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Mai-Andacht Kr 2019

Mai-Andachten in Pürten und am Schloßberg

Am Sonntag, 12. Mai trafen wir uns in der wunderschönen Kirche zu Pürten, um eine Mai-Andacht gesanglich zu gestalten. Diakon Vorhauser begrüsste die Besucher und zwischen den Texten sangen wir Sänger Marienlieder. Anschließend wurden die Sänger noch von der Pfarrei Pürten zu einem geselligen Beisammensein ins neue Pfarrhaus eingeladen.
Am Freitag, 24. Mai war die Mai-Andacht auf dem Schloßberg geplant. "Bergpfarrer" Werner Giglberger meinte schon einige Wochen vorher, da haben wir wieder schönes Wetter und er behielt recht. Nach und nach trafen viele Besucher ein und am Ende wurden etwa 80 Anwesende gezählt. Pfarrer Giglberger sprach anfangs davon, dass wir das schöne Wetter mit der tollen Aussicht ins Inntal wohl der Fürsprache Mariens zu verdanken haben. In seinen Gebeten und Gedanken stellte er in den Mittelpunkt, dass Maria Ja gesagt hat zum Leben Jesu und sie es mitgetragen von der Geburt bis zum Tod am Kreuz.Wir Sänger trafen mit dem ersten Lied, "Maria, schönste vom hohen Himmelsthron", auch einen Leitgedanken für die Mai-Andacht. Neu im Programm das "Ave Maria" von Jacob Arcadelt. Zum Abschluß erteilte Pfr. Giglberger den Segen und zusammen mit den Besuchern wurde das "Segne du Maria" gesungen.Um nicht den schönen Platz am Schloßberg unvermittelt zu verlassen, wurde noch ein kleiner Umtrunk angeboten und es dauerte noch mehr als eine Stunde, bis die Letzten wieder den Heimweg antraten.
LT-JHV 2019
von links:
Vorstand Sepp Wimmer, Franz Hintereder, Shanna Hiemesch, Franz Oberpaul und Jo Schrottner
Foto: Gerd Fischer

Jahreshauptversammlung und Gedenkgottesdienst

Traditionell beginnt der Abend mit dem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Die Messe wird musikalisch von den Sängern gestaltet. Im Anschluß findet die Jahreshaupt-versammlung statt.
Vorstand Sepp Wimmer begrüßte die Mitglieder und eröffnete die Versammlung, an-schließend wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. In seinem Bericht ging der Vorstand vor allem auf das Frühjahrskonzert zum 175-jährigen Jubiläum ein. Über die Ereignisse und Veranstaltungen aus dem Jahr 2018 berichtete ausführlich Schriftführer Walter Spierling. Den Kassenbericht trug Schatzmeister Robert Haider vor. Bemerkenswert sind die Mehrausgaben wegen Notenkauf und Kosten für die Probenarbeit. Aus dem Konzert im Bischof-Bernhard-Saal ist kein nennenswerter Ertrag verblieben, wichtigste Einnahme sind die Mitgliedsbeiträge. Die Revisoren berichteten über die durchgeführte Kassenprüfung und stellten den Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft, diese wurde erteilt.
Vorstand Wimmer ging nun auf die allgemeine, schwierige Situation des Vereins ein. Es ist sehr schwer, an neue bzw. junge Sänger zu kommen. Aktuell hat die Liedertafel etwa 30 Sänger, der Besuch bei den Proben liegt im Durchschnitt bei 22 Sängern. Festzustellen ist außerdem, dass der Altersdurchschnitt sehr hoch liegt und kein Sänger unter 65 Jahre ist. Es wird nochmals ein Versuch unternommen, junge bzw. jüngere Sänger zu bekommen, sonst ist der Fortbestand des Traditionsvereins Liedertafel Kraiburg absehbar. Im gleichen Vortrag bedankte sich der Vorstand bei seinen Vorstandskollegen, vor allem aber bei der musikalischen Leiterin Shanna Hiemesch für die sehr gute Probenarbeit.
Auf der Tagesordnung standen auch Ehrungen. Bei den passiven Mitgliedern waren Florian Haider und Andreas Rauscheder für 15 Jahre und Walter Mittermayr für 25 Jahre Mitglied-schaft zu ehren, bei den Sägern wurden Jo Schrottner und Franz Hintereder für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Eine besondere Ehrung bekam Franz Oberpaul, er ist seit 50 Jahren Mitglied und Sänger in der Liedertafel. Er erhielt eine Urkunde und das Abzeichen mit Goldkranz.
Unter Punkt Sonstiges bedankte sich Shanna Hiemesch für die Probenteilnahme und der guten Zusammenarbeit unter den Sängern bei Veranstaltungen. Zum Punkt Wünsche und Anträge wurde vor allem das Thema Gewinnung neuer Sänger diskutiert. Außerdem wurde angefragt, welche Veranstaltungen wie z. B. Konzerte geplant seien. Daraufhin wurde von der musikalischen Leiterin mitgeteilt, dass es eine Vorstellung über ein Konzert in der Remise im Jahr 2020 gebe.
Nach Abhandlung der Diskussion schloss der Vorstand die Versammlung.

Singen im Seniorenheim

Die Sänger der Liedertafel trafen sich am 11. Dezember 2018 im Seniorenheim St. Nikolaus, um einem Teil der Bewohner mit Texten und Liedern eine adventliche Freude zu bereiten. Vorstand Sepp Wimmer sprach im Grußwort von der ach so staaden Zeit, die ja wohl erst nach den Feiertagen beginnt, denn die Wochen vor Weihnachten sind geprägt von Hektik und Vorbereitungsstress. Es folgten Lieder zur Zeit des Wartens mit "Jetzt kimmt a wunderbare Zeit" und "Aus einer schönen Rose". Andächtig waren sie, die Bewohner und sparten nicht mit Beifall. Zum Schmunzeln war die Geschichte vom Maxi Wurzbauer und seinem Weihnachtswünschen. Den Abschluss bildete wie jedes Jahr das gemeinsame Stille Nacht, heilige Nacht. Die Heimleitung bedankte sich im Gegenzug mit Plätzchen und Punsch bei den Sängern.

Ausflug nach Berchtesgaden und an den Königssee

Es war gut, den geplanten Ausflug vom ursprünglichen Termin im August in den September zu verlegen. Diese Empfehlung kam vom Tourist-Info, denn in der Ferienzeit ist Berchtesgaden überflutet mit Gästen aus allen Ländern.
Die Wetterprognose war nicht berauschend, sogar an Verlegung war gedacht, aber wenn nicht jetzt, wann dann. Vorstand Sepp Wimmer hatte schon alle Führungen und die Gasthäuser gebucht, also los. Auf der Hinfahrt hingen noch dicke Wolken über den Bergen, ab 2.000 m waren die Gipfel eingehüllt, aber es regnete keinen Tropfen. Die Eckpunkte über Berchtesgaden und den Königssee wurden den Teilnehmern während der Anfahrt von Sepp Wimmer erklärt.  Eine besondere Erklärung wurde dem Watzmann durch seine Sage zuteil. In Berchtesgaden angekommen, ging es wie geplant gleich in die Stiftskirche und der Fischer-Dreigesang mit Karl Boehnisch stimmte ein Lied an. Dann folgten auch die Sänger der Liedertafel mit dem Morgenlob „Im Namen des Vaters“. Leider war Shanna Hiemesch krankheitsbedingt verhindert, provisorisch übernahm Sepp Wimmer diesen Part.
Dann die begann die Führung in Berchtesgaden durch zwei charmante Damen. Die Stiftskirche, der Schloßplatz, historische Häuser und der Kurpark waren Stationen, aber auch die Umgebung und die geschichtliche Entwicklung wurden sehr gut erklärt.
Dann fuhr man an den Hintersee zum Mittagessen. In der Seeklause wurden wir herzlich aufgenommen und das Essen hat gemundet. Schon hier zeigten sich Wolkenlücken und die Sicht auf die Bergwelt wurde immer besser. Nun aber zurück nach Berchtesgaden und an den Königssee. Rasch wurde die Gruppe gebucht und schon nach wenigen Minuten saß man im E-Boot auf dem Weg nach St. Barthomä. Eine freundliche Begleiterin erklärte in humorvollen Worten und Späßen den See und trompetete das Echo vom Königssee. In St. Bartholomä angekommen, strahlte die Sonne. Die Ausflugsgruppe schwärmte aus. Ein Teil brauchte Kaffee und Kuchen, andere wanderten den kleinen Rundweg entlang und genossen einfach die Schönheit der Umgebung. Die Barockkirche konnte gerade noch besucht werden, denn gleich anschließend wurde sie für eine Hochzeit gesperrt. Es war ein Genusstag in St. Bartholomä. Aber es wurde auch wieder die Rückfahrt notwendig. Die Schiffe verkehrten im Minuten-Takt und bald war man wieder in Königssee zurück. Vorbei an den vielen Souvenirständen begab man sich zum Bus. Als letztes Ziel wurde nun Höglwörth angesteuert. Pünktlich zur geplanten Führung war man da und eine fachkundige und begeisterte Führerin erklärte uns die Geschichte des Augustiner-Chorherren-Stiftes, das im 12. Jht. durch Erzbischof Konrad I. von Salzburg geweiht wurde. Hier sangen die Sänger das Vater unser von D. Bortnjanski, die Kirchenführerin war über dieses Lied vollauf begeistert. Großer Beifall kam auch von einem Kirchenchor aus München, der zufällig anwesend war. Auch der Fischer-Dreigsang mit Karl Boehnisch ließ noch die Stimmen erklingen, so dass eine ganz eigenartige Stimmung in der Kirche war. Nach der Führung gab es noch die kleine Runde um das Kloster mit dem Blick auf den See und dann wurde mit dem Abendessen der Ausflug beendet. Kurz nach 21 Uhr waren wir wieder in Kraiburg angekommen. Das fast unerwartet schöne Wetter hat einen tollen Ausflug beschert.
St. Bartholomä am Königssee
herrliches St. Bartholomä
Berchtesgaden - Schloßplatz
Berchtesgaden - Stiftskirche und Teil des königl. Schloßes
Ansturm auf St. Bartholomä
Ansturm auf St. Bartholomä
St. Bartholomä
St. Bartholomä auf der anderen Seite
Kirche in Höglwörth
Augustiner Chorherrenstift in Höglwörth
Maiandacht 2018

Maiandacht am Schloßberg

Es war wieder ein "Erlebnis", an einem sonnigen Abend eine Maiandacht am Schloßberg zu gestalten. Pfr. Werner Giglberger war die Freude ins Gesicht geschrieben, denn er hatte schönes Wetter vorausgesagt. Etwa siebzig Besucher wanderten von mehreren Seiten hinauf und sie konnten der etwas anderen Maiandacht beiwohnen. Gedanken über die Hl. Maria, was denken wir über sie, was ist sie für uns. Diesen Worten lauschen und nachdenken an einem Ort, der uns Kraiburgern so viel gibt. Dazwischen sangen unsere Sänger der Liedertafel unter der Leitung von Shanna Hiemesch zuerst "Maria, schönste vom Himmelsthron", gefolgt vom "Sancta Maria, du Mutter der Gnaden". Nach dem "Ave Maria am Meere und dem "Salve, Salve Regina" war "Segne du Maria" das gemeinsame Lied zum Abschluß. 
Und weil der herrliche Rundblick im Sonnenlicht noch zum Verweilen einlud, wurde der geplante Umtrunk etwas länger und erst mit dem Einbruch der Dämmerung entschlossen sich die letzten Besucher zum Heimweg.

2018 - Wir feiern 175-jähriges Bestehen

In diesem Jahr starten wir in ein Festjahr. Wenn Sie unsere Historie betrachten, werden Sie feststellen, dass die "Liedertafel Kraiburg" mit tollen Erinnerungen in die Vergangenheit blicken kann. Gegründet als Männerchor mit einer strengen Satzung hat der Verein Höhen und Tiefen erlebt. Es wird von Fahrten mit dem Schiff auf dem Inn zu Sängertreffen berichtet. Schwierige Zeiten erlebte die Liedertafel in den Kriegsjahren. Fahnenweihen, Feste mit befreundeten Vereinen und überhaupt war die Liedertafel im Markt Kraiburg eine tragende Säule im Vereinsleben. Die jeweiligen Vorstände haben mit Umsicht für die Mitglieder und Sänger und mit Weitblick für den Verein gewirkt. Unvergessen und dokumentiert sind auch die jeweiligen Dirigenten, herausragend dabei die musikalische Leitung des OStD Eduard Kästner, der mehr als vier Jahrzehnte dieses Amt ausübte. In der Jetzt-Zeit feiern wir immer wieder Sänger, die seit 50 Jahren oder mehr dem Singen in der Liedertafel treu geblieben sind. 
Leider, auch das muß berichtet werden, kämpfen auch wir mit dem Nachwuchs. Aus etwa 40 Sängern vor noch 5 - 10 Jahren wurde die Zahl der Sänger auf dreissig dezimiert und auch der Altersdurchschnitt gibt Anlaß zur Sorge. 
Es ist bzw. wäre ein großer Wunsch, neue Sänger zu finden, um das Fortbestehen zu sichern. Allerdings muß man eingestehen, dass Vereine allgemein Nachwuchssorgen haben, vor allem aber Gesangvereine, die das traditionelle Singen pflegen. Es wird in naher Zukunft etwas fehlen im geselligen Zusammenleben einer Gemeinde.
Nun starten wir aber guten Mutes in das Festjahr. Wir beginnen am 27. Januar um 19.00 Uhr mit der Gedenkmesse. Diese gestalten wir musikalisch mit der "Alpen-Pop" Messe von Lorenz Maierhofer. Ergänzt wird die Messe mit dem panis ancelicus von Cesar Franck und "Das Meer der Liebe" von Gustav Holst. Anschließend ist die Jahreshauptversammlung mit Eröffnung des Festjahres.Am Samstag, 12. Mai gibt es endlich wieder ein Frühjahrskonzert im großen Saal des Bischof-Bernhard-Hauses. Die Vorbereitungen laufen schon und die Sänger der Liedertafel werden von der musikalischen Leiterin Shanna Hiemesch schon auf dieses Ereignis eingestimmt. Weiters werden mitwirken der INN-Harmony-Chorus und die Combo der Liedertafel.Eine Maiandacht auf Schloßberg ist für Freitag, 18. Mai geplant und falls es das Wetter zulässt, soll anschließend ein kleiner Umtrunk stattfinden.Der Jahresausflug ist in Planung. Statt der geplanten Fahrt in die Fränk. Schweiz wird es wohl eine 1-Tage-Fahrt nach Berchtesgaden werden. 
Zum Abschluss des Festjahres wird sich die Vorstandschaft noch etwas einfallen lassen, um dem Jubiläumsjahr einen würdigen Abschluß zu geben.

Gedenkgottesdienst und Jahreshauptversammlung 2018

Der Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder wurde gesanglich von uns mit der Lorenz-Maierhofer-Messe umrahmt.
Anschließend fand im Nebenzimmer des Gasthof Unterbräu die Jahreshauptversammlung statt. In der Begrüssung durch Vorstand Sepp Wimmer ging dieser insbesondere auf das bevorstehende 175-jährige Jubiläum ein. Im Jahr 2018 sollen die Sänger mit dem Frühjahrskonzert nochmals zeigen, dass sie bereit sind, den Verein Liedertafel aktiv zu gestalten. Auch das gesellige Leben soll nicht zu kurz kommen, es werden deshalb auch entsprechende Veranstaltungen durchgeführt. In Punkt 2 der Tagesordnung wurde nochmals der Verstorbenen gedacht. In Punkt 3 berichtete der Vorstand zuerst über die Ereignisse im abgelaufenen Jahr, anschließend erstattete Schatzmeister Robert Haider den Kassenbericht und Schriftführer Günther Opitz zeigte die Teilnehmerzahlen bei den Proben und Veranstaltungen auf, ebenso den gestiegenen Altersdurchschnitt. Um die Berichterstattungen abzuschließen, berichtete Walter Spierling von der durchgeführten Kassenprüfung und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, diese wurde ohne Gegenstimme erteilt. 

Ein wichtiger Punkt in den Versammlungen sind die Ehrungen langjähriger Mitglieder bzw. Sänger. Das Mitglied Peter Rannetsberger wurde für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Folgende Sänger wurden geehrt: Ingo Suhr ist seit 15 Jahren und Herbert Mühlhauser seit 25 Jahren Sänger in der Liedertafel. 40 Jahre singen Anton Köck und Heini Herrmann, ihnen wurde eine Urkunde und das Ehrenzeichen im Goldrahmen übergeben. Besonders geehrt wurde Gerd Fischer. Er ist seit 50 Jahren Sänger in der Liedertafel, zudem hat er in dieser Zeit mehrere Funktionen ausgeübt und damit dazu beigetragen, dass das Fortbestehen des Männergesangvereins gesichert ist. Er erhielt eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Die anstehenden Neuwahlen wurden von Bgm. Dr. Heiml als Wahlleiter und Werner Schreiber und Adrian Hilge als Wahlhelfer durchgeführt. Die Vorstände Wimmer und Suhr wurden wieder bestätigt, ebenso Schatzmeister Haider. Als Schriftführer fungiert künftig Walter Spierling, dafür wurde Günther Opitz zum Kassenprüfer gewählt, ebenso Jochen Maas in dieses Amt. Herbert Mühlhauser und Günther Legler bleiben Fähnrichs und Günther Legler bleibt außerdem Notenwart. Zum Chronisten wurde wiederum Gerd Fischer gewählt. 

Bürgermeister Dr. Herbert Heiml sprach im Grußwort ein Danke an den Verein für das aktive Mitgestalten in der Marktgemeinde Kraiburg aus. Die musikalische Leiterin Shanna Hiemesch dankte für die Teilnahme an den Proben und Veranstaltungen, rief aber gleichzeitig dazu auf, zu den anstehenden Proben, insbesondere auf die Vorbereitung zum Frühjahrskonzert, noch intensiver zu kommen. 
Nach Abhandlung des letzten Punktes der Tagesordnung "Wünsche und Anträge" schloss Vorstand Wimmer die Versammlung.
LT-Ehrungen 2018
von links:
Gerd Fischer, Shanna Hiemesch, Toni Köck, Ingo Suhr, Heini Herrmann und Sepp Wimmer
Todesanzeige Hinterholzner

Zum Tod von Anton Hinterholzner

Am 11. Januar 2018 verstarb Anton Hinterholzner. Die Sänger verabschieden sich vom langjährigen Mitglied mit der Gestaltung des Requiems in der Marktpfarrkirche, anschließend begleitet ihn die Fahne zu seiner letzten Ruhestätte. 
Anton Hinterholzner war das älteste Mitglied in der Liedertafel. Seit 61 Jahren gehört er dem Männergesangverein an, davon war er fast 58 Jahre Sänger im 2. Baß. Toni, wie wir in nannten, war ein sehr geselliger Mensch und ein sehr zuverlässiger Sänger. Die wöchentlichen Proben sah er als Pflicht an. In den letzten Jahren war er von einer schweren Krankheit gezeichnet und verstarb nun im Seniorenheim St. Nikolaus. Beim Singen im Seniorenheim am 12. Dezember war er noch anwesend und unterhielt sich mit seinen ehemaligen Sangesbrüdern. Nun hat er sein irdisches Leben beendet.Lieber Toni, ruhe in Frieden.
Cäcilienkonzert 2017
Die Chöre beim gemeinsamen "Bernhard Episcopus"

Cäcilienkonzert 2017

Das Cäcilienkonzert am 3. Dezember war wieder sehr gut besucht. Nach dem Historienspiel blieb nur noch ein kurzes Zeitfenster, um mit intensiven Proben einen Auftritt zu gestalten. Die musikalische Leiterin Shanna Hiemesch hatte im ersten Block das "Vater unser" und "Die Macht der Liebe", beides von D. Bortiniansky ausgewählt und dazu das "Verbum Caro" des jungen Komponisten Rihards Dubra. Konzentriert wurden die Lieder vorgetragen und, neu in diesem Jahr, ohne technische "Zutaten" wie Lautsprecher oder Clavinova. 
Der Chor von St. Bartholomäus begann mit dem Kyrie aus der klassischen Mozart-Messe in G und dem Gloria aus der Missa brevis in B von Joseph Haydn. Mit dem Ensemble Vocabile Kraiburg unter der Leitung von Andreas Miecke war ein gut harmonierender und mit feinen Stimmen besetzter Chor "auf der Bühne". Einen weiteren Part in der musikalischen Vielfalt übernahm das Trio Andrea Stadler auf der Querflöte, Shanna Hiemesch an der Orgel und Andreas Miecke mit dem Cello. Auch das Orchester steuerte mit dem Menuetto aus der Sinfonia XI von Josef Haydn einen konzertanten Wohlklang bei. Die weiteren Gesangsteile des Chores von St. Bartholomäus lesen Sie unter Pfarrei Kraiburg/Kirchenmusik.Im zweiten Block ließen die Sänger der Liedertafel die Weihnachtszeit schon anklingen. Mit "Als die Welt verloren", einem polnischen Weihnachtslied und "Aus einer schönen Rose", einem Weihnachtslied aus Oberbayern, wurde die Stimmung heimelig. Den Anfang des Konzerts und auch das Ende gestalteten alle Chöre zusammen mit "Bernhard episcopus" und "Da pacem Domine", wohl gedacht an Bischof Bernhard dem Krayburger, dem das Festjahr zum 550-jährigen Weihejubiläum zugedacht war. Ein wunderbares Konzert am 1. Adventssonntag, das von den Besuchern mit viel Beifall bedacht wurde. Die Gesamtleitung hatte OStD a. D. Eduard Kästner.

Ausflug nach Hallstatt

Man war sich sicher, am 3. Oktober ist, wie jedes Jahr, schönes Wetter. Aber da hat man die berühmte Rechnung ohne Petrus gemacht. Es war Regen angesagt. Nun aber der Reihe nach. Zur Anfahrt durch das Salzburgische Seengebiet war die Sicht gar nicht so schlecht und es regnete teilweise nur leicht. Die Stimmung war trotzdem gut und im Bus wurde gelacht, was soll's, es konnte nur besser werden. In Hallstatt suchte man gleich die Auffahrt mit der Gondel zum eigentlichen Tagesziel, dem Salzbergwerk oder auch Salzwelten genannt. Wegen des großen Andrangs mussten wir doch einige Zeit warten, aber dann war unsere Gruppe an der Reihe und ein Bergwerksführer schilderte den Weg des Salzabbaus. In verschiedenen Stationen wurde eindrucksvoll die Geschichte dieser harten Arbeit dargestellt. Abenteuerlich die beiden "Abfahrten" auf den Planken. Einige nahmen die Treppen. Toni Thalhammer als wohl ältester Teilnehmer meinte, warum nicht, es gibt Schlimmeres und hatte seine Freude an der Schussfahrt auf dem Hosenboden.
Nach diesem kleinen Abenteuer "Salzwelten" begab sich die Gruppe ins nahe Gasthaus Rudolfsturm, um das Mittagessen zu nehmen. Weil es schon später als geplant war, nahm die Gruppe an der Seepromenade entlang den direkten Weg zur Kirche. Die wunderschöne Kirche wurde bestaunt und den Erklärungen des Kirchenführers gelauscht. Als Abschluss in Hallstatt sangen die Sänger des Vater unser und die Macht der Liebe. 
Nun aber wurde die Heimfahrt angetreten. Die geplante Einkehr ins Gasthaus Schönram wurde abgesagt. Der Busfahrer hatte seine Fahrzeitbeschränkung einzuhalten. Kurz entschlossen wurde noch im Gasthof Unterbräu das Abendessen bestellt. Der größte Teil der Reisegruppe entschied sich für diesen Abschluss, um die gelungene Reise ausklingen zu lassen. Die Fahrt wurde von Robert Haider organisiert und er hatte mit dem Salzbergwerk die richtige Wahl getroffen.
LT-Hallstatt
Auf der Aussichtsplattform hoch über dem Hallstätter See.
LT-Hallstatt.01
Shanna und Angelika beim Einkleiden im neuen Beruf Bergwerker im Salzabbau.
LT-Hallstatt.2
Toni Thalhammer auf der Planken
LT-Hallstatt.3
Außenansicht der katholischen Pfarrkirche

2017 im Zeichen von Bischof Bernhard

Den Bericht über das Historienspiel finden Sie unter Feste und Veranstaltungen.
LT-JHV 2017

Jahreshauptversammlung 2017

Mit der Gedenkmesse für die verstorbenen Sänger begann der traditionelle Abend der Liedertafel. Der Gottesdienst in der Marktpfarrkirche wurde von den Sängern mit einer Messe von Lorenz Maierhofer umrahmt. Pfarrer Seifert bedankte sich für die musikalische Gestaltung.
Anschließend eröffnete Vorstand Sepp Wimmer die Jahreshauptversammlung im Gasthof Unterbräu und konnte hierzu Bürgermeister Dr. Heiml begrüssen. Nach dem Gedenken für die verstorbenen Sänger rief er die Ereignisse und Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres nochmals in Erinnerung. Wimmer bedankte sich bei der Marktgemeinde Kraiburg für die finanzielle Hilfe beim Tausch des Bodenbelages im Probenraum. Im gleichen Tagesordnungspunkt berichtete Schatzmeister Robert Haider von einem ausgeglichenen Kassenstand. Er berichtete insbesondere über Spenden von je 500 Euro durch die Raiffeisenbank und durch Edgar Müller. Bereits während des Jahres kam der gleiche Spendenbetrag von Dr. Josef Wolf. Dem anschließenden Bericht des Schriftführer Günter Opitz konnte man entnehmen, dass die Probenteilnahme abnimmt, die aktiven Sänger von Jahr zu Jahr weniger werden und die Zukunft nicht leichter werden wird.
In Punkt 5 der Tagesordnung berichtete Revisor Walter Spierling, dass die Kasse geprüft wurde und ohne Beanstandung ist. Er beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, diese wurde ohne Gegenstimme gegeben.
Zum Tagesordnungspunkt Satzungsänderung verlas Vorstand Wimmer die jeweiligen Änderungen und erklärte die Notwendigkeit aus steuerrechtlicher Sicht. Die folgend beantragte Zustimmung war ohne Gegenstimme.
Ehrungen:
Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Günther Opitz und Hermann Stern und bei den passiven Mitgliedern:
Fritz Vogel, Eberhart Hiltmann und Alois Dengl jun.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Michael Ruhland als aktiver Sänger geehrt.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hermann Brunner und Josef Rothenaicher.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Anton Hinterholzner geehrt.

In Punkt 8 der Tagesordnung bedankte sich Vorstand Sepp Wimmer für die gute Zusammenarbeit im Vorstand und zugleich dankte er den Funktionsträgern Notenwart, den Fähnrichs, den Revisoren, dem Kneipwart, dem Chronisten und der Combo. Weiters ging er auf die bevorstehenden Ereignisse in 2018 ein. Aufgrund der zu erwartenden Vorbereitungen auf das Bischof-Bernhard-Fest wird auf das Singen von Mai-Andachten verzichtet. Das geplante Fest wird einen erheblichen Teil der Proben beanspruchen, um im Juli zu dem Historienspiel "Ein Bischof kehrt heim" präsent zu sein. Außerdem ist im Dezember ein Cäcilienkonzert geplant, auch hierzu werden die Sänger der Liedertafel einen Part übernehmen.
Im gleichen Tagesordnungspunkt bedankte sich die musikalische Leiterin Shanna Larionov für das gute Miteinander und rief zur konsequenten Probenteilnahme auf. Edi Kästner stellte das Historienspiel, das er überarbeitet hat, der Versammlung vor und rief dazu auf, dass die Sänger ähnlich dem Gassl-Singen, eine führende Rolle übernehmen.
Die gesamte Versammlung ist harmonisch verlaufen. Leider ist in puncto neuer Sänger nichts zu vermelden.
LT-Ehrungen 2017

Ehrungen nachgeholt

Bei drei langjährigen Mitgliedern unserer Liedertafel wurde die Ehrung nachgeholt, weil sie bei der Jahreshauptversammlung nicht anwesend sein konnten. Bei einem gemütlichen Treffen im Gasthof Unterbräu trafen sich die Geehrten mit dem Vorstand unserer Liedertafel. Vorstand Sepp Wimmer gratulierte:
Sepp Rothenaicher für 40 Jahre Mitgliedschaft und sprach besonders an, dass der Sepp langjähriger Sänger war und in dieser Zeit auch viele Jahre das Amt des Schriftführers ausübte. Hermann Brunner, er wurde auch für 40 Jahre geehrt, hat vom Notenwart bis zum 1. Vorstand mehrere Funktionen übernommen. Er war fast 40 Jahre Sänger und in dieser Zeit ein Aktivposten in der Sängerschar. Anton Hinterholzner trat mit 17 Jahren in die Liedertafel ein und war 57 Jahre aktiver Sänger, er wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Es war ein unterhaltsamer Abend, wo Erinnerungen und Erlebnisse wieder lebendig wurden.

Sebastian Lainer stirbt

Nach längerer, schwerer Krankheit starb am 12. Dezember Sebastian Lainer. Der Liedertafel trat der "Wast" 1977 bei und 1989/1990 war er 2. Vorstand. In den vergangenen Jahren hat sein Gesundheitszustand die Probenteilnahme verwehrt. Erst im Januar d. J. feierte er zusammen mit einer Abordnung seinen 80. Geburtstag. Die Sänger gestalteten das Requiem und legten zum Abschied einen Kranz nieder.
LT.Insel Mainau

Jahresausflug an den Bodensee

Die Wettervorhersage war nicht berauschend, kühl und kurzzeitige Regenfälle war die Prognose. Die Anfahrt am Freitag mittag war dann so. Allerdings war es ab Buchloe trocken und der Stadtrundgang in Lindau gut erträglich. Zwei Reiseleiter zeigten die Besonderheiten der Stadt mit dem einzigen bayerischen Leuchtturm. Die Ankunft am Hotel überraschte die Reisenden. Das Hotel Maier machte einen sehr guten Eindruck und das Abendessen war vorzüglich.
Am Samstag stand die Fahrt zum Zeppelin-Museum an. Staunen und schauen war angesagt. Anschließend ging es mit der Fähre von Meersburg weiter zur Insel Mainau. Mit dem Zutritt auf die Insel kam die Sonne. Erster Blickfang war ein blumiger Pfau und dann folgte ein Höhepunkt mit der Dahlienschau. Der Aufenthalt auf der Blumeninsel war kurzweilig. Wandern im Rosengarten (Shanna und Heinrich werden sich daran erinnern), Besichtigung der Schloßkirche und und und. Vor der Rückfahrt war noch ein Aufenthalt in Konstanz eingeplant. Die Teilnehmer konnten auf eigene Faust die schöne Stadt erkunden. Einige, insbesondere die Frau des Reiseleiters Haider, nutzten dies zum wichtigen Kleiderkauf. Diese Bemerkung sei hier erlaubt. Zurück im Hotel, wartete schon das Abendessen. Anschließend nutzte man den Speisesaal für den musikalischen Abend. Ingo, Martin und Hartmut packten ihre Instrumente aus und musizierten und sangen bis Mitternacht.
Am Sonntagmorgen ging's ab nach Bregenz. Die Pfänderbahn liftete in wenigen Minuten nach oben. Gespenstisch war es. Die Nebelfelder rissen nach oben, die Sonne kam immer wieder heraus und so hatte man zeitweise eine gute Sicht in die Bergregion um den Bodensee. In wenigen Minuten konnte man auf den Pfändergipfel wandern und viele nutzten noch die Wandermöglichkeit um den Wildpark. Nun ging es weiter nach Andelsbuch zur Schaukäserei. Interessiert umringten den Käsermeister neugierige Blicke. Mit seinem Temperaturfinger wartete er bis die Milch 33 Grad erreicht hatte. Nun begann der Käse zu entstehen. Die Verkostung diente natürlich dazu, den Käse nach dem persönlichen Geschmack zu kaufen. Nun war es aber Zeit, den Rückweg anzutreten bzw. zu fahren. In Immenstadt wurde noch eine Kaffeepause eingelegt und dann war bei herrlichem Herbstwetter die Rückfahrt nach Kraiburg fällig.
Es war wiederum ein Ausflug der besonderen Art. Das Programm war ausgewogen und vor allem abwechslungsreich. Ein Dank an den Organisator Robert Haider.
LT.Lindau
Leuchtturm in Lindau
LT.Münster in Konstanz
Münster in Konstanz
LT.Mainau.Pfau
Auf der Insel Main
LT.Käserei
in der Schaukäserei
Chöretreff 2016

Wir feierten "10 Jahre Haus der Musik"

Schon seit vielen Wochen liefen die Vorbereitungen. Das kleine Jubiläum sollte doch gebührend gefeiert werden. Als erstes war geplant, den Probenraum auf "Vordermann" zu bringen. Der Boden wurde ausgetauscht, dies war durch die finanzielle Hilfe der Marktgemeinde und der 500 € Spende eines Sängers möglich geworden. Nach dieser Maßnahme wurde durch fleißige Helfer ein Generalputz durchgeführt. Die Vorhänge wurden gewaschen und außen die Eingangstüre geschliffen und neu gestrichen. Am Tag der Veranstaltung, also am Sonntag, 31. Juli, wurde ab 8 Uhr hergerichtet, damit das Fest auch klappt. "Festwirt" Ziegler hatte Zelte aufgestellt und zum Mittagessen mit einem Grill-Braten gelockt. Lediglich das Wetter hatte man nicht in Griff. Man war allerdings schon zufrieden, dass es nicht 30 Grad Hitze hatte. Mit den angenehmen Temperaturen von knapp über 20 Grad und zwei kurzen Regenschauern konnte man gut leben, die Zelte waren fast durchwegs voll besetzt.

In kurzen Worte und zusammengefasst, es war ein tolles Chöretreffen. Die Blaskapelle spielte zur Mittagszeit und stimmte die Zuhörer auf einen unterhaltsamen Nachmittag ein. Nun begrüsste Vorstand Sepp Wimmer die Zuhörer und die Chöre eröffneten den Liederreigen. Es ging Schlag auf Schlag mit Songs und Liedern.  Zwischendrin gab es ein Grußwort des Bürgermeisters Dr. Herbert Heiml und die Übergabe von Gastgeschenken an die Chöre aus Braunau, Steinhöring  und Ampfing.

Mehr zu unserer Veranstaltung lesen und sehen Sie im Link Feste und Veranstaltungen.


LT-Ehrung 2016

Gedenkmesse und Jahreshauptversammlung 2016

Am 30. Januar begann der Abend mit der Gestaltung des Vorabendgottesdienstes in der Marktpfarrkirche. Eine neue Messe von Lorenz Maierhofer umrahmte den Gottesdienst und zur Kommunion stimmten die Sänger das Panis angelicus an. Anschließend fand im Nebenzimmer des Gasthofes Unterbräu die Jahreshauptversammlung statt. Vorstand Sepp Wimmer begrüsste die Anwesenden, unter ihnen besonders Werner Schreiber für die Marktgemeinde Kraiburg, Ehrenvorstand Schorsch Ober und Ehrenmitglied Toni Thalhammer. Nach den Berichten von Vorstand, Schriftführer und Kassier wurde durch die Revisoren die Entlastung der Vorstandschaft beantragt und einstimmig erteilt.
Nun standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Der Vorstand nannte es zwar als nicht ungewöhnlich, 50 oder 60 Jahre bei einem Verein zu sein, aber 50 und 60 Jahre im Verein aktiv zu sein, das ist ehrenwert und verdient höchstes Lob. Für 60 Jahre wurde Schorsch Ober geehrt, für 50 Jahre Kurt Fischer, Eduard Kästner und Toni Thalhammer, zudem Franz Stenger für 40-jährige Mitgliedschaft.
Nun standen turnusgemäß Neuwahlen auf der Tagesordnung. Die bisherige Vorstandschaft wurde wieder gewählt. Neu als Kneipwart wurde Herbert Reichenauer gewählt, bisher Hartmut Pötzsch und Herbert Mühlhauser als 1. Fähnrich, bisher Heini Herrmann und 2. Fähnrich wurde Günther Legler.
Mit dem Vorhaben, am 31. Juli das 10-jährige Bestehen des Probenraums im Haus der Musik zu feiern, wies der Vorstand darauf hin, dass der Probenraum im Frühjahr generalgereinigt wird und einen neuen Bodenbelag erhalten soll. Nach Wortmeldung von einzelnen Mitgliedern wurde die Versammlung beendet.

Zum Tod von Dietmar Tschek

Dietmar Tschek war mehrere Jahre Sänger in der Liedertafel Kraiburg und auch im Chor von St. Bartholomäus. Anfang der 80er Jahre war er einige Jahre Dirigent der Liedertafel. In einer Handnotiz schrieb er: Meine schönsten Erinnerungen, dabei erwähnte er ausdrücklich seine Zeit in den beiden Chören. Dietmar Tschek verstarb überraschend am 1. Januar 2016 im Alter von 92 Jahren. Die Beisetzung in der Aussegnungskirche in Waldkraiburg wurde von der Liedertafel Kraiburg und dem Chor von St. Bartholomäus musikalisch umrahmt.
Mittenwald.2

Tagesfahrt nach Mittenwald und Benediktbeuern

Mit einem vollen Bus startete man über Rosenheim-Kufstein-Innsbruck und nach einer kurzen Pause über den Seefeldsattel nach Mittenwald. Der Markt Mittenwald mit seinen bekannten Lüftlmalereien war das Hauptziel des Tages. Gleich nach der Ankunft traf man sich an der Kirche von St. Peter und Paul, hier erwarteten uns zwei Ortsführer, die uns die Entstehung, die Geschichte und Schönheiten von Mittenwald näher brachten. Zuerst ging es in die herrliche Kirche und nach der kurzen "Kirchenführung" sangen wir Sänger ein Gloria und ein Halleluja von Lorenz Maierhofer. Der strahlend blaue Himmel ließ die Lüftlmalereien an der Kirche, am Kirchturm und an den Häusern so richtig zur Geltung kommen. Der Rundgang über Obermarkt, zum Gries und bis zum Untermarkt versetzte die Teilnehmer in Staunen und warf auch Fragen auf. Wie erhält man diese Schönheiten, wie heizt man im Winter bei diesen einfach verglasten Fenstern und den teils sehr dünnen Wänden. Nach den Eindrücken war es Zeit für eine Stärkung. Die fand man auf der Gröbl-Alm. Der herrliche Rundblick auf Karwendel und Wettersteingebirge, ebenso hinunter ins tiefer gelegene Mittenwald brauchte einige Zeit zum Verweilen. Aber die Tageszeit rief nach Weiterfahrt. Die nächste Etappe war von Mittenwald nach Krün, Wallgau und vorbei an Walchensee und Kochelsee nach Benediktbeuern. Die vielbesuchte Klosteranlage lud zum stillen Rundgang ein. In der Basilika sangen wir das Im Namen des Vaters (Kyrie) von Lorenz Maierhofer und anschließend stimmte Edi Kästner das Ube Caritas mit den Sängern an. Die Klostercafés konnte man im Freien besuchen, aber die Klostergärten mit allen anderen Einrichtungen zogen die Besucher an. Man merkte die Sinne, das Nachdenken, die Stille, das Insichgehen... Leider wurde es später Nachmittag. Dann war Heimfahrt angesagt. Das Abendessen nahm man im Gasthof Bichler in Ramerberg und Organisator Sepp Wimmer war zufrieden mit dem Verlauf der Tagesreise. Es ist anzunehmen, dass alle Teilnehmer einen wunderschönen Liedertafel-Ausflug verbrachten.

Proben im Haus der Musik

Unser Probe-Abend ist jeweils dienstags um 19.30 Uhr im Haus der Musik. Neue Sänger mit oder ohne gesangliche Vorkenntnisse sind herzlich willkommen. Einfach bei uns reinschnuppern. Bei uns kommt die Geselligkeit auch nicht zu kurz.

Wir gedenken...

unseres langjährigen Mitglieds Herbert Ganglfinger. Er starb am 22. November 2018 im Alter von 73 Jahren. Auf seinem letzten Weg haben wir ihn mit der Fahne begleitet. Herbert Ganglfinger war 13 Jahre Mitglied unserer Liedertafel.