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FIRMUNG 2021 IM PFARRVERBAND

am Donnerstag, 21. Oktober 2021   um 10 Uhr   

in der Pfarrkirche St. Ägidius

Info-Abend: Donnerstag, 04.02.2021 in der Pfarrkirche St. Ägidius

Anmeldung voraussichtlich 11. und 12.02.2021

Bitte beachten Sie dazu auch unsere Aushänge in den Schaukästen und die Homepage!    Danke

RÜCKBLICK

Firmung Stellwand

Firmung 2020 – Du gibst mir Rückenwind

Am Donnerstag, 8. Oktober haben auf, zwei Gottesdienste verteilt, 47 Jugendliche das Sakrament der Firmung durch Dr. Anicet Mutonkole erhalten.

Die aktuelle Situation in der Pandemie hat vieles in dieser Firmvorbereitung durcheinandergebracht. Doch Gottes Geist weht ja bekanntlich wo er will. Und gerade heuer brauchen wir diesen Geist als Beistand ganz besonders dringend.
Es fanden kaum Projekte statt. Der erste Firmsamstag musste komplett entfallen. Im Sommer war ein Jugendgottesdienst am Brunnenplatz möglich. Dabei haben wir wieder entdeckt, wie gut es ist, gemeinsam zu feiern.

Es großes Dankeschön geht an die Gruppenleiter. In diesen Kleingruppen war es dann doch möglich sich inhaltlich auf die Firmung vorzubereiten. Diese Treffen fielen ganz unterschiedlich aus, was einen bunten Strauß an Geistgaben bezeugt.

 Im September durften wir den zweiten Firmsamstag in gekürzter Form anbieten. Zentrale Punkte dabei waren die Zeichen und der Ablauf der Firmung, sowie die Teile des Gottesdienstes und schließlich auch ein Bibliolog zu einer Bibelstelle. Ein gemeinsamer Jugendgottesdienst gab diesem Tag ein schönes Ende.
Kleine Bußgottesdienste und die Stellprobe rundeten die Firmvorbereitung ab, so dass alle gut in den Festtag starten konnten.

Für das Jahr 2021  ist die Firmung für den 21. Oktober vorgesehen. Die ersten Informationen dazu werden in den kommenden Monaten auf der Homepage und in den Zeitungen bekannt gegeben.
 
Herzliche Grüße
Elisabeth Englhart

Fragen und Antworten zur Heiligen Firmung

Mit der Firmung übernehmen Mädchen und Jungen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Sie sind danach als Katholiken mit allen Rechten und Pflichten "ausgestattet". Die Firmung ist also aus theologischer Sicht die Vollendung der Taufe. Die Jugendlichen müssen zum Zeitpunkt der Firmung mindestens 14 Jahre alt sein.

Was Firmlinge und ihre Eltern noch wissen sollten:
                                                                                                                                    
Was heißt eigentlich Firmung?
Das lateinische "firmare" heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft auf religiöser Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

Welchen Ursprung hat das Sakrament der Firmung?
Am Pfingstfest wurden die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und mit Freude die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten, berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Im 8. Kapitel wird erzählt, dass getaufte Samariter durch die Handauflegung eines Apostels den Heiligen Geist empfingen. Die Handauflegung und somit das Weitergeben des Heiligen Geistes gehörte von da an wie die Taufe zum Christsein dazu. In der frühen Kirche wurden deshalb Taufe, Eucharistie und Firmung gleichzeitig gespendet.

Muss die Vorbereitung auf die Firmung denn sein?
Ja, denn in der Vorbereitung auf die Firmung können Jugendliche sich mit ihrem Glauben und ihren Fragen an das Leben auseinandersetzen. Die Firmkatechese, so nennt man diese inhaltliche Vorbereitung durch eine Katechetin oder einen Katecheten, holt die Mädchen und Jungen dort ab, wo sie stehen. Und von diesem Standort aus begeben sich alle gemeinsam auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst, zu ihren Hoffnungen und Zweifeln. Erfahrungsgemäß wächst jedes Mal eine Gemeinschaft zusammen, die auch nach der Firmung bestehen wird.

Wie läuft die Firmung ab?
Die Firmung wird vom (Erz-)Bischof, einem Weihbischof oder einem Abt gespendet. Sie findet während eines feierlichen Pontifikalamtes zwischen der Predigt und der Eucharistie statt. Nach dem Taufbekenntnis der Firmlinge breitet der Bischof die Hände über jedem Firmling aus und ruft den Heiligen Geist auf ihn herab.Dann legt der Bischof ihm die Hände auf den Kopf, salbt ihn mit Chrisam (Heiliges Öl) ein Kreuzzeichen auf die Stirn und spricht dazu die Worte: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Firmling antwortet mit "Amen". Während der Firmung legt der Firmpate als Zeichen der Unterstützung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.

Wer kann Firmpate werden?
Das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll (Can. 893 §2). Dies ist eine Empfehlung, aber kein Muss. Der Firmling darf sich also seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen. Wichtig: Sie oder er müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben und katholisch gefirmt sein.

Welche Aufgabe haben Firmpaten?
Die Patenschaft ist weitaus mehr als nur die Handauflegung bei der Firmung. Firmpaten sollten sich im Vorfeld über die Vorbereitung und den Firmgottesdienst informieren und Kontakt zum Firmling halten – natürlich auch nach der Firmung. Junge Menschen sollten sich an ihren Firmpaten orientieren können und von ihnen Impulse für ein gelingendes Leben – besonders auch im Glauben – erhalten.

Muss ich mich denn überhaupt firmen lassen?
Jeder Firmling entscheidet das selber. Er oder sie sollte aber auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Pfarrer der Gemeinde suchen und auch mit den Firmkatecheten über Fragen und Zweifel sprechen. Es besteht die Möglichkeit, am Firmkurs teilzunehmen und sich erst am Ende für oder gegen die Firmung zu entscheiden. In den allermeisten Fällen können in dieser Zeit Missverständnisse geklärt und Fragen an Gott und das Leben so beantwortet werden, dass aus dem anfänglichen Zögern mehr und mehr der Wunsch oderdie Bereitschaft wächst, sich firmen zu lassen.
Wie oben beschrieben, ist die Firmung soz. die Vollendung der Taufe und erst dann ist man Katholik "mit allen Rechten und Pflichten".

Wir beantworten Ihre Fragen zur Firmung

Frau
Elisabeth Englhart
erreichbar unter:
EEnglhart@ebmuc.de

oder im Pfarrbüro
Tel. 08092-9217
pv-grafing@ebmuc.de

Manchmal

Manchmal
traue ich mich und traue Gott zu,
dass er da ist – irgendwie, irgendwo
für mich.
 
Manchmal
spüre ich,
dass fester Grund ist
wo vorher Schwanken war.
 
Manchmal glaube ich,
dass meine Schwäche
mit ihm
zur Stärke werden kann.
Manchmal