KiTa-Verbund Hl. Kreuz

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Aktuelles

Notbetreuung ab dem 29. März 2021

Im Landkreis Dachau liegt der Indzidenzwert bei über 100 Neuinfektionen mit COVID-19 pro 100.000 Einwohner*innen.  Die Kindertageseinrichtungen sind daher geschlossen, und es gibt lediglich eine Notbetreuung (siehe auch die Allgemeinverfügung des Landkreises vom 25.3.2021).

Es dürfen daher nur folgende Personengruppen eine Notbetreuung in Anspruch nehmen:
  • Kinder, deren Eltern eine Betreuung im häuslichen Umfeld nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen.
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist.
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben.
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.
Die Einrichtungsleitung ist berechtigt, die Vorlage dieses Formulars zu verlangen, damit ein Kind zur Notbetreuung zugelassen werden kann.

Für Hortkinder gilt eine Testpflicht. Beachten Sie hierzu bitte auch den Elternbrief des StMAS.

Umgang mit Krankheitssymptomen
Seit Dienstag, den 16. März 2021 Folgendes für Kinder und Beschäftigte
  • Kranke Kinder dürfen die Kinderbetreuungseinrichtung grundsätzlich nicht besuchen.
  • Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist möglich bei:
    • Schnupfen oder Husten aufgrund einer Allergie,
    • verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber),
    • gelegentlichem Husten,
    • Halskratzen oder Räuspern,
  • Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist auch möglich bei leichten Krankheitssymptomen, wenn ein negativer Corona-Test vorgelegt wird.
  • Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist nach einer Erkrankung des Kindes wieder möglich, wenn
    • das Kind nur leichte Symptome hatte und vollständig wieder gesund ist; ein negatives Testergebnis auf COVID-19 ist nicht notwendig;
    • das Kind krank war und wieder vollständig gesund ist oder nur noch leichte Krankheitssymptome aufweist. Hier ist ein negatives Testergebnis auf COVID-19 notwendig.
Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht. Dies finden Sie auch in einem aktuellen Elternbrief sowie in einer Übersicht des StMAS zusammengefasst.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales: https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/corona-newsticker.php

Sollte der Inzidenzwert wieder unter 100 sinken, könnten die Einrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. Dies bedeutet, dass ein Betrieb unter den Auflagen des aktuellen Rahmenhygieneplans möglich ist.

Der Rahmenhygieneplan hat die feste Gruppenbildung zur obersten Maßgabe. Außerdem sieht er als Neuerung vor, dass Externe die Einrichtungen (wozu auch der Außenbereicht gehört) nur noch mit medizinischen Masken und nicht mehr mit sog. Community-Masken betreten werden dürfen. Neben möglichen Schnelltests für die Beschäftigten stehen  im Testzentrum Markt Indersdorf seit 15. März außerdem  Zeitfenster für die Testung von Kindern, die die Kindertagesbetreuung besuchen, zur Verfügung. Die Testungen sind ein Angebot an die Familien zur freiwilligen Nutzung, wobei sie bei Kindern ab 3 Jahren durchgeführt werden können. Interessierte melden sich bitte direkt im Testzentrum an.

Beitragsersatz
Es können Eltern von Gebühren entlastet werden sollen, wenn sie in den Monaten Januar bis Mai 2021 keine Notbetreuung in Anspruch genommen haben, bzw. Notbetreuung an höchstens fünf Tagen in einem Monat. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, zu welchem Zeitpunkt wir Ihnen die Gelder auszahlen können, werden wir Sie informieren. Weitere Informationen finden Sie auch im 389. Newsletter des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

"Kinderkranktage"
Aktuell haben Eltern die Möglichkeit, die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage). Diese können momentan auch bei einem eingeschränkten Betrieb der Kindertageseinrichtungen in Anspruch genommen werden. Anträge auf das Kinderkrankengeld in diesen Fällen sind durch die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse zu stellen. Sollte Ihre Krankenkasse einen entsprechenden Nachweis verlangen, kann dieser von der Leiterin der Einrichtung ausgestellt werden.

Bitte beachten Sie unbedingt auch den 382. Newsletter zu den Bestimmungen über die Rückkehr von Reisen in Risikogebiete.