Pfarrverband Taufkirchen (Vils)

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Ein wenig Zeit für den Herrgott

Die ewige Anbetung in der Pfarrei Hofkirchen

Jedes Jahr am 12. Januar werden die Gläubigen der Pfarrei Hofkirchen und Gäste eingeladen, von 13 Uhr bis 16 Uhr im Gebet an der Ewigen Anbetung teilzunehmen.

Bereits im 10. Jahrhundert entstand in den Klöstern die Tradition, in einer Kapelle den Leib Christi in Gestalt der Hostie zu verehren. Um die Präsenz Christi in der Welt ständig gegenwärtig zu halten und sich immer daran zu erinnern, führte man die Anbetung zu jeder Tages- und Nachtstunde ein. In Deutschland wurde das ewige Gebet von Johann Philipp von Walderdorff (1701–1768) eingeführt. (Quelle: Wikipedia).
 
Der Pfarrgemeinderat Hofkirchen hat auf Anregung ihres Vorsitzenden Thomas Maier in diesem Jahr ein besonderes Programm für die Gebetszeiten auf die Beine gestellt. Ziel war es, die „Ewige Anbetung“ wieder neu zu beleben, kamen doch oft nur noch wenige Christen für kurze Zeit zum stillen Gebet. Dabei muss man wissen, dass das Allerheiligste nie alleine in der Kirche verweilt. Für die Idee war es hilfreich, dass der Termin in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel.

Nach der Aussetzung des Allerheiligsten durch Diakon Peter Winkler folgte eine Zeit der stillen Anbetung, wie es die Tradition in unserer Pfarrei vorsieht. Dieser schloss sich ab 13:30 Uhr eine halbe Stunde mit Zither-Musik an, welche sehr gut von den Gläubigen angenommen wurde. Ein gewaltiges Zeichen ihres Glaubens gaben anschließend die Mitglieder der Katholischen Landjugend ab, die die „Jugend-Zeit“ gestalteten und in großer Schar in die Kirche einmarschierten. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 60 Besucher aller Altersgruppen gleichzeitig bei der Ewigen Anbetung, was die Organisatoren sehr freute.
 
Der Jugend-Zeit schloss sich erneut eine „Zeit der Stille“ für das eigene Gebet mit Gott an, bis es hieß: „Wie die Engel singen“. Der Kirchenchor Hofkirchen-Oberdorfen gestaltete musikalisch die nächste Dreiviertelstunde – gemeinsam mit Diakon Peter Winkler, welcher in den Pausen Texte, Gebete und Gedanken vorlas. Um 16 Uhr wurde das Allerheiligste wieder eingesetzt und ein fantastischer Nachmittag im Zeichen unseres Glaubens endete.
 
Der Pfarrgemeinderat Hofkirchen bedankt sich bei Diakon Peter Winkler, der Zithergruppe, der KLJB, dem Kirchenchor, unseren Mesnern sowie allen Gläubigen, die Zeit für ein Gebet vor dem Allerheiligsten fanden.

Danke Euch allen!

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