WILLKOMMEN IN
DER PFARREI »CHRISTI HIMMELFAHRT« MÜNCHEN-WALDTRUDERING

Waldschulstraße 4 | 81827 München | Telefon: 089-430 41 16 | Fax: 089-437 388 55 |Mail: info@christi-himmelfahrt-muenchen.de

Leitbild

Leitbild des PfarrGemeindeRates
von »Christi Himmelfahrt«, München-Waldtrudering
(einstimmig in der PGR-Sitzung am 17. Mai 2011 beschlossen)


Wir – die gewählten, berufenen und amtlichen Mitglieder des PfarrGemeindeRates von »Christi Himmelfahrt«, München, – fühlen uns in unserer Arbeit dem Testament Jesu verpflichtet, das der Evangelist Matthäus als die letzten Worte Jesu vor seiner Himmelfahrt überliefert und im Titel unserer Kirche aufleuchten:
Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.
Darum geht zu allen Völkern
und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes,
und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
Seid gewiss:
Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
(Mt 28,18-20)



Vorbemerkung
In den drei nachfolgend genannten Aufgabenfeldern kommt der ökumenischen Ausrichtung und dem jeweiligen Jahresthema zentrale Bedeutung zu.

Aufgabenfeld I:
Wir werden Gemeinde Jesu im Hören seines Wortes und in der Feier seiner Sakramente.
Bezüglich der Liturgie bedeutet dies:
  • Die Gottesdienste sollen die Gemeinschaft der Gläubigen fördern und Antworten auf persönliche Fragen geben. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Suchenden.
  • Die Liturgie soll so gefeiert werden, dass sie auch für neue Ausdrucksformen offen ist.
  • Die Aktivitäten der PfarrGemeinde finden ihre Verankerung im gottesdienstlichen Geschehen.
  • Die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Liturgie wird als besondere Herausforderung gesehen.
  • Der PGR unterstützt die Arbeit seiner Sachausschüsse „Liturgie und Ökumene“ sowie „Feste und Feiern“.

Aufgabenfeld II:
Wir werden Gemeinde Jesu in der Hinwendung zu den Schwachen als seinen besonderen Freunden.
Bezüglich der Diakonie bedeutet dies:

  • Die Sensibilisierung für Menschen in Not vor Ort und in anderen Ländern muss zur Übernahme von Verantwortung führen.
  • Die Sorge um die Kranken und Sterbenden sowie die Begleitung von Menschen in Trauer und Trennung bilden einen Schwerpunkt unseres sozialen Dienstes. Gesellschaftliche Herausforderungen wie Benachteiligung, Vereinsamung und Migration verlangen unseren Einsatz.
  • Das ehrenamtliche Engagement bedarf unserer besonderen Wertschätzung und Förderung.
  • Die konkrete Hilfe darf nicht eine etwaige längerfristig notwendige Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse aus dem Blick verlieren.
  • Der PGR unterstützt die Arbeit seiner Sachausschüsse „Soziale Dienste“ sowie „Mission-Projekte.weltweit“.

Aufgabenfeld III:
Wir werden Gemeinde Jesu im Zeugnis für die Hoffnung, die uns in der bleibenden Nähe Jesu zugesagt ist.
Hinsichtlich unseres Zeugnisses bedeutet dies:

  • Die eigene Vertiefung im Wort Gottes und die gegenseitige Bestärkung im Glauben sind die tragenden Pfeiler unseres Zeugnisses.
  • Es soll ein Selbstbewusstsein wachsen, das sowohl zum Glaubenszeugnis innerhalb des persönlichen Umfeldes als auch zum Dialog in der Kirche und mit anderen Religionen/Weltanschauungen befähigt.
  • Dieses Zeugnis schlägt sich auch in der Bereitschaft zur Verantwortung für die Kirche auf allen Ebenen und in der entschlossenen Parteinahme für die Würde des Menschen nieder.
  • Besonders im Blick auf die nachfolgenden Generationen nehmen wir unsere Verantwortung wahr, die wir für eine gerechtere Gesellschaftsordnung in unserem Land und weltweit tragen. Wir wollen das Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung stärken.
  • Der PGR unterstützt die Arbeit seiner Sachausschüsse „Erwachsenenbildung“, „Information und Kommunikation“, „Kirche in Wirtschaft und Arbeitswelt“, „Bewahrung der Schöpfung“ und „Ehe, Familie und Erziehung“ sowie die Jugendarbeit der Pfarrei.