St. Michael

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Aus dem Kindergarten- und Krippenjahr


Kiga Nikolo

Nikolaus im Zeichen von Licht und Dunkel

Am Montag, den 5. Dezember feierten wir unsere alljährliche Nikolausfeier im Kindergarten.
Das Fest zu Ehren des heiligen Nikolaus fällt in die dunkle Jahreszeit. Warmes Kerzenlicht erhellt das Dunkel und stimmt uns in der Adventszeit besinnlich – in einer Zeit für Stille, zum Zusammenrücken, zum ruhig werden beim Hören von Musik und Geschichten. In den letzten Wochen bereiteten wir uns gemeinsam auf diese Zeit vor und erlebten sie ganz im Zeichen von Licht und Dunkel. Wir hörten von Heiligen, die Menschen in Not halfen und anderen Licht sein wollten. Sankt Martin begegnete uns auf diesem Weg und nun auch Sankt Nikolaus, der als Bischof in der Hafenstadt Myra lebte. Viele Legenden werden von ihm erzählt. Doch wer war St. Nikolaus?
In der Geschichte von den drei goldenen Kugeln hörten wir von Amalfi und seiner Familie. Er lebte zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern. Als Amalfi schwer krank wurde, konnte er nicht mehr arbeiten und das Geld reichte nicht mehr aus, um das tägliche Brot zu kaufen. Der Familie drohte der Hungertod. Der Wirt der Hafenkneipe witterte ein gutes Geschäft und bot Amalfi an, ihm seine drei Töchter abzukaufen. Amalfi willigte schließlich ein, denn er wusste keinen anderen Rat. In dieser Nacht zog Nikolaus durch die Straßen und hörte das Jammern und Klagen im Haus des Amalfi. Er legte drei goldene Kugeln ans Fenster des Hauses und die Not hatte ein Ende.
Bei unserer Nikolausfeier spielten die Volksschulkinder mit St. Nikolaus die Geschichte von den drei goldenen Kugeln im festlich geschmückten Turnraum des Kindergartens. Auch ein Lichtertanz, ein Gebet und verschiedene Lieder waren von den Kindern eingeübt worden. In einer wundersam ruhigen und besinnlichen Atmosphäre lernten die Kinder so Bischof Nikolaus kennen als den, der er den Menschen vor vielen Jahren war – ein gütiger, hilfsbereiter Mensch, der anderen Licht in ihre Dunkelheit brachte. Wir versuchten den Kindern so das Bild eines gutherzigen und hilfsbereiten Mannes zu vermitteln, der sich vor allem durch seine Fürsorge für andere auszeichnet, nicht aber als lobender oder tadelnder Mann, der bei den Kindern mit einem Krampus an seiner Seite Angst erzeugt.
Als Andenken an seinen Besuch bekam jedes Kind einen Schokoladenbischof geschenkt, den er mit persönlichen Worten überreichte und sich dabei auch fürs Mitspielen und Mitsingen bedankte.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Wolfgang Maier, unserem Nikolaus, der es auch in diesem Jahr wieder verstand, sehr einfühlsam und liebevoll auf die Kinder zuzugehen und uns die Nikolausfeier zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.
Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Wochen, die wir noch ganz intensiv mit Geschichten zur Weihnachtszeit, mit Basteln, mit dem Singen der Weihnachtslieder und dem Hören der Weihnachtslegende genießen wollen und uns dabei für Frieden in unserem Kindergarten und in unseren Herzen öffnen.
Kiga Nikolo 1


Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche, gemütliche Advents- und Weihnachtszeit mit viel Zeit für- und miteinander und für das Neue Jahr Glück, Gesundheit und das Allerbeste.


Das Team des Kindergarten St. Michael

Kiga Krippe

Aus der Krippe des Kindergarten St. Michael

Auch unsere Krippengruppe, die Schlawiner, wurde vom Nikolaus besucht. Liebevoll waren  die Kleinen auf dieses besondere Fest von den Erzieherinnen vorbereitet worden und so erlebten sie den Besuch des Hl.Nikolaus auf  indirekte Weise. Er klopfte nur sanft an die Tür und als die Tür langsam aufgemacht wurde, ja was stand denn da? Ein Schlitten mit dem großen Jutesack drauf und natürlich war die Freude riesengroß als daraus für jedes Kind auch ein Schokoladennikolaus ausgepackt werden konnte. Im Stuhlkreis wurde das Geschenk des Hl. Nikolaus noch lange bestaunt und mit dem Singen der Nikolauslieder klang auch für unsere „Schlawiner“ dieser besondere Vormittag aus.

Laterne 3

Aus dem Kindergarten und der Krippe St. Michael

Teilen, Helfen und Freude bringen, mit diesem Thema beschäftigen wir uns in den Wochen vor und nach St. Martin. So soll uns der Heilige St. Martin immer wieder ein Vorbild christlicher Nächstenliebe sein. Obwohl er selbst nichts mehr hatte, teilte er sein Letztes, den Mantel, mit dem Bettler am Stadttor. Auch im Kleinen können wir teilen und Freude bringen. Sei es ein nettes Wort, der freie Platz im Stuhlkreis oder ein Lächeln zu meinem Freund in der Gruppe. Aber nicht nur im Kindergarten wollen wir dies umsetzen, es ist auch immer wieder schön, Freude nach außen zu tragen. So gingen wir auch dieses Jahr wieder in die zwei Inzeller Seniorenheime und sangen dort unsere Martinslieder. So mancher konnte die Lieder mitsingen und die glänzenden Augen der Bewohner zeigten den Kindern, wie man mit ganz wenig Menschen glücklich machen kann. Zur Erinnerung an unseren Besuch verschenkten wir Martinslaternen. Jedes Kind durfte sich vorm Heimgehen ein kleines „Danke“ aussuchen und wir werden sicher wieder kommen.
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Danke sagen wir, auch im Namen der Kinder, bei unserem Förderverein. Jede Gruppe bekam € 500.--, für die Ausstattung der Gruppenräume. So kann bzw. konnte so manch lang ersehnter Wunsch erfüllen werden, der außerhalb des normalen Etats steht. Wir bedanken uns bei den Mitgliedern des Fördervereins und bei allen Eltern, die durch ihre Mithilfe und Unterstützung während des ganzen Jahres dazu beitragen, dass das Konto des Fördervereins immer wieder aufgefüllt wird.   M.F.

Igel

Unsere Schlawiner
Die Krippengruppe im Kindergarten erzählt

Die ersten Wochen der Eingewöhnung sind vorbei und die „kleinen Schlawiner“
haben ihren Platz in der Gruppe gefunden. In der Herbstzeit bekamen die Kinder Besuch vom Igel Isidor, der so manch Lustiges über diese Jahreszeit, besonders über die Erntezeit, erzählte. Mit einer kleinen gemeinsamen Erntedankfeier beendeten wir dieses Projekt



Jedes Tierlein hat sein Essen,
 
jedes Blümlein trinkt von dir,
 
hast auch uns heut` nicht vergessen,

lieber Gott wir danken dir.



Krippe

Kiga 4

„Do hearend is vui toller“!
Einweihung des neuen Raumes für den Inzeller Kindergarten

Inzell (we) – Der Kindergarten St. Michael in Inzell ist nach wie vor sehr gut besucht und es gab auch sehr viele Anmeldungen für die Kinderkrippe. Aus diesem Grund musste/durfte nun eine Gruppe in die Grund- und Mittelschule umziehen. Dieser neue Raum im Keller wurde nun von Inzells Pfarrer Quirin Strobl in einem kleinen festlichen Rahmen eingeweiht.
Zu Beginn der Einweihung gab es im Turnsaal des Kindergartens eine Feierstunde, zu der auch Bürgermeister Hans Egger, Gemeinderäte und der Elternbeirat eingeladen waren. Zur Eröffnung wurde von allen Kindern das Lied ‚Gottes Liebe ist wunderbar‘ gesungen und Pfarrer Strobl ging in seinen Begrüßungsworten darauf ein, dass auch Gott die Kinder lieb hat. „Beim Gottesdienst ist er unter uns und auch sonst werden wir von ihm beschützt“, so der Seelsorger. Er erteilte den Kindern den kirchlichen Segen für das kommende Kindergartenjahr. Anschließend wurde von den Kindern gemeinsam mit den Erwachsenen das Tagesgebet gesprochen. Die Kindergärtnerinnen trugen die Fürbitten vor mit den Wünschen und Anliegen für ein unfallfreies Kindergartenjahr und einem intakten Zusammenwirken von Erzieherinnen, Eltern Gemeinde und Pfarrei. Pfarrer Strobl dankte allen für die Vorbereitung und das Einstudieren der Lieder mit den Kindern.
Danach machte sich die Schlawuzigruppe von Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp mit den geladenen Gästen auf zum neuen Raum im Keller der Grund- und Mittelschule. Quirin Strobl segnete die neue Unterkunft und dankte der Gemeinde, mit deren Unterstützung diese ‚Aufenthaltsmöglichkeit‘ erst geschaffen werden konnte. „Alles soll gut gehen und den Kindern gefallen. Es geht ja in erster Linie darum, dass es bei den Kindern gut ankommt“, und stellte auch in diesem Zusammenhang den Bezug her zu den Kommunen, die in Zukunft – wie in den Medien berichtet wurde - für fehlende Kitaplätze haftbar gemacht werden sollen.
Der Dank von Bürgermeister Hans Egger richtete sich an das Kindergartenteam, das mit viel Einfühlungsvermögen alles so schön gestaltet hat. „Es ist wichtig, dass alle Kinder einen angemessenen Platz haben und deshalb wurde nach einer Alternative gesucht. Das frühere Klassenzimmer in der Musikschule ist nicht weit weg vom Kindergarten und hat sich deshalb angeboten“. Dieser große, helle Raum wurde von den beiden Kindergärtnerinnen Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp sehr liebevoll hergerichtet und ist auch bei den Kindern sehr beliebt. „Do hearend is vui toller“, so die spontane Aussage eines Kindes, wobei dieser Bub die Lacher natürlich auf seiner Seite hatte. Darüber hinaus geht auch die Nähe zu den übrigen Kindergartenkindern nicht verloren, denn die Pausen werden gemeinsam im Garten am Kindergarten abgehalten.
Hans Egger betonte nochmals die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, denn alle notwendigen Genehmigungen wurden problemlos erteilt und das Projekt ‚neuer Kindergartenraum‘ konnte so zeitnah umgesetzt werden.
02_Lied alle
Mit dem Lied ‚Gottes Liebe ist wunderbar‘ begann der kleine Festakt zur Einweihung des neuen Kindergartenraumes in der Grund- und Mittelschule Inzell.
03_Pfarrer
Pfarrer Quirin Strobl segnete die Kinder des Inzeller Kindergartens St. Michael und wünschte allen für das kommende Kindergartenjahr alles Gute.
04_Einmarsch
Nach der Segnung im Kindergarten machte sich die Schlawuzigruppe mit Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp auf den Weg in den neuen Raum im Keller der Grund- und Mittelschule Inzell.
01_Segnung
Inzells Pfarrer Quirin Strobl segnete den neuen Raum für den Kindergarten St, Michael in Inzell und wünschte allen Kindern und Kindergärtnerinnen viel Freude mit der neuen Unterbringung.

Kolpingfamilie Inzell stiftet neuen Unterstand mit Sitzgruppe

Zusätzliche Verbesserung für Inzeller Kindergarten St. Michael
 
Inzell (hw) – Wieder um eine Attraktion reicher ist nun der Inzeller Kindergarten St. Michael im Außenbereich. Im Rahmen des alljährlichen Sommerfestes übergab Hans Pauli offiziell den von der Kolpingfamilie Inzell geplanten und gebauten Unterstand mit Sitzgruppe für die Kindergartenkinder. Der Unterstand wurde mit der Firmgruppe von Annemarie Rieder und Karl Maier bereits im Winter als Firmprojekt zusammengebaut. „In den letzten Wochen wurden jetzt mit den Firmlingen die Fundamente betoniert und der Unterstand aufgestellt und da haben sie festgestellt, dass eine Schubkarre mit Beton doch sehr schwer sein kann. Aber alle haben gut mit angepackt“, so Pauli. Zum Schluss musste noch der Boden mit Pflasterplatten verlegt und die Umgebung wieder eingegrünt werden. Die neue Sitzgruppe wurde von der Lebenshilfe Traunstein gekauft, dadurch wird auch die Arbeit von Menschen mit Behinderung gefördert.

Hans Pauli von der Kolpingfamilie wies in seinen Worten explizit auf die besondere Ausführung und Qualität dieser Gartenmöbel hin. Die Gelder für dieses Projekt kommen aus den Altpapier- und Altkleidersammlungen der Kolpingfamilie. Die Erlöse aus diesen Sammlungen werden dann immer wieder für soziale Projekte im Dorf verwendet. „Das ist eine sehr gute Lösung, von der wir letztlich alle profitieren. Es lohnt sich also immer noch das Altpapier bei den Sammlungen abzugeben, denn die Erlöse bleiben im Ort“. 
Den Kindern wird es auf jeden Fall gefallen, denn so können sie auch bei leichtem Regen im Freien aufhalten und bei starker Hitze spendet der neue Unterstand zudem den notwendigen Schatten.

Pauli
Hans Pauli von der Kolpingfamilie übergab im Rahmen des Sommerfestes an Kindergartenleiterin Heidrun Schub den neuen Unterstand sowie eine Sitzgruppe von der Lebenshilfe Traunstein.
oben
Der neue Unterstand mit der Sitzgruppe ist eine weitere Attraktion des Inzeller Kindergartens St. Michael.
Namen
Die Firmgruppe von Annemarie Rieder und Karl Maier hat den Unterstand bereits im Winter als Firmprojekt zusammengebaut. Die Namen der Kinder wurden auf einer Tafel in der Hütte festgehalten.
Schild
Auch ein Schild vom Datum der Errichtung wurde auf den Innenseite angebracht.