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ST. LEONHARD, GRAFING

Leonhardikirche
Leonhardikirche
Die Leonhardikirche ist der Mittelpunkt der Grafinger Leonhardifahrt, die jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober stattfindet.
Leonhardikirche
Hl. Leonhard an der Westseite des Kirchleins.
Schwäbische Schule um 1630
Leonhardikirche
Hl. Margaret
Fresko aus dem Zyklus von 1408
"St Leonhard auf dem Felde", wie das Kirchlein bis zum 19. Jahrhundert hieß, wurde bereits um 1300 erbaut. Es ist damit das älteste erhaltene Bauwerk Grafings.

Ein Votivbild aus dem Jahr 1683 erzählt von einem Brand nach Blitzschlag, bei dem der damalige Turm Feuer fing und das Kirchlein schweren Schaden erlitt. Beim Wiederaufbau wurde dann die kleine Vorhalle ausgebaut. Durch sie zogen auf dem Leonhardiritt die Wallfahrer samt ihren Pferden. Der jährliche Leonhardiritt in Grafing ist seit 1708 bezeugt, aber sicher schon älter. St. Leonhard wird in Altbayern bereits seit dem 16. Jahrhundert als Viehpatron verehrt.
Leonhardikirche
Der Hl. Leonhard auf dem Truhenwagen der Stadt Grafing
1802 sollte das Kirchlein im Zuge der Säkularisation abgerissen und mit seinen Steinen das Schulhaus in Öxing gebaut werden. Dank einer Spende des Kaufmanns Vazanini für den Schulhausbau konnte das Kirchlein aber gerettet werden.
Leonhardikirche, Fresken
Ausschnitt aus dem Freskenzyklus (Südwand des Chores)
Im Jahr 1967 wurden bei Restaurierungsarbeiten Wandmalereien freigelegt, deren älteste – der Freskenzyklus im fünfseitigen Chor – auf das Jahr 1408 datiert sind. Zwei weitere Gemälde an der südlichen Seite der Westwand stammen aus dem Jahr 1524, wie Jahreszahlen belegen.
Von 2009 bis 2010 wurde das Kirchlein umfassend restauriert. Dabei wurden die Wände trockengelegt, der Sockelputz erneuert und die Wandmalereien gereinigt und behutsam retuschiert. Eine Broschüre des erzbischöflichen Ordinariats, die hier heruntergeladen werden kann, dokumentiert ausführlich die Restaurierungsmaßnahmen.