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Pfarrverband Odelzhausen

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Sorge um unser "Gemeinsames Haus" - 02.10.2016

Der heutige Gottesdienst greift die Sozialenzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus auf.
Eine Kernaussage darin ist, die „Sorge um das gemeinsame Haus“ und der Notwendigkeit mit Veränderungen die Welt zu hüten und zu verbessern. Dazu sind Veränderungen in vielen Bereichen erforderlich.
Ganz global z.B. die Ausbeutung unseres Planeten, die international verflochtene Ungerechtigkeit, das Machtbestreben und die Kriege, und die Macht des Finanzwesens.
Aber auch in unserem direktem Umfeld müssen wir endlich umdenken:
Was können wir gegen Egoismus und Maßlosigkeit  und dem Mythos vom unbegrenzten materiellen Fortschritt und Wachstum tun.
Diese Dinge und dieses Verhalten bedroht unser „gemeinsames Haus“ und wir können sehen was geschieht wenn diese falschen, nicht nachhaltigen Werte an Kraft und Inhalt verlieren, oder zur Zerstörung von Natur und Mensch führen: (Steine entfernen, Haus fällt ein, abwarten).
Was können wir dagegen tun? Wie können wir unser „Haus“ behüten und sichern?
Einfachheit – weniger ist mehr, damit macht sogar Aldi momentan Werbung.
Politiker an Ihre Verantwortung für den Frieden und das Gemeinwohl in unserem Land sowie auf Welt zu erinnern.  (beginnen Haus wieder aufzubauen)
Für mehr Miteinander und Wertschätzung der Natur kann jeder etwas tun.
Die Frage vom Sinn der Arbeit und das Recht auf würdige Arbeit und deren gerechte Verteilung gehört genauso zur Sorge um unser gemeinsames Haus und all das endet in der Frage:
„Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen die nach uns kommen, unseren Kindern die gerade aufwachsen?“