St. Michael

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St. Martin setzte sich Zeitlebens für Bedürftige ein

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Inzeller Kinder feiern das Heiligenfest mit Szenenspiel und Laternenzug um die Pfarrkirche St. Michael
(wb) Eine große Schar von Kindern war am Gedenktag des Heiligen Martin, am späten Nachmittag in die Inzeller Pfarrkirche gekommen um gemeinsam das Fest des berühmten Heiligen zu feiern. Die Andacht leitete der Religionslehrer Klaus Kremsreiter. Vorbereitet wurde sie vom Team des Pfarrkindergartens St. Michael und Schülern der vierten Grundschulklassen. Musikalisch umrahmte die Feier ein Kinderchor aus Inzell unter Leitung von Anita Hopf. Wegen des angekündigten schlechten Wetters, führte der anschließende Laternenzug aus Sicherheitsgründen lediglich zweimal um die Kirche.
Mit dem Lied „Wir sind Laternenkinder, wir tragen ein buntes Licht“ eröffnete der Kinderchor die Feier stimmungsvoll und engagiert. Klaus Kremsreiter begrüßte insbesondere die Kinder, das Kindergartenteam, aber auch die große Gemeinschaft die zur Martinsfeier mitgekommen war. Kremsreiter erinnerte daran, dass St. Martin, der Lichtbote nicht nur Kinder weltweit begeistere, sondern auch Licht in die Herzen und die Gedanken bringe. St. Martin sei einer der vielen Lichtboten, die uns bis Weihnachten begleiten, von und für Gott. Beispielhaft sei auch sein lebenslanger Einsatz für die Armen und Bedürftigen. Dieses Beispiel solle alle Menschen anspornen, mit offenen Augen hinzuschauen, wer hier bei uns und in der ganzen Welt Hilfe benötige. Schüler aus der vierten Klasse spielten danach drei Szenen aus dem Leben des Heiligen Martin nach. In der ersten wurde dargestellt, wie kompromisslos der Vater des damals 12jährigen Martins ihm verbot sich taufen zu lassen und Christ zu werden. Stattdessen musste er, gegen seinen Willen, in die Armee des römischen Kaisers eintreten. Die zweite, wohl bekannteste Szene zeigte, wie der Soldat Martin seinen Mantel mit einem Armen Bettler teilt. Passend dazu sang der Chor das Lied: „Wer teilt der wird froh“. In der dritten Szene stellten die Schüler den Bischof St. Martin dar, der sich auch nach der Berufung in dieses Kirchenamt demütig und einfach lebte und sich fortwährend für die Rechte der armen Leute einsetzte. In diesem Fall handelte er mit dem Grundeigentümer einen Nachlass für einen armen Bauern aus. Der Kinderchor meinte darauf: „Wie St. Martin will ich werden“. In den Fürbitten baten Kindergärtnerinnen unter anderem um Mut, anderen zu helfen, um die Erkenntnis, dass die Zukunft nur im Teilen Bestand haben wird, darum, Martin als Vorbild für Hilfsbereitschaft und gegenseitige Fürsorge zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Vater unser kam schließlich der lang ersehnte Augenblick und es wurden die Kerzen in den meist noch selber gebastelten Laternen angezündet. Von diesem bunten Lichtermeer in der verdunkelten Pfarrkirche aus, strahlte an diesem Abend sicher ein buntes, vielfarbiges Licht „bis zum Himmel“, wie Kremsreiter es allen wünschte. Der krönenden Abschluss war sicher der Laternenzug um die Pfarrkirche, in dem die Kinder mit ihren farbigen Laternen, die Nacht erhellen und selber zum Lichtboten werden durften. Eltern der Kindergartenkinder hatte kleine Martinsgänse gebacken, die nach dem Zug vom Kindergartenteam, an jeden der gekommen war verteilt wurde. Vom Pfarrgemeinderat gab`s noch heiße Getränke am Rathaus.  Bilder Werner Bauregger



Gier zerstört Verhältnis zu Gott und zu den Mitmenschen

Erntedank und Vereinsjahrtag in der St. Vinzenzkirche in Weißbach a.d.A.
Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Quirin Strobl, feierten die Gläubigen und die Ortsvereine in Weißbach a.d.A., in der festlich mit Blumen und Ernteerzeugnissen geschmückten St. Vinzenzkirche Erntedank und gleichzeitig ihren gemeinsamen Vereinsjahrtag. Musikalisch wurde die Eucharistiefeier von der Musikkapelle Weißbach, unter Leitung von Walter Niederberger, und dem Weißbacher Kirchenchor, unter Leitung von Rita Staat-Holzner, mit der „Herz Jesu Messe“ von Florian Pedarnig umrahmt. Dem Gottesdienst schloss sich eine gemeinsame Feier im Hotel Alpenglück an.
Wegen Regens musste in diesem Jahr der Zug zur Kirche ausfallen. Umso mehr freuten sich die Kirchenbesucher in ihren Festgewändern und Trachten über die wunderbare, farbenprächtige Ausschmückung der Weißbacher Kirche, die in diesem Jahr Renate Gollinger, Renate Jägerhuber, Karin Holzner, Lisl Steyerer und Christa Demer, mit viel Liebe zum Detail realisiert hatten. Die Messfeier eröffnete der Klarinetten- und Flötensatz der Musikkapelle, auf ungewöhnliche aber passende Art und Weise mit einem alpenländischen Choral. Wie Pfarrer Quirin Strobl in seiner Predigt ausführte, ist Erntedank ein guter Zeitpunkt für eine gute Ernte und gute Erträge zu danken, dankbar zu sein, dass das Vereinsjahr ohne große Zwischenfälle und unfallfrei verlaufen ist, aber auch ein Tag an dem die Verstorbenen mit in die Gemeinschaft integriert sind. Bezugnehmend auf das Tagesevangelium, in dem es um einen reichen Mann geht, der einzig und allein den irdischen Genüssen frönte, erinnerte er die Gläubigen daran, dass das irdische Leben begrenzt ist. Nicht Geld und Besitz sollten als begehrenswertes Ziel gelten. Vielmehr sollte der Lebensweg ein Weg in Liebe, hin zu Gott sein. Das heiße aber nicht, dass Gläubige auf alle Genüsse und Festlichkeiten verzichten müssen. Auch in der Bibel gebe es genügend Hinweise, dass dies zum Leben gehöre. Habsucht, Gier und Unmäßigkeit dürften aber nicht zum falschen Ideal werden. Ansonsten münde die „Gier nach Leben“ in Haltlosigkeit und Maßlosigkeit, die nicht nur das Verhältnis zu Gott, sondern auch zu den Mitmenschen störe - ja zerstöre. Gerade der Arbeit in den Vereinen und in der Ortsgemeinschaft, die ihre Wurzeln in Zusammenarbeit, Solidarität und gegenseitiger Hilfsbereitschaft habe, komme so eine wichtige Aufgabe zu. Diesen Werten treu zu bleiben und sie immer wieder aufs Neue mit Leben zu erfüllen, mache die Seele der Vereine und der Dorfgemeinschaft aus. Erntedank sei aber auch ein guter Zeitpunkt an alle Notleidenden und Benachteiligten zu denken und Wege zu suchen, auch sie in die Gemeinschaft zu integrieren. Mitglieder der Vereine baten im Anschluss in den Fürbitten unter anderem darum, dass junge Menschen zu verantwortungsvollen, mündigen Bürgern heranwachsen und ein friedliches Miteinander pflegen mögen, dass es für verzweifelten Menschen eine hoffnungsvolle Perspektive gibt oder darum, dass die Feuerwehrleute von ihren Einsätzen immer wieder gesund nach Hause kommen. Den Dank der Gemeinschaft artikulierte der Kirchenchor in dem Erntedanklied „Gott hat aller Recht gemacht“ eindrucksvoll. Bevor die Gottesdienstgemeinschaft die Eucharistiefeier mit einem feierlichen „Großer Gott wir loben dich“ abschloss, bedankte sich Pfarrer Strobl auf des Herzlichste bei der Musikkapelle und den Chor für die musikalische Umrahmung, bei der Gruppe Frauen für den wunderbaren Kirchenschmuck und bei den Vereinen für die Teilnahme mit ihren Fahnenabordnungen und Mitgliedern. Am Ausgang überreichten Röckifrauen des Weißbacher Trachtenvereins „D`Weikertstoana“ schließlich jedem Kirchenbesucher ein selbst gebasteltes „Kräuterbüschl“. An einem kleinen Stand daneben verkauften Ministrantinnen und Ministranten kleine Minibrote. Der Erlös daraus wird sozialen Projekten in aller Welt zugeführt. Mit einem gemeinsamen Mittagessen klang das Erntedankfest und der gemeinsame Vereinsjahrtag, in gemütlicher Runde aus.
Bilder und Text: Werner Bauregger
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Erntedank – wem danken?

Altar
Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair (Mitte) feierte in der Inzeller Pfarrkirche St. Michael mit den vielen Gläubigen das Erntedankfest und verinnerlichte den Umgang mit der Natur und unserer Umwelt.
Früchte
Der Ertrag in der Landwirtschaft und den heimischen Gärten war groß und das wurde auch beim Erntedankfest in Inzell deutlich.
Brot
Zur Gabenbereitung brachten die Inzeller Bäuerinnen sinnbildlich Brot und Wein zum Altar, so wie Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern Brot und Wein teilte.
Krone
Die Erntekrone wurden von den Inzeller Bäuerinnen gebunden und hängt nun über dem Altar in der Pfarrkirche St. Michael.
Feierlicher Erntedankgottesdienst in der Inzeller St. Michael Kirche
Inzell (hw) – Das jährliche Erntedankfest wurde in Inzell wieder sehr feierlich in der wunderschön geschmückten Pfarrkirche St. Michael gefeiert. Die Inzeller Bäuerinnen waren verantwortlich für die Gaben der Natur, die selbst gebundene Erntekrone und für die Erntebüscherl, die im Anschluß an den Gottesdienst an die Kirchenbesucher verteilt wurden. Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair beeindruckte in seiner bekannten Art und Weise mit seinen offenen Worten die vielen Gottesdienstteilnehmer und der Inzeller Volksliedchor unter der Leitung von Stefanie Rieder sorgte für die musikalische Umrahmung.
Pfarrer Zehentmair ging in seinen Eingangsworten auf den Reichtum der Natur ein. Er stellte die Bewunderung für die Natur in den Vordergrund, der wir mit Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen sollen und nicht durch das Streben nach wirtschaftlichen Profit aufs Spiel setzten dürfen. Der normale Umgang mit der Schöpfung ist erstrebenswert und das wurde auch in der Lesung von Marianne Eicher deutlich. Die zwischendurch gespielten Stücke von Christian Scheurl auf der Ziach waren sehr besinnlich und sorgten somit auch für eine gewisse innere Ruhe bei den Gottesdienstbesuchern.
In seiner Predigt verurteilte Zehentmair den Konkurrenzkampf der Konzerne, wobei die landwirtschaftlichen Produkte von der Industrie mißbraucht werden. „Letztlich ist es eine brutale Abhängigkeit von den großen Konzernen, wobei die Ängste auf eine ungesunde Umwelt immer größer werden", so der Ruhestandspfarrer. Er wies darauf hin, dass der Ertrag von den Düngemitteln und dem Klima abhängt, das wir im Grunde selbst beeinflussen können. Zehentmair betonte auch, dass in der allgemeinen Globalisierung der Druck nach Produkten immer größer wird und nannte als Beispiel den Milchpreis und die Ernte im Allgemeinen und spannte den Bogen auf das Erntedankfest. Etwas provokativ stellte er die Frage: Erntedank – wem danken? 

Papst Franziskus mahnt zum Umdenken
Pfarrer Zehentmair zitierte Papst Franziskus, der das Konsumdenken in unserer Gesellschaft massiv angreift und missbilligt. Es zähle nur Profit und Gewinn und das führt dazu, dass die Wirtschaft die Gesellschaft tötet. Durch das wirtschaftliche Wachstum winkt Reichtum und das birgt die Gefahr in sich, dass die Menschen immer mehr bekommen wollen. Das kann nicht der richtige Weg sein.
Bezugnehmend auf das Evangelium wurde auch ein Gleichnis Jesu herangezogen, bei dem das ‚immer mehr haben wollen‘ zu einer Versklavung führt. Eine immer größere Ausbeutung der Natur führt zu einer immer größer werdenden Vergiftung der Umwelt und mit diesem Problem kann man auch die derzeit 60 Mio. Flüchtlinge auf der Welt in Verbindung setzen. Ärmeren Leuten sollte man auch eine bessere, lebenswertere Zukunft ermöglichen, doch im Gegensatz dazu wird die Kluft zwischen armen und reichen Ländern immer größer.
In den Fürbitten von Ina Reiter und Erika Steinbacher wurde der Dank für reiche Ernte und für die Natur und die Landschaft zum Ausdruck gebracht. Bei der Gabenbereitung brachten die Bäuerinnen mit den Trachtendirndln Brot und Wein zum Altar und auch die Früchte der Wiesen und des Feldes – die diesjährige Ernte. Mit dem Gebet des ‚Vater unser‘, bei dem sich die Kinder um den Altar versammelten und sich die Hände reichten, versuchte Zehentmair die
Friedensbotschaft zu verdeutlichen: „Nicht mit den Fäusten werden wir die Welt verbessern, sondern dadurch, dass wir den anderen die Hände reichen!". Zum Abschluss eines feierlichen Erntedankgottesdienstes verteilten die Bäuerinnen mit Ortsbäuerin Helga Kamml, als Zeichen für den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten und auch daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen, die selbst gebundenen Erntebüscherl an die Gottesdienstbesucher.

„Du musst die Leute mögen“!

Portrait
Inzells ehemaliger Pfarrer Hans Krämer feierte mit seiner langjährigen Pfarrgemeinde Inzell/Weißbach sein 50 jähriges Priesterjubiläum.
Langjähriger Pfarrer Hans Krämer feiert Goldenes Priesterjubiläum Großes Fest in der Inzeller Pfarrkirche
 
Inzell (hw) – Einen großen Empfang bereitete die Inzeller Kirchengemeinde ihrem langjährigen Pfarrer Hans Krämer und feierte mit ihm in der Pfarrkirche St. Michael sein 50 jähriges Priesterjubiläum. Krämer ‚diente‘ über 21 Jahre in ‚seinem‘ Gotteshaus in der Gemeinde. Er freute sich sichtlich über die große Anteilnahme der Inzeller und Weißbacher Bürger, die sich ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen beliebten Seelsorger nicht entgehen ließen.

Der 1939 geborene Hans Krämer kam am 02. Oktober 1988  nach Inzell und wirkte hier über 21 Jahre, ehe ihn vor sieben Jahren im Ruhestandsalter von 70 sein Weg nach Staudach-Egerndach führte. Dort lebt er nun mit seiner langjährigen Gemeindeassistentin und Pfarrreferentin Brigitte Hübl, die ihn bei seiner Arbeit nach wie vor immer noch unterstützt. Ganz besonders schätzt er ihre guten Kochkünste, die ihm sein Ruhestanddasein zusätzlich versüßen.
Inzells Pfarrer Quirin Strobl freute sich zu Beginn des Festgottesdienstes über das Kommen von Hans Krämer und erinnerte an seine Primiz vor 50 Jahren. Der Jubilar selbst begann den Gottesdienst, wie er das auch schon früher getan hatte. „Griaß God beinand und schee, dass i bei eich heid do sei deaf “. Krämer stellte den Dank in den Mittelpunkt mit den Höhen und Tiefen des Lebens und auch seinen eigenen Dank für die 50 Jahre Priester, die ‚er mir gegeben hat‘. Damals bei der Ernennung zum Priester und damit zur ‚Nachfolge Jesu‘ habe er manches nicht verstanden und ist einiges schuldig geblieben, aber „Gott nimmt uns so an, wie wir sind“. Dies kam auch in der Lesung von Annemarie Walch zum Ausdruck.
 
„Du kannst die Menschen nicht belehren“
In seiner Predigt blickte Pfarrer Krämer im Zusammenhang mit dem Priesterjubiläum zurück auf sein Wirken als Geistlicher und auch darauf, warum er Pfarrer geworden ist. Eigentlich wollte er Arzt oder Lehrer werden, doch im Rahmen seiner Arbeit bei der Chiemseeschifffahrt und einer Brauerei in München fand er Gefallen an den Gesprächen mit den Mitmenschen. Auch Jesus war ganz dicht bei den Menschen und Krämer machte die Erfahrung, dass man die Menschen nicht belehren kann. Dies war am Anfang auch in Inzell und Weißbach so, allerdings fand man zueinander und durch die gegenseitige Liebe untereinander wurde das Verhältnis sehr gut. „Ich kenne noch sehr viele Inzeller und Weißbacher und es freut mich immer wieder, wenn ich jemanden von Euch treffe“.
 
„Du musst die Leute mögen“
Als Krämer 1976 seine erste Stelle als Pfarrer angetreten hatte, holte er sich Rat bei Monsignore Franz Niegel, der lange Jahre in Unterwössen und Berchtesgaden tätig war, um zu wissen, was wichtig ist im Umgang mit den Menschen. „Du musst die Menschen mögen“! so dessen Rat und mit dieser Vorgabe fand Hans Krämer immer einen guten Weg. Auch die Bibel stand ihm zur Seite mit der Aussage ‚in Gottes Kraft kommt mir meine Schwachheit zur Geltung‘ und das hilft ihm immer noch bei seinem Wirken als Geistlicher. Pfarrer Hans Krämer stellte fest, dass die Glaubwürdigkeit von den Menschen kommt. In Inzell und Weißbach hat er viel Unterstützung erhalten von vielen Einzelnen, die ihm zur Seite standen, aber auch von den Ordensschwestern und vom Inzeller Trachtenverein.
Krämer stellte die Teamarbeit an erste Stelle, denn es geht nur zusammen und nicht allein. Seinen besonderen Dank richtete Krämer an seine ’rechte Hand‘ Brigitta Hübl, die sehr vertrauensvoll mit ihm zusammenarbeitet und ein wichtiger Ansprechpartner ist.
Bei den Fürbitten von Kirchenpfleger Ewald Schmaus wurde das Kirchenleben herausgestellt und Inzelles Pfarrer Quirin Strobl lobte Hans Krämer als einen junggebliebenen Pfarrer, der ein Fundament der offenen Kirche in Inzell legte. Die lebendige Mitarbeit in der Gemeinde ist allein ihm geschuldet, alle ziehen an einem Strang.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst erstmals gemeinsam vom Weißbacher und Inzeller Chor. Die beiden Chorleiterinnen Ines Preinfalk und Rita Staat-Holzner hatten ein sehr passendes Repertoire zusammengestellt. Der gemeinsame Gesang der beiden Chöre gab dem Festgottesdienst eine zusätzliche feierliche Note und Pfarrer Hans Krämer bedankte sich abschließend im Namen der Kirchenbesucher.
Die beiden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden aus Inzell und Weißbach, Albert Hütter und Anni Vötterl überreichten Krämer als kleines Geschenk sinnbildlich einen Sterr Holz für die kalten Tage im Winter und Inzells Bürgermeister Hans Egger ließ es sich nicht nehmen, Krämer für die langen Jahre in Inzell zu danken und alles Gute für die Zukunft zu wünschen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen Sektempfang im Pfarrsaal, wobei natürlich noch viele Gespräche geführt wurden.

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In der Inzeller Pfarrkirche St. Michael wurde gemeinsam das 50 jährige Priesterjubiläum von Inzells langjährigem Pfarrer Hans Krämer gefeiert. V.li. Diakon Josef Eixenberger, Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair, Pfarrer i.R. Hans Krämer und Inzells Pfarrer Quirin Strobl.
Geschenk
Die beiden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Anni Vötterl (Weißbach und Albert Hütter (Inzell) überreichten dem langjährigen Inzeller Pfarrer Hans Krämer für die kalten Tage im Winter bildlich einen Sterr Holz. Rechts daneben Inzells derzeitiger Pfarrer Quirin Strobl.
Chor
Ein besonderes Klangerlebnis war der gemeinsame Chor aus Weißbach und Inzell unter der Leitung der beiden Chorleiterinnen Rita Staat-Holzner und Ines Preinfalk.

„Es war ein wirklich schönes Fest“

Pfarrer Hans Krämer zeigte sich erfreut über den großen Empfang in Inzell
 
Inzell (hw) – Obwohl die Pfarrkirche nicht bis zum letzten Platz gefüllt war, kann man trotzdem von einem gelungenen Fest anlässlich des 50 jährigen Priesterjubiläums von Hans Krämer sprechen. Schade lediglich, dass der Jubiläumstermin mit dem Gaufest zusammenfiel und deshalb kaum Trachtler in Inzell mitfeiern konnten. Der Jubilar freute sich dennoch über den regen Besuch in der Kirche St. Michael und beim anschließenden Empfang im Pfarrheim.

  „Es war schön zu hören, wie der Inzeller und Weißbacher Chor zusammen gesungen haben. Des hod richtig guad do“, so Krämer. Über die Geschenke vom Pfarrgemeinderat und von Bürgermeister Hans Egger war er etwas überrascht, zeigte aber Gefallen daran. „I bin eigentlich ned kema, dass i wos midnimm, i woid grod mit aich feiern“. Immer wieder mal findet der Jubilar den Weg nach Inzell, um bei verschiedenen Anlässen Pfarrer Quirin Strobl auszuhelfen. Dieser ist auch sehr froh darüber und nannte Krämer nicht einen Pfarrer im Ruhestand (i.R.), sondern einen Pfarrer ‚in Reichweite‘, der nach wie vor immer noch Gottesdienste feiert.
 
Viele Gespräche über die Zeiten von damals
Die Zuneigung der Inzeller zum ehemaligen Pfarrer kam besonders beim Empfang im Pfarrheim zum Tragen, der eigentlich im Pfarrsaal hätte stattfinden sollen. Allerdings kam Hans Krämer beim langen Spalier mit den vielen Menschen durch die vielen Gespräche kaum ‚vom Fleck‘, so dass schließlich der Sektempfang mit den Stehtischen kurzerhand ins Freie verlegt wurde. Der Ruhestandspfarrer traf viele Bekannte und ehemalige Weggefährten, mit denen er sein Wirken in Inzell Revue passieren ließ.
Als große Überraschung kam auch die Musikkapelle Inzell und spielte zur Feier des Tages ein ‚Standerl‘ für Hans Krämer, dem die Freude darüber sichtlich anzumerken war. Nach langen Gesprächen und guten Worten mit vielen der anwesenden Weißbacher und Inzellern gab es noch ein gemeinsames Mittagessen mit geladenen Gästen, ehe ein gelungener Tag ausklingen durfte.
Bürgermeister
Auch Inzells Bürgermeister Hans Egger überreichte Hans Krämer zu seinem Jubiläum ein kleines Geschenk.
Rollstuhl
Viele Gespräche führte Inzells ehemaliger Pfarrer Hans Krämer mit den Inzeller Bürgern, die zum Stehempfang im Pfarrheim gekommen waren.
Glas
Beste Laune versprühte Hans Krämer bei der Unterhaltung mit all den Leuten, die zu seinem Fest in die Pfarrkirche und zum anschließenden Empfang gekommen waren.
Musik a
Auch die Musikkapelle Inzell ließ es sich nicht nehmen, dem langjährigen Inzeller Pfarrer Hans Krämer ein Ständchen zu spielen, über das er sich sichtlich freute.

Weißbacher Mesnerin nach 40 Jahren verabschiedet

Marianne Maier und ihr Mann Josef gehen in den wohlverdienten Ruhestand – feierliche Verabschiedung in der St. Vinzenzkirche
 

(wb) Nach 40 Jahren Mesnerdienst für die Pfarrei Inzell in der Filialkirche St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. tritt Marianne Maier im Alter von 82 Jahren ihren wohlverdienten Ruhestand an. In Anerkennung ihrer Verdienste um das Gotteshaus und die Pfarrgemeinde wurde sie und ihr Mann Josef, am vergangenen Sonntag, im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, mit anschließenden Stehempfang verabschiedet.

Bereits bei der Ankunft wurde das Mesner-Ehepaar von Pfarrer Quirin Strobl, dem Kirchenpfleger Mathias Steinbacher sowie Mitgliedern des Weißbacher Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung bei einem Glas Sekt willkommen geheißen. Die Musikkapelle Weißbach a.d.A. unter Leitung von Walter Niederberger begrüßte die Jubilarin und ihren Mann auf ihr Weise mit zwei zünftigen Märsche. Feierlich zogen die beiden danach mit Pfarrer Strobl, dem pensionierten Diakon Josef Eixenberger, dem Gemeindereferenten Philip Moser und dem Altardienst in die St. Vinzenzkirche ein. Im, von fleißigen Helferinnen und Helfern festliche geschmückten Gotteshaus wurden sie bereits von Vertretern der Pfarreigremien, Wortgottesdiensleiterinnen und -leitern, Freunden, Weggefährten, ehemalige Ministranten, Nachbarn und Mitgliedern erwartet. Die Ortsvereine zeigten Präsenz durch ihre Fahnen. Eine besondere Freude war es für Pfarrer Strobl, unter den Gästen den Dekanatsleiter Martin Thullner, zuständig für die Mesner des Bezirkes Chiemgau der Erzdiözese München-Freising und Bürgermeister Wolfgang Simon begrüßen zu dürfen. Pfarrer Strobl zeigte sich froh darüber, dass es in Zeiten, in der der Glaube und die Institution Kirche eine große „Verdunstung“ erleben, eine wachsende Zahl an Menschen in der Pfarrei und der Ortsgemeinschaft gebe, die durch ein hohes ehrenamtliches Engagement, ähnlich dem der von Christus ausgesandten Jünger, mit Freude und Begeisterung für ihren Glauben einstehen. Er erinnerte aber auch daran, dass all diesen Aktivitäten aus der Liebe und der Kraft Gottes entstehen und als Lohn „die Namen jedes Einzelnen im Himmel verzeichnet sind“. Auch Marianne und Josef Maier handelten 40 Jahre lang unbeeinflusst von äußeren Einflüssen nach diesem Prinzip. Marianne sogar noch länger, da sie auch in der 20jährigen Mesnerzeit ihrer Mutter Katharina bereits mithalf. In dieser Zeit habe sie und später auch ihr Mann, fünf Pfarrern, vielen Kooperatoren und 4 Ruhestandpfarrern gedient. Die Erfahrungen und Erlebnisse daraus würden sicher einige Bücher füllen, so Strobl weiter. Auch an den Feiern der Kirchenjubiläen der 1949 gebauten St. Vinzenzkirche habe sie wichtige Aufgaben wahrgenommen, Toten-Rosenkränze und Rosenkranzandachten gebetet, sich mit einem gefühlvollen Talent und kreativem Sinn für den Blumenschmuck gekümmert, die Kirchenwäsche gewaschen oder die Totenglocke geläutet. Das Marianne und ihr Mann dies alles bis in`s hohe Alter geschafft haben, sei sicher auch der Hilfe Gottes zu verdanken. In diesem Bewußstsein wünschte er dem Ehepaar einen zufriedenen „Mesnerruhestand“. Alle Gläubigen rief Strobl dazu auf, wie das Mesner-Ehepaar, mit Mut und Zivilcourage zum Glauben zu stehen und von diesem Fundament aus die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Den Dank für die bereits angesprochene, geleistete Arbeit drückten Pfarrgemeinderatsmitglieder danach in den Fürbitten aus.
Ehrungen für die geleistete Arbeit
Bürgermeister Wolfgang Simon nutzte den Rahmen des Festgottesdienstes den Dank der politischen Gemeinde auszusprechen und ihre Verdienste für die Gemeinschaft und die Ökumene zu würdigen. Als Geschenk überreichte Simon der Mesnerin das Wappen der Gemeinde in Verbindung mit einem freundschaftlichen Küsschen. Dekanatsleiter Martin Thullner bestätigte den beiden, dass sie ihren Dienst für ein „schönes Haus Gottes“ mit viel Freude, Liebe und Opferbereitschaft verrichteten und sich immer auch in der Gemeinschaft des Mesnerverbandes einbrachten und wohlfühlten. Letzteres solle gern auch so bleiben. Beiden überreichte er eine Ehrenurkunde, verbunden mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des Mesnerverbandes der Erzdiözese München-Freising. Aus der Hand des Kirchenpflegers Mathias Steinbacher bekam das Ehepaar eine gemalte Erinnerungstafel und einen Gutschein für eine gemeinsame Tagesfahrt nach Maria Birkenstein in der Nähe von Fischbachau. Die Gemeinderatsvorsitzende Anni Vötterl fasste den Dank der Filialkirchengemeinde in einem netten Gedicht zusammen und ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Gremien hatten sich sinnige Kurzbegriffe für jeden der Buchstaben den Namens MARIANNE einfallen lassen. Das M wurde zum Beispiel mit „Mesnerin aus Leidenschaft“ das I „Immer viel Arbeit“ oder ein N mit „Nie ohne Sepp“ amüsant und aussagekräftig interpretiert. Eine weiter schöne Idee war es, dass sich, nach dem feierlich gesungenen Lied „Großer Gott wir loben dich“, ehemalige Ministrantinnen und Ministranten zum Auszug zu einem Spalier für die Jubilare aufstellten und ein Dach aus roten Rosen bildeten. Auch der Weißbacher Kirchenchor unter Leitung von Rita Staat-Holzner hatte für den Festtag eine ganz besondere, neue Messe, die „Messe brève“ von Lèo Delibes in einer Bearbeitung von AnnaMaria Hedin einstudiert und unterstrich mit diesem fröhlichen, Leichtigkeit transportierenden Chorwerk, den außergewöhnlichen Anlass in würdiger Art und Weise. Der Chro kam auch dem Wunsch der Mesnerin gerne nach, zum Abschluss der Eucharistiefeier, das sakrale Lied „Schwarze Madonna“ zu singen. Bei einem Stehempfang hatten nach dem Gottesdienst alle Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, dem Mesner- Ehepaar zu gratulieren, alte Erinnerungen aufzufrischen und ihnen alles Gute für ihren wohlverdienten Ruhestand zu wünschen.
Bilder Werner Bauregger
Verabschiedung Mesner
Ständchen zur Begrüßung, links Kirchenpfleger Mathias Steinbacher daneben Marianne und Josef Maier
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Bürgermeister Simon überreicht Gemeindewappen
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Martin Thuller überreicht Ehrenurkunde und Goldene Ehrennadel
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Gratulationen beim Stehempfang
Verabschiedung Mesner-15
Rosenspalier zum Auszug
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Verabschiedung Mesner-21
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Frauen sticken Wandtuch mit Rosenkranzgeheimnissen

15 Frauen arbeiten etwa 1200 Stunden an Kunstwerk für die Weißbacher Kirche
(wb) Nach einem neuen Fastentuch im Jahr 2014 wurde in der Kirchen-Filialgemeinde Weißbach a.d.A. der katholischen Pfarrei Inzell am vergangenen Sonntag ein neues Wandtuch für den Altarraum der St. Vinzenz Kirche eingeweiht. 14 Frauen und eine Näherin hatten cirka 1200 Arbeitsstunden dafür aufgewendet, die je 5 Motive des freudenreichen, schmerzvollen und glorreichen Rosenkranzes auf Leinentücher zu sticken. Pfarrer Quirin Strobl segnete das Kunstwerk nun im Rahmen eines sehr feierlichen und emotionalen Gottesdienstes, der von den Frauen maßgeblich mitgestaltet wurde. Die würdige Umrahmung mit zum Thema gut gewählten, passender Chorliteratur, erfuhr der Gottesdienst durch die Mitwirkung des Weißbacher Kirchenchores unter Leitung von Rita Staat-Holzner. Zur Einweihung waren auch, in freundschaftlicher Verbindung, eine Gruppe des Frauenbundes aus Wegscheid im Bayerischen Wald gekommen. Aus den Reihen des dortigen Frauenbundes stammen, wie auch bereits beim Fastentuch, die Vorlagen für die Motive, die Maria Bauregger, Organisatorin der beiden Aktionen, uneigennützig zur Verfügung gestellt worden waren.
Nach der festlichen Eröffnung der Eucharistiefeier durch den Kirchenchor, freuten sich Pfarrer Quirin Strobl zum einen über das wunderbare Tuch, zum anderen über das volle Gotteshaus und insbesondere über die Teilnahme der Gruppe aus Wegscheid. Kirchenpfleger Matthias Steinbacher strahlte über das volle Gotteshaus und zeigte sich, auch im Namen der Kirchenverwaltung stolz, dass solch eine inspirierende Gemeinschaftsaktion in Weißbach, nun bereits zum zweiten Mal, möglich war und darüber hinaus eine wunderbare Freundschaft mit den Wegscheidern entstanden ist. Pfarrer Strobl erinnerte in seiner Ansprache daran, dass der Rosenkranz ein betrachtendes Gebet sei, leider aber in der heutigen Zeit an Bedeutung verloren habe. Einerseits werde es als „altmodisch“ angesehen und andererseits nehme die Zahl der Betenden immer weiter ab. Umso schöner und wertvoller sei es, dass die Frauen gerade diese Rosenkranzgeheimnisse, die zum einen ein Spiegel des Lebens seien und eine wichtige Glaubensaussage, deren tieferer Sinn in der Weisheit und Erkenntnis des „Vaters“ verwurzelt sei beinhalten, als Motive für das Wandtuch gewählt haben. Mit Gott auf diese Art und Weise durchs Leben gehen zu wollen, sei die schönste Aussage eines Christen. Darüber hinaus biete das Rosenkranzgebet die Möglichkeit, in den oberflächlich betrachteten Monotonie der Gebetsmühlenartigen Wiederholungen, ein Zeitfenster für sich zu schaffen, in dem man nicht denken müsse, sondern sich einfach in das Gebet hineinversenken könne. Gemeinsam gebetet, schaffe es zudem Gemeinschaft, sei also gemeinschaftsstiftend, wie man sehe, sogar „bis nach Wegscheid“ ergänzte der Pfarrer. Dies sei sicher auch ein Zeichen des „guten Geistes Gottes“. Mit Weihwasser und Weihrauch segnete Pfarrer Strobl im Anschluss das Wandtuch. Wie bereits bei den Kyrie-Rufen, brachten sich Frauen aus dem Kreis der Stickerinnen mit ausgesuchten Texten ein. Die Fürbitten wurden, für jede Rosenkranzstation thematisch passend, sogar selber formuliert und vorgetragen. Ein sicher sehr emotionaler Moment im Gottesdienst. Am Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Maria Bauregger bei den Mit-Stickerinnen Michaela Aicher, Inge Dufter, Erna, Karin, Stefanie und Lisi Holzner, Martha Hopf, Renate Jägerhuber, Marianne Maier, Anni Öttl, Lisl Steyerer, Anni Vötterl, Christl Zach und der Näherin Charlotte Niederberger sehr herzlich für die problemlose, sehr kameradschaftliche und engagierte Zusammenarbeit seit Mai 2015. Die Wegscheider Freunde bat sie, Heidi Zenzl, die ihre privaten Vorlagen für die Motive zur Verfügung gestellt hatte, ein herzliches Vergelt`s Gott mitzunehmen. Ein Dankeschön ging schließlich an die Kirchenverwaltung Weißbach und die Pfarrei Inzell für die Übernahme der Materialkosten und das „Motivationsfrühstück“. Pfarrer Quirin Strobl sagte auf eine ganz besondere Art Dankeschön, indem der jede der Frauen eine gelbe Rose überreichte und die Organisatorin, wie die Stickerinnen auch, mit einem Blumenstrauß beschenkte.  Bilder Werner Bauregger
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Pfarrer Strobl und Bauregger Maria mit Gästen aus Wegscheid
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Gemeinschaft der Stickerinnen mit Näherin, von links: Karin Holzner, Christl Zach, Charlotte Niederberger, Anni Öttl, Erna und Stefanie Holzner, Michaela Aicher, Pfarrer Strobl, Maria Bauregger, Lisl Steyerer, Renate Jägerhuber, Martha Öttl, Inge Dufter, Anni Vötterl, Marianne Maier. Auf dem Bild fehlt Lisi Holzner
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„Brot des Lebens“ durch Weißbach getragen

Feierliche Fronleichnamsprozession der katholischen Filialgemeinde St. Vinzen in Weißbach a.d.A.
(wb) Mit einem feierlichen Gottesdienst im Musikpavillon des Weißbacher Kurgartens und einer Fronleichnamsprozession zu drei Feldaltären, feierte die Ortsgemeinschaft in Weißbach a.d.A. am Sonntag das Fronleichnamsfest. Im Mittelpunkt, der von Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair zelebrierten und von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates textlich mit vorbereiteten Feier, stand in diesem Jahr das Thema der Barmherzigkeit. Die Messfeier wurde von der Musikkapelle Weißbach a.d.A. unter Leitung von Walter Niederberger musikalisch umrahmt.

Bei angenehm warmen Temperaturen und Sonnenschein traf sich eine Gottesdienstgemeinschaft aus Pfarrangehörigen, Gästen und Ortsvereinen am frühen Vormittag im schattigen Kurpark, um gemeinsam die Eucharistie zu feiern. Ein kunstvoll aus Blütenblättern gestaltetes Kreuz vor dem Altar wies auf diesen besonderen „Prangertag“ hin. Mädchen in der Tracht und die Erstkommunionkinder dieses Jahres stellten den Altardienst. Pfarrer Zehentmair freute sich, dass die Christen einmal im Jahr mit der Fronleichnamsprozession in einer Art „Demonstration“ ein für alle Welt sichtbares Zeugnis ihres Glaubens ablegen. Diese Demonstration unterscheide sich gravierend von den vielen negativen „Aufmärschen“ der letzten Zeit, die nur Hass, Ausgrenzung und Ablehnung zum Thema hatten, die Menschen in Angst versetzten und sie zu tiefst verunsicherten. Im Zeichen des Kreuzes, unter einem schützenden Baldachin das „Brot des Lebens“ in einer Monstranz durch den Ort, die Felder und Fluren zu tragen sei hingegen ein wichtiges Zeugnis für den gewaltlosen Lebensstil Jesu, der uns Menschen so ein Stück Himmel auf Erden geschenkt hat. Die Vereine mit ihren Fahnen zeigten aller Welt, dass sie mit ihrer Präsenz die christlichen Ziele unterstützen und mittragen, dass sie die Botschaft Jesu lebendig erhalten und vorantreiben, sich für Barmherzigkeit, die Menschenrechte aller Menschen und die Würde derer einsetzten wollen. Er hoffe, dass sich durch dieses Beispiel viele Menschen „dem Jesus von Nazareth“ anschließen, der sich in erster Linie der „geringsten unter den Menschen“ angenommen und damit die vorherrschende Werte der Gesellschaft auf den Kopf gestellt hat.
Jesus hat Werte der Gesellschaft auf den Kopf gestellt
Nicht die Reichen, Skrupellosen oder korrupte Wirschaftsbosse, Manager, Politiker und Machthaber stehen im Mittelpunkt der christlichen Glaubenslehre. Jesus kämpft vielmehr für die Hilfsbedürftigen, Schwachen, Armen und Unterdrückten auf der Welt, aktuell eingeschlossen sicher die Flüchtlinge. Er stehe auch nicht hinter den Wirtschaftsbossen die ihre Konzerne oder Betriebe verantwortungslos in den wirtschaftlichen Ruin treiben, sich selber sogar noch millionenschwere Boni genehmigen, auf der anderen Seite aber Scharen von Arbeitnehmern in die Arbeitslosigkeit schicken und nicht selten Existenzen und Familien zerstören. Sich dem Bestreben Christi für eine bessere, gerechtere und menschlichere Welt anzuschließen sei „Christ sein“. Zehentmair rief dazu auf, sich für jeden Tag ein Werk der Barmherzigkeit vorzunehmen. Dies aber nicht aus Mitleid, sondern in der Intention, im Umfeld, in der Welt etwas bewegen, verändern zu wollen. Dies könne dadurch geschehen, die Ressourcen der 3. Welt nicht weiter skrupellos auszubeuten, mit Obdachlosen zu teilen, Flüchtlinge aufzunehmen damit sie sich angstfrei eine neue Heimat aufbauen können oder durch den Besuch von Kranken und Schwachen ihnen ihren Platz in der Gesellschaft zu sichern und sie nicht an den Rand der Gesellschaft zu treiben. Zur Barmherzigkeit gehöre weiter, sich von Bedürftigkeit berühren zu lassen, besorgt zu sein, Angst und Ausweglosigkeit ernst zu nehmen sowie Respekt vor dem Anrecht auf Leben zu haben, so wie jeder es für sich selber beanspruche. Im Anwachsen rechtsradikaler Gesinnung sieht Zehentmair einzig und allein grenzenlosen Egoismus die der Weltsituation in keinster Weise gerecht werde.
Gedankenzettel zu Barmherzigkeit verteil
Bei der anschließenden Kollekte verteilten zwei Erstkommunikantinnen kleine, herzförmige Zettelchen, auf denen viele Ideen für gelebte Barmherzigkeit aufgeführt waren. Nach der Eucharistiefeier zog die Gottesdienstgemeinschaft, unter den Klängen von Prozessionsmärschen zu den beiden Feldaltären am Geislerkreuz und am Gruberhof, die von den Besitzern, Anwohnern und Pfarrgemeinderatsmitgliedern in den Morgenstunden wunderbar geschmückt worden waren. Am ersten Altar ging es um das Thema „Zuhören“, der Begegnung Marias mit Elisabeth und die Bitte um ein gutes Wort für die Gesellschaft, die Kirche und die Welt. Am zweiten Altar am Gruberhof wurde das Thema „übereinander lästern oder gutes übereinander sagen“ aufgegriffen, zusammengefasst im Evangeliumstext: „Alles was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen“. Von hier zogen die Gläubigen zurück zum Musikpavillon, wo am 3. Altar die gegenseitige Unterstützung bei Sorgen und Nöten, das Eintreten für Gerechtigkeit und wertschätzenden Verhalten thematisiert wurde. Vor dem abschließenden Lied „Großer Gotte wir loben dich“ dankte Ruhestandspfarrer Zehentmair zum Abschluss der Fronleichnamsfeier den Mesnerleuten, den Pfarrgemeinderatsmitgliedern, der Musikkapelle für die musikalische Gestaltung und der Chorleiterin Rita-Staat Holzner für die gesangliche Unterstützung. Weiter ging ein Dank an die Helfer für das Herrichten der Altäre oder an die Hausbesitzern für den Häuserschmuck entlang der Prozessionsstrecke. Wie es Brauch ist, klang der „Prangertag“ in der Gemeinschaft, im Rahmen eines musikalischen Frühschoppens am Hotel Alpenglück aus.    Bilder Werner Bauregger
Fronleichnam St. Vinzenz
Messfeier am Kurpark
Fronleichnam St. Vinzenz-2
Zug am Gruberhof
Fronleichnam St. Vinzenz-4
Eucharistiefeier im Musikpavillion
Fronleichnam St. Vinzenz-9
Musikkapelle Weißbach führt Zug an
Fronleichnam St. Vinzenz
Pfarrer Zehentmair am Geisler Kreuz
Fronleichnam St. Vinzenz-5
Kreuzträger mit Erstkommunikanten

Pfarrwallfahrt nach Padua 2016

44 Wallfahrer aus Inzell und Weißbach machten sich in der Woche nach Pfingsten auf den Weg zum Hl. Antonius nach Padua. Die Anreis führte über Innsbruck, Bozen zur Wallfahrtskirche Madonna della Corona zwischen Rovereto und Verona. Den Fußweg zur Wallfahrtskirche säumte ein Kreuzweg mit beindruckenden, lebensgroßen Bronzefiguren. Die Wallfahrtskirche wurde teils direkt in den Fels hineingebaut und der Ausblick auf das 600 Meter tiefer liegende Etschtal war beeindruckend.
Gegen Abend erreichten wir unser Hotel in Abano Terme, unweit von Padua, ein bekannter Thermalbadeort, den schon die Römer zu schätzen wußten. Am nächsten Tag besichtigten wir Padua. Bei einer Stadtführung lernten wir die Universität kennen, eine der ältesten Universitäten Europas, wo schon Galileo lehrte, den imposanten Justizpalast und das bekannte Kaffee Pedrocchi. In der Basilika des Hl. Antonius, die kurz nach dem Tod von Antonius von Padua am 13. Juni 1231 erbaut wurde ist der Hl Antonius begraben. Antonius wurde 1195 in Lissabon geboren und trat von den Augustiner-Chorherren zum Franziskanerorden über. Er war Zeitgenosse von Franziskus von Assisi, ein begnadeter Prediger, wirkte viele Wunder und war so beliebt, das er auf stürmisches Verrlangen durch das Volk schon 9 Monate nach seinen Tod heilig gesprochen wurde. Der Hl. Antonius von Padua ist einer der beliebtesten Heiligen. Er wird vor allem auch als Wiederbringer verlorener Sachen angerufen und heißt im Volksmund auch der Schlamperer Toni. An die Basilika grenzt das Franzikanerkloster an mit Kreuzgängen und riesigen Magnolienbäumen. In einer Kapelle des Klosters feierten wir mit Pfarrer Strobl den Pilgergottesdienst, der musikalisch und gesanglich von Rita Staat-Holzner begleitet wurde.
 
Am nächsten Tag war die weltbekannte Lagunenstadt Venedig auf dem Programm. Wir fuhren mit dem Zug und einer örtlichen Reiseleiterin über einen 4 Kilometer langen Damm direkt auf die Insel Venedig und mit dem Schiff weiter um die Stadt, so daß wir in der Nähe des Markusplatzes aussteigen konnten. Der örtliche Führer erklärte uns die Geschichte der Stadt mit den weltbekannten Sehenswürdigkeiten. Der herrliche Markusdom im byzantinischen Stil erbaut, stammt aus dem 11. Jahrhundert. Aus allen Winkeln der einstigen Handelsmacht haben die Venezianer Kunstwerke zusammengetragen, um den Markusdom zu schmücken. Ihre Kirche sollte die Macht der venezianischen Republik präsentieren und gleichzeitig dem heiligen Markus eine angemessene Ruhestätte sein. Den imposanten Markusplatz mit dem 99 Meter hohen Campanile mussten wir teilweise unter dem Regensschirm bewundern. Der Stadtführer führte uns durch die kleinen Gassen, vorbei an den kleinen Kanäle mit den Gondeln zur bekannten Rialto-Brücke über den Canal Grande, die zur Zeit restauriert wird. In den Gassen herrschte ein dichtes Treiben mit Besuchern aus der ganzen Welt.
 
Am vierten Tag führte uns ein kleiner Ausflug in die nahe gelegenen Euganeischen Hügel in das malerische Dorf Arquà Petrarca inmitten von Weingärten und Olivenbäumen. Die Landschaft zeigte sich durch den Regen des Vortages bei strahlendem Sonnenschein im satten Grün. Die Heimreise erfolgte wiederum bei strahlendem Sonnenschein durch die italienischen Dolomiten über Belluno, den Kreuzbergsattel in das Pustertal. Nach einer Einkehr in Lienz fuhren wir über die neue Felbertrauernstraße, bevor uns Peter Fegg wieder sicher nach Inzell zurück brachte.   HH
Pfarrwallfahrt Padua 120
Pilgergruppe vor der Antonius Basilika in Padua
Pfarrwallfahrt Padua 019
Wallfahrtskirche Madonna della Corona
Pfarrwallfahrt Padua 106
Basilika des Hl Antonius in Padua
Pfarrwallfahrt Padua 111
Pilgergottesdienst im Franzikanerkloster in Padua
Pfarrwallfahrt Padua 093
Justizpalst in Padua
Pfarrwallfahrt Padua 086
Stadtführung in der Universität von Padua
Pfarrwallfahrt Padua 149
Venedig mit Dogenplast
Pfarrwallfahrt Padua 217
Markusplatz mit Markusdom
Pfarrwallfahrt Padua 208
Gondeln in auf den Kanälen unterwegs
Pfarrwallfahrt Padua 280
Arqua Petrarca in den Euganeischen Hügeln
Pfarrwallfahrt Padua 288
Einkehr in Arqua Petrarca unter Olivenbäumen
Pfarrwallfahrt Padua 340
Dosoledo in den italienischen Dolomiten

Wie Jesus mit dem Herzen lieben Stimmungsvolle Feier der Erstkommunion in Weißbach a.d.A.

Erstkommunion St. Vinzenz-2
Erstkommunion St. Vinzenz-4
Erstkommunion St. Vinzenz-7
Erstkommunion St. Vinzenz-10
Erstkommunion St. Vinzenz-11
Erstkommunion St. Vinzenz-12
Erstkommunion St. Vinzenz-13
Erstkommunion St. Vinzenz-9
Erstkommunion St. Vinzenz
Erstkommunion St. Vinzenz-15
Angeführt von der Musikkapelle Weißbach a.d.A. unter Leitung von Walter Niederberger, zogen am Muttertag Pfarrer Quirin Strobl und Gemeindereferent Philip Moser mit neun Erstkommunikanten und ihren Familien, bei strahlenden Sonnenschein, in einem feierlichen Kirchenzug zur St. Vinzenzkirche in Weißbach a.d.A. Im Rahmen einer stimmungsvollen Eucharistiefeier durften dort sieben Mädchen und 2 Buben zum ersten Mal die Kommunion empfangen. Mit einer frühlingshaften Frische und ansteckender Freude, gestalteten die „Mitsingers“ aus Inzell den Gottesdienst hörenswert.

Nach dem festlichen Einzug in die Kirche nahm die Erstkommuniongruppe in diesem Jahr zum ersten Mal auf Stühlen Platz, die rund um den Altar aufgestellt worden waren. So konnte noch mehr Gemeinschaft entstehen, weil die Mädchen und Buben noch intensiver und präsenter in die Messfeier integriert waren. In einer Kirchenbesichtigung, Kerzen-Bastelstunde und acht Gruppenstunden waren sie von den vier Tisch-, beziehungsweise Gruppenmüttern Lisa Euringer, Sabine Öttl, Angela Bauregger und Elisabeth Holzner auf das Fest der Erstkommunion und die Eucharistiefeier vorbereitet worden, die sie nun auch aktiv mit Gebeten, eigenen Gedanken und den Fürbitten mitgestalteten.
 
Thema der Predigt von Pfarrer Strobl war der Evangeliumstext, in dem berichtet wird, dass Jesus vor seinem Leidensweg und der Kreuzigung auf Golgotha, seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Dies zeige, so Strobl, dass sich Jesus „klein“ gemacht hat, weil er den Menschen dienen, für sie da sein wollte und will. Dies sollte auch Vorbild für unser Leben sein, insbesondere im heurigen „Jahr der Barmherzigkeit“. Dienen heiße unter anderem, sich selber zurück zu nehmen, sein Recht nicht zu erzwingen, sich für andere einzusetzen, anderen zu helfen oder, so wie Jesus es vorgelebt hat, ein Herz für andere zu haben und „sich zu verschenken“. Jesus verschenke sich so bei jeder Kommunion in Form der Hostie, dem „Leib Christi“. Die Mädchen und Buben trugen dazu ihre Ideen vor wie sie und andere „wie Jesus werden“. Dies könne zum Beispiel geschehen, wenn man sich um Bedürftige kümmere, um das Notwendigste für`s Leben bittet und „Danke“ für das Empfangene sagt, sich von den Evangeliumstexten anstecken lasse, miteinander „Mal“in der Gemeinschaft feiere, in der Familie über Gott spreche und betet, sich bemühe Gott zu suchen, oder besonders am Tag der ersten heiligen Kommunion eine Herzensverbindung mit Jesus zulasse und eingehe. Jeder der Gruppe hatte dabei ein farbiges Papierherz in der Hand auf dem jeweils ein Buchstabe stand. Zusammengesetz ergab es den Begriff „Herz Jesus“, welcher an den Tisch, auf dem die 9 Kommunionkerzen vor dem Altar aufgestellt und angezündet worden waren, befestigt wurde.
 
Nachdem sie ihre Fürbitten formuliert hatten, trugen die Erstkommunikanten, geleitet von Philip Moser, alle notwendigen Utensilien, die zur Feier der Eucharistie gebraucht werden zum Altar. Nach dem „Vater unser“, gebetet in einem geschlossenen Kreis um den Altar, forderte Pfarrer Strobl die Gottesdienstgemeinschaft auf, sich mit dem Friedensgruß ein Zeichen des Friedens zu geben. Dass sich dieser Friedensgruß von Weißbach aus sicher weit in das Universum verbreitet hat, dafür sorgten die „Mitsingers“ mit dem Lied „Frieden wünsch` ich Dir“, welches wunderbar und „brührend“ von zwei Querflöten und einer Geige eingespielt und mit der Rhythmusgruppe zusammen untermalt wurde. Dann war es endlich so weit, und die neun Kommunikanten durften zum ersten Mal den „Leib Christi“ empfangen. Pfarrer Quirin Strobl wünschte den Kindern, dass diese damit verbundene „besondere Zugehörigkeit zu Gott“ ein Leben lang halten und sie durch Freud und Leid begleiten möge.
 
Ein herzliches Dankeschön richteten Strobl und Moser zum Abschluss der Feier an die Religionslehrer der Mädchen und Buben in den Schulen und verstärkt durch eine gelbe Rose an Elfriede Wörfel für die Vorbereitung der Gruppenmütter, an die vier Gruppenmütter, die Mesnerin Marianne Strobl und die Mitglieder der „Mitsingers“. Gerade sie trugen mit ihrer erfrischend herzlichen, Freude verbreitenden Art zu Singen und die rhythmischen Lieder mit Querflöten, Geige, Rhythmusgitarren, E-Baß und einem Cajon zu untermalen, sicher wesentlich dazu bei, dass der Tag der Erstkommunionfeier in Weißbach a.d.A. für alle zu einem ganz besonderen „Herzenserlebnis“ wurde. Nach den Feiern in den Familien wurde der Tag am Abend mit einer Dankandacht, musikalisch gestaltet vom Weißbacher Kirchenchor unter Leitung von Rita Staat-Holzner, harmonisch abgeschlossen.  Text und Bilder: Werner Bauregger



Gott will, dass unser Leben gelingt 30 Kinder feiern in Inzell Erstkommunion

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In der Inzeller Pfarrkirche St. Michael feierten 30 Kinder Erstkommunion und traten zum ersten Mal vor den Altar, um den ‚Leib Christi‘ zu empfangen. Links hinten Koordinatorin Elfriede Wörfel und Gemeindereferent Philip Moser, rechts Inzells Pfarrer Quirin Strobl.
Inzell (hw) – ‚Zum Tisch des Herrn geladen‘ waren in Inzell erstmals 30 Kinder und durften in der vollbesetzten Pfarrkirche St.Michael zum ersten Mal die Feier der Hl. Kommunion begehen. In der Taufe wurden sie in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und nun durften alle vor den Tisch des Herrn treten zum Empfang der Gaben von Brot und Wein, die den Leib und das Blut Jesu repräsentieren. „Gott will, dass unser Leben gelingt. Dabei ist bei uns Menschen die ‚Innere Bereitschaft‘ besonders wichtig – unser Herz, auf das wir aufpassen müssen", so Inzells Pfarrer Quirin Strobl in seinen Eingangsworten. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes lag einmal mehr in den Händen der Mitsingers unter der Leitung von Albert Hütter, die in bewährter Weise dieses Zusammentreffen zu einem würdigen Fest werden ließen. 

 
Treffpunkt zu diesem Festtag war um 09.00 Uhr im Pfarrheim und von dort begann der Festzug, angeführt von der Musikkapelle Inzell, durch den Ort bis zur Pfarrkirche. Der Wettergott hatte ein Einsehen und so konnten alle, ohne nass zu werden, den Festzug genießen. Nach dem feierlichen Einmarsch in das Haus Gottes wurden die Gruppenkerzen der einzelnen Kommuniongruppen auf den Altar gestellt und von der Osterkerze, dem Licht Jesu, entzündet. Dies soll Christi symbolisieren und auch ein Zeichen für die Kinder sein. Martina Moosinger verkündete aus der Lesung, die Gebote einzuhalten und Vertrauen zu finden. Dabei ging es auch darum, keine Angst zu verspüren, indem man die Liebe lebt. 

Jahr der Barmherzigkeit
Das Evangelium handelte von der Fußwaschung Jesu bei seinen Jüngern. Simon Petrus wollte dies zunächst nicht zulassen, denn in damaliger Zeit war das nur die Arbeit, die von Sklaven verrichtet wurde. ‚Was ich tue, wirst Du jetzt nicht verstehen, später aber wirst Du es begreifen!‘ so Jesus. Ihr werdet die Zeichen erkennen, die ich an euch getan habe. Papst Franziskus hat in diesem Jahr 2016 das Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen und Pfarrer Strobl wies in diesem Sinn darauf hin, dass wir selbst nicht immer auf unser Recht bestehen sollen, sondern einander dienen und ein Herz für unsere Mitmenschen zeigen. Auch so können wir barmherzig sein. Zum gemeinsamen Vater Unser Gebet durften die Kommunionkinder nach vorne kommen und machten einen Kreis um den Altar. Danach erfolgte der Höhepunkt des Gottesdienstes für die 30 Kinder: der Empfang der Hl. Kommunion in Form der Hostie.

Strobl verglich die Erstkommunion mit einem Neubeginn für die Kinder, die Zugehörigkeit zu Gott, die alle ein Leben lang begleiten soll. Er dankte allen, die zum Gelingen dieser Erstkommunionfeier beigetragen haben, besonders den Eltern für die ‚bisherige Begleitung‘ der Kinder. Als Dank für die Betreuung der Kinder in den einzelnen Gruppen erhielten die ‚Kommunionmamas‘ aus der Hand von Pfarrer Strobl und Gemeindereferent Philip Moser eine Rosen und Elfriede Wörfel für die Gesamtleitung einen Blumenstrauß. Maria Kamml bedankte sich im Namen der Kommunioneltern bei Frau Wörfel für die viele Vorbereitungszeit und die tatkräftige Unterstützung während der Wochen vor der Erstkommunion. 
Kerzen
Die selbst gebastelten Kommunionkerzen der Kinder wurden auf den Altar gestellt und dort entzündet. Hier Pfarrer Quirin Strobl während der Heiligen Wandlung. Dies ist der Höhepunkt der Heiligen Messe. Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene, verwandelt durch seinen heiligen Geist das Brot in seinen heiligen Leib und den Wein in sein heiliges Blut.
Kreis
Zum Gebet des ‚Vater Unser‘ bildeten die Kommunionkinder einen Kreis um den Altar und blieben dort gleich stehen bis zum erstmaligen Empfang der Heiligen Kommunion.
Herz Jesus
Die Kommunionkinder trugen Verse vor und für jeden Vers wurde ein Buchstabe hochgehalten, bis am Ende das Wort ‚HERZ JESUS‘ stand.
Mitsingers
Durch die Mitsingers unter der Leitung von Albert Hütter erhielt der Festgottesdienst einen würdigen Rahmen und alle Kinder und Gottesdienstbesucher wurden zum Mitsingen animiert.
Plakat
Die Buchstaben wurden anschließend an einem Plakat aufgesteckt. Zur Verdeutlichung der Bedeutung dieses Tages waren das ‚HERZ JESUS‘ den ganzen Gottesdienst über sichtbar vor dem Altar.
Mütter
Als Dank für die Betreuung der Kinder in den einzelnen Gruppen erhielten die ‚Kommunionmamas‘ aus der Hand von Pfarrer Strobl und Gemeindereferent Philip Moser eine Rosen und Elfriede Wörfel für die Gesamtleitung einen Blumenstrauß. Vorne v.li. Daniela Schuhn, Martina Mosinger, Maria Kamml, Regina Beck , Anni Hallweger, Pfarrer Quirin Strobl, Gemeindereferent Philip Moser. Hinten v.li. Elfriede Wörfel, Angelina Tillmanns, Birgit Eicher, Gabi Dießbacher, Roswitha Hütter, Irmi Hallweger und Simone
Musik
Die Musikkapelle Inzell führte den Festzug an und brachte die Kommunionkinder samt Eltern, Großeltern und Freunde ‚auf trockenem Wege‘ bis zur Kirche.

Wild & Free

Firmwochenende 2016 im Jugendhaus St. Leonhard

Am vierten Aprilwochenende, rund einen Monat nach dem großen Tag der Firmung ließen sich 19 Jugendliche zusammen mit ihrem 6 Betreuern noch einmal zu einem Wochenende im Jugendhaus St. Leonhard einladen.
Am Freitagabend wurde erstmal das Haus erkundet und die Zimmer bezogen. Danach gab es Leonhard-Burger und ein gemütliches Zusammensein am Lagerfeuer mit vielen lustigen Spielen. Vor dem Zubettgehen kamen wir jeden Abend und am Morgen nach dem Aufstehen zusammen, um gemeinsam ruhig zu werden und einer Lagerfeuermediation mit Tagesrückblick, bzw. verschiedenen Liedern zu lauschen. Dabei machten wir uns Gedanken zu verschiedenen Themen, z.B. welche Fragen wir Gott stellen würden, bzw. was für uns eine gute Zeit ausmacht.

Am Samstag hatten wir richtig Glück mit dem Wetter und das war auch gut so, denn wir waren den ganzen Tag in der Natur unterwegs. Am Vormittag durften sich die Jugendlichen an ihre Kindheit erinnern und zu einer Geschichte ein Symbol aus der Natur suchen und in der Gruppe von schönen Kindheitserinnerungen erzählen. Besonders die Runde mit den Buam war interessant, da sie viele Lausbubengeschichte zu erzählen hatten. Nach lecker Hawaitoast und einer ausführlichen Mittagspause hieß es in vier gemischten Kleingruppen zu überlegen, was das Jugendalter ausmacht und was ein Jugendlicher braucht. Dazu legten die Teilnehmer ein Bodenbild aus Naturmaterialien oder machten ein Handyvideo und suchten den passenden Song dazu. Am Abend hielt das Wetter leider nicht mehr. Deshalb wurde in der Küche in der Pfanne gegrillt und der Abend in dem schönen Gruppenraum verbracht. Bei den Spielen Irrenhaus und Traumspiel wurde viel gelacht und beim Sardinen verstecken das Leiterzimmer durch alle Teilnehmer eingenommen. Ein besonderes Highlight an diesem Abend war auch das gegenseitige Schminken.

Am Sonntag wurde das Jugendhaus geputzt und wieder auf Vordermann gebracht. Danach bereiteten wir den Abschlussgottesdienst in verschiedenen Kleingruppen vor. Dieser war zwar aufgrund von Schlafmangel ein bisschen chaotisch, aber mit liebevoll ausgesuchten Liedern wie auch inhaltlich mit einem selbst formulierten Gebet und verschiedenen Aktionen ein besonderes Erlebnis.  Bei den spontanen Ein-Wort-Fürbitten oder beim gegenseitigen Segnen mit Hand auflegen und Gutes zu sagen wie auch beim Seifenblasen steigen lassen und sich dabei überlegen, welche Träume und Ziele man für das Erwachsenwerden hat, waren alle Teilnehmer voll dabei.
Begleitet wurde dieses Wochenende neben Gemeindereferent Philip Moser durch Jugendpflegerin Marlene Egbert zusammen mit ihrer Praktikantin Andrea Geischeder, die beide von der Gruppe hervorragend aufgenommen wurden.  Zudem gab es drei ehrenamtliche, jugendliche Gruppenleiter. Alexandra Daum, Steffi Dölp und Thomas Kamml brachten sich mit viel Herzblut ein.  Herzlichen Dank für euer Engagement und macht weiter so!!!
Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei Edeka Böhr, der Metzgerei Hirschbichler und der Bäckerei Höck, die uns in Sachen Verpflegung ganz großartig unterstützt haben.
   
Gruppenselvie
Lagerfeuer
Schminken
Sardinen verstecken

Erstkommunikanten erneuern Taufversprechen

Gemeinsamer Gottesdienst mit Erstkommunionkinder aus Inzell und Weißbach a.d.A.
Im Rahmen einer Eucharistiefeier erneuerte die 39 Erstkommunikanten aus Inzell und Weißbach a.d.A. in der St. Vinzenzkirche in Weißbach ihr Taufversprechen. Zu dieser Feier hatten die Mädchen und Buben ihre Taufkerzen mitgebracht. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Quirin Strobl, assistiert vom Gemeindereferent Philip Moser, einigen Kommunionmüttern und Elfriede Wörfl aus Inzell. Die Erstkommunikanten aus Weißbach gestalteten den Gottesdienst aktiv durch Gebete und die Formulierung der Fürbitten mit. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Musikgruppe des Heilpädagogischen Zentrums Ruhpolding, unter Leitung von Antje Schimmelmann umrahmt.

Mit dem Lied „Aufsteh`n, aufeinander zugeh`n“ eröffnete die Musikgruppe, bestehend aus 13 Mädchen und Buben, auf Gitarren und Xylophone den Gottesdienst, nachdem alle Erstkommunikanten ihre Taufkerzen neben dem Altar abgestellt hatten. Pfarrer Strobl erinnerte daran, dass die Erstkommunikanten und alle Christen, durch das Sakrament der Taufe, ganz besondere Menschen geworden sind. Jeder Getaufte sei dadurch Teil der Kirche und Teil Jesu Christi geworden. In der Frühzeit der Christenheit wurden nach den Ausführungen des Pfarrers die Sakramente Taufe, Kommunion und Firmung in einer Prozedur gespendet. Heute feiere man diese Sakramente in der katholischen Kirche mit 3 eigenständigen Festen. Besonders die Taufe und die Erstkommunion gehörten fest zusammen. Nach den Kyriegebeten forderten drei Buben des HPZ die Gottesdienstbesucher auf, den Text des Liedes „Ujah, ich preise dich am Morgen“ mit Gesten und aktiven Bewegungen der Arme und Hände zu begleiten.

Die Lesung hatte Psalmentexte zur Funktion Gottes als beschützender Hirte zum Inhalt. Wie Pfarrer Strobl erklärte, seien Psalmen eine ganz besondere Art zu Beten. Psalmen seien bereits von Jesus und gläubigen Menschen zu allen Zeiten verwendet worden. Auch im Evangelium wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass die Schafe vom Hirten geschützt werden und sie „niemand der Hand meines Vaters entreißen kann“. Elfriede Wörfel fügte dem Evangeliumstext einige Gedanken hinzu. So gelte dieser Schutz Gottes uneingeschränkt auch für die Menschen und sollte, so Wörfel weiter, das Verhältnis zu Gott bestimmen. Die Macht der Menschen, des Geldes, des Besitzes und die Wichtigkeit persönliche Dinge seien vergänglich. Die Liebe Gottes bleibe! Seine Liebe zu den Menschen und seine Macht seien größer und sein Schutz und seine Stütze seien auch wirksam, wenn man es nicht direkt wahrnehme. Durch die Taufe erhalte man Liebe und Kraft durch den Heiligen Geist ein Leben lang.

Symbolisch für das Licht Jesu, dass er in die Welt ausstrahlt, wurden die Taufkerzen der Mädchen und Buben, die sich im Kreis um den Altar aufgestellt hatten, an der Osterkerze angezündet. Gemeinsam erneuerten sie mit Pfarrer Strobl dann ihr Taufversprechen. Lichtstrahlen, die vom Herzen Jesu ausgehen, seien auch das Symbol für die Erstkommunion. Diese sollten aufgenommen werden um ganz nah bei Jesus zu sein, denn Jesu nehme auch jeden einzelnen in sein Herz auf. Mit der Segnung jedes der Erstkommunikanten durch Strobl und Moser und dem Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ wurde dieser Teil der Feier abgeschlossen. Nach dem gesungenen und erneut mit Gesten visualisiert ausgedrückten „Vater unser“ und der Kommunionausteilung formulierte eine Erstkommunikantin das Schlußgebet „Jesus, du bist meine Freude....“. Pfarrer Strobl bedankte sich abschließend für die große Geduld da der Gottesdienst doch länger dauerte als normal. Schließlich sei aber jedes Kind wichtig und dies sei heute im Mittelpunkt gestanden. Einen großen Applaus erntete zum Abschluss die Musikgruppe des HPZ für ihr engagiertes Musizieren. Text+Bilder: Werner Bauregger

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Palmweihe in Inzell Viele Gläubige bei der Weihe der Palmzweige

Pfarrer sprengt
Inzells Pfarrer Quirin Strobl segnete die Palmzweige der vielen Kinder und Erwachsenen, die am Palmsonntag zum Rathaus gekommen waren, um den Palmsonntag zu feiern
Inzell (hw) – Sehr gut besucht war die Weihe der Palmzweige in der Gemeinde Inzell am Palmsonntag. Zur musikalischen Gestaltung war auch die Musikkapelle Inzell gekommen und verlieh der Palmweihe auf dem Platz vor dem Rathaus damit auch eine besondere, festliche Note. Pfarrer Quirin Strobl freute sich über ein buntes Bild bei der Weihe der Zweige und auch darüber, dass so viele gekommen waren. Der Palmsonntag ist nach seiner Aussage ‚das Eintreten in die heilige Woche mit Glauben und Hingabe‘. Die vielen Kinder durften ihre Zweige immer wieder in die Höhe halten als Zeichen des Einzuges Jesu in Jerusalem. Um das noch zu verdeutlichen, erzählte Gemeindereferent Philip Moser die Geschichte des Esels, der Jesus nach Jerusalem tragen durften und „schlüpfte“ dafür sogar selbst in die Rolle des grauen Tieres. Dabei stellte er das Empfinden des Esels heraus und verglich es mit uns Menschen, wenn wir die Nähe Jesus spüren dürfen.

Anschließend zog die Schar der Christen, angeführt vom Kreuz und der Musikkapelle, rund ums Rathaus in die Pfarrkirche St. Michael ein, wo alle den Gottesdienst feierten. Dort wurde  die Leidensgeschichte Jesu von Gabi Maier vorgetragen und mit großen Bildern untermalt, so dass das Geschehen von damals für alle greifbar wurde. Zum Ende der Feier der Liturgie bedankte sich Pfarrer Strobl für die rege Teilnahme und speziell bei Philip Moser, der ‚voller Demut‘ die Rolle des Esels übernahm. Er wünschte allen im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest alles Gute und verkündete die Osterfestlichkeiten, die in den nächsten Tagen anstehen.
Pfarrer
Pfarrer Quirin Strobl, Gemeindereferent Philip Moser und die Ministranten waren bei der Palmweihe auf dem Platz vor dem Rathaus.
Musik
Die Musikkapelle Inzell umrahmte die Palmweihe musikalisch und führte die zahlreichen Christen rund ums Rathaus zum Weg in die Pfarrkirche.

„Jeder von Euch hat seine Begabung“ Domkapitular Prälat Dr. Wolfgang Schwab spendet Sakrament der Firmung in Inzell

Firmlinge
Insgesamt 41 jungen Christen wurde in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell das Hl. Sakrament der Firmung gespendet.
Inzell (hw) – Sehr festlich und würdig wurde in der Pfarrkirche St. Miachael in Inzell das Sakrament der Firmung gefeiert. Domkapitular Prälat Dr. Wolfgang Schwab, ein gebürtiger Reichenhaller, war gekommen um gemeinsam mit Inzells Pfarrer Quirin Strobl, Diakon Josef Eixenberger, Ruhestandspfarrer Andreas Zehentmair und Gemeindereferent Philip Moser die jungen Christen aus Inzell und Weißbach zu segnen. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom „Projektchor“ zusammengestellt aus Eltern, Paten, Geschwistern der Firmlinge  unter der Leitung von Katrin Putschbach.
Pfarrer Strobl begrüßte alle in der Pfarrkirche und ganz besonders Prälat Dr. Wolfgang Schwab, der schon mehrmals in Inzell das Sakrament der Firmung spendete. Hauptverantwortlich für die Gestaltung des Gottesdienstes war Gemeinderefent Philip Moser, der sich mit den Firmlingen und den Firmhelferinnen und Helfern seit Oktober auf dieses Fest vorbereitet hat.
 
„Ihr seid ein eigenes Individuum und jeder von Euch hat seine Begabung“
In seiner Predigt bezog sich der Bischof auf das Evangelium. „Auf mir ruht der Geist Gottes – eine Botschaft, die dem Herzen Licht und Hoffnung gibt im Auftrag Jesu“, so der Geistliche. Die Firmung sei auf jeden selbst bezogen, deshalb sollten alle Firmlinge auch vor der Salbung laut ihren Namen sagen. „Ihr seid ein Individuum und eine solche Person gibt es kein zweites Mal. Jeder ist eine eigene Persönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen und es gilt in Eurem Alter, das herauszufinden“.  Laut dem Domkapitular ist es gerade jetzt kein leichtes Alter in der Pubertät, aber eine sehr wichtige Zeit. Es bricht was auf, doch das hat man noch nicht alles im Griff, was zum Erwachsenenwerden gehört. Immer wieder entstehen Konflikte mit Eltern, Lehrern und Freunde, die es gilt, zu bewältigen.
Aber Gott nimmt mich so an, bringt Prälat Dr. Wolfgang Schwab zum Ausdruck und das wird auch in der Firmung deutlich. Er richtete damit auch einen Appell an die Paten, die nicht nur in der Kirche beim Handauflegen beistehen sollen, sondern auch im wirklichen Leben, wenn etwaige Probleme auftreten.
Die Salbung mit Chrisamöl sieht der hohe Geistliche als Siegel oder Urkunde, die man fürs Leben braucht. Sozusagen eine Beauftragung zum Christsein, wie im Berufsleben als Pfarrer, Lehrer oder Arzt. „Jeder von Euch hat seine Begabung und so könnt ihr Euch im Sport, in der Kirche oder später im Beruf einbringen“. Er rief dazu auf aktiv mitzuhelfen, denn so kann man die Welt bunter, freundlicher und vor allem friedfertiger gestalten. „Wir können nicht den Krieg in Syrien beenden, aber wir können den Streit mit unseren Mitmenschen beenden“. Mit den Worten ‚Der Hl. Geist soll uns im Leben begleiten‘ beendete Schwab seine aussagekräftige Ansprache und wünschte den Firmlingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Am Ende des Gottesdienstes überreichten die Firmlinge einen Geschenkkorb mit regionalen Köstlichkeiten an den Domkapitular, der sich sichtlich darüber freute. Im Anschluß an den Festgottesdienst wurden alle ins Pfarrheim zu einem kurzen Stehempfang eingeladen.
  
Nagl
Der Höhepunkt der Firmung in Inzell war die Salbung mit Chrisamöl durch Domkapitular Prälat Dr. Wolfgang Schwab.
Projektchor
Projektchor
Fürbitten
Fürbitten
Salzinger
Firmling und Pate in Eintracht, sowohl in der Kleidung, als auch in der Größe.
Firmhelfer
Firmhelfer
Lisa
Domkapitular Prälat Dr. Wolfgang Schwab spendete das Sakrament der Firmung in Inzell
Bauregger
Mit Chrisamöl wurden in Inzell die Firmlinge bei der Firmung von Domkapitular Prälat Dr. Wolfgang Schwab gesalbt.
Helli
Voller Stolz schritten die Firmlinge vor den Domkapitular, um das Sakrament der Firmung zu empfangen.
Kloft
Domkapitular Prälat Dr. Wolfgang Schwab spendete das Sakrament der Firmung in Inzell.

Fastensuppenessen 2016

Fastensuppenessen
Fastensuppenessen
Fastensuppenessen
Fastensuppenessen
Fastensuppenessen
Fastensuppenessen
Fastensuppenessen
Fastensuppenessen

Firmgruppe gestaltet Jugendkreuzweg „Wo bist du?“

Jugendkreuzweg 2016
Jugendkreuzweg 2016
Jugendkreuzweg 2016
Jugendkreuzweg 2016
Am Freitag, 4. März gingen knapp 40 Firmlinge zusammen mit einigen Firmhelfern und Eltern den Jugendkreuzweg in Weißbach. Die Firmgruppe unter der Leitung von Anni Vötterl und Judith Schuler bereitete diesen engagiert mit vielen Aktionen vor. So durften die Firmlinge z.B. einen schweren Stein hochheben oder Nägel in ein schweres Holzkreuz treiben, um sich besser in die Stationen des Kreuzweges hinein fühlen zu können. Als besonderer Schlusspunkt wurde ein Lichterkreuz entzündet, welches die Osterbotschaft verdeutlichen sollte: Das Leben ist stärker als der Tod. Gott ist bei uns und macht unser Leben hell. Doch wir sollen sein Licht nicht für uns behalten, sondern weiterschenken. Mit unserer Hilfe kann Gott die Welt zum Leuchten bringen!