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SCHLOSSKAPELLE ST. GEORG, UNTERELKOFEN

Schloss Elkofen
Elkofen, Burghof
Unterer Burghof mit dem Eingang zur Schlosskapelle
Das Schloss Elkofen gilt als eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen in Südbayern. Einen Ortsadel gab es bereits um 1100. 1383 kam die "Feste Elkofen" in den Besitz der bayerischen Herzöge. Erbaut wurde die Burg, so wie sie heute dasteht, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert.
 
In der Nordostecke des unteren Burghofes liegt die dem heiligen Georg geweihte Schlosskapelle, die in ihrer schlichten Anlage mit geradem Chorschluss noch auf das Mittelalter zurückgeht. Wann sie errichtet wurde, ist nicht mehr feststellbar. Ausdrücklich erwähnt wurde sie erstmals 1516.
Elkofen, St. Georg, Rückwand
Rückwand der Schlosskapelle mit Votivbildern
1665 kamen die Grafen von Rechberg-Rothenlöwen nach Elkofen. Sie ließen die Kapelle 1720 barock ausstatten. Der ursprüngliche spätgotische Flügelaltar wurde zunächst in die Sakristei gestellt und dann 1909 an das Münchener Nationalmuseum verkauft. Eine Kopie des Altars steht im Museum der Stadt Grafing.
Elkofen, gotischer Altar, Modell
Modell des gotischen Flügelaltars von 1517/20 im Museum der Stadt Grafing.
Elkofen, St. Georg
Barocker Altar mit Bild des Hl. Georg
Quelle:
Bernhard Schäfer, "Grafing und Umgebung", 2003, Verlag Lutz Garnies, Haar