(ältere Berichte finden Sie im
Archiv)
Inhaltsverzeichnis:
Getragen von den Klängen des Kirchenchors feierten wir am 25. Januar zusammen mit den Fahnenabordnungen die Festmesse zu Ehren des Heiligen Sebastian.
Geboren in Narbonne in Frankreich und verstorben um 288 in Rom als Märtyrer, gilt er unter anderem als Schutzpatron gegen die Pest, die im Mittelalter über Europa herrschte. So wird er von uns dafür verehrt, dass er die Pest von unserer Umgebung ferngehalten haben soll. Als Dank dafür wurde ihm ehrenhalber eine Kapelle am damaligen Ortseingang von Kiefersfelden errichtet.
Nach dem Gottesdienst begaben wir uns auf eine Gelöbnisprozession von Heilig Kreuz zu der Kapelle, um dort dem Heiligen Sebastian zu gedenken und um ihn zu ehren. Zurückgekehrt zu unserer Kirche erteilte Pfarrer Huber der Gemeinde den Segen.
Auf Einladung der Pfarrei, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates kam am 17. Januar auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl ehrenamtlich Tätiger im Pfarrheim zu einer Dankesfeier zusammen.
Wie vielgestaltig die ehrenamtlichen Beschäftigungsfelder unserer Kirche sind, konnte man an der Ansprache von Pfarrer Huber ermessen, der alle Wirkungsfelder im Einzelnen beschrieb und für den Einsatz der mit Herz und Seele Mitwirkenden dankte. Wie es heißt, sollen ja bereits die Jünger Jesu die ersten Ehrenamtlichen gewesen sein.
Dankbar für die Wertschätzung ließen es sich die Teilnehmer bei Speis und Trank in entspannter Atmosphäre abseits des Alltäglichen gutgehen.
Das alte Jahr ist vergangen, das neue hat angefangen. "Das alte lasst uns schließen, das neue freundlich grüßen. Frisch auf zu neuen Taten, hilf, Gott, dass sie geraten."
Getreu diesem Motto eines alten Volksliedes trafen wir uns am 14. Januar in alter und neuer Frische zu unserem ersten gemütlichen Nachmittag im Jahr 2026.
Die zurückliegende Zeit lieferte jede Menge Gesprächsstoff. Und bei den willkommenen Beigaben wie Kaffee, Tee, Kuchen und Brezn fühlten wir uns wieder so richtig dahoam.
Wir alle haben uns insgeheim schon mal mehr oder weniger mit den Themen Demenz und Alzheimer befasst. Aus diesem Grund begrüßten wir als besondere Gäste Frau Rosa Schnitzenbaumer von der Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige und Frau Manina Sobe, die Fachdienstleiterin ‘soziale Dienste‘ des Caritasverbands. Frau Schnitzenbaumer referierte in kurzweiliger Form über das Wesen dieser Erscheinungen.
Wir erfuhren einiges Interessante und stellten am Schluss fest, dass es uns doch recht gut geht.
Mit diesem positiven Signal beschlossen wir den informativen und aber auch wieder lustigen Nachmittag und freuen uns schon auf unser Treffen im Februar inmitten der Faschingszeit.
Diesmal wurden unsere Sternsinger schon am Silvestertag beim Vorabendgottesdienst ausgesandt. So konnten zahlreiche Kirchgänger die Sternsinger schon während der Messe kennenlernen.
Alsdann machten sich unter der bewährten Anleitung von Frau Helga Schachtner am Freitag, 02.01. bei Schneefall und Samstag, 03.01.2026 bei strahlendem Wetter wechselweise 7 und 6 eifrige Gruppen von heiligen drei Königen mit ihren Begleitern aus der Pfarrei Heilig Kreuz in Kiefersfelden auf den Weg, um möglichst vielen Bewohnern den Segen Gottes für das neue Jahr zu bringen.
27 motivierte Kinder von 5 bis 14 Jahren zogen wieder in prächtigen Gewändern für die weltweit größte Aktion „Kinder helfen Kindern“ mit dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ los, um für Kinder in Bangladesch und weltweit Spenden zu sammeln und ihnen damit Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Leider waren es in diesem Jahr wieder zu wenige Gruppen, um das gesamte, weitläufige Gemeindegebiet erreichen zu können. Für die Bewohner der Bezirke, die heuer nicht persönlich den Segen erhielten, liegen in der Kirche und bei der Bäckerei Schneider bis Maria Lichtmess (02.02.2026) Segensstreifen bereit. Auch hier besteht noch die Möglichkeit in die dafür aufgestellten Boxen, direkt im Pfarramt (Briefkasten) oder per Überweisung zu spenden. Außerdem wurden die Gebiete vermerkt, um im nächsten Jahr wieder besucht zu werden. Jedes Jahr können telefonisch beim Pfarrbüro (8278) oder per E-Mail (
sternsinger-kiefer@web.de oder
hl-kreuz.kiefersfelden@ebmuc.de) Sternsinger-Besuche direkt bestellt werden.
Der Fleiß unserer Sternsingerheldinnen und -helden wurde belohnt mit viel Freude bei den Besuchten, zahlreichen Süßigkeiten und einer beachtlichen Spendensumme von über 6.540 €. Die Gelder werden über das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ der deutschen katholischen Kirche, organisiert mit dem BDJK (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) auf Projekte in Afrika & Naher Osten, Asien & Ozeanien, Lateinamerika & Karibik sowie Mittel- & Osteuropa verteilt. Ein Teil davon kommt auch wieder regionalen Kinderhilfsprojekten zu Gute.
So wurden im vergangenen Jahr bei der bereits 67. Aktion 778 Kinderhilfsprojekte in 79 Ländern mit insgesamt mehr als 48 Millionen €, die in 7.328 Pfarrgemeinden gesammelt worden waren unterstützt. Seit dem Aktionsstart im Jahr 1959 sind bis 2025 insgesamt mehr als 1,4 Milliarden € zusammengekommen!
Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden für ihr Engagement, der Alpenpark Zentrum für Pflege und Therapie GmbH für die bereits jahrzehntelange Verköstigung aller Teilnehmenden mit feinen Spaghetti Bolognese und knusprigen Hühnchenschnitzel mit Pommes. Ebenso bedanken möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern für den freundlichen Empfang und die großzügige finanzielle Unterstützung.
KrippenlegungZur Einstimmung auf den Heiligen Abend feierten wir wie jedes Jahr die Krippenlegung in der Alten Pfarrkirche. Mit dem Bau dieser wunderschönen Anlage haben die Krippenbauer bereits direkt nach Allerheiligen begonnen. Viel Liebe zum Detail schuf hier wieder ein wahres Kunstwerk und lässt den Betrachter eintauchen in das Leben der damaligen Zeit. Der Männergesangverein und die Kieferer Bläsergruppe trugen klangvoll weihnachtliche Weisen vor und sorgten für eine heimelige Atmosphäre. Eine Ansprache von Pfarrer Huber rundete die einstündige Feier ab.
Anmerkung:
Die Krippe in der alten Pfarrkirche und andere Krippen in Kieferfelden können noch bis zum 2. Februar 2026 besichtigt werden,
weitere Informationen.
Die Weihnacht gilt auch heute noch als Inbegriff einer freudenreichen Zeit.
K. H. Waggerl erzählt darüber in seinem Buch „Das ist die stillste Zeit im Jahr“ viele nachdenkliche Geschichten und Anekdoten. „Die Christnacht ist noch immer voll von Geheimnissen, sie bleibt die Nacht der Offenbarung“. „In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem Himmel, nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den Atem anhält, um auf das Wunder zu warten.“ Bei der Christmette in unserer prunkvoll geschmückten Kirche fühlten wir dieses Wunder, den Geist der Weihnacht. Dazu beitrug die vom Kirchenchor vorgetragene Pastoralmesse von Kempter. Zum Schluss sangen wir gemeinsam das unvergänglich schöne, am 24. Dezember 1818 erstmals aufgeführte Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“.
In der Vorabendmesse am 20. Dezember verteilten die Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem. Entzündet wurde das Licht wieder in der Geburtskirche Jesu und gelangte anschließend über Österreich durch die Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände u. a. zu uns.
Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto „ein Funke Mut“. In dem ökumenischen Gottesdienst im Liebfrauendom München am 14. Dezember zur Aussendung des Lichtes ging Msgr. Klaus Peter Franzl auf dieses Thema ein und sagte, dass es Mut braucht, um für Gutes und Gerechtes einzustehen, wörtlich „Gottes Antwort auf alles Leid ist das Kind in der Krippe, ist ohnmächtige Liebe“.
Die zur Vorabendmesse am 20.12. erschienen Pfadfinder entzündeten die vierte Kerze am Adventskranz, verlasen die Fürbitten, beteten am Altar gemeinsam mit den am Altardienst Beteiligten das ‘Vaterunser‘ und verteilten am Ende des Gottesdienstes das Friedenslicht an die Gläubigen.
Für einen anschließenden leiblichen Impuls sorgte auf Initiative der Pfadfinder ein kleiner Umtrunk mit Kinder-Punsch und Glühwein am Vorplatz des Pfarrheims.
Getreu dem Motto „lasst uns froh und munter sein“ fanden wir uns am 10.12.2025 im Pfarrheim zur adventlichen Vorweihnachtsfeier zusammen.
Neben obligatorischem Stollen, Kaffee und Tee gab es diesmal einen herzhaften Punsch, wenn auch ohne ‘geistvoller‘ Note. Lustige Geschichten und auch nachdenkliche Impulse zur Weihnachtszeit trugen zur guten und besinnlichen Stimmung bei.
Neben Pfarrer Huber und Pater Paul durften wir unseren Bürgermeister Hajo Gruber begrüßen, dem wir dafür danken, unserer Einladung gefolgt zu sein.
Eine solche Feier darf natürlich nicht ohne musikalische Begleitung sein.
So sorgten zunächst zwei der Schroller-Buam, später verstärkt durch die Frau Mama und weiteren Nachwuchs für festliche Klänge. So eingestimmt kann Weihnachten kommen.
Wenn wir uns wieder treffen, schreiben wir bereits das Jahr 2026 und wir freuen uns auf weitere erlebnisreiche Zusammenkünfte in alter und neuer Frische.
In der Vorabendmesse am 6. Dezember feierten wir den Nikolausgottesdienst.
Nikolaus von Myra, zwischen 270 und 286 in Patara, Türkei, geboren, soll an einem 6. Dezember gestorben sein. Bereits mit 19 Jahren zum Priester geweiht, ranken sich um ihn viele Legenden, wobei ihm auch die guten Werke des gleichnamigen Abtes Nikolaus von Sion zugeschrieben werden. Nikolaus von Myra gilt als sehr barmherzig. Aus einer wohlhabenden Familie stammend verschenkte er nach dem Tod seiner Eltern sein Erbe an die Armen und an Kinder. Besonders ist seine Hilfe für einen verzweifelten Vater, der die Mitgift für seine drei Töchter nicht aufbringen konnte und den er mehrfach mit Gold aus seinem Vermögen bedachte. Daraus entwickelte sich auch der Brauch für Kinder, am Nikolausabend die Schuhe hinauszustellen, damit der heilige Nikolaus sie mit leckeren Gaben fülle.
In der Vorabendmesse hat Pfarrer Huber aus den Buchstaben des Namens 'NIKOLAUS' gute Eigenschaften entfaltet und Impulse gesetzt, an die wir denken sollten.
Der Kinderchor „Pusteblume“ unter der Leitung von Frau Käsemann-Wilke und eine Instrumentalgruppe brachten mit viel Freude weihnachtliche Weisen zum Klingen.
Zum Schluss erschien zur besonderen Überraschung der Kinder der heilige Nikolaus und verteilte Geschenke unter den Kindern.
Advent. Das lateinische Wort bedeutet Ankunft.
Es ist die Zeit, in der wir uns auf die Ankunft Jesu vorbereiten: wir erwarten die Geburt Christi an Weihnachten.
Ursprünglich war der Advent bis zum frühen 20. Jahrhundert eine Zeit des Fastens und der Buße. Die Adventszeit geht auf das vierte Jahrhundert zurück. Die Zahl der Adventssonntage wurde von Papst Gregor dem Großen (540 - 604) von ursprünglich sechs auf vier Sonntage verkürzt, was sich jedoch erst sehr viel später durchsetzte.
Mit dem ersten Advent beginnt das neue Kirchenjahr.
Den für die Zeit gebräuchlichen Adventskranz gibt es in der katholischen Kirche erst seit dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Die vier Kerzen symbolisieren die vier Adventssonntage.
In der Vorabendmesse zum ersten Advent segnete Pater Paul MCBS die von Gottesdienstteilnehmern niedergelegten Adventskränze, und es wurde die erste Kerze auf dem großen, die Kirche schmückenden Kranz vor dem Altar entzündet.
Dass der Monat November keineswegs ein trübseliger sein muss, zeigten wir bei unserem Treffen am 12. November im Pfarrheim. Bei Kaffee, Tee, Brezn und Kuchen ließen wir es uns wieder richtig gut gehen.
Unter anderem gratulierten wir auch wieder all denen, die im zurückliegenden Monat Geburtstag hatten. Ein besonderer Glückwunsch ging an Pfarrer Hans Huber, der nur einen Tag zuvor sein Wiegenfest gefeiert hatte, also am Tag des heiligen St. Martin. Zur Feier dieses Tages spendierte Pfarrer Huber eine Runde Hochprozentiges aus seinem „Medizinschrank“. Wir wünschen ihm allzeit Gottes reichen Segen.
Freuen wir uns auf unser Treffen am 10. Dezember.
„Die Natur ist uns allen anvertraut ….. wir sind Teil dieser Natur, nicht ihre Herren.“
Mit u. a. diesem Aphorismus reflektierte Pater Paul MCBS in seiner wundervollen Homilie in der Hubertusmesse über die Jagd und ihren Zusammenhang mit der Natur. „Jagd und Naturschutz gehören zusammen, wenn wir die Schöpfung bewahren wollen.“ Und weiter, dass Jeder, der durch den Wald geht, ob mit Gewehr, Hund oder Fernglas das Gefühl kennt, dass die Natur mit uns redet, wenn wir nur zuhören. „Ein Leben im Einklang mit der Natur ist ein gottesfürchtiges Leben. Die Schöpfung ist uns anvertraut – tragen wir sie mit Liebe und Verantwortung in die Zukunft.“ Was zu der Frage führt, warum unsere Umgebung in zunehmendem Maße so ausschaut, als hassten wir sie.
Für passende musikalische Stimmung sorgten der Männergesangverein Kiefersfelden und das Hinterthierseer Hornquintett.
Im
Archiv von 2024 der Berichte aus Kiefersfelden sind einige Anmerkungen zu den Hintergründen der Hubertusmesse zu finden.
Wir glauben an die Gemeinschaft der Heiligen, wie es im Glaubensbekenntnis heißt. Wie jedes Jahr begingen wir deshalb am 1. November das Fest "Allerheiligen". Die Ursprünge dieses Gedenktages reichen bis ins vierte Jahrhundert zurück. Erst im Jahr 835 wurde der Feiertag von Papst Gregor IV. einheitlich festgelegt. Am Tag nach Allerheiligen gedenken wir an "Allerseelen" noch einmal aller Verstorbenen.
Viele Angehörige besuchten am Nachmittag des 1. November die Gräber auf beiden Friedhöfen. Die vielen Kerzen auf den Grabstätten bildeten einen andächtigen Rahmen für die im gemeinsamen Gebet Verbundenen. Nach einer von Pater Paul zelebrierten Andacht am Bergfriedhof wurden dort die Gräber gesegnet.
Anschließend fand eine gleiche Zeremonie am Klausbergfriedhof statt.
Die Andachten wurden von der Musikkapelle Kiefersfelden stimmungsvoll begleitet.
Und Gott sprach: Siehe ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen Euch zur Nahrung dienen;“ (1. Mose, 1,29).
Am 5. Oktober, dem ersten Sonntag des Monats, begingen wir das Erntedankfest. Da in Heilig Kreuz der Altar für das große Kirchenkonzert umgebaut war, feierten wir den Gedenktag in der Alten Pfarrkirche.
Das vor dem Altartisch positionierte Arrangement der Früchte hatte Anni Riedl wunderschön gestaltet.
In der Vorabendmesse segnete Pater Paul MCBS die Früchte der Erde.
„Gott segne uns, dass auch aus unserem Herzen Frucht wächst: Glaube und Dank. Es segne uns Gott, und alle Welt ehre ihn.“ (nach Psalm 67).
Am 27. September traf sich die Arbeitsgemeinschaft Caritas und Sozialarbeit im Dekanat Inntal in Kiefersfelden zu ihrem alljährlich stattfindenden Besinnungstag.
Zunächst wurde das Blaahaus besucht. Dieses aus dem Jahr 1696 stammende Gebäude, das als Wohnhaus für die Arbeiter des Eisenwerkes diente, wurde im vorigen Jahr umgebaut und zeigt nun als Industriemuseum die über 400jährige Geschichte des Bergbaues in Kiefersfelden. Bei einer Führung durch dieses unter Denkmalschutz stehendem Gebäude erläuterte sach- und fachkundig Peter Neumann die bewegte Vergangenheit des schönen Hauses.
Im Anschluss an diese Besichtigung gab es eine Andacht in der neben dem Blaahaus befindlichen Kapelle Maria Hilf. Für eine besinnliche Einkehr sorgte Pastoralreferentin Veronika Gosling. Ihr gilt unser herzlicher Dank ebenso wie der lieben Frau Reimer, die die Kapelle für diese Feier liebevoll hergerichtet hat.
Zum Ausklang des Tages wurde das leibliche Wohl anschließend bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch gepflegt.
Das Patrozinium, auch Patronatsfest genannt, wird üblicherweise am Sonntag nach dem Fest der Kreuzerhöhung gefeiert.
Eine kurze geschichtliche Beschreibung dieser Anlässe ist auf unserer Homepage im
Archiv für 2024 zu finden.
In 2025 fielen beide Feste auf Sonntag, den 14. September. So war das Kirchweihfest "Heilig Kreuz" in diesem Jahr ein ganz besonderer Feiertag für uns. Gleichzeitig war es nach dem ersten Kieferer Fest der Kirchweihe am 27. April das zweite Kieferer Fest.
Leider konnte sich die Kirche an diesem Tag nicht sonderlich schmuck zeigen, denn der Umbau der Fenster über dem Altar ist noch nicht abgeschlossen und die Gerüste und Schutzverkleidungen prägen das Bild der Baustelle.
Im Anschluss an den Festgottesdienst, der musikalisch vom Kirchenchor und den Bläsern gestaltet wurde, lud der Pfarrgemeinderat zu einem Frühschoppen im Pfarrheim ein. Bei einer zünftigen Brotzeit war viel Gelegenheit für Begegnungen und zum Gedankenaustausch.
Unsere Sommerpause ist vorbei. Verständlich, dass es bei unserem Treffen im September viel zu ratschen und zu berichten gab.
Erfreulich ist, dass fast alle gesund und munter aus der Sommerfrische zurückgekommen sind.
Jenen, die aus gesundheitlichen Gründen eine Pause einlegen mussten, wünschen wir eine schnelle und gute Besserung, wir freuen uns, Euch bald wiederzusehen.
Auch Pfarrer Huber, der zusammen mit Pater Paul zu Gast war, hatte seinen Urlaub beendet und berichtete uns über seine Erlebnisse. Und natürlich gab es wieder ein umfangreiches Angebot an leckeren Kuchen und Brezn.
Neben dem fröhlichen Gedankenaustausch war auch diesmal Raum für Impulse. So trug Sonja unter der Überschrift „Unser Herz ist das, was uns im Innersten ausmacht“ Nachdenkliches vor mit dem Tenor „Was ist aus mir geworden?“.
Unser Ausflugsziel im Oktober steht nun fest. Wir werden die barocke Wallfahrtskirche ‘Maria Kirchental‘ bei St. Martin bei Lofer inmitten der Loferer Steinberge besuchen. Schon jetzt haben wir an Petrus eine Mail geschickt, er möge bitte für gutes Wetter an diesem Tag sorgen.
Zwei Jahre lang war Martina Mauder als Pastoralreferentin in unserem Pfarrverband tätig. Sie engagierte sich unter anderem bei der Erstkommunionvorbereitung, war Ansprechpartnerin für Grundschulthemen und war Seelsorgerin für das Seniorenheim St. Peter. Im Trauerpastoral begleitete sie Menschen in Trauer und war eingebunden in Beerdigungen.
In ihrer letzten Ansprache in der Vorabendmesse am 2. August 2025 philosophierte sie über den Sinnspruch „das Leben ist zu kurz für Irgendwann“. Mit diesem Impuls regte sie zum Nachdenken darüber an, wieviel Lebenszeit wir unbedacht ungenutzt vergehen lassen.
Das regt an zur Reflexion darüber, wieviel „ungelebtes" Leben wir doch vergehen lassen.
Im Anschluss an die Vorabendmesse fand im Pfarrheim eine kleine Abschiedsfeier statt. Jeder hatte die Gelegenheit zu einem kurzen oder langen Gespräch mit ihr, mit ihr zu lachen oder sich auch über Vergangenes und Zukünftiges auszutauschen. In einem kleinen Geschenkbuch haben Freundinnen und Freunde aus den Pfarreien Worte des Dankes, der Erinnerung und der guten Wünsche zusammengetragen.
So hat sie ein bleibendes Andenken an ihre Arbeit mit uns.
Martina war eine große Bereicherung unseres Pfarrverbandes. Ja, dieser Moment des Abschiednehmens war von vornherein abzusehen. Es war so geplant, dass sie nun wieder eigene Wege gehen wird und wir auf die liebgewordene Gegenwart verzichten müssen. Für ihre weitere Lebenszeit, in der sie nun ein Sabbatjahr antreten wird, wünschen wir ihr viele neue Anregungen, Erfahrungen und Einblicke, damit sie unter dem großen Dach unseres Himmels allen Grund haben wird, zufrieden sein zu können, dass sie alles richtig gemacht und nicht auf Irgendwann gewartet hat.
Allzeit Gottes Segen, liebe Martina.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kirchenchors Kiefersfelden standen neben den Berichten und Neuwahlen vor allem drei besondere Frauen im Mittelpunkt:
Sylvia Schütz, Gaby Heumann und Mirl Ammermüller wurden für jeweils 40 Jahre aktive Mitgliedschaft im Chor geehrt.
Insgesamt blicken die drei Sängerinnen damit auf beeindruckende 120 Jahre Chorgesang zurück – eine Leistung, die nicht nur für musikalisches Können, sondern auch für außergewöhnliche Zuverlässigkeit, Engagement und Gemeinschaftsgeist steht. Über vier Jahrzehnte hinweg haben sie mit ihren starken Stimmen das Klangbild des Chors geprägt und mitgetragen – bei unzähligen Proben, Konzerten und Veranstaltungen.
Dirigent und Vorstand würdigten die Jubiläumssängerinnen mit herzlichen Worten, Blumen und Ehrenurkunden. „Es ist nicht selbstverständlich, sich über so viele Jahre hinweg mit solcher Konstanz und Leidenschaft einzubringen. Wir sind stolz, solche Mitglieder in unseren Reihen zu haben“, betonte Vorstand Margret Pirchmoser. Die Geehrten zeigten sich sichtlich gerührt und bedankten sich für die Anerkennung.
Mit dem Blick auf die Zukunft bleibt der Chor hoffnungsvoll: Wenn Leidenschaft und Zusammenhaltweiterhin so gelebt werden, steht noch vielen erfolgreichen Jahren nichts im Wege.
Bei unserem letzten Treffen vor der Sommerpause war zu unser aller Freude Pastoralreferentin Martina Mauder zu Gast. Leider war das in dieser Funktion auch ihr letzter Besuch in der Runde, denn nach zwei Jahren „Amtszeit“ beendet Martina nun ihre Tätigkeit in unserem Pfarrverband. Anlass genug für Fragen nach ihrer Zukunft. So wird sie zum Ausgleich aufgelaufener Überstunden zunächst ein sogenanntes Sabbatjahr verbringen. Wie sie den Anwesenden in einer kurzen Ansprache erläuterte, wird sie die Zeit nutzen, um für sich neue Impulse und Horizonte zu erschließen. Wir wünschten Ihr alles Glück der Erde und allzeit Gottes Segen und wir würden uns freuen, wenn sie gelegentlich doch einfach ungezwungen unsere Runde besuchen würde.
Anlässlich ihres 15jährigen Bestehens stellte die Droadn Pass Kiefersfelden am Laiminger Bichl ein wunderschönes, von Vereinsmitgliedern selber gebautes, Wegkreuz auf.
In der am 5. Juli 2025 vor Ort stattgefundenen Vorabendmesse würdigte Pfarrer Huber diese besondere Leistung und segnete das Kreuz.
Mit Blumen verziert, lädt es zur Rast und zum Gebet ein.