Pfarrverband Isarvorstadt

Der Pfarrverband Isarvorstadt besteht aus den beiden Pfarreien St. Anton und St. Andreas in München

Kirchenmusiker Stefan Rohrmeier

Kirchenmusiker Stefan Rohrmeier an der Orgel der Andreaskirche, Foto: Traudl Schröder
Mit der Stellenzusage hier im Pfarrverband ging für mich ein jahrelanger, großer Wunsch in Erfüllung: Als Kirchenmusiker in München zu leben und zu arbeiten. Ich komme aus Hemau in der Oberpfalz, einer Kleinstadt 30 km westlich von Regensburg. Dort war ich im Anschluss an Kirchenmusikstudium auch von 2005 bis 2012 in meiner Heimatpfarrei St. Johannes kirchenmusikalisch tätig. Neben den Organistendiensten leitete ich den Kirchenchor, einen Männerchor sowie den 50-köpfigen Kinder- und Jugendchor der Pfarrei. Darüber hinaus war ich Musiklehrer für Klavier, Orgel und Gesang und seit 2009 musikalischer Leiter an der städtischen Musikschule in Hemau.

Zum Kirchenmusikstudium bin ich über kleinere Umwege gekommen: Nach meinem Realschulabschluss erlernte ich den Beruf des Bürokaufmanns. Parallel zu meiner Berufsausbildung und dem Wehrdienst absolvierte ich den D- und C-Kurs an der Regensburger Kirchenmusikschule und legte anschließend die Aufnahmeprüfung für das Kirchenmusikstudium ab. Die Begeisterung für die Kirchenmusik war und ist schon immer ein wichtiger Lebensinhalt für mich. So begann ich 2000 das Studium an der Hochschule für kath. Kirchenmusik in Regensburg, das ich 2005 mit dem B-Examen abschloss.

Hier in München als Kirchenmusiker zu arbeiten ist eine Herausforderung in jeglicher Hinsicht. Die Nachwuchsarbeit sowohl im Kinderchor als auch im Kirchenchor steht dabei für mich an erster Stelle. Mein Ziel und Wunsch für die Zukunft wäre, hier im Pfarrverband meine ganz persönlichen musikalischen Vorstellungen und Ideen umzusetzen und möglichst viele, mit denen ich musikalisch zusammenarbeiten werde, auch davon überzeugen zu können.

Jeder, der bei mir in den Chören singt oder demnächst vor hat zu kommen, soll sich unter meiner Leitung wohlfühlen. Singen ist gesund, macht Spaß und ist ein wunderbarer Ausgleich zum Stress im Alltag. Und wenn der eine oder andere Chorsänger pfeifend nach der Chorprobe heimgeht, dann ist der Sinn und Zweck des Chorsingens erfüllt.

Ihr
Stefan Rohrmeier