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Maria Himmelfahrt, Allach - Sankt Martin, Untermenzing

  

Hoffnung – ein Thema für die Fastenzeit 2026

Fastentuch 2026 Hoffnung
Hoffnung – dieser positiven Grundhaltung wollen wir in der diesjährigen Fastenzeit in unserer Pfarreiengemeinschaft nachgehen. Dafür richten wir unseren Blick auf die Frohe Botschaft, auf den Zuspruch Jesu im Neuen Testament. Es ist Jesu klare Zusage, sein bedingungsloser Beistand, der uns Hoffnung schenkt und uns Vertrauen – ja, Glauben – ermöglicht. Hoffnung ist der Motor für Wandel zum Guten; sie gibt uns die Kraft zur Veränderung und zum Handeln.

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Besinnung und der Umkehr. Dabei spielt Hoffnung eine entscheidende Rolle – oft eine stärkere als Angst oder ein schlechtes Gewissen. Einen Schritt ins Ungewisse oder den Mut zur Veränderung wagen wir nur, weil wir Hoffnung haben. Jede und jeder von uns trägt Hoffnungen in sich – je nach Lebenslage und Situation unterschiedliche. Als Christinnen und Christen jedoch teilen wir einen gemeinsamen Grund zur Hoffnung: die Liebe Jesu Christi und seinen Zuspruch. Daraus wollen wir in dieser Fastenzeit Inspiration schöpfen.

Die Frohe Botschaft begleitet uns dabei in wöchentlichen Impulsen in den Gottesdiensten sowie auf unserer Homepage. Diese beziehen sich auf die Evangelien der jeweiligen Fastensonntage. Sie zeigen Jesu Worte und sein Wirken in eindrücklichen Begegnungen und führen uns Schritt für Schritt hin zur Karwoche, zur Kreuzigung und zur Auferstehung. Jedes Evangelium ruft auf seine eigene Weise Hoffnung wach.

Wir wünschen allen, dass Sie aus diesen Impulsen Erkenntnis gewinnen und die besondere Kraft der Hoffnung neu spüren können.

Zum Fastentuch:
Das Fastentuch zeigt einen Ausschnitt aus der Ikone Christus Pantocrator („Allherrscher“) aus dem Katharinenkloster auf dem Sinai. Das zentrale Christusbild ist von vier zusprechenden Jesuszitaten umrahmt. Mit seinem intensiven, leicht schrägen Blick zieht das Antlitz die Betrachtenden in den Bann. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass die Gesichtshälften unsymmetrisch gestaltet sind. Eine Deutung sieht darin den Hinweis auf die zwei Naturen Jesu: Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott.