Pfarrverband Obergiesing

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Pfarrei St. Helena – seit 40 Jahren auf altem Kulturland

Giesing ist urkundlich seit etwa 1200 Jahren belegt. Seit 1854 gehört es zu München. Der Stadtbezirk, der heute Untergiesing-Harlaching heißt, war jedoch noch vor 100 Jahren weitgehend Ackerland. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts begann eine rasante Bevölkerungsentwicklung. 1963 zählte man fast 50.000 Bewohner, in ihrer Mehrzahl Katholiken. Dies führte zwangsläufig zu einer Folge von Zellteilungen der bestehenden Pfarreien.

So entstand St. Helena aus Teilen der Stadtpfarreien Hl. Kreuz (Giesing) und Hl. Familie (Harlaching). Mit der Namengebung wollte man einen Bezug zur Mutterpfarrei herstellen: nach alter Überlieferung hat Helena, die Mutter von Kaiser Konstantin, das Kreuz Christi wiedergefunden. Als Zentrum wählte man den Verkehrsknoten Wettersteinplatz. Am 1. März 1962 wurde unter Leitung von Fritz Wiegele eine Kuratie eingerichtet. Die Weihe der Kirche erfolgte am 11. Oktober 1964. Am 1. Dezember 1966 erhob man St. Helena zur Stadtpfarrei.
Heute gehören zu ihr fast 4000 Personen.

Weithin sichtbares Zeichen von St. Helena ist der Glockenturm. Um ihn gruppieren sich Kirche, Pfarrsaal, Pfarramt mit Wohnbereich und (dahinter liegend) Kindergarten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich die Fromundschule, eine Grund- und Hauptschule sowie ein Jugendtreff.

In Anspielung auf die Namensgebung wählte der Architekt Hansjakob Lill die Kreuzform als Grundriss für die Kirche. Durch Verkürzung der Kreuzarme entstand ein bemerkenswerter Kirchenraum, der Gemeinde und Altar integriert mit einem abstrahierten Kreuz im Zentrum. Die Kirche bietet 480 Sitzplätze; ihr Fassungsvermögen liegt bei 1500 Personen.

Der Pfarrsaal mit Bühne und eine Reihe von kleineren Räumen ermöglichen Veranstaltungen unterschiedlicher Art, von Gruppentreffen über Feste mit Bewirtung bis zu Theateraufführungen.

München-Giesing St. Helena, Sonntagseinläuten