Am Sonntag, den 1.Februar in „Film und mehr“ im katholischen Pfarrzentrum Übersee
Der katholische Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966) war ein naturverbundener Mensch und ein entschiedener Widersacher des Nationalsozialismus, der seine Abneigung gegen Adolf Hitler und dessen Ideologie stets klar formulierte. Er wurde denunziert und musste im KZ Dachau unter unmenschlichen Bedingungen im Gartenbau arbeiten. Trotz widrigster Umstände gelang es ihm, unbemerkt von den Nazischergen neue Apfelsorten zu züchten und aus dem KZ zu schmuggeln. Eine dieser Sorten wird noch heute unter der Bezeichnung „Korbiniansapfel“ kultiviert.
Die Dokumentation arbeitet mit Originalaufnahmen, Spielfilmelementen, Interviews von Zeitzeugen und Grafic Novels, um das Leben dieses Menschen nachzuzeichnen, für den es selbstverständlich war, den Mächtigen zu trotzen und zu seiner Überzeugung zu stehen.
Der Film startet um 19 Uhr. Ab 18 Uhr ist der Raum geöffnet – ideal, um vorher schon ein bisschen anzukommen, etwas zu essen oder zu trinken und ins Gespräch zu kommen. Auch danach bleibt Zeit zum Austausch.
Das Angebot ist kostenlos, am Ausgang steht ein Spendenkörbchen.
Wann? 1.Februar 2026 19h
Wo? Im Pfarrsaal der katholischen Gemeinde in Übersee
Ein stummer Hund will ich nicht sein“, das Leben des Korbinian Aigner
Buch und Regie: Walter Steffen
Eine Kooperationsveranstaltung von KBW, Übersee ist bunt und Gartenbauverein