@hospizverein-ebersberg.de
Termine: 3x | Fr., 18.09.2026, von 16.00-21.00 Uhr | Sa., 19.09.2026, von 10.00-18.00 Uhr | So., 20.09.2026, von 10.00-13.00 Uhr
Ebersberg, Pflegeheim Reischlhof, Ignaz-Perner-Straße
Mittwoch, 30.09.2026
"Wenn es einem den Boden unter den Füßen wegzieht,
kann der Wunsch, das Leben zu verkürzen, groß sein"
(Christoph Grabl (Leitender Arzt im Mobilen Palliativteam Tiriol)
Todeswünsche können auftreten ohne dass der Wunsch besteht das Leben schneller beenden zu wollen. Nicht mehr leben wollen weist vielfach darauf hin, nicht mehr in der Art und Weise leben zu wollen, wie es sich aktuell darstellt. Todeswünsche sind nicht mit Suizidalität gleichzusetzen. Todeswünsche können aber erste Anzeichen von Suizidalität und dem Wunsch nach Assistiertem Suizid sein.
Ziel des Seminars ist es über das Thema Todeswünsche zu informieren und darüber ins Gespräch zu kommen
Die Referentin Martina Kasper ist Dipl.Sozialpädagogin, Palliativfachkraft, Traumafachberaterin (DeGPT), Trauerbegleiterin, Weiterbildung in Würdezentrierter Therapie (Deutsche Gesellschaft f. Patientenwürde)
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Spenden sind herzlich willkommen.
Termin: Mi., 30.09.2026 von 19.00-21.00 Uhr
Ebersberg, Sozialpsychiatrischer Dienst, Gruppenraum EG (barrierefrei)
Sieghartstr. 21
D-85560 Ebersberg
85560 Ebersberg, Ebersberg, KBW-Geschäftsstelle, Pfarrer-Bauer-Str. 5, Pfarrer-Bauer-Str. 5