Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre

in der Erzdiözese München und Freising

Aktuelle Nachrichten des BVPS

Fortbildungsprogramm Verwaltung und Büro 2017 veröffentlicht 30.11.2016

In Arbeo unter Bildung und Karriere – Fortbildungsangebote – Kirchenstiftungen ist ab sofort das neue Fortbildungsprogramm Verwaltung und Büro 2017 zu finden. Neben den bewährten Kursen gibt es auch einige neue Themen  u. a. „Neue diözesane Bauregeln – Beteiligte beim Bauen, Nachhaltigkeit und Umweltmanagement“, einen Studienvormittag „Intentio in der Praxis“, „Meldewesen Plus“, „Miteinander achtsam leben“.
Nachdem es im letzten Jahr Schwierigkeiten mit dem Anmeldeportal „Helpline“ gegeben hat, steht jetzt ein neues Anmeldeportal zur Verfügung.
Alle wichtigen Informationen finden Sie auf der entsprechenden Seite in ARBEO.


Dekanatssprechertreffen in München St. Heinrich veröffentlicht 16.11.2016

Der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und –sekretäre hatte zum diesjährigen Dekanatssprechertreffen am 22.10. ins Pfarrheim St. Heinrich in München eingeladen.
Nach der Begrüßung durch 1. Vorsitzende Anita Steinsberger gab Geistl. Beirat Bertram Machtl einen geistl. Impuls zum „Jahr der Barmherzigkeit“. Er dankte den DekanatssprecherInnen für ihren Dienst.
Anschließend referierte Dr. Josef Wagner zum Thema „Eine Botschaft, die aufatmen lässt“: eine kurzweilige und unterhaltsame Verkündigung des Evangeliums mit anschließender Diskussion und Aussprache.
Am Nachmittag stellte Frau Hermann von der Diag MAV die Mitarbeitervertretung vor und gab Einblick in die Arbeit, Rechte und Notwendigkeit der MAV. Anschließend war Diskussion und Aussprache zu Problemen aus der Praxis.
Zum Schluss gab Anita Steinsberger noch Einblick in die Arbeit des Vorstandes und wies auf die neuen Angebote im Fortbildungsprogramm hin.

TLO für Pfarrsekretärinnen veröffentlicht 29.06.2016

Der Fachbereich Frauenseelsorge des Erzbischöfliches Ordinariats München hat einen Flyer für die TLO Tage 2016/17 veröffentlicht. Anmeldung zu den TLO-Tagen ist ab sofort möglich.

Mitgliederversammlung 2016 veröffentlicht 13.05.2016

Die 26. Mitgliederversammlung des Berufsverbandes fand am 12. Mai im Bildungszentrum der Erzdiözese in Fürstenried statt.

Die erste Vorsitzende, Anita Steinsberger, konnte 76 Mitglieder begrüßen. Derzeit hat der Verband rund 600 Mitglieder.
Geistl. Beirat Bertram Machtl begrüßte ebenfalls die Anwesenden mit einem Pfingstgruß „Komm Heilger Geist“.
Er stellt fest, dass Umbruch und Veränderungen in der Politik, Kirchenpolitik und in Pfarrbüros eine Herausforderung sind, die nicht selten Unzufriedenheit und Abschottung mit sich bringen. Er ermuntert die Anwesenden den Blickwinkel zu schärfen mit einem „Lob auf die Halbheit“.

Am Vormittag refereierte Dr. Andreas Renz zum Thema  „Der Islam in katholischer Sicht – Muslime in Deutschland"
Der Islam/Die Muslime in Deutschland sind religiös und sozial kein einheitlicher, statischer Block, sondern extrem vielfältig und in Entwicklung. Der Islam als Religion und Gemeinschaft hat sich stets verändert und wird sich auch zukünftig ändern und an neue Gegebenheiten anpassen. Die Identitäten von Muslimen bilden sich aus verschiedensten Aspekten, von denen die Religion nur eine unter vielen ist. Ca. ein Drittel sind kaum oder nicht religiös.
Bereits vor 50  Jahren beim Zweiten Vatikanischen Konzil wurde eine Erklärung über die Hochachtung der Kath. Kirche gegenüber Muslimen herausgegeben, die auf die teilweise Glaubensübereinstimmung zwischen Islam und Christentum hinweist. Herr Dr. Renz ermuntert die Anwesenden Kontakt mit Muslimen aufzunehmen um Ängste zu überwinden.

Ehrung von Mitgliedern
Anita Steinsberger gratulierte sechs Mitgliedern zum 25-jähriges Berufsjubiläum mit einem Blumenstrauß. Geehrte wurden: Gabriele Lämmel-Hartmann, Monika Demmel, Judith Weindl, Anneliese Kerling, Gabriele Schönauer und Maria-Theresia Schmitt.

Tätigkeitsbericht des Vorstandes:
Anita Steinsberger gab einen chronologischen Überblick über die Tätigkeiten des Vorstandes:
  • 09.07.2015 Teilnahme am Jahresempfang der Erzdiözese
  • 20.07.2015 Begrüßung von Seminarteilnehmern
  • 21.07.2015 Arbeitsgruppe MAV-Diag
  • 28.07.2015 Vorstandssitzung
  • 12.10.2015 Vorstandssitzung
  • 13.10.2015 Gespräch mit der KAB - Arbeitsgruppe MAV-Diag
  • 07.11.2015 Dekanatssprechertreffen in Ampfing
  • 10.11.2015 Arbeitsgruppe MAV-Diag
  • 12.11.2015 Verbändetreffen Diözesanrat
  • 25.11.2015 Vorstandssitzung
  • 26.11.2015 Mitgliederversammlung der MAV Anita
  • 25.01.2016 Vorstandssitzung
  • 18.02.2016 Gespräch mit Herrn Hauser, Abt. Verwaltungsleiter
  • 23.02. Arbeitsgruppe MAV-Diag
  • 04. – 05.03.2016 Klausurtag in Traunstein
  • 16.03.2016 Gespräch mit Generalvikar Dr. Dr. Peter Beer
  • 05.04.2016 Gespräch mit Herrn Hauser, Fachbereich Verwaltung Pfarrverbünde
  • 11.04.2016 Regionaltreffen in Ingolstadt
  • 26.04.2016 Arbeitsgruppe MAV-Diag
  • 03.05.2016 Vorstandssitzung
Kassenbericht
Astrid Penszior berichtete über ausgeglichene Finanzen. Der Vermögensbestand beträgt derzeit 17.954,91 €

Bericht der Kassenprüferinnen
Ingrid Schütz und Gabi Horsch haben die Belege geprüft und in Ordnung befunden.
Die Kassenprüferinnen stellen sich auch im nächsten Jahr zur Kassenprüfung zur Verfügung und werden von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt .

Nachwahl von Vorstandsmitgliedern
Bertram Machtl dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Gudrun Panchyrz und Beate Memminger für die geleistete Arbeit und überreichte einen Blumenstrauß.
Die Anwesenden erklärten sich einstimmig für eine Wahl mit Handzeichen einverstanden.
Jeweils einstimmig gewählt wurden zur 2. Vorsitzenden Gerda Moser, 85630 Grasbrunn-Neukeferloh, zu weiteren Beisitzern Bärbel Sandner, 83052 Bruckmühl, Christine Muschalla, Neufahrn b. Freising und Martina Zitz, Taufkirchen

Fortbildungen
Monika Demmel, Fortbildungsleiterin im EOM, ermunterte die Pfarrsekretärinnen und –sekretäre weiterhin das umfangreiche Schulungsprogramm der Erzdiözese zu nutzen. Fortbildungen dienen der Persönlichkeitsbildung und der Verbesserung der Arbeitsqualität. Für einige Kurse sind noch Plätze frei. Fortbildungen sind auf Wunsch auch auf Dekanatsebene möglich. 

Vorstellung KAB
Herr Wolfgang Pretzer, Geschäftsführer des Diözesanverbandes der KAB, stellt den Verband vor. Er ist derzeit in Dekanatskonferenzen unterwegs und stellt fest, dass das Bild der KAB in den Pfarreien derzeit etwas veraltet ist.
Die KAB ist ein Sozial- und Berufsverband,  frei von wirtschaftlichen und parteipolitischen Interessen, ist für soziale Gerechtigkeit und Solidarität. (setzte sich u. a. ein für die Anerkennung der Kindererziehungszeiten) Er ist die Stimme der Kirche in der Arbeitswelt.
Die KAB vertritt kirchl. Mitarbeiter bei gesellschaftspolitischen Fragen und bietet u. a. für kirchl. Mitarbeiter eine Rechtsberatung bei allen arbeitsrechtlichen Fragen (Erstberatung) und für Mitglieder einen Rechtsschutz in Angelegenheiten des Arbeits- und Sozialrechts, sowie Rentenberatung, Mobbingberatung.

Mit Kaffee und Kuchen endete die Versammlung in Fürstenried.

Fortbildungsprogramm 2016

Die Abteilung Fort-/Weiterbildung und Begleitung der Berufe in der Kirche hat im Dezember das neue Fortbildungsprogramm veröffentlicht. Es gibt wieder viele interessante und wichtige Angebote für die Pfarrsekretärinnen und -sekretäre, sowie für die Verwaltunsleiterinnen und -leiter im Kita- und Pfarreibereich.


Treffen den Dekanatssprecher in Ampfing

07.11.2015
Der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre hatte ihre Dekanatssprecher zu einem Treffen nach Ampfing ins Dekanat Mühldorf eingeladen.

Die 1. Vorsitzende Anita Steinsberger konnte 14 Sprecherinnen und Sprecher begrüßen.

Den Anfang machte ein Referat von Peter Barlechner zum Thema "Prävention in der Erzdiözese München und Freising.
Die Prävention von sexueller Gewalt und der damit verbundene Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen ist für die gesamte Kirche eine dauerhafte Aufgabe. Um diesen Schutz zu gewährleisten, bedarf es einer Kultur der Achtsamkeit, der Wertschätzung und des Hinschauens.
Peter Bartlechner, Präventionsbeauftragter der Erzdiözese, stellte die diözesane Arbeitshilfe "Miteinander achtsam leben" in den Mittelpunkt seines Vortags und zeigte auf, wo und wie in den Pfarreien Präventionsmaßnahmen erforderlich sind und umgesetzt werden können. Viele Fragen der Zuhörer konnte er kompetent und schnell beantworten.

Nach dem Mittagessen kam Frau Carmen Boluarte, stellv. Leiterin von ALVENI, zu Besuch, um über die Arbeit der Caritas, insbesondere von ALVENI, in der Flüchtlingshilfe zu berichten. Sie stellte die verschiedenen Einrichtungen von ALVENI vor, angefangen vom Haus der Nationen, dem Jugendhaus, der Clearingstelle bis hin zu den Sozialdiensten. 
Das Haus der Nationen fördert und koordiniert Freiwilligenarbeit unter MigrantInnen, bietet Schulungen und Projekte an und vermittelt bei Bedarf Kulturdolmetscher und Multiplikatoren an soziale Einrichtungen und Behörden. Unser Hauptauftrag ist es, Selbsthilfe von Migranten zu Migranten zu fördern.
Das Jugendhaus kümmert sich um die Betreuung und Unterstützung von unbegleiteten männlichen Jugendlichen im Rahmen der Jugendhilfe.
Im ALVENI-Clearing-Haus bekommen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Hilfe beim Stellen ihres Asylantrages. Außerdem wird geklärt, welche andere Unterstützung sie brauchen.
Die MitarbeiterInnen von ALVENI Sozialdienste für Flüchtlinge beraten und betreuen Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften und in privaten Wohungen in München.
Frau Boluarte erzählte auch von vielen persönlichen Begegnungen mit den Flüchtlingen, deren Fluchterlebnissen und gab viele wichtige Informationen und Tipps für die Arbeit mit Flüchtlingen in den Pfarreien.

Der Nachmittag verging sehr schnell und alle Teilnehmer fuhren sicher sehr nachdenklich nach Hause.

Zum Ende des Treffens gab Monika Demmel, Fortbildungsleiterin für Pfarrsekretärinnen im EOM, einen Einblick in das Fortbildungsangebot 2016 und stellte neue Kurse vor.

weiterführende Links:

Reise ins Piemont

20.10.2015
Text: Annliese Bayer - Fotos: Alfred Bayer
„Pedes montium“ – Piemont -  das Land am Fuß der Berge hatten wir uns für heuer als Ziel der Reise der Pfarrsekretärinnen (mit Ehegatten und Freunden) ausgesucht. Kelten, Ligurer, Römer, Franken und Langobarden hinterließen  hier ihre Spuren und das Haus der Savoyer stand am Beginn der Einigung Italiens mit seiner ersten Hauptstadt Turin (1861). Von München über den Irschenberg und Brannenburg zum Brenner und vorbei am Gardasee hieß unsere erste Station Solferino. Während der italienischen Befreiungs-kriege kam es hier im Juni 1859 zu einer verheerenden Schlacht zwischen den vereinigten Truppen des Königreiches Sardinien-Piemont mit Napoleon III/Frankreich gegen das österreichische Heer. Die Österreicher unterlagen. Diese Schlacht war ein wichtiger Schritt zur Einigung Italiens – das damalige Kampflied ist heute die italienische Nationalhymne. Zigtausende tote und verwundete Soldaten lagen auf dem Schlachtfeld, das der Genfer Geschäftsmann Henry Dunant in seinen „Erinnerungen an Solferino“ niederschrieb und das dann zur Gründung des Internationalen Roten Kreuzes führte. Mit Kerzen um eine Friedenstaube gedachten wir an der Gedenkstätte in einem Friedensgebet all derer, die hier verstorben sind, aber auch aller, die aus ihren Ländern flüchten müssen. Weiter ging es nach Bergamo, für uns die Stadt des Konzilspapstes Johannes‘ XXIII. Das historische Herz ist die Oberstadt mit ihren Gassen und Bastionen und vor allem der Basilika Santa Maria Maggiore aus dem 12. Jahrhundert, die zu den schönsten Werken lombardischer Baukunst zählt.
Am zweiten Tag – Sonntag – besuchen wir Castelnouvo Don Bosco, ein riesiges Zentrum der Salesianer am Geburtsort des Heiligen, dessen 200. Geburtstag im August gefeiert wurde. Das Museum und die Kirche erinnern an die Anfänge der seelsorglichen Tätigkeit Don Boscos; hier feiern wir heute die heilige Messe mit. Der Nachmittag führt uns dann durch Turin, die Hauptstadt des Piemont. Von den Savoyern wurde Turin zu einer barocken Residenzstadt ausgebaut; Kilometer lang sind die glanzvollen Barockbauten mit Arkadengängen erhalten. Im Dom wird das berühmte Grabtuch Christi verehrt, das derzeit nur als Kopie sichtbar ist. Kaffeehäuser locken mit Schokolade, Pralinen, Eis, …
Der nächste Vormittag ist nochmals Don Bosco gewidmet: wir besuchen Valdocco, jetzt ein Stadtteil von Turin, wo Johannes Bosco hunderte Buben betreute und mit Franz von Sales den Salesianer-Orden gründete. Eine salesianische Mitarbeiterin führt uns sehr lebendig durch die Kirchen, Museum, Kloster … - Ein Stück mittelalterliches Piemont er-leben wir am Nachmittag: schon von weitem grüßt uns die Klosterfestung San Michele am Eingang des Susatals. Dieser heilige Berg auf dem Pilgerweg zwischen Nordeuropa und Rom ist auch heute noch mit Patres besetzt. Wir staunen über die gewagte Konstruktion von Kirche und Kloster. Viele, viele steile Treppen führen hinauf. – In der Nähe werden wir abends mit piemontesischen Spezialitäten verwöhnt.
Es ist Dienstag, und heute führt uns die Fahrt nach Alba, der Hauptstadt der Langhe. Zuerst besuchen wir jedoch das Schloss Grinzane, Besitztum von Camillo Benso Graf von Cavour, dem langjährigen Bürgermeister des Ortes und späteren Staatsgründer Italiens. Von La Morra aus haben wir einen tollen Rundblick auf das Weinbaugebiet des Barolo. Wir besuchen zu einem Mittagsimbiss und einer Weinprobe eine Winzerfamilie. Und nachmittags streifen wir durch Alba, auch Stadt der „hundert Türme“ genannt. Mittelalterliche Gassen und malerische Plätze tun sich auf. Die Attraktion dort ist der weiße Trüffel.
Von der Hügelwelt des Montferrato – aus Terrugia -  fahren wir am Mittwoch-Morgen hinunter in die Ebene in das Herz des Reisanbaugebietes nach Vercelli. Eine wunder-schöne Kleinstadt breitet sich aus mit der Basilika Sant’Andrea und der Kathedrale San Eusebio, die im Innern das über drei Meter große, ganz mit Blattsilber überzogene romanische Kreuz zeigt. Ebenso sehenswert ist das Museum, das den Domschatz mit vielen außerordentlichen sakralen Kunstschätzen beherbergt. Und dann kommen wir nach köstlichen Risotti in einem gemütlichen Gasthaus auf die Riseria La Colombara, wo wir einen Einblick auf den Anbau und die Verarbeitung eines besonders hochwertigen Reises bekommen – jetzt; wir schauen aber auch in die Vergangenheit, wo hier hunderte Frauen Reispflanzen ins kniehohe Wasser steckten.
Der Donnerstag führt uns nach Asti, wo uns noch die Fahnen des Palio (Pferderennen, jedes Jahr am 3. September-Sonntag) begrüßen. Wir machen einen Rundgang durch die Stadt mit der Kathedrale Santa Maria Assunta und der Kirche San Secondo zur Piazza Vittorio Alfieri und der Piazza Campo del Palio. Und weil ein bisschen Freizeit winkt müssen natürlich noch Mitbringsel (Nudeln, Nüsse, Schokolade, Käse, Wein, …) besorgt werden in der Markthalle oder bei eataly, einem Slowfood-Gechäft. – Und dann besuchen wir am Nachmittag einen Trifulaus. Natale erzählt erst viel Wissenswertes über die Trüffel, schwarz und weiß, und dann geht’s im nahen Wald mit dem Trüffelhund Prio auf die Suche. Und tatsächlich: je ein weißer und schwarzer Trüffel werden gefunden. Das anschließende Verkosten (Käse mit Olivenöl und Trüffeln) mit Wein ist einfach ein Gedicht.
Am Freitag ist schon Heimreisetag. Durch das Tessin und den San Bernhardino-Tunnel kommen wir in den Ort Zillis, an der Via Mala gelegen. Die kleine Sankt-Martins-Kirche birgt ein Kunstwerk seltener Art. Aus der romanischen Epoche stammt die nahezu vollständig erhaltene, bemalte Holzdecke mit 153 Tafeln, die das mittelalterliche Heilsverstehen zeigen. – An Lindau vorbei kommen wir am Abend in München an.
Vergelt’s Gott an alle, die diese Tage so wertvoll machten: Frau Karin Holzhauser als Ideengeberin und Reiseleiterin, Werner Riemensperger als Busfahrer, die Stadtführerinnen Elena, Claudia und Susanne, den Kuchen- und Plätzchen-Bäckerinnen für den Nachmittags-Kaffee, den Vorbereitern/innen für Morgenlob und Friedensgebet, für manch andere Dienste …

25 Jahre Berufsverband, eine Erfolgsgeschichte ...

14.07.2015
Unter dem Motto "Ich bin wertvoll" feierte der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre am 9. Juli seinen 25. Geburtstag.

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Hilf in München begann der Verband den Festtag. Ordinariatsdirektor Domkapitular Msgr. Klaus Peter Franzl zelebrierte den Gottesdienst. In seiner Predigt spürte er der Frage nach "Was ist Religion".

Im Pfarrsaal der Pfarrei Maria Hilf fand anschließend der Festakt statt. Dort konnte die 1. Vorsitzende Antia Steinsberger neben den vielen Mitglieder auch die Ehrengäste Ordianriatsdirektor Domkapitular Msgr. Klaus Peter Franzl, Msgr. Rainer Boeck (ehem. Präses des BVPS), Frau Wiltrud Huml (Leiterin FB Frauenseelsorge EOM), Frau Charlotte Herrmann (Vorstand DiAG MAV), Herrn Robert Lappy (HA Strategie- und Organisationsentwicklung EOM), Herrn Sebastian Walter (Abt. Öffentlichkeitsarbeit EOM), sowie Frau Gabriele Ludwig (Vorsitzende des BV Regensburg).
Als "Hausherr" begrüßte Pfr. Michael Schlosser die Gäste in seiner Pfarrei. Die Moderation des Vormittags übernahm Verbandspräses Diakon Bertram Machtl.

Msgr. Klaus Franzl überbrachte die Glückwünsche von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und hob in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Verbandes heraus. Er leistet eine wertvolle Arbeit und bleibt hartnäckig an wichtigen Themen. Auf das was der Verband erreicht hat in den letzten 25 Jahren kann er stolz sein. Für ihn ist zukünftig und vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit sehr wichtig. Er ging auch kurz auf das Thema "Verwaltungsleiter/innen" ein. Zwar wird für die Besetzung der Stellen ein betriebswirtschaftliches Studium Voraussetzung sein, es soll jedoch auch eine Weiterqualifizierungsmaßnahme gefunden werden, die es Pfarrsekretärinnen und -sekretäre mit langer Berufserfahrung ermöglicht sich um diese Stellen zu bewerben. Das Modell der Sekretariatsleitungen wird jedoch auslaufen, wobei bestehende Stellen nicht gekündigt werden.

Die ehemalige Vorsitzende, Monika Demmel, hielt einen Rückblick auf die bewegte Geschichte des Berufsverbandes. Der Grundgedanke einen Verband zu gründen entstand im Jahr 1989 bei den Tagen der Lebensorientierung, zu denen der Fachbereich "Frauenseelsorge" eingeladen hatte. Die Leiterin des Fachbereichs, Frau Wiltrud Huml kann getrost als "Hebamme" des Verbandes bezeichnet werden, so Monika Demmel. Viele sahen es als unbedingt notwendig an einen Verband zu gründen, der die Interessen und die Entwicklung des Berufes der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre im Blick hat und fördert, vor allem gegenüber dem Erzbischöflichen Ordinariat. Zur Gründungsversammlung am 6. Juli 1990 kamen 83 Pfarrsekretärinnen und ein Sekretär. Bereits bei der 2. Mitgliederversammlung zählte der Verband 262 Mitglieder, heute sind es 680 von insgesamt 975 in der Erzdiözese angestellten Sekretärinnen und Sekretäre. Zu den wichtigsten Errungenschaften des Verbandes zählte Monika Demmel den Bereich der Fortbildungen, die Weiterentwicklung des Berufsbildes, sowie die Erstellung des Handbuches für das Pfarrbüro.
Wiltrud Huml, die "Hebamme" des Berufsverbandes, freute sich sehr über diese Bezeichnung, aber nochmehr über die Tatsache, dass die Mütter das Kind "Berufsverband" so liebevoll und verantwortungsvoll "großgezogen" haben und zu dem gemacht haben, was es heute ist. Für sie ist der Berufsverband auch eine wichtige Stütze geworden, die in Krisen und Veränderungsprozessen seinen Mitglieder Sicherheit und Zusammengehörigtkeitgefühl vermittelt.
Als Wunsch für die Zukunft gab sie allen den Leitspruch der Verbandspatronin, der Hl. Katharina von Siena, mit auf dem Weg: "Gebt Euch nicht mit Kleinem zufrieden - Gott erwartet Großes".

Zum Jubiläum hat der Berufsverband eine kleine Festschrift herausgebracht, die noch einmal mit vielen Bildern die vergangenen 25 Jahre in Erinnerung ruft.
Nach dem Mittagessen fand die Mitgliederversammlung mit den Berichten der 1. Vorsitzenden Anita Steinsberger, der Kasserin Astrid Penszior, sowie einer Rückschau auf das Bundestreffen in Hildesheim von Schriftführer Rosmarie Waldinger statt.

Anita Steinsberger blickte in Stichpunkten auf das zurückliegende erste Arbeitsjahr des neuen Vorstandes zurück. Es fanden sechs Vorstandssitzungen statt. Auf einem Klausurtag im letzten September wurden die Aufgaben in der neuen Vorstandschaft verteilt. Am 22. November hatte man zum Dekanatssprechertreffen nach München Maria Hilf eingeladen. Seit Mai 2014 fanden viele Gespräche mit Vertretern aus dem Ordinariat statt. Anita Steinsberger wünschte sich hier noch mehr Einbindung des Verbandes, wenn es um Veränderungen in der Pfarrverwaltung geht. Der Vorstand nahm auch regelmäßig an Treffen der diözesanen Arbeitsgemeinschaft MAV teil. Bei Terminen wie den Jahresempfang der Erzdiözese und dem Bundestreffen in Hildesheim konnten wichtige Kontakte geknüpft werden. Das erste Jahr war alles ins allem sehr intensiv, mit vielen neuen Erfahrungen, Aufgaben, die auch weiterhin Zeit der Orientierung benötigen.
Zum Abschluss wurden die Mitglieder mit einem großen Geburtstagskuchen überrascht.

Tage der Lebensorientierung 2015/16

"Standfest dem Himmel entgegenwachsen - vom Baumleben lernen" - so lautet das Thema der TLO 2015/16 und alle sind herzlich dazu eingeladen.

Der Baum ist ein Ursymbol des Lebens und unseres Menschseins. Er verkörpert den Rhythmus des Werdens und Vergehens im Jahreslauf wie im Lebenslauf. Wir wünschen uns wie ein Baum tief zu gründen und Wurzeln zu schlagen. Uns aufzurichten wie ein Baum und dem Himmel entgegen zu wachsen. Wie ein Baum die Jahreszeiten zu leben, zu blühen, Frucht zu tragen und nach dem Winter neue Knospen zu treiben ...

25 Jahre Berufsverband

26.06.2015
Der Berufsverband begeht in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.
Dieser runde Geburtstag wird am 9. Juli gebührend gefeiert.
Um 10.00 Uhr findet in der Pfarrkirche Maria Hilf, Münchner Au ein Festgottesdienst statt.
Anschließend sind alle zum Festakt und zur Migliederversammlung ins Pfarrheim Maria Hilf eingeladen.


Dekanatssprechertreffen 2014 in München

Der Berufsverband hatte seine Dekanatssprecherinnen und -sprecher zu einem Treffen nach München in die Pfarrei Maria Hilf eingeladen. Zahlreich war der Besuch der Veranstaltung, die um 10.00 Uhr mit der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Anita Steinsberger begann. Der neue Präses Bertram Machtl stellte sich und seine Arbeit im EOM kurz vor. Mit dem Text "Im Einklang leben" von Anselm Grün stimmte er auf den Tag ein.
Am Vormittag referierte die Körpertherapeutin und Heilpraktikerin Heike Cetto aus Abensberg zum Thema "Kraft schöpfen - Burnout vorbeugen". Es war sehr still während des Vortrags zu diesem sehr ernsten und den Sekretärinnen nicht unbekannten Thema. Frau Cetto erklärte sehr anschaulich die vielen Gründe für Burnout, aber machte auch Hoffnung mit den möglichen "Gegenmitteln". Mit großen Applaus wurde sie verabschiedet.

Unter dem Punkt allg. Informationen berichtete Monika Demmel, Pfarrsekretärin und Fortbildungsleiterin im IFB, dass das neue Fortbildungsprogramm 2015 fertig ist und gab einen kurzen Einblick in die umfassenden Angebote. Allen Sekretärinnen stehen lt. ABD 3 Fortbildungstage zu. Sie munterte die Anwesenden auf, davon rege Gebrauch zu machen. Außerdem gab sie die positiven Erfahrungen aus dem Beratungsteam Pfarrbüro weiter.
Nach dem guten Mittagessen kam Frau Baumgartner, Leiterin der Abt. Kirchenstiftungshaushalte zu Besuch. Sie berichtete von den kürzlich stattgefundenen Dekanekonferenz. Die Umstrukturierung im EOM ist im vollen Gange. Die Innenrevision ist jetzt Teil der EFK und heißt nun Stiftungsrevision. Aktuell werden verschiedenen Ordnungen wie die Präventions- und die Revisionsordnung grundlegend überarbeitet. Seit kurzem leitet Herr Walter Kurzrock das Ressort EDV. Die Bauregeln werden zum 01.01.2016 geändert und die Reiserichtlinien überarbeitet. Schlechte Nachrichten brachte Frau Baumgartner zum Thema Verwaltungsleiter in Haushaltsverbünden. Für die Besetzung dieser Stellen wird voraussichtlich ein Studium vorausgesetzt. Damit sind die Chancen, dass sich eine engagierte, kompetente Pfarrsekretärin, welche diese Qualifikation nicht aufweisen kann, auf diese Stellen nicht bewerben kann. Fest ist dies jedoch alles noch nicht. Die Stelle der leitenden Pfarrsekretärin wird vermutlich von der Bildfläche verschwinden, weil diese nicht die notwendige Entlastung für die Leiter großer Seelsorgeeinheiten bringt. Im Klartext hieße diese, dass es für Pfarrsekretärinnen keine Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Als Auslöser für diese Tendenz nannte Frau Baumgartner die Forderungen der Priester nach mehr Entlastung.
Die Versammlung forderte die Vorstandschaft auf an die Bistumleitung einen Brief zu schreiben, der die Bedenken und auch Enttäuschung des Berufsverbandes und seiner fast 700 Mitgliedern zum Ausdruck bringt.
Ebenfalls zu Besuch kam Herr Marco Seibl, Sachgebietleiter in der HA Technische Dienste. Er informierte kurz darüber, dass alle Kitas mit neuer, umfangreicherer EDV und Software ausgestattet werden. Kosten kommen hier auf die Kirchenstiftungen keine zu. Der EDV Support für die Pfarreien wird an externe Firmen ausgelagert werden. Die Betreuung für die Fachanwendungen für Intentio, Friedhof, Adebis Kita, MW+ und MachWeb bleiben jedoch weiterhin in der PC-Betreuung für Kirchenstiftungen. Eine Neuausstattung bei den Pfarrbüro ist nicht vorgesehen.
Mit einer Meditation beschloss Anita Steinsberger um 16.00 Uhr das Treffen, dankte für das zahlreiche Kommen und wünschte einen guten Nachhauseweg.

TLO 2014 - 2015

Der neue Flyer für die Tage der Lebensorientierung ist da. Bis Juni 2015 gibt es drei Termine in denen sich alles um das Thema "Geh Deinen Weg beflügelt" dreht. Geleitet werden die Tage in bewährter Weise von Frau Irmgard Huber, Referentin der Frauenseelsorge und Gabriele Schlüter, Gestalt- und Werkpädagogin.


Mitgliederversammlung 2014

Der Pfarrsaal der Pfarrei Maria Hilf in der Münchner Au war wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Kein Wunder, denn der Berufsverband hatte zu seiner 24. Mitgliederversammlung eingeladen. Ein wichtiger Tag, denn eine neue Vorstandschaft musste gewählt werden und ein großer Wechsel in der Führung des Verbandes zeichnete sich ab.
Zunächst begrüßte Monika Demmel alle Gäste aus nah und fern bevor Präses Rainer Boeck und Elisabeth Gröbner mit einem geistlichen Impuls und einem Lied auf den Tag einstimmten.
Der Vormittag gehörte dann der neuen Sachreferentin im Fachbereich Frauenseelsorge, Frau Anja Sedlmeier. Bis zum Mittagessen referertierte sie sehr unterhaltsam über das Thema „Nur für heute - Strategien für einen guten, wertschätzenden Umgang mit mir selbst!“.
Immer erreichbar, für alle anderen da, E-Mails und Telefon, Ansprechpartnerin für alle, Koordinatorin und Planerin, Verantwortung für Familie und Beruf, Freundschaften pflegen, Ehrenamt und Hobbies. Der Alltag als Pfarrsekretärin ist gut gefüllt mit vielen Aufgaben und Herausforderungen: Manchmal „läuft alles rund“ manchmal anstrengend, manchmal gibt es Lob, oft auch Kränkungen und mangelnde Wertschätzung. Wie kann ich mit allen Anforderungen, die mein (Arbeits-)Leben an mich stellt  gut, gelassen und mit Freude umgehen? Ganz bei der Sache sein und mit Achtsamkeit, Gelassenheit und Humor meine Aufgaben erfüllen ohne dabei „auszubrennen“? Eine große Hilfe könnte hier der Dekalog der Gelassenheit sein, den Papst Johannes XXIII aufgestellt hatte.
Nach soviel "geistiger Nahrung" freuten sich alle auf das Mittagessen. Zuvor jedoch legten Monika Demmel und Gabi Horsch ihren Rechenschafts- bzw. Kassenbericht ab. Die Kassenprüfung konnte keine Beanstandungen feststellen, so dass die Versammlung einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft erteilte.
Nach der Mittagspause erfolgte die Neuwahl der Vorstandschaft. Mit geistlichem Beirat Msgr. Rainer Boeck, Monika Demmel, Elisabeth Gröbner, Lisa Fischer, Gabi Horsch und Maria Bauer-Dürheim beendeten 6 Mitglieder des Vorstandes ihre teils langjährige Mitarbeit. Es war nicht einfach, aber letztendlich konnten neue Mitglieder für die Vorstandschaft gewonnen werden. Zur Wahl stellten sich als
  • 1. Vorsitzende: Anita Steinsberger
  • 2. Vorsitzende: Gudrun Panchyrz
  • Kassiererin: Astrid Penszior
  • Schriftführerin: Rosmarie Waldinger
  • als Beisitzer: Maria Würth, Gerda Moser und Beate Memminger
Nahezu einstimmig wurden alle Kandidatinnen in ihr neues Amt gewählt.
Zum neuen geistlichen Beirat wurde Diakon Bertram Machtl "auserwählt". Es steht jedoch die endgültige Bestätigung durch Erzbischof Reinhard Kardinal Marx noch aus.
Nach der Wahl folgten zahlreiche Gruß- und Abschiedsworte vom neuen designierten geistlichen Beirat Bertram Machtl, vom Gemeindereferenten Markus Grimm aus der Arbeitsgemeinschaft Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung, der im "Beratungsteam Pfarrbüro" eng mit dem Verband zusammenarbeitet, von Frau Anja Sedlmeier die in Vertretung für die erkrankte Leiterin der Frauenseelsorge Frau Wiltrud Huml anerkennende Worte an die Versammlung richtete und von Pastoralreferent und Abteilungsleiter der Abteilung Fort- und Weiterbildung Walter Biechele, der ein Grußwort von Ordinariatsdirektor Msgr. Klaus Franzl als Vertreter der Erzdiözese München und Freising verlas und sich beim Berufsverband für die langjährige Unterstützung bei den Fortbildungen bedankte.
Zum Download


Einführungsseminar erfolgreich

18 Pfarrsekretärinnen starteten im September 2013 ins Einführungsseminar. Begonnen wurde mit einer 3-tägigen Einführung im Bildungshaus Freising. Danach trafen sich die Sekretärinnen monatlich ein halbes Jahr lang in München.
Der Abschluss fand am 10. März 2014 mit einer Dankandacht in der Dreifaltigkeitskirche statt. Lauter nette Kolleginnen hatten viel Spaß und wurden gut und kompetent von den Mitarbietern aus den diversen Fachbereichen im Erzb. Ordinariat und natürlich gut begleitet von Frau Irschl und Frau Demmel. Was war besonders? An jedem der 9 Kurstage war strahlender Sonnenschein. Na wenn das kein gutes Zeichen ist.

Dekanatssprechertreffen 2013

Das diesjährige Dekanatssprechertreffen fand am Samstag 19. Oktober in der Pfarrei St. Heinrich München statt.
Viele Dekanatssprecherinnen und -sprecher waren gekommen um sich auszutauschen.
Begrüßt wurden die Gäste von der 1. Vorsitzenden des BVPS, Monika Demmel. Für die Einstimmung auf den Tag sorgte Elisabeth Gröbner mit einem Sonnengesang und Präses Mosigniore Rainer Boeck mit Worten über den Heiligen Franz von Assisi und Papst Franziskus.
Der Hausherr von München St. Heinrich, Kirchenpfleger Nagl, stellte seine Pfarrei vor.
In einem Referat zum Thema "Kirche in stürmischen Zeiten" sprach Herr Dipl.-Theol. Axel Seegers, Beauftragter für Weltanschauungsfragen im Erzb. Ordinariat, sehr offen und informativ über die derzeitige Umbruchsituation in der Kirche, die aktuellen zeitgeschichtlichen und weltanschaulichen Strömungen und die dadurch entstandene Herausforderung für SeelsorgerInnen und Mitarbeiter/innen in den Pfarrbüros. Hierzu wird auch ein neuer Fortbildungstag mit Herrn Seegers als Referenten ins Leben gerufen.
Zu Gast war auch Frau Sabine Baumgartner, Leiterin der Abteilung Kirchenstiftungshaushalte mit vielen interessanten Informationen aus der Erzb. Finanzkammer. Zudem stellte sie sich den Fragen der Pfarrsekretärinnen.
Monika Demmel informierte die Dekanatssprecherinnen und -sprecher über das Beratungsteam Pfarrbüro und die dortigen personellen Veränderungen, berichtete über die gut laufenden Fortbildungen, sowie über das erste Seminar für leitende Pfarrsekretäre/innen und Verwaltungsleiter/innen. Am 4. Dezember gibt es eine zusätzliche Fortbildung zum Thema Schriftgutverwaltung. Vielerorts halten die leitenenden Seelsorger nun Mitarbeitergespräch mit den Sekretärinnen. Im Intranet gibt es hierzu eine sehr informative Broschüre zum Download.
Ein großes Thema des Tages war auch die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im nächsten Jahr zur Wahl für die Vorstandschaft aufstellen lassen. Der Vorstand wurde gebeten, die Mitgliedschaft von leitenden PfarrsekretärInnen und VerwaltungsleiterInnen im Berufsverband zu diskutieren.

Einführungsseminar Herbst 2013 in Freising

Vom 23.09.- 25.09.2013 trafen sich 18 Teilnehmerinnen aus der ganzen Diözese auf dem Freisinger Domberg. Themen waren „Mein neuer Arbeitsplatz Pfarrbüro“, Schriftgutverwaltung, Aktenablage, Aktenplan, Archiv, EDV im Pfarrbüro, Personalwesen, Haushalt und Finanzen. Die Teilnehmerinnen freuen sich schon auf die Praxistage.

Einführungsseminar Frühjahr 2013 in Traunstein

Über ein sehr gut besuchtes Einführungsseminar konnte sich der Berufsverband vom 25. bis 27. Februar in Traunstein freuen. An den Rückmeldungen der Teilnehmerinnen konnte man ablesen wie wertvoll und wichtig diese Einführungsseminare für die "Berufsanfänger" ist.
Hier ein paar Rückmeldungen
  • totaler Lichtblick, Rettungsanker
  • ich fühle mich sicherer, keine Angst bei der Arbeit
  • geborgen und geschützt in einem Boot
  • Supernetzwerk – solange kann man gar nicht telefonieren
  • Beruf wird bewusster – ich werde selbstbewusster
  • ich fühle mich wohl – ich fühle mich getragen
  • Eindrücke von außen – nicht nur Familie
  • ich finde die Gemeinschaft toll
  • schön Erfahrungen auszutauschen

Supervisionsmöglichkeit für Pfarrsekretärinnen

Wir möchten sie über ein Angebot der Supervision im Rahmen einer Fortbildung informieren. Wir freuen uns, dass jetzt Supervision für PfarrsekretärInnen möglich ist. ACHTUNG: Der Termin für den 2. Teil der Fortbildung hat sich geändert (siehe ausführliche Infos und Anmeldung)


Reise in die Normandie

Der Berufsverband veranstaltete vom 04. bis 12.07.2013 eine Reise in die Normandie-Reise. „Calvados und Creme brûlé, in der Normandie war’s schee!“, so singen wir während der Heimfahrt. Und was haben wir alles gesehen, erlebt, bestaunt, geschmeckt, ...?!
Die erste Station machen wir am Anreisetag in Metz, der wunderschönen Stadt an der Mosel, mit dem Graully (Ungeheuer, das aus der Mosel kam), dem Stadtpatron St. Clemens, der Doppelkirche Notre Dame und St. Etienne (mit Chagallfenstern) und dem imposanten triumphalen Eingangsportal – und der kleinen Kirche St. Pierre, der ältesten Kirche Frankreichs. Metz ist ganz als deutsche (Militär-)Stadt erbaut durch Wilhelm I. für die Versorgung der Truppen in Verdun. Abends kommen wir in Amiens an, wo wir uns nach dem Abendessen noch auf den Weg zur Kathedrale machen. Welch wunderbare Licht- und Ton-Schau! Das Portal der Kathedrale erstrahlt in seiner Farbigkeit so, wie es beim Erbauen ausgesehen hat.
Am Freitag staunen wir in der lichtdurchfluteten Kathedrale von Amiens über deren Größe und Ausstattung. Sie zählt zu den monumentalsten gotischen Bauten Frankreichs und zum UNESCO-Welterbe. Nach etwa 125 km treffen wir in Rouen ein, der Hauptstadt der Normandie. Auch hier fesselt uns die gotische Kathedrale, die Abteikirche St. Quen und vor allem die normannischen Fachwerkhäuser – und die moderne Kirche der Jeanne d’Arc.
Der Samstag führt uns in den Pilgerort Lisieux zur hl. Theresia. In der mächtigen Wallfahrtskirche beten wir für alle, die in körperlicher oder seelischer Not sind, wir schließen besonders die gestern verstorbene Mutter-  und die Familie von Irmi Rottmayr ein. Wir besuchen den Carmel, wo die „kleine“ hl. Theresia gelebt hat. Auf der Fahrt nach Deauville ans Meer begleiten uns Apfelbaumwiesen und Weiden: hier ist die Heimat des Calvados, Cidre und Camembert. Eine Calvados-Destillerie besichtigen wir am fortgeschrittenen Nachmittag.
Am Sonntag sind wir an der Straße der Abteien, wo zur Glanzzeit der Normandie mehr als 100 Klosteranlagen standen. Mit den Benediktiner-Mönchen von St. Wandrille und gregorianischem Gesang feiern wir die Messe mit. Da das Kloster weitgehend zerstört ist, haben die Mönche eine Scheune abgetragen und als Gotteshaus hergerichtet – interessant!  Als zweite Abtei stehen die Ruinen von Jumiège auf dem Programm. Wir können nur erahnen, wie umfangreich diese Anlage einmal war. Le Havre heißt das nächste Ziel mit der „Turmkirche“ von August Perret, der das zu 80 % zerstörte Le Havre im sog. „Betonstil“ nach dem Krieg aufbaute. Wir besuchen das Museum der Schönen Künste mit einer umfangreichen Gemäldesammlung vom Impressionismus bis zur Gegenwart. Über die Hängebrücke Pont de Normandie, die in weitem Bogen den Mündungstrichter der Seine überspannt, kommen wir ins Hafenstädtchen Honfleur, sehr malerisch gelegen, mit der ganz aus Holz gezimmerten gotischen Katharinenkirche.
Am Montag, 08. Juli sind wir in Caen und besichtigen die beiden großen Abteien für Frauen und Männer von Wilhelm, dem Eroberer und seiner Frau Mathilde gegründet; auch der Burg statten wir einen Besuch ab. Und dann freuen wir uns auf den berühmten „Teppich von Bayeux“, der im 11. Jahrhundert fertiggestellten Stickerei, die auf ca. 70 m Länge die Eroberung Englands durch die Normannen erzählt.
Der nächste Tag führt uns in die Zeitgeschichte: an die Landungsbrücke der Alliierten, die im Juni 1944 diese gewaltige Landungsoperation wagten. Im Museum von Arromanches wird mit Originalfilmen und einer Ausstellung gut informiert, welch gewagte Kriegshandlung das war. Auf der Weiterfahrt nach Omaha Beach begegnen uns deutsche Batterien, deren Kanonen eine Reichweite bis zu 30 km hatten. Wir besuchen einen US-amerikanischen (70 ha) und den deutschen Soldatenfriedhof (7 ha) La Combe im Landungssektor. Hier gedenken wir mit Kerzen und Blumen all der jungen Soldaten, Zivilisten, Flüchtlinge und Hinterbliebenen. Das Friedhofs-Areal ist mit gestifteten Bäumen umgeben. Eine Aufschrift dazu heißt: „für meinen Vater, den ich nie kennenlernen durfte ...“. Abends kommen wir in Mont St. Michel an, das letzte Stück zu Fuß, denn die Tour de France hat alles abgeriegelt.
Der Mittwoch ist ganz geprägt von unserem Fußmarsch zur Felseninsel Mont St. Michel mit der bedeutenden Klosterburg. Weil das Kloster heute „streikt“ sind wir zum Gottesdienst in der Pfarrkirche eingeladen. Der Pater freut sich, so viele Mess-Besucher zu haben. Entlang der Zeitfahrstrecke der Tour de France geht es zu Fuß zurück zum Hotel, dann zum Bus. Wir fahren in Richtung Paris.
Der Donnerstag, 11. Juli, beginnt in Evry, einer modernen Vorstadt von Paris und uns sehr bekannt durch die Partnerschaft unserer Diözese mit dem dortigen Bistum Corbeil-Essonnes; der hl. Korbinian ist hier geboren. Die sehr moderne Kathedrale des Schweizer Architekten Mario Botta (1991-1995 erbaut) gefällt uns gut, vor allem, weil sie uns von einer Pfarreimitarbeiterin so hervorragend mit all ihrem Symbolgehalt vorgestellt wird; auch die Gemeindesituation mit etwa 60 % Migranten wird angesprochen – und dass unsere Diözese zum Bau Verschiedenes beigetragen hat. Unsere mitgebrachte große „Korbinians-Kerze“ entzünden wir in einer kleinen Wortgottesfeier. Dann fahren wir nach Paris; zu Fuß geht es vorbei am Louvre zur Kirche Notre Dame. Vom Schiff aus sehen wir die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, den Eiffelturm, Invalidendom, viele Museen, ... Und dann begeben wir uns zum Abendessen auf die Champs Elysees.
Am Freitag, 12. Juli brechen wir frühzeitig auf; es warten ca. 840 km auf uns.

Diese Tage in der Normandie waren wieder ein besonderes Erlebnis. Vergelt’s Gott allen, die sie dazu gemacht haben: Karin Holzhauser für die Wegbegleitung und die vielen Informationen für Auge und Ohr – und die Gaumenfreuden, Werner Riemensperger für sein sicheres und gut vorbereitetes Fahren, allen, die Morgengebete und Gottesdienste gestaltet und Kuchen oder Plätzchen gebacken und mitgebracht haben, fürs Lieder anstimmen, für die gute Gemeinschaft.

Bericht: Anneliese Bayer

Monsignore Rainer Boeck feierte 60. Geburtstag

Seit seiner Gründung steht Monsignore Rainer Boeck unserem Berufsverbandes als Geistlicher Begleiter zur Seite. Im Juni feierte der Direktor des Freisinger Kardinal Döpfner Hauses seinen 60. Geburtstag. Der Berufsverband gratulierte ihm bereits ein paar Tage im Voraus auf der Mitgliederversammlung im Mai.

Mitgliederversammlung 2013

Zur 23. Mitgliederversammlung hatte der Berufsverband am gestrigen Donnerstag 16. Mai traditionell in die Pfarrei Maria Hilf nach München/Au eingeladen und viele der rund 680 Mitglieder waren gekommen. Nach einer kurzen Besinnung, die ganz im Zeichen des "Heiligen Geistes" stand, besuchte der erster Referent des Tages, Herr Matthias Pollok, Hauptabteilungsleiter für "Personalentwicklung" im Erzbischöflichen Ordinariat München, die Versammlung.
Er stieg mit den Lied "Muss nur noch schnell die Welt retten" (Tim Bendzko) in seinen Vortrag mit dem Thema "Stabilität im Wandel - was stärkt meine Berufszufriedenheit" ein. Dieses Lied, so seine Meinung, könne an manchen Tagen den Alltag in den Pfarrbüros wiederspiegeln. So vielfältig und machmal auch so unübersichtlich scheint das Arbeitspensum zu sein. Zwar werden es in den seltensten Fälle 148713 Mails sein, die "gecheckt" werden müssen, doch steht diese Zahl sicher nur exemplarisch für den immer höher werdenden Verwaltungsaufwand, der auch in der katholische Kirche nicht halt macht. Durch Strukturreformen im Ordinariat und in den Seelsorgeeinheiten sind die Beschäftigten im Pfarrbüro einem ständigen Wandel ausgesetzt. Oft sind sie die einzigen "konstanten" Ansprechpartner vor Ort und sind maßgeblich vom immerwährenden Wandel betroffen. Das "Zweite Vatikanische Konzil" spricht von der "ekklesia semper reformanda", von der "sich immer reformierenden Kirche" und vielleicht ist das der Grund warum sie seit über 2000 Jahren bestand hat. In einem Schaubild verdeutlichte der Referent wie sich Veränderungen auf den Menschen auswirken. Es sind dort Phasen der Sorge, der Frustration, des Schreckens, des Ärgers, der Trauer, aber auch Phasen der Freude, der Neugier und des Enthusiasmus zu finden. Wichtig ist es die eigene Rolle während des Wandlungsprozesses zu bestimmen und einzuordnen. Ein höheres Maß an Berufszufriedenheit erreichen die Menschen, die ihre Bemühungen auf ihren Einflussbereich konzentrieren. Auch das Gleichgewicht zwischen Mensch und Aufgaben, Anforderungen und Resonanz, persönliche Identität und berufliche Rolle, Identifikation und Distanzierungfähigkeit, Engegement und die Fähigkeit zur Muße, Beruf und Privatleben, Hauptberuflichkeit und Ehrenamt ist ein entscheidender Faktor. Zudem sind verbindliche Orte der Kommunikation wie Dienstgespräch und Mitarbeiterjahresgespräch enorm wichtig.

Nach der Mittagspause berichtete die Vorstandschaft über ihre Arbeit seit der letzten Mitgliederversammlung. 1. Vorsitzende Monika Demmel berichtete von vielen Vorstandssitzungen, Treffen, Klausurtagen und Gesprächskreisen, bei denen der Verband das "Alltagsgeschäft" organisierte und reflektierte oder sich bei wichtigen Themen im Ordinariat, wie den Stellenbeschreibungen, fachlich einbrachte. Das jährliche Treffen der Dekanatssprecherinnen und -sprecher ist für die Vorstandschaft immer ein wichtiger Termin, da hier der Vorstand neben der Mitgliederversammlung, viele Rückmeldungen von der Arbeit vor Ort bekommt und wichtige Informationen an die Pfarreien weitergeben kann. Im letzten Jahr fand das Treffen in Rosenheim Sankt Nikolaus statt. Heuer ist es am 19. Oktober in München Sankt Heinrich geplant.
Kassierin Gabi Horsch zeigte sich erfreut über eine positive finanzielle Entwicklung im letzten Jahr und bat die Mitglieder sich bei ihr zu melden, wenn sich z. B. ihre Bankverbindung oder die E-Mail Adresse ändert. Die Kassenprüferinnen bescheinigte ihr eine einwandfreie Arbeit und so konnte die Versammlung die Vorstandschaft einstimmig entlasten.
Die 2. Vorsitzende Elisabeth Gröbner gab Rückmeldung zum "Beratungsteam Pfarrbüro", welches immer mehr angefragt wird und bei dem sich vier Mitglieder des Berufsverbandes bei den Beratungen mit Fachkenntnis einbringen.
Vor wenigen Tagen endete das Bundestreffen der Berufsverbände in Trier. Darüber berichtete Lisa Fischer in einem kurzen Streiflicht.
Einen ausflührlichen Bericht über das Hauptanliegen des Berufsverbandes, die Fortbildungen für die Pfarrsekretärinnen und -sekretäre, gab Monika Demmel. Spitzenreiter war im letzten Jahr der Outlookkurs mit über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch das Einführungsseminar und die Praxistage erweisen sich immer mehr als wichtiger Baustein für den Einstieg der Berufsanfänger. Monika Demmel bedankte sich bei allen die die Kurse begleiteten oder als Referenten tätig waren.
Das zweite große Thema das Tages waren die neuen Stellenbeschreibungen für die Beschäftigten im Pfarrbüro, welche nach den Pfingstferien im Intranet ARBEO der Erzdiözese abrufbar sind. Als Referent war Herr Thomas Fendel, Abteilungsleiter im Erzbischöflichen Ordinariat, zu Gast. Demnach wird künftig zwischen vier Arten von Anstellungen unterschieden:
  1. Bürohilfe Entgeltgruppe 3
  2. Beschäftigte im Pfarrbüro ohne Buchhaltungsaufgaben Entgeltgruppe 5
  3. Beschäftigte im Pfarrbüro mit Buchhaltungsaufgaben (mind. 20% der Gesamtarbeitszeit) Entgeltgruppe 6
  4. Beschäftigte im Pfarrbüro mit Leitungsaufgaben Entgeltgruppe 8 (nur möglich in Seelsorgeeinheiten in denen ein Haushaltsverbund besteht)
Elementar wichtig für eine sinnvolle Stellenbeschreibung sind die organisatorischen Ziele, die Führungsziele, die personalwirtschaftlichen Ziele, sowie der Gewinn für Führungskräfte und Mitarbeiter. Stellenbeschreibungen dürfen nie personenbezogen, sondern müssen immer personenneutral verfasst werden. Stellenbeschreibungen sind wichtig für die genaue Aufgabenzuweisung, zur Regelung von Führungsverantwortung und sind Grundlage für eine Bewertung und entsprechende Dienst- und Entgeltordnung.
Für viel Verwirrung sorgen oft die Begrifflichkeiten in Stellenbeschreibungen. Was bedeutet selbstständiges Arbeiten? - Was bedeutet gründliche Fachkenntnis? - Was sind vielseitige Fachkenntnisse? Herr Fendel versuchte den Anwesenden diese Begrifflichkeiten näher zu erläutern, wobei dies vermutlich nur die Menschen genau definieren können, die in der Arbeitskommision der Bayerischen (Erz)Diözesen sitzen und sich fast tagtäglich mit diesen "Begrifflichkeiten" beschäftigen.

Am Ende des Tages haben die Teilnehmer viele wichtige Informationen mit nach Hause nehmen können und auch ein wenig das Gefühl, dass das Erzbischöfliche Ordianariat das Arbeitsfeld der Beschäftigten im Pfarrbüro, durch die intensive Beschäftigung mit der "Materie" in der letzten Zeit, für sich "neu entdeckt" hat.


Bundestreffen 2013

Das Bundestreffen der Berufsverbände stand ganz im Zeichen des Austausches über die Erfahrungen mit den Strukturreformen und deren Auswirkungen für unsere Berufsgruppe. Von unserem Berufsverband waren Monika Demmel, Elisabeth Gröbner und Lisa Fischer nach Trier gereist.
In den 27 deutschen Bistümern gibt es in 14 Bistümern Berufsverbände, von denen alle 14 beim Bundestreffen vertreten waren. Insgesamt waren es 35 Teilnehmerinnen.
Nach der Vorstellungsrunde und einem kurzen Bericht über ein Treffen einer Delegation aus Berufsverbänden verschiedener Bistümer mit der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz „Frauen in Kirche und Gesellschaft“ in Januar in Fulda gestaltete die Geistliche Begleiterin des Berufsverbandes Trier, Marlene Schenk, ein Abendlob.
Der nächste Tag war ein intensiver Arbeitstag. Dr. Gundo Lames aus dem Bischöflichen Generalvikariat Trier (Leitung Strategiebereich 1: Ziele und Entwicklung) hielt einen Impulsvortrag zur „Strukturreform und ihren Auswirkungen auf die Pfarrbüros unter Veränderungsdruck“. Anschließend setzte er sich noch mit den kritischen Fragen und Anmerkungen der Teilnehmerinnen auseinander.
Dann ging es in die Themenarbeit, die Organisationsberater Tobias Dech moderierte: Im 1. Teil arbeiteten die Vertreter von jeweils 2 – 3 Bistümern zusammen. Sie erarbeiteten eine Präsentation, in der die Ziele und Zeitpläne der Strukturreformen benannt, Überschneidungen herausgearbeitet wurden, sowie die Auswirkungen auf unseren Berufsstand und was die jeweiligen Berufsverbände im Hinblick darauf tun können. Positive und negative Erfahrungen sollten aufgeführt werden. Die Teams stellten ihre Arbeit vor und beantworteten anschließend Fragen aus der Runde. Dabei wurde deutlich, dass die Situation der Kirche und der Pfarrsekretärinnen in den einzelnen Bistümern sehr unterschiedlich ist.
Am Abend hatte der Trierer Berufsverband einen absoluten Höhepunkt auf Lager, sie hatten ein Kirchenkabarett von und mit Ulrike Böhmer organisiert unter dem Titel „Die Letzte macht das Licht aus“. Sie hat dabei mehr oder weniger alltägliche Situationen aus dem Kirchenleben sehr treffend aufs Korn genommen. Es war ein Frontalangriff auf die Lachmuskeln.
Am Samstag ging es nach einem geistlichen Impuls mit Marlene Schenk weiter mit der Themenarbeit. Dieses Mal wurden die Gruppen zusammengelost. Je Gruppe wurde ein Ziel des Berufsverbandes als Reaktion auf die Umstrukturierung gesucht, der Zeitplan und worauf man besonders achten muss. Dabei zog sich ein Ziel wie ein roter Faden durch die Arbeiten: Ein Berufsprofil, bzw. Stellenbeschreibungen.
Da der Bedarf nach Gesprächen über die weitere Vorgehensweise der Berufsverbände klar zum Ausdruck kam, wurde spontan beschlossen, am Sonntagvormittag noch eine Arbeitseinheit einzuschieben.
Am Samstagnachmittag erfuhren die Teilnehmerinnen bei einer Stadtführung Interessantes über Trier und seine Sehenswürdigkeiten. Nach einer Eucharistiefeier am späten Nachmittag, zelebriert von Weihbischof Dr. Helmut Dieser, stellte sich dieser anschließend in einer Gesprächsrunde den Fragen der Pfarrsekretärinnen.
Am Abend gab es eine Weinprobe mit Abendessen in den Bischöflichen Weingütern.
Bei diesem Bundestreffen zeigte sich wieder, wie wichtig der Austausch der Berufsverbände der verschiedenen Bistümer ist und ggf. ein gemeinsames agieren.
Mit vielen neuen Eindrücken und in der Vorfreude auf das nächste Bundestreffen im Jahr 2015 im Bistum Hildesheim machten sich die Gäste am Sonntag nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen auf den Heimweg.
Bericht: Lisa Fischer

TLO in St. Ottilien 2013

27 Pfarrsekretärinnen hatten vom 7.3.-10.3.13 entspannende, harmonische und kreative Tagein St. Ottilien wo wir gut versorgt wurden. Irmi Huber, Frauenseelsorge, hat uns mit einer Powerpoint Präsentation die zwei Glücksgöttinnen FORTUNA und FELICITAS näher gebracht. Fortuna ist zuständig für das Schicksalsglück, das einem zufällt. Felicitas verhilft zum Zustand der Glückseligkeit.
Meditative Tänze, Gespräche und "FRAU" wurde kreativ, angeleitet und unterstützt von Gabriele Schlüter von der Frauenseelsorge, haben unsere Tage ausgefüllt. Abends haben wir uns im Stüberl noch zu einem oder zwei Getränken getroffen, interessanter, lustiger Austausch.
Einstimmige Meinung: Schön wars, muss man wieder tun.

Abendgespräch mit Bischofskonferenz

Fulda/München Zu einem Abendgespräch hatte die Deutsche Bischofskonferenz – Pastoralkommission, Unterkommission 3, Frauen in Kirche und Gesellschaft – die Berufsgruppe der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre eingeladen. Das Gespräch fand unter dem Vorsitz von Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück, Weihbischof Wolfgang Bischof aus München und neun weiteren BeraterInnen aus verschiedenen Diözesen im Priesterseminar in Fulda statt.
Da es zwar bundesweit 14 Berufsverbände der Pfarrsekretärinnen und –sekretäre gibt aber keinen Bundesverband, nahmen als Vertreterinnen der verschiedenen Regionen Deutschlands die Berufsverbandsvorsitzenden Monika Demmel (Erzbistum München und Freising), Siglinde Kaletta (Bistum Hildesheim), Waltraud Kießling (Erzbistum Bamberg), Birgit Ney (Bistum Trier) und Monika Ruschmeier (Bistum Osnabrück) teil. 
Hauptthema des Austausches war „die Situation der PfarrsekretärInnen in den neuen pastoralen Strukturen“. Das klassische „Gespann“ Pfarrer/Sekretärin ausschließlich in einer Pfarrei und einem Pfarrbüro gibt es so nicht mehr. Durch die Bildung von Seelsorgebereichen sind mehrere Pfarreien mit oft mehreren Pfarrbüros und vielen Mitarbeitern zu betreuen. Dies erfordert von allen Seiten mehr Kommunikationsbereitschaft und Flexibilität. Dadurch, dass viele Pfarreien kein Wohnsitz eines Pfarrers mehr sind, erweitert sich die Funktion des Pfarrbüros hin als Ansprechpartner in allen Angelegenheiten, oft auch in seelsorglichen Anliegen. Die Pfarrsekretärin muss oftmals sammeln, ordnen, gewichten, entscheiden, ohne dass pastorale Mitarbeiter unterstützend zur Verfügung stehen. Sie bekommt somit deutlich mehr Entscheidungsdruck und Verantwortung. Die Pfarrsekretärinnen machten deutlich, dass durch geregelte Kompetenzzuweisung die Arbeitsbelastung der Pfarrer durch die Pfarrsekretärin erfolgreich gemindert werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings eine detaillierte Arbeitsplatzbeschreibung, die sowohl die Tätigkeiten als auch die dafür nötige Arbeitszeit klar festlegt und die vergüteten Wochenstunden dem entsprechen, um Überlastung und psychischen sowie auch physischen Erkrankungen entgegenzuwirken. Die Vorsitzenden forderten in diesem Zusammenhang einen „Sockelbetrag“ der Finanzkammer für Sach- und Personalkosten des Pfarrbüros, unabhängig vom Budget.
Weiterhin wiesen die Vertreterinnen der Berufsgruppe darauf hin, dass gerade auch das Ehrenamt sich stark wandelt. Die Übernahme einzelner, von Umfang und Zeit klar abgegrenzter Ehrenamtstätigkeit wird zur Regel. Hierfür muss für die Ehrenamtlichen, insbesondere auch für die pfarrlichen Gremien, eine entsprechende Organisation und Infrastruktur durch das Pfarrbüro gewährleistet werden, damit diese ihre ehrenamtliche Arbeit erfolgreich wahrnehmen können.
Die Berufsgruppe stellte klar, dass zukünftig bei der Zusammenlegung von Pfarreien zu einem Seelsorgebereich es demnach unbedingt nötig ist, auch die vorhandenen Pfarrbüros von Anfang an in die Planungen mit einzubeziehen und gemeinsam Modelle zur effektiven Zusammenarbeit zu entwickeln. Beratungsteams, die in einigen Diözesen (München, Hildesheim, Trier) erfolgreich tätig sind und in denen auch Pfarrsekretärinnen mit eingebunden sind, geben Hilfestellung bei der Neuorganisation und Neustrukturierung und sollten in allen Diözesen eingeführt werden. Auch die Diözesen selbst sind dabei gefordert, die Pfarrbüros mit den technischen Voraussetzungen und klaren, einheitlichen Organisationsvorgaben zu unterstützen.
Als Ergebnis des Gesprächs wurde festgehalten, dass die pastorale Dimension des Berufs des/der PfarrsekretärIn erkannt und wertgeschätzt wurde und dass eine Neuorganisation der pastoralen Räume und Änderung der Strukturen der Pfarreien sich auch entscheidend auf die Situation der Pfarrbüros und die Arbeitsplatzsituation der Pfarrsekretärin auswirkt. Wie es weiter hieß, hat die Bischofskonferenz zwar keine Möglichkeiten, in die einzelnen Bistümer hineinzuwirken, aber sie kann helfen, Probleme bewusst zu machen und Lösungen anzustoßen.

Dekanatssprechertreffen 2012

Zu einem Treffen hatte der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre am Samstag 27. Oktober 2012 alle seine Dekanatssprecherinnen und -sprecher nach Rosenheim eingeladen. Nach dem Begrüßungskaffee hieß der "Hausherr" Pfarrer Andreas Maria Zach die Gäste im Pfarrsaal von Sankt Nikolaus herzlich willkommen. Auf heitere und humorvolle Art stellte er die Stadtteilkirche Rosenheim/Inn vor, in der in drei Pfarreien rund 8100 Katholiken leben. Die Stadtteilkirche wurde erst in diesem Jahr gegründet und steckt mitten in den Vorbereitungen zum Haushaltsverbund und in der Umstrukturierung der Verwaltung.

Zur Zeit durchlebt die Erzdiözese München und Freising einen starken Wandel, der sich auch in der Zusammenlegung vieler Pfarreien zu großen Seelsorgeeinheiten wiederspiegelt. Dieser Wandel ist von starken Veränderungen geprägt, der auch in den Pfarrbüros bewältigt werden muss. Unter dem Motto "Veränderung braucht Gestaltung" zeigte Herr Walter Biechele, Leiter des Instituts für Fort- und Weiterbildung in der Erzdiözese München und Freising, die verschiedenen Phasen eines Veränderungsprozesses auf, die einer gefühlsmäßigen "Berg- und Talfahrt" gleichkommt. Mit verschiedenen Übungen wurde klar, dass oft schon kleine Veränderungen "große Wellen" schlagen können. Veränderungsprozesse erfordern viel Geduld und Aufmerksamkeit auch dem Nächsten, der Kollegin, dem Kollegen gegenüber. Veränderungsprozesse sollten nicht mit "Gewalt" durchgezogen werden, sondern alle Beteiligten sollen "mitgenommen" werden und in "einem Boot" sitzen, auch wenn dies oft schwer fällt. Am Ende des Vormittags standen sicher viele Teilnehmer Veränderungsprozessen offener und sensibler gegenüber.
Nach der Mittagspause war Informationsaustausch angesagt. Die Vorstandschaft des Berufsverbandes informierte ausführliche über die Geschehnisse der vergangenen Monate, die seit der Mitgliederversammlung im Mai vergangen waren. Viel diskutiert wurden die Probleme die mit den Zusammenlegungen der Pfarreien, vor allem in der Verwaltung, entstanden sind. Für Veränderungsprozesse in der Verwaltung wurde empfohlen das Beratungsteam Pfarrbüro anzufordern. Berichtet wurde auch über ein Treffen zwischen der Gemeindeberatung und der IT-Abteilung der Erzbischöflichen Ordinariats. In diesem Gespräch wurde klar, dass bei der Gründung neuer Seelsorgeeinheiten auch unbedingt eine strukturierte Organisation der Verwaltung von Nöten ist. Hier sind die beteiligten Stellen im Ordinariat und in den Pfarreien noch viel zu wenig aufeinander abgestimmt.
Bei den Berichten aus den Dekanaten war viel zu hören von regelmäßigen Treffen und guter Zusammenarbeit. Gegenseitige Unterstützung ist für viele gerade in dieser Zeit sehr wichtig.
Gegen 16.00 Uhr konnte Monika Demmel das Treffen beenden und bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei den Organisatorinnen des Treffens, Lisa Fischer, Gundi Bargmann und Renate Wieland, für die großartrige Gastfreundschaft und die hervorragende Bewirtung.

20 Jahre Gemeindeberatung

1992 wurde die Gemeindeberatung in der Erzdiözese München und Freising aus der Tauf gehoben. Das ist allemal Grund genug dieses Ereignis zu feiern. Seit Beginn an ist Pfarrer Konrad Kronast ein Teil dieses Teams. Als zuständiger Seelsorger für die Fraueninsel im Chiemsee hat er die Gemeindeberatung eingeladen dieses Fest auf "seiner" Insel zu feiern.
Im feierlichen Rahmen und bei einem sehr feinen gemeinsamen Mittagessen blickten Frau Dr. Judith Müller und Franz Kohlhuber, sowie Johann Fellner und Konrad Kronast auf die Gründungszeit und die vergangenen 20 Jahre zurück. Es gab viele heitere und auch "ernste" Ereignisse zu berichten, denn ganz einfach schien die "Geburt" der Gemeindeberatung nicht gewesen zu sein. Am späteren Nachmittag erhielten die Gäste sowohl eine kurze Führung durch den "Äbtissinnengang" des Klosters, als auch durch die Klosterkirche St. Irmengard. Dort wurde anschließend eine Vesper gefeiert. Vor der Abreise gab es noch eine gemütliche Kaffeerunde in der auf lustige Weise die "ausscheidenden" Gemeindeberaterinnen und Gemeindeberater verabschiedet wurden.
Die vier Pfarrsekretärinnen und -sekretäre vom Berufsverband, Monika Demmel, Elisabeth Gröbner, Maria Stangl und Stefan Erfurt, die seit 1. Juni 2012 fest angestellte Mitarbeiter bei der Gemeindeberatung sind, nahmen ebenfalls an der Feier teil.