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Pfarrverband Trostberg

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13.10.2018 - Schwarzau - Tiersegnungsgottesdienst

Tiersegnung
Vor allem Hundebesitzer waren an dem spätsommerlichen Samstagsnachmittag unter die herbstlich gefärbte Buche zur ersten Tiersegnung im Pfarrverband gekommen. Schon die Begrüßung der Vierbeiner war lautstark. Die Herrchen und Frauchen hatten bei der Ankunft erst einmal alle Hände voll zu tun, um ihre Zamperl im Zaum zu halten. Einfacher hatte es Nicole Deglmann mit ihrem sprechenden Vogel, dem 65 Jahre alten Graupapagei Tommy.

Im Bistum München-Freising, zu dem auch Trostberg gehört, ist eine Tiersegnung keine Seltenheit. Pfarrer Rainer Maria Schießler hatte es vorgemacht. Jetzt kam Christine Falterer, selbst stolze Hundebesitzerin, die Idee eine Andacht mit Segnung auch in Trostberg anzubieten – wenn auch nicht in der Pfarrkirche, sondern im Pfarrgarten.

Kaplan Michael Maurer ging in seiner Predigt auf die Schöpfungsgeschichte und den heiligen Franziskus ein. Am zweiten Tag seien die Tiere erschaffen worden, um den Menschen die Hilfe zu geben, die sie benötigen. Und wie der heilige Franziskus warb auch Kaplan Maurer für eine gute Beziehung zwischen Mensch und Tier sowie für die Wertschätzung der Haustiere und jedes anderen Lebewesens. Hier wurde der Kaplan nur von zustimmendem Hundegebell unterbrochen. Begleitet von einem Lied spendete er den 13 Hunden, zwei Katzen und dem Papagei sowie deren Besitzern den Segen. Die Hunde schüttelten das Weihwasser schnell wieder aus ihrem Fell.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Gerstner freute sich, dass der Gottesdienst gut ankam. Die Tiersegnung werde wohl im kommenden Jahr wiederholt.

Auszug aus dem Zeitungsbericht von Claudia Limmer
Fotos Günther Gerstner