Ein herzliches Grüß Gott im 
PFARRVERBAND OBERES INNTAL

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Berichte aus der Pfarrei Heilig Kreuz

(ältere Berichte finden Sie im Archiv)

Inhaltsverzeichnis:


Fronleichnam 30.5.2024

Weil es am Fronleichnamsmorgen um 7.00 Uhr stark regnete, haben Pfr. Huber und Kirchenpfleger Wast Bleier die Fronleichnamsprozession heuer abgesagt.
Die Feier der bleibenden Gegenwart Jesu Christi im Altarsakrament konzentrierte sich daher auf den Gottesdienst in der prächtig mit Fahnen, Figuren und Blumen geschmückten Pfarrkirche. Kirchenchor und Bläser gestalteten die Festmesse ebenso mit wie die Ministrantinnen und Ministranten sowie die Fahnenabordnungen der Ortsvereine, die zum eucharistischen Segen im Halbkreis vor dem Altar die Fahnen senkten. Das schallende "Großer Gott, wir loben Dich". und der brausende Orgelauszug gingen über in angeregte Gespräche vor der Kirche.
Wider Erwarten hatte der Regen aufgehört und die strahlende Sonne hob die die Stimmung aller Beteiligten.
Fronleichnam 30.05.2024 Schwindt

Maiandacht Laiming 28.5.2024

Als letzte Maiandacht des diesjährigen Zyklus' trafen wir uns bei der Hofkapelle Laiming. Pater Paul MCBS zelebrierte dieses gemeinsame Gebet zu Gesängen des Männergesangsvereins, dem er sich zum Mitsingen anschloss.
Besonderer Dank gilt wiederum der Familie Städtler, die die Stätte zur Verfügung stellte. Zum Ausklang sangen alle Versammelten zusammen die Bayernhymne. Als Belohnung schänkte Frau Städtler den Chormitgliedern etwas "Geisthaltiges" aus der Schnapsflasche aus.
Maiandacht Laiming 28.05.2024 Schwindt

Dahoam is Regen am Königssee 08.05.2024

Ausflug Königssee 08.05.2024
Nachdem unser Dahoam-Ausflug zum Chiemsee vor einem Jahr sehr verregnet aber dennoch lustig war, hofften wir für unseren Exkurs am 8. Mai zum Königssee auf ein Einsehen "von oben".
Es blieb jedoch bei der Hoffnung, denn tief hängende Wolken verdeckten auch diesmal die Sicht nicht nur auf die herrliche Bergwelt. Aber wir konnten wieder auf die Sonne in unseren Herzen zurückgreifen und waren schon von daher gutgelaunt und frohgestimmt.
Mit dem Fährschiff ging es nach St. Bartholomä, dem ehemaligen Jagdschloss und der daran angebauten Kirche, deren Entstehungsgeschichte auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Übrigens bezieht sich der Name St. Bartholomä auf den Heiligen Bartholomäus, einem der zwölf Apostel und Schutzpatron der Hirten und Almleute.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im angrenzenden historischen Gasthaus, der Traditionsgaststätte, hatten wir Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden.
In der Kirche erzählte uns Pfarrer Huber einiges zur Geschichte, den Altären und anderen Darstellungen. Anschließend gab es als Abschluss eine kleine Andacht. Bleibt noch anzumerken, dass der Schiffskapitän selbstverständlich das berühmte Königssee-Echo erschallen ließ.
Ausflug Königssee 2 08.05.2024

Kieferer Fest am 5. Mai 2024

Am 5. Mai wurde der 117. Jahrestag der Kirchweihe unserer schönen Kirche Heilig Kreuz zelebriert.
Nachdem Pfarrer Gierl Ende des 19. Jahrhunderts sein Amt antrat zeichnete sich ab, dass die bis dahin genutzte 'Alte' Pfarrkirche am Bergfriedhof, deren 700-Jahr-Feier wir vor nicht allzu langer Zeit feierten, nicht mehr ausreichte, um den gestiegenen Platzbedarf zu decken, insbesondere auch durch die Industrialisierung und zuletzt auch infolge des Betriebes des Marmorwerkes.
So setzte sich Pfarrer Gierl mit viel Geduld für den Neubau der jetzigen Pfarrkirche ein. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1904 konnte die Kirche am 5. Mai 1907 geweiht werden. Der Hochaltar ist übrigens ein Werk der Kieferer Marmorindustrie.
In seiner Ansprache im Festgottesdienst am 5. Mai reflektierte Pfarrer Huber über die bauliche Situation damals bei der Weihe, als noch viele Restarbeiten im Gebäude auszuführen waren und ließ vor dem geistigen Auge die Situation plastisch erscheinen.
An der Kirchweihfeier nahmen auch die Vereine teil und der Kirchenchor setzte den musikalischen Rahmen mit schönen Gesängen. Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte eine Prozession zur Sebastianikapelle.
Nach der Rückkehr zur Heilig Kreuz Kirche erteilte Pfarrer Huber am Kircheneingang den Segen.
Interessantes zu der Kirche finden Sie auch auf unserer Intenetseite Pfarrkirche Hl. Kreuz.

Maiandacht 04.05.2024 Schwindt

Maiandachten

Im Mai gedenken wir in besonderen Andachten der Gottesmutter Maria.
Sie ist die Schutzpatronin Bayerns, die Patrona Bavariae. Diesen Titel verlieh Papst Benedikt XV. im Jahr 1916 auf Wunsch des Bayerischen Königs
Ludwig III. und genehmigte gleichzeitig die Einführung eines Marienfestes, das auf den 1. Mai festgelegt wurde. Jedoch schon Anfang des 17. Jahrhunderts hatte Kurfürst Maximilian I. an der Münchener Residenz eine bronzene Marienstatue errichten lassen.

Heuer fand die erste Marienandacht in Heilig Kreuz vor der Vorabendmesse am 4. Mai statt. Es folgten weitere Andachten auch außerhalb der Kirche, so zum Beispiel auch an der Hofkapelle Windhag am 14. Mai.

Einweihung Feuerwehrdrehleiter

Am Samstag, 13. April fand die Vorabendmesse im Kurpark statt. Es gab hierfür einen ganz besonderen Anlass: die Segnung der neuen Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Kiefersfelden. Dieses Gerät stellt eine erhebliche Ertüchtigung dar, lassen sich damit doch weitaus mehr Einsatzmöglichkeiten abdecken als bisher.
 
Neben den Mitgliedern der FFW Kiefersfelden waren Abordnungen der Feuerwehren aus Kufstein und aus Ainring zugegen. Beim Erwerb der neuen Drehleiter haben sich die Gemeinden Kiefersfelden und Ainring zusammengeschlossen, um durch den Kauf zweier Geräte einen Preisvorteil zu erlangen. Dennoch kostete das neue Prunkstück rund 700.000 €. In einer kurzen Ansprache würdigte Bürgermeister Dr.Hajo Gruber die vielen Bemühungen, die für den Kauf nötig waren.
 
Die Messe wurde gemeinsam vom evangelischen Pfarrer Günter Nun und von unserem Pfarrer Hans Huber zelebriert. Die Musikkapelle Kiefersfelden sorgte für den passenden musikalischen Rahmen. Nach der Messe zogen die Beteiligten hinter dem Feuerwehrfahrzeug zur Feuerwache, um dort das Ereignis zu feiern.
Feuerwehrdrehleiter 13.04.2024 - 959A

Treffen "Dahoam is Dahoam" am 10. April 2024

Dahoam10.04.24 - 619C
Am 10. April trafen sich die "Dahoamigen" wieder zu einem gemütlichen und geselligen Nachmittag im Pfarrheim.
Es war einmal mehr ein schönes Erlebnis, in dieser Runde den Alltag für eine kurze Zeit hinter sich lassen zu können.
Beschlossen wurde dabei gemeinsam von Allen, dass unser Frühjahrsausflug am 8. Mai zum Königssee gehen wird.
Im Pfarrheim werden wir uns dann aufs Neue am 12. Juni treffen.
 
Nachdem die Fastenzeit nun hinter uns liegt, konnte getrost wieder zum 'Verdauungsschnaps' gegriffen werden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Ostern 2024


Mit dem Palmsonntag begann die Karwoche.

Der Begriff 'kar' leitet sich aus dem Althochdeutschen ab und bedeutet soviel wie Leid oder auch Klage, Trauer.
In dieser Woche bereiten wir uns auf das Leiden und Sterben Christi vor.
Am Palmsonntag zog Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein. Der Esel war in Symbol der Bescheidenheit. Die Menschen kamen Jesus mit Palmzweigen entgegen. Die Palme galt im Mittelmeerraum vielfach als heiliger Baum und war ein Zeichen des Lebens und des Sieges.
Traditionsgemäß erfolgte an der alten Pfarrkirche Kiefersfelden die Segnung der Palmbuschen. Viele Teilnehmer trugen mit viel Liebe hergerichtete Palmbuschen bei sich, die von Pfarrer Huber gesegnet wurden.
Leider begleitete nasser 'Segen' von oben die Zeremonie.
Im Anschluss zogen die Anwesenden in einer Palmprozession, begleitet von der Musikkapelle Kiefersfelden, zur Pfarrkirche Heilig Kreuz.
Palmzweige, die in der Kirche verbleiben, werden für das nächste Jahr aufbewahrt und verbrannt; die Asche dient am Aschermittwoch des nächsten Jahres zur Spendung des Aschekreuzes.
2024 Palmsonntag - 591A

Am folgenden Mittwoch fand im Liebfrauendom in München die Chrisammesse statt. Hierbei wurden die heiligen Öle für das gesamte Bistum geweiht. Diese Öle werden im Laufe des Jahres zur Salbung z. B. bei Taufen und Firmungen verwendet.
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Mit Gründonnerstag beginnt die Zeit des Leidens, des Sterbens, des Hinabsteigens in das Reich des Todes, der Grabesruhe und der Auferstehung Christi.
Die Messe steht ganz im Zeichen des letzten Abendmahls, des Paschamahls Jesus mit seinen Jüngern und damit dem Einsetzen des Sakramentes der Eucharistie: "tut dies zu meinem Gedächtnis".
In den Lesungen der Messe wurde u. a. auch auf die Symbolhandlung der Fußwaschung eingegangen. In einer Prozession wurde das Allerheiligste, die konsekrierten Hostien, zum Seitenaltar gebracht. Das Tabernakel im Hauptaltar bleibt geöffnet und leer.
Anschließend wurden vom Altar jeglicher Schmuck und die Kerzen entfernt, es ertönen ab jetzt weder Orgelmusik noch Gesang und auch die Glocken schweigen.
Die Ministranten benutzen als Ersatz für den Glockenklang hölzerne Klappern. Im Anschluss an die Messe erfolgte ein Zug zum Heiligen Grab in der alten Pfarrkirche.
Die Herkunft der Bezeichnung 'Grün'donnerstag ist nicht geklärt.

Die Karfreitagsliturgie stand im Zeichen der Feier vom Leiden und Sterben Jesu. Sie fand um 15:00 Uhr statt, der Todesstunde Jesu. Nach der Lesung wurden die Großen Fürbitten vorgebracht. Es folgte die Kreuzverehrung. Die Verhüllung des Kruzifixes wurde entfernt, das Kreuz erhoben und verehrt: "kommt, lasset uns anbeten". Jeder Anwesende hatte nun die Gelegenheit, noch einmal persönlich das Kreuz am Altar zu verehren. Am Schluss des Gottesdienstes sind die Teilnehmer schweigend auseinander gegangen.

Mit der besonders festlichen Osternachtfeier am Karsamstagabend gedachten wir im Auferstehungsfest der Osternacht, in der Christus auferstanden ist.
Nachdem vor dem Kirchenportal das dort entfachte Osterfeuer sowie die Osterkerze mit einer Andacht gesegnet wurden, begaben sich Pater Paul CMBS, Diakon Dr. Langer sowie die Ministranten in einer Prozession in den dunklen Kirchenraum.
Mit den am Osterfeuer entzündeten Kerzen gaben die Ministranten das Feuer an die anwesenden Gemeindemitglieder weiter. Das symbolisierte den Übergang von der Dunkelheit zum Licht, vom Tod zum Leben. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“, der Ankündigung Christus als das Licht, den die Gemeinde mit „Deo Gratias“ beantwortete, begann die Osternachtliturgie.
Im Anschluss an die ersten drei Lesungen erstrahlte der Kirchenraum wieder im großen Licht und die Glocken erwachten aus der Stille.
Nach den von Diakon Dr. Langer vorgetragenen Gedanken zelebrierte Pater Paul CMBS nach seiner Homilie die Tauffeier, die Erneuerung des Taufversprechens der Gemeinde.
Zum Ende der Feierlichkeit segnete Dr. Langer die zahlreich vor dem Altar abgestellten Speisenkörbe. Nach zwei Stunden endete die Solennität zum Osterfest.
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Dahoam_is_Dahoam_13032024

"Dahoam is Dahoam" Treffen am 13. März 2024

Das nahende Osterfest stand im Fokus unseres Dahoam-Treffens am 13. März.
Sonja Greim und ihr Team freuten sich über den regen Besuch. Neben herzhaften Kuchen konnte wer wollte, sich an Butterbrezn und Kassemmeln laben. Wir verbrachten eine sehr gemütliche, stimmungsvolle Zeit in der Gemeinschaft mit anregenden Gesprächen, mit lachen und mit nachdenklichen Momenten, so dass jeder für sich etwas mit auf den Weg nehmen konnte.
Die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer erhielten neben einer eiförmigen Osterkerze auch ein 'richtiges' Ei.
Das Ei ist seit jeher in vielen Kulturen ein Symbol des Lebens: aus ihm geht neues Leben hervor.
Es versinnbildlicht u. a. auch die Auferstehung Christi und ewiges Leben. Und bereits im frühzeitlichen Ägypten wurde im Ei der Ursprung der Welt gesehen.
Aber schon vor 5.000 Jahren verschenkten Chinesen bunt bemalte Eier zum Frühlingsbeginn.

Fastensuppenessen im Pfarrheim am 10.3.2024

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Am 4. Fastensonntag, der auch mit 'Laetare' bezeichnet wird, ist die Hälfte der Fastenzeit überschritten.
Der lateinische Name bedeutet "Freue dich" und bezieht sich auf das Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 66, Vers 10. Hier heißt es "Freut euch mit Jerusalem".
Weil nun Ostern näher kommt, dem Fest der Auferstehung des Herrn, hat dieser Fastensonntag daher auch etwas Fröhliches und Tröstliches.
So entstand die Tradition, an Laetare auch während der Fastenzeit eine bescheidene Mahlzeit in Form einer Suppe einzunehmen.
Auf Initiative des Pfarrgemeinderates wurde deshalb am 10. März zum Fastensuppenessen im Pfarrheim nach dem Morgengottesdienst eingeladen.
Ehrenamtliche Helferinnen hatten fünf schmackhafte Suppen gekocht.
Die Besucherinnen und Besucher nahmen das Angebot gerne an und ließen es sich in geselliger Runde schmecken.

Ehrenamtsfeier im Kieferer Pfarrheim

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Am Samstag, 17.02.2024 fand im Pfarrheim in Kiefersfelden nach der Vorabendmesse die alljährliche Dankeschönfeier für unsere vielen Ehrenamtlichen statt.

Pfarrer Hans Huber dankte in einem kurzen Vortrag den vielen Gästen für Ihre fleißige, vielfältige Unterstützung für eine lebendige Kirche.

Nach einem gemeinsamen Lied und dem Tischgebet wurde das Buffet eröffnet. Pfarrer Hans Huber ließ es sich nicht nehmen bei der Essensausgabe selbst zu helfen.

Es wurde noch ein langer, gemütlicher Abend mit vielen guten Gesprächen.
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Dahoam 14.02.2024

"Dahoam is Dahoam" am 14.2.2024

Auf den 14. Februar fielen in diesem Jahr nicht nur der Aschermittwoch und der Valentinstag, sondern auch unser gemütliches Zusammentreffen "Dahoam" im Pfarrheim. Unser Start in die vierzigtägige Buß- und Fastenzeit gestaltete sich dennoch unterhaltsam und ließ die Sorgen des Alltags in den Hintergrund treten. Christel, Rosi und Sonja trugen mit heiteren Gedanken zur guten Stimmung bei und zeigten damit, dass auch so Tiefsinn erzeugt werden kann. Wir freuen uns auf das nächste Treffen und heißen Euch jetzt schon herzlich willkommen.

Mariä Lichtmess Blasiussegen - 02.02.2024

Mariä Lichtmess Vorabendgottesdienst am 3.2.2024

Bei der Vorabendmesse am 3. Februar zelebrierte Pfarrer Huber das 40 Tage nach Weihnachten stattfindende Fest der "Darstellung des Herrn".
Dem Gesetz Mose folgend, begaben sich seinerzeit Maria und Josef mit dem Jesus-Kind in den Tempel, denn jegliche männliche Erstgeburt war alleine dem Herrn geheiligt zu heißen, das heißt, Gott zu übergeben. Im Tempel hielt sich neben dem Propheten Simeon auch die für damalige Verhältnisse sehr alte Prophetin Hanna auf. Beide erkennen in Jesus den lange ersehnten Messias. Für Simeon erfüllte sich damit die Offenbarung des Heiligen Geistes, der ihm zugesagt hatte, er werde den Tod nicht schauen, ehe er Christus gesehen habe.
 
Geläufiger ist Vielen die Bezeichnung "Mariä Lichtmess" für diesen Tag. Neben der Segnung der Kerzen führte innerhalb der Kirche eine dem jahrhundertealten Brauch folgende Lichterprozession. Sie bedeutet, dass die Teilnehmer dem kommenden Christus mit dafür besonders geweihten Kerzen entgegen gehen. Ursprünglich wurde dieser Tag auch als "Mariä Reinigung" bezeichnet, denn nach dem Gesetz Mose galt eine Frau bis 40 Tage nach der Geburt eines Knaben als unrein.
 
Während der Messe wurden in einer weiteren besonderen Zeremonie 7 symbolische Kerzen entzündet. Dazu verlasen zwei Ministrantinnen sinnbildliche Texte.
 
Zum Abschluss der Messe wurde der Gemeinde der Blasiussegen erteilt. Der Bischof und Märtyrer Blasius von Sebaste/Armenien hatte einem Kind, das an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben gerettet. Bei dem Segen werden daher zwei über Kreuz angeordnete Kerzen mit dem Wunsch verbunden, dass der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen schütze.
 
Mit ganzer Hingabe gestaltete der Kinderchor "Pusteblume" unter der Leitung von Frau Käsemann-Wilke zusammen mit einigen jungen und 'erwachsenen' Instrumentalisten den musikalischen Teil der Messe.
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Sebastiani-Prozession 2024

Am 21. Januar 2024 erfüllten die Kieferer das Versprechen, den Heiligen Sebastian jährlich mit einer Messe als Dank für die Verschonung vor der Pest zu ehren.
Zahlreiche Gläubige feierten einen feierlichen Gottesdienst mit Pater Paul. Die Messe wurde traditionsgemäß vom Kirchenchor gestaltet. Anschließend zogen alle mit Fahnenabordnungen der Vereine treu dem alten Gelöbnis betend zur Sankt Sebastiani Kapelle, an der Pater Paul seinen Segen gab.
Ein herzliches Vergelt´s Gott dem Kirchenchor und Allen, die für das gute Gelingen des Festgottesdienstes und der Prozession ihren Beitrag geleistet haben.
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Bericht von der Sternsingeraktion 2024

Aus der Pfarrei Heilig Kreuz in Kiefersfelden wurden von Pfarrer Hans Huber am Montag, 02. Januar 2024 wieder 27 Kinder von 7 bis 17 Jahren für die Sternsinger-Aktion „Kinder helfen Kindern“ ausgesandt.
Erneut konnte eine stolze Spendensumme von mehr als 8.000 € erzielt werden. 
Nochmals Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden für ihr Engagement.
Einen ausführlichen Bericht finden sie hier: