Pfarrverband Weyarn
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Pfarrverbandsbüro: Ignaz-Günther-Str. 7, 83629 Weyarn
Telefon: 08020/90561-10, E-Mail:st-peter-und-paul.weyarn(at)erzbistum-muenchen.de

Hier informieren wir Sie über Aktuelles im Pfarrverband


Verabschiedung von P. Norbert Thüx OT

Liebe Leute,

da alle großen Feste bis Ende August wegen Corona abgesagt wurden, ist es uns leider nicht möglich die Verabschiedung von P. Norbert nachzuholen. Für die Organisation einer richtigen Feier bleibt uns kein Spielraum.
Mit den Fahnenabordnungen vom ganzen Pfarrverband, den vier Kirchenchören und über 60 Ministranten wäre es ein schönes Fest geworden.
Um es nicht ganz untergehen zu lassen, möchte ich einen kurzen Rückblick halten.

Wir mussten uns von einem Seelsorger trennen, der 20 Jahre unter uns gelebt und gewirkt hat.
P. Norbert ist vor 20 Jahren als Prior noch Weyarn gekommen und hat immer als Urlaubsvertretung und an Hochfesten in den Pfarreien mitgeholfen. Noch als Prior hat er das Amt als PV-Leiter übernommen und hatte die Leitung über vier Jahre, bevor er als Pfarrvikar tätig war.
Ihm haben wir es zu verdanken, dass es im PV 3 Seelsorger gibt – so viele Stellen waren ursprünglich nicht vorgesehen.
Auch, dass wir unsere Vereinsjahrtage noch so feiern können wie sie sind, haben wir seinem Einsatz zu verdanken. Bei der Gründung vom PV war eigentlich nur ein gemeinsamer Jahrtag pro Pfarrei vorgesehen. Pater Norbert sagte dazu, ohne mit der Wimper zu zucken: „Das bleibt wie es ist, das ist gewachsenes Brauchtum!“
Ein anderes Beispiel, dass es unserem Pfarrverband so gut geht, ist auch ein großer Verdienst von ihm und dem Deutschen Orden. In anderen Pfarrverbänden gibt es an Hochfesten wie z.B. Weihnachten, nicht mal mehr in allen Pfarrkirchen eine Hl. Messe, geschweige denn in den Filialen oder zu gewünschten Uhrzeiten.
An dieser Stelle möchte ich mich beim H.H. Prior Pater Christoph Kehr und den Patres sehr herzlich bedanken, denn es ist nicht mehr selbstverständlich, so viele Seelsorger zu haben.

P. Norbert waren der Orden und unsere Pfarreien immer gleich wichtig und er hat es geschafft alles unter einen Hut zu bringen – auch wenn es nicht immer leicht war.
Ihm waren auch wir Menschen in den Pfarreien wichtig und er hat uns durch alle Lebensbereiche begleitet:
Angefangen bei den kleinen Kindern, die er getauft hat. Dann die Vorbereitung zur Erstkommunion. Ich weiß noch gut, wie er immer ganz begeistert von den Gruppenstunden mit den Kinder erzählt hat und wieviel Freude es ihm gemacht hat, wenn sie ganz unbeschwert ihre Fragen gestellt haben und er versucht hat, ihnen alles zu erklären.
Auch bei den Ministranten war er sehr beliebt. Er hatte sie immer und überall im Blick, half wo es nötig war und hatte jederzeit ein gutes Wort oder einen Scherz für sie auf den Lippen.
Von den Hochzeiten werden die Leute, die sie erleben durften, noch lange erzählen. Er hat es verstanden, das Sachliche mit Humor zu vermischen und damit unglaubliches erreicht. Ihm war es immer wichtig, den Menschen zu vermitteln, dass Kirche, bzw. Glaube, etwas Schönes und Helfendes sein kann. Durch seine besondere Ausstrahlung und die einmalige Art der Verkündigung des Wortes Gottes, konnte er die Gläubigen begeistern und mitnehmen. Ich habe immer wieder zu hören bekommen: „Der Pfarrer is a schau!“
Wichtig war P. Norbert auch die besondere Seelsorge bei alten, pflegebedürftigen und sterbenden Menschen. Er hat sie besucht, ihnen die Kommunion gebracht, die Krankensalbung gespendet und damit so manche Familie über Jahre begleitet.
Außerdem hat er mit unserem Pfarrverband Pilgerreisen unternommen. Als geistlicher Begleiter hat er die Reisen mit seinem Wissen und Mitwirken zu etwas Einzigartigem gemacht.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich im Namen vom ganzen Pfarrverband für alles, was er für uns und unsere Pfarreien getan hat, recht herzlich zu bedanken. Es war sicher nicht immer leicht für ihn und es ist auch nicht selbstverständlich, dass er es mit so viel Einsatz gemacht hat.

Für die Zukunft wünsche ich ihm alles Gute, Gottes Segen, viel Freude mit den Novizen und dass er sich in seiner neuen Heimat auch sehr wohl fühlt.

                                                                 - Zenta Läßer, PVR-Vorsitzende -

Gottesdienste finden wieder statt!

Liebe Pfarreimitglieder und Interessierte,
 
wir freuen uns Euch die ab Sonntag, den 10.05.2020 im Pfarrverband geplanten Gottesdienste mitteilen zu können (siehe Aufstellung unten).
 
Bitte haltet Euch an die erarbeiteten Vorgaben des Schutzkonzeptes (wie z. B. Mundschutz tragen, Mindestabstand einhalten) damit wir das Risiko der Ansteckung so gering als möglich halten können.
Für die Anmeldung zu den Sonntagsgottesdiensten haben wir uns entschlossen um keinen Gottesdienstbesucher abweisen zu müssen. Wir bitte auch hier um Euer Verständnis.
Es wäre schön, wenn Ihr die Information an Eure Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn, etc. weitergeben könnt. Vielen Dank!
Gottesdienste im Pfarrverband Weyarn

Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert
„Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen durch Schutzkonzepte“
              
München, 17. April 2020. Die Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Erzbistum München und Freising wird gemäß einem Dekret des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bis einschließlich 3. Mai verlängert analog der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und des allgemeinen Versammlungs- und Veranstaltungsverbots durch die Bayerische Staatsregierung. Über diese auch in Abstimmung mit den Weihbischöfen für die Seelsorgsregionen getroffene Entscheidung haben der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, die pastoralen Mitarbeiter der Erzdiözese in einem Schreiben vom Freitag, 17. April, informiert. Gleichzeitig verweisen Klingan und Herrmann auf die „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen für Gottesdienste, wenn seitens der Kirchen entsprechende Schutzkonzepte mit dem Freistaat abgestimmt werden“.
 
An der Erstellung dieser Konzepte wird bereits gearbeitet, um „mit einem beschränkten Personenkreis bei Einhaltung konkret definierter Abläufe und hygienischer Rahmenbedingungen tatsächlich wieder Gottesdienste“ feiern zu können.
 
Die Verlängerung der bestehenden Beschränkungen sei „ein schwerer Einschnitt in das kirchliche Leben, der uns alle wirklich sehr schmerzt“, heißt es in dem Schreiben: „Gleichwohl ist es angesichts der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in unserem Gebiet eine notwendige Maßnahme, mit der wir als Kirche weiter unseren Beitrag leisten, die Ausbreitung des COVID-19-Virus zu verlangsamen und die Gesundheit der Menschen zu schützen.“ Generalvikar Klingan und Amtschefin Herrmann danken allen pastoralen Mitarbeitern für ihren großen Einsatz, der zeige, dass die Kirche gerade auch in dieser Krise für die Menschen da sei und es „vielfältige Möglichkeiten gibt, von Seiten der Kirche mit den Menschen in Kontakt zu treten und Gutes für sie zu tun“.
 
Die Übertragung von Gottesdiensten im Livestream wird fortgesetzt, um möglichst vielen Menschen in dieser Zeit die Möglichkeit zu eröffnen, auf diese Weise Gottesdienste mitzufeiern. Auch die Vorlagen für Hausgottesdienste werden weiterhin erstellt. (ck)

Donnerstag, 2. April 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising
Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC
 
Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitergehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlung des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese München und Freising die folgenden Maßnahmen:
 
  1. In der Zeit bis einschließlich 19. April 2020 sage ich alle öffentlichen Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising ab.
  2. Zugleich befreie ich bis zu dem genannten Datum alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  3. Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen ist es Priestern und Diakonen erlaubt, das Sakrament der Taufe im engsten Familienkreis zu spenden. Sofern nach dem klugen Urteil des Taufspenders die Spendung der Taufe in einem Privathaus geboten ist, wird hiermit die Erlaubnis gemäß can. 860 § 1 CIC erteilt.
  4. Hauskommunion und Krankensalbung werden allgemein eingestellt. Bei dringlicher Notwendigkeit insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden.
  5. Requien (Totenmessen) sind als öffentliche Gottesdienste nicht erlaubt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Verstorbenen Gläubigen ist jedoch weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  6. Die Kirchen haben den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.
Dieses Dekret tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

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Verschiebung Erstkommunionen

Da nun auch die öffentlichen Ostergottesdienste auf Grund des Verbotes von Versammlungen vom Ordinariat abgesagt wurden, verschieben sich auch die Erstkommunionen.
Die neuen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Vollkommener Ablass in der Zeit der Corona-Pandemie

Die Apostolische Pönitentiarie veröffentlichte am Hochfest des heiligen Josef, am 19.03.2020 ein Dekret, mit dem allen Coronavirus-Infizierten und allen Gläubigen, die für das Ende der Pandemie beten, ein vollkommener Ablaß gewährt wird.
Nur eine Bedingung dafür ist zu erfüllen:
Man bitte Gott um das Ende der Pandemie und bete für die Infizierten.

Kardinalgroßpönitentiar Mauro Piacenza unterzeichnete das Dekret, das im Auftrag von Papst Franziskus erlassen wurde.
Der Großpönitentiar schreibt:

"Auch Papst Franziskus hat in den letzten Tagen seine väterliche Nähe zum Ausdruck gebracht und die Einladung erneuert, ununterbrochen für die Coronavirus-Patienten zu beten.

Damit alle, die unter Covid-19 leiden, genau im Geheimnis dieses Leidens ‚dasselbe erlösende Leiden Christi‘ (Salvifici dolori, 30) wiederentdecken können, gewährt diese Apostolische Pönitentiarie im Vertrauen auf das Wort Christi, des Herrn, und unter Berücksichtigung der derzeitigen Epidemie, die als persönliche Umkehr zu leben ist, mit dem Geist des Glaubens, die Gnade eines Vollkommenen Ablasses unter folgender Bedingung:
Der Vollkommene Ablaß wird den am Coronavirus erkrankten Gläubigen gewährt, die auf Anordnung der Gesundheitsbehörde in Krankenhäusern oder in ihren eigenen vier Wänden unter Quarantäne gestellt sind, wenn sie sich mit einem von jeglicher Sünde losgelösten Vorsatz geistlich über die Kommunikationsmittel der Zelebration der Heiligen Messe, dem Gebet des Rosenkranzes, der frommen Übung des Kreuzwegs oder anderen Frömmigkeitsformen anschließen, oder zumindest das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und eine fromme Anrufung der allerseligsten Jungfrau Maria beten und diese Prüfung im Geist des Glaubens an Gott und in der Liebe zu den Brüdern und mit dem Willen anbieten, die üblichen Bedingungen (Beichte, Kommunionempfang und Gebet in den Anliegen des Heiligen Vaters) zu erfüllen, sobald es ihnen möglich ist."

Das Dekret besagt weiter:

"Darüber hinaus gewährt diese Apostolische Pönitentiarie anläßlich der gegenwärtigen weltweiten Epidemie unter denselben Bedingungen bereitwillig den Vollkommenen Ablaß auch jenen Gläubigen, die das Allerheiligste besuchen, oder Eucharistische Anbetung halten, oder  mindestens eine halbe Stunde die Heilige Schrift lesen, oder den heiligen Rosenkranz beten, oder die fromme Übung des Kreuzweges pflegen, oder den Barmherzigkeitsrodenkranz beten, um den Allmächtigen Gott anzuflehen, die Epidemie zu beenden, jenen Erleichterung zu verschaffen, die betroffen sind, und das ewige Heil jenen zu schenken, die der Herr zu sich gerufen hat."

Der Großpönitentiar  gab zugleich bekannt, daß die Kirche auch jenen den Ablass gewährt, denen es unmöglich ist, das Sakrament der Heiligen Krankensalbung zu empfangen:

"...indem sie alle und jeden der Göttlichen Barmherzigkeit anvertraut und dem Gläubigen im Moment seines Todes den Vollkommenen Ablaß gewährt, sofern er entsprechend disponiert ist und in seinem Leben gewohnheitsmäßig gebetet hat (in diesem Fall ersetzt die Hl. Kirche die  üblicherweise verlangten Bedingungen).
Um diesen Ablaß zu erreichen, wird die Verwendung des Kruzifixes oder des Kreuzes empfohlen (vgl. Enchiridion indulgentiarum, Nr. 12).
Die selige Jungfrau Maria, Mutter Gottes und der Kirche, Heil der Kranken und Hilfe der Christen, unsere Fürsprecherin, möge der leidenden Menschheit helfen, das Böse dieser Pandemie von uns zurückweisen und uns alles Gute erwirken, das für unser Heil und unsere Heiligung notwendig ist.

Dieses Dekret gilt trotz gegenteiliger Bestimmungen.

Gegeben in Rom vom Sitz der Apostolischen Pönitentiarie, am 19. März 2020.

Mauro Kardinal Piacenza,
Großpönitentiar"

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Ab sofort sind wir für Sie NUR telefonisch erreichbar.
Telefonnummern:
Darching 08024/7251
Weyarn 08020/90561-10
Neukirchen: 08020/313
Im Seelsorglicher Notfall erreuchen Sie 
Pater Michael: 08020/90561-11
Pater Damian: 08020/90561-12
Pater Clemens Maria (ab 1. April): 08020/90561-13


Beichte

Samstags nach Absprache
Sonntags um 8:30 Uhr
in der Stiftskirche St. Peter und Paul zu Weyarn

Gerne stehen Ihnen die Patres auch zu einem Beichtgespräch zur Verfügung. Bitte machen Sie dazu einen Termin aus.

Messintentionen

Messintentionen sind immer bis zum 15. des Vormanats in den Pfarrbüros aufzugeben. Andere Veröffentlichungen für den Pfarrbrief bitte bis zum 15. des Vormonates direkt an P. Michael De Koninck senden.


Kirchenchor sucht Sänger/innen!

De Kirchenchor Oberdarching/Laindern sucht Sänger/innen in allen Stimmlagen. Bitte meldet auch bei Marianne Urban. Chorproben sind immer dienstags am 20:00 Uhr - meistens im 2-Wochen-Takt.

Wir suchen Dich!
Am Januar 2020 benötigen wir einen neuen Gruppenleiter/eine neue Gruppenleiterin für die Ministranten in Unterdarching. Zu betreuen sind unsere Buam in jedem Alter.
Gruppenstunden finden in der Regel alle zwei Wochen am Samstag statt, diese werden halbjährlich beim Pizzaessen geplant.
In den Ferien gibt es keine Gruppenstunden, so dass dem Urlaub mit der Familie nichts im Weg steht.

Du wolltest schon immer mit Ministranten arbeiten?
Melde dich bei Regina Huber.