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Pfarrverband Trostberg

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Header St. Sixtus + St. Sebastian Deinting
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Wissenswertes über die Kirche St. Sixtus und St. Sebastian Deinting

Deinting wird 788 im ältesten Güterverzeichnis erwähnt. Bischof Engelmar Kräll von Chiemsee weihte am 4. August 1420 eine durch Neubauten verschönerte Kirche. 1483 wurde mit einem Neubau unter dem Trostberger Bauverwalter Christian Placker begonnen (Inschriftentafel an der Südseite des Chores). Vor dem 3. Juli 1492 konnte die Kirche durch den Fürstbischof von Chiemsee, Georg II Altdorfer, konsentiert werden. 1506 begann erst der Bau des Kirchturmes (Inschriftentafel am Turm). 1765 gestaltete Franz Alois Mayr unf Franz Josef Soll die Kirche um. 1888 - 1891 wurden alle barocken Elemente wieder entfernt, die gotischen Strukturen aufgedeckt bzw. erneuert (z. B. Netzrippen), die Kirche mit neugotischen Altären versehen und farbig gefaßt. 1895 vergrößerte man die Sakristei. Renovierung des Turmes 1979. Außenrenovierung des Kirchenschiffes 1985-87. Die aus Nagelfluh errichtete Kirche hat einen eingezogenen tiefen Chor mit 2 1/2 Jochen und einem Schluß in drei Achteckseiten, das Langhaus vier Joche. Eine geräumige Vorhalle und die Sakristei sind südlich angebaut, der mit einem Spitzhelm bekrönte Turm steht westlich frei vom Langhaus. Der Raum hat sich seinen neugotischen Charakter bis auf die Ausmalung in seltener Einheit bewahren können. Die im Chor sternförmige, im Langhaus einfache Netzrippengewölbe verwächst mit den drei filigranen und farbigen Altären, den Glasgemälden, der Kanzel, den Kirchenbänken und der Kommunionbank. Den Abschluß im Westen bildet eine gemauerte Empore über drei Kielbögen, die mit Krabben besetzt sind. Das Netzgewölbe unter der Empore auf der die Orgel von 1896 steht, stammt wie die Empore selbst noch von 1492. Der mit reichem Schnitzwerk versehene Hochaltar zeigt in der Mitte die große Figur des Hl. Sebastian, flankiert von St. Sixtus und St. Virgilius, im Auszug eine Christusstatue. Erwähnenswert ist auch das ehemalige barocke Hochaltarbild "Martyrium des Hl. Sebastian" (rechte Seitenwand des Chor). Der linke Seitenaltar ist der Muttergottes, der rechte dem Hl. Josef geweiht. Die freskierten Büsten von 6 der 12 Apostel mit rocaillebesetzten Namenskartuschen wurden bei der letzten Restaurierung aufgedeckt; sie stammen von F. J. Soll. Bemerkenswert sind noch ein achteckiger spätgotischer Weihwasserstein (einst Taufstein) aus rotem Marmor, die Eingangstür und die Sakristeitür mit schönen gotischen Beschlägen.

(Quelle: Schnell Kunstführer Nr. 1649 "Trostberg St. Andreas mit Nebenkirchen", Verlag Schnell & Steiner GmbH & Co. München, Ausgabe 1988)

regelmäßige Gottesdienste:

  • Samstag, 16.00 Uhr (Winterzeit)
  • Samstag, 19.00 Uhr (Sommerzeit)
Anfahrt:

Deinting 7, 83308 Trostberg


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