Stadtkirche Kolbermoor

Rainer Str. 6, 83059 Kolbermoor, Telefon: 08031-40071-0, E-Mail: Hl-Dreifaltigkeit.Kolbermoor@ebmuc.de

Unser Pfarrbrief


Viele haben uns für den Adventspfarrbrief 2020 Beiträge geschickt, die wir  leider aufgrund des Platzmangels nur zusammengefasst veröffentlichen konnten (Seite 5 im Pfarrbrief Advent 2020 "DAS CORONAJAHR IN DER STADTKIRCHE KOLBERMOOR").
Die ausführlichen Beiträge finden Sie hier:


Aus dem Pfarrleben

Kindergottesdienst Erntedank 2021
Kindergottesdienst am Erntedanksonntag

„Danke für die Paprika!“

Nach der Sommerpause ist am zweiten Sonntag im Oktober der Kindergottesdienst mit einer Andacht zum Entedank im Pfarrheim Hl. Dreifaltigkeit in den Herbst gestartet. Mit etwa 20 Kindern und Eltern haben wir über die Vielfalt an Lebensmitteln gestaunt, die uns zur Verfügung stehen und die die Kinder in den Händen halten konnten.
Im Herbst auf die Ernte des vergangenen Jahres zurückzuschauen und Dank zu sagen hat eine lange Tradition und seinen festen Platz im Kirchenjahr. Staunen, annehmen, danksagen und Gott preisen für all das, was uns gegeben ist – einen besonders poetischen Ausdruck findet das im Schöpfungspsalm 104, der beginnt mit „Preise den Herrn, meine Seele!“. Ausdrucksstark und bunt ist auch das Bodenbild geworden, das im Lauf des Gottesdienstes entstanden ist. Zum Schluss konnten die Kinder einen Apfel und ein Stück selbstgebackenes Brot mit in ihre Familien nehmen, um sie dort zu teilen.
 
Jeden zweiten Sonntag im Monat, um 9.30 Uhr, laden wir herzlich ein zum Kindergottesdienst im Pfarrheim Hl. Dreifaltigkeit. Der Gottesdienst wird vorbereitet von einen kleinen Team aus Eltern und Seelsorgerinnen.
Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden! Am bequemsten geht das, wenn Sie sich für unseren Kindergottesdienst-Newsletter anmelden.

Text und Bild Veronika Gosling

Segnung Erntegaben durch neuen Diakon Matthias Mitlöhner
Diakon Matthias Mitlöhner segnet die Minibrote und die Erntegaben
Neuer Diakon für die Stadtkirche
Pfarrer Maurus Scheurenbrand begrüßte am Erntedanksonntag Matthias Mitlöhner als neuen Diakon in der Stadtkirche. Am Vortag war er im Liebfrauendom in München von Kardinal Marx zum Diakon geweiht worden. In seiner Predigt bezog sich Mitlöhner auf das Wort aus dem biblischen Schöpfungsbericht „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist.“
Dabei gelte der Auftrag nicht nur den Eheleuten sondern auch allen, die auf verschieden Weise mit anderen verbunden sind oder sich in Gruppen und Diensten engagieren. Es sei eine lebenslange Aufgabe, eine gute Balance zu finden zwischen Alleinsein, besinnlicher Stille und Leben in Gemeinschaft. Als Diakon wolle er den Auftrag der Kirche annehmen, sich für die Menschen an den Rändern einzusetzen. Gerade in diesem Bereich dürfe ihn die Kirchengemeinde fordern, so Mitlöhner.
Am Ende des Gottesdienstes segnete der neue Diakon die Erntegaben und die Minibrote. (Foto) Diese wurden von Pfadfindern, Ministranten und Vertretern vom Zeltlager Kohlstatt an die Besucher verteilt. Für zwei Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in einem Überschwemmungsgebiet im Ahrtal und in Indien wurden auf diesem Weg 784 € gespendet.
Pfarrer Scheurenbrand freute sich, auch die Familie von Diakon Mitlöhner zu begrüßen. Dessen Büro wird im Pfarrhaus von Hl. Dreifaltigkeit sein. 
Text: Monika Langer
Foto: Gerhard Franke

Foto Birkenstein
Foto: Mauder
Weihbischof Wolfgang Bischof mit Bläsergruppe Langer und Demberger
Wallfahrtsgottesdienst in Birkenstein mit Weihbischof
Treu ihrem Versprechen aus dem Jahr 1899 pilgerte eine Schar Kolbermoorer am zweiten Sonntag im September nach Birkenstein. Coronabedingt wurde die Wallfahrt individuell mit dem Auto oder zu Fuß begangen. Ein Pilgerduo hatte sich um halb vier Uhr in der Früh von der Kirche Hl. Dreifaltigkeit zu Fuß auf den sechsstündigen Weg gemacht.
Für alle Gläubigen war es eine schöne Überraschung, als Weihbischof Wolfgang Bischof den Gottesdienst am Freialtar zelebrierte. Die festliche musikalische Begleitung hatte wieder die Bläsergruppe der Familien Langer und Demberger übernommen.
In seiner Predigt hob Bischof Wolfgang die Bedeutung der Verehrung der Mutter Jesu hervor und gratulierte allen, die Maria heißen, am Festtag „Mariä Namen.“
Im Gespräch der Wallfahrer aus Kolbermoor war man sich einig, dass es in diesem Jahr im privaten wie im öffentlichen Bereich viele Ereignisse gegeben habe, für die man Gott und der Mutter Gottes Danke sagen wolle. So beendeten alle ihre Wallfahrt noch mit einem persönlichen Gebet im goldglänzenden kleinen Kapellenraum bei der heiligen Maria von Birkenstein.
 
Monika Langer

Firmung - Titelbild
Firmung 14.30Uhr
Manuel mit seinem Stab
Katharina mit Tonfigur
Lucas mit Tonschale
Celine mit Herzknicklicht

Firmvorbereitung und Firmung 2021
47 Jugendliche haben sich von Ende Februar bis Anfang Juli auf ihre Firmung vorbereitet. Auf verschiedenen Wegen setzten sie sich mit ihren Fähigkeiten und mit ihrem Glauben auseinander. Zusammen mit ihrem Paten, ihrer Patin gestalteten sie Stäbe, die in Wiederkunft Christi zu sehen waren.
In verschiedenen Gottesdiensten konnten die jungen Menschen kreativ werden und etwas gestalten. Bei der Gabenbereitung in den Firmgottesdiensten brachten die Neugefirmten diese kreativen Elemente zum Altar:
Wir haben in der Vorbereitung Stäbe gestaltet. Sie erinnern uns an das, was uns im Leben Halt gibt.
Einige von uns haben in der Vorbereitung Ton geformt. Das, was entstanden ist, erinnert uns an die Fähigkeiten, die Gott uns geschenkt hat.
Wir träumen von so vielen verschiedenen Dingen und wollen als Neugefirmte einige dieser Träume Wirklichkeit werden lassen.
Wie das Brot Lebensmittel für so viele Menschen ist, so lädt uns der Heilige Geist ein, Mittel zum Leben für unsere Mitmenschen zu sein.
Es war eine herausfordernde, spannende, bunte Vorbereitungszeit, die in drei persönlichen, vom Jugendchor musikalisch sehr schönen Firmgottesdiensten ihren Abschluss fand.
Noch mehr Fotos aus der Firmvorbereitung:
Instagram: #stadtkirchekolbermoor, #kolbermoorfirm #firmungkolbermoor2021

Text: Martina Mauder

Erstkommunion_2021
Stadtkirche feiert zwölfmal Erstkommunion
„Vertrau mir, ich bin da!“ Mit dieser Zusage von Jesus an seine Freunde mitten im Seesturm ist in diesem Jahr die Vorbereitung auf die Erstkommunion überschrieben. 70 Kinder aus den beiden Pfarreien haben sich unter Corona-Vorgaben in fünf gemeinsamen Gottesdiensten und teilweise privaten Gruppentreffen auf ihr großes Fest vorbereitet. Da immer nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden die Gottesdienste besuchen dürfen, hat das Seelsorgsteam sich für zwölf sonntägliche Erstkommuniongottesdienste mit jeweils sechs Kindern immer im Rahmen der Sonntagsmesse ausgesprochen. Kirchenmusiker Gerhard Franke gestaltet die Erstkommuniongottesdienste im Juni und Juli mit Chorkindern und teilweise mit Instrumentalisten. Das Tagesevangelium wird von den Prediger*innen an jedem dieser Fest-Sonntage mit dem Sakrament der Eucharistie und mit dem Jahresmotto der Vorbereitungszeit verbunden. Pfarrer Scheurenbrand stellt die Kinder mit Namen vor und jedes Kind darf individuell im Gottesdienst mitwirken. So entsteht eine besonders innige und konzentrierte Feier-Gemeinschaft um den Altar.
Das Seelsorgsteam wünscht allen Kindern und ihren Familien, dass sie sich ihre Festfreude für die Zukunft bewahren.Text: Monika Langer

Dankandacht Barbara Huber
Dankandacht Barbara Huber
Dankandacht Barbara Huber
Dankandacht Barbara Huber
Dankandacht zur Aussendung von Pastoralassistentin Barbara Huber
Nur wenige Tage nach der feierlichen Aussendung von Barbara Huber in München, Herz Jesu, lud die Stadtkirche Kolbermoor zur abendlichen Dankandacht in Wiederkunft Christi ein. Pastoralassistentin Huber stellte den 31. Psalm in den Mittelpunkt der Gebete und ihrer Predigt. Den Psalmvers „Du stellst meine Füße in weiten Raum.“ bezog sie auf ihren zurückgelegten Weg zum Seelsorgeberuf und auf die Gemeinde. Die Sopranistin Dagmar Gareis und der Kirchenmusiker Gerhard Franke trugen mit Gesang und Orgelmusik dazu bei, dass die Botschaft von Huber auch tief ins Herz der Mitfeiernden hineingehen konnte. Am Ende der Andacht sprach Pfarrer Maurus Scheurenbrand Barbara Huber einen eigenen Segen zu. Von der Stadtkirche bekam Frau Huber die Mantelalbe als Geschenk überreicht. Mit guten Wünschen und einem Segenslied grüßten Pfarrerin Birgit Molnar und Kirchenvorstand Wolfgang Hellebrand von der Kreuzkirche die neue katholische Seelsorgerin.
Am Sonntag, 1. August, wird Barbara Huber ein letztes Mal die Gottesdienste um 9 Uhr und um 10:30 Uhr mitfeiern und die Predigt halten. Wer sich gerne noch von ihr verabschieden möchte, kann dies im Anschluss an die Gottesdienste tun. Barbara Huber wechselt am 1. September in den Pfarrverband Partenkirchen-Farchant-Oberau.
Wir wünschen ihr viel Glück und reichen Segen für ihre neue Aufgabe.                         
Für das Stadtkirchenteam Monika Langer
Aussendung von Pastoralassistentin Barbara Huber                             
„Du stellst meine Füße in weiten Raum“ PS 31,9.
Unter diesem Motto wurde Barbara Huber mit sechs Kolleg*innen am 19. Juni von Weihbischof Wolfgang Bischof ausgesandt.
Als Pastoralassistentin ist sie beauftragt, das Wort-Gottes zu verkünden, gottesdienstliches Leben mitzutragen und sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Schöpfung einzusetzen. Es gehört auch zu ihrem Berufsprofil, andere Menschen in ihren Charismen zu fördern.
Mit Pauken und Trompeten wurde der Gottesdienst in Herz Jesu in München gefeiert und auch online fanden sich viele Menschen, die im Live-Stream mitfeierten. Am Ende des Gottesdienstes öffneten sich die großen Tore der Kirche und entließen die neuen Seelsorger*innen in den weiten Raum der Erzdiözese.
Aussendungsbild
Foto: Robert Kiderle
4.v.l. Barbara Huber

Kolbermoorer Passionsweg mit zahlreichen kleinen und großen Pilgern

Auch die Kirchengemeinden mussten auf dem Weg durch die Karwoche auf Ostern in diesem Jahr neue Wege beschreiten. Die gewohnt gut besuchten Kinder- und Familiengottesdienste waren wegen des begrenzten Platzangebots in den Kirchen nicht möglich. „Dann gehen wir eben hinaus ins Freie,“ beschlossen die Seelsorgerinnen der katholischen Stadtkirche und der evangelischen Kreuzkirche. Von Palmsonntag bis Ostersonntag überlegten sie sich an jedem Tag eine Lese- und Mitmachstation an den Kirchen und an der Kapelle in Lohholz. So konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene den Leidensweg Jesu in Etappen über den Tag verteilt mitgehen. Mit Impulsen zum Bibeltext kamen die Teilnehmer zum Nachdenken über eigene Leidens- oder Hoffnungserfahrungen. Gut gefüllt mit persönlichen Klagen und Bitten wurde zum Beispiel die Klagemauer unter dem großen Kreuz an der Stirnseite der Kirche Heilige Dreifaltigkeit.
Stationen auf dem Passionsweg
Palmsonntag Lohholz
Palmsonntag Familiengottesdienst in Lohholz
Am Palmsonntag zog eine größere Pilgerschar auf die Wiese vor der Lohholzer Katharinenkapelle, wo die Familien mit genügend Abstand und Masken den Einzug Jesu in Jerusalem feierten.
Palmesel_vonMinis_2021
Der Palmesel wurde von Ministranten der Pfarrei Wiederkunft Christi gebaut.
Die mitgebrachten Palmbuschen wurden gesegnet und die Kinder überlegten, wer für sie heutzutage ein Superstar ist, den sie verehren. Pastoralreferentin Monika Langer war erfreut zu lesen, dass die Kinder ganz oft ihre Mütter und Väter als ihre großen Vorbilder nannten. Auch einige Jugendliche haben sich mithilfe eines abgedruckten QR-Codes an den Stationstafeln mit der Passion beschäftigt. Bilder und Texte von den Oberammergauer Passionsspiel-Proben waren die Grundlage dafür.
Stationen_Tisch_undBrot
Abendmahltisch in Wiederkunft Christi
Stationen mit Kreuz
Kreuzverehrung vor der Kreuzkirche
Pastoralassistentin Barbara Huber und Pfarrerin Birgit Molnar zeigten sich zufrieden mit dem großen Interesse der Familien. „Viele Kinder haben tatsächlich alle Stationen besucht. Toll, dass unser Angebot so gut angenommen worden ist.“
Der Passionsweg mündete am Ostersonntag in die Kirchenräume, wo die Pilger die Ostergeschichte lesen und ihr gebasteltes Kreuz mit einer Blume verzieren konnten.

Monika Langer
für das gesamte Organisationsteam Passionsweg 2021

KiGo_14Feb2021_001
Kindergottesdienst trotz Corona
 
„Warm“, „wie ein Kribbeln“, „einfach gut“, antworteten die Kinder auf die Frage, wie sich Liebe anfühlt. Anlehnend zum 14. Februar wurde an diesem Sonntag beim Kindergottesdienst die Geschichte des heiligen Valentin erzählt. Die Kinder haben fleißig mitgeholfen, die Stadt Rom in der Mitte des Raumes aufzubauen und den Garten des heiligen Valentins mit Blumen zu bestücken. Am Ende durfte sich jedes Kind eine Blume als Zeichen der Nächstenliebe mit nach Hause nehmen. Obwohl man aktuell im Gottesdienst nicht singen darf, so hat es dennoch Spaß gemacht, sich gemeinsam zu den Liedern zu bewegen.
Der Kindergottesdienst findet jeden 2. Sonntag im Monat um 9 Uhr statt und wird im Pfarrsaal von Hl. Dreifaltigkeit gehalten, um die bestehenden Auflagen zu erfüllen. Herzliche Einladung an alle Kinder mit Ihren Eltern! Die Familien werden gebeten, sich vorher telefonisch im Pfarrbüro anzumelden: Tel. (08031) 400 71-0.
Das Team um den Kindergottesdienst freut sich zudem über jeden, Groß und Klein, der Lust hat bei der Gestaltung der Gottesdienste mitzuwirken, damit das Angebot auch in Zukunft möglichst bunt und abwechslungsreich gestaltet werden kann. So kann den Kindern auch in der heutigen Zeit Religion auf eine interaktive Weise näher gebracht werden. Bei Interesse melden Sie sich gerne im Pfarrbüro.

Barbara Huber
Pastoralassistentin i.V.

Sternsinger_2021
Spendenergebnis der Aktion Dreikönigsingen 2021
Die Sternsinger wurden heuer von den Kolbermoorer Bürgern sehr vermisst. Coronabedingt durften die Buben und Mädchen nicht von Haus zu Haus gehen. Einige Sternsinger ließen es sich nicht nehmen, sich in einem Auftaktgottesdienst in Wiederkunft Christi über das diesjährige Beispielland Ukraine zu informieren und Mitgefühl zu entwickeln mit vielen Kindern dort, deren Eltern ins Ausland zum Arbeiten gehen müssen.
Als Alternative zum Hausbesuch packten die Kinder über 300 Segenskuverts mit Kohle und Weihrauch, Kreide und Segensaufkleber, Spendenaufruf und Segnungsvorschlag für die Hausweihe. Diese Kurverts fanden in der Weihnachtszeit reißenden Absatz bei den Kirchenbesuchern. Eine Sternsingergruppe hatte extra einen Film gedreht mit ihrem Lied und Segensspruch, den man sich auf der Homepage der Stadtkirche ansehen konnte. Jeweils eine Sternsingergruppe gestaltete den Neujahrsgottesdienst und den Festgottesdienst am Dreikönigstag mit. So konnten alle Hygieneauflagen eingehalten werden und die Mitfeiernden bekamen wenigstens auf diese Weise die Könige zu Gesicht.
Mit den Geldspenden bei den Gottesdiensten und in den Pfarrbüros und durch Banküberweisungen kam nun bis Mariä Lichtmess doch noch eine Spendensumme in Höhe von 4 003 € zusammen. Im vergangenen Jahr hatten die Sternsinger noch 10 500 € gesammelt. Die Stadtkirche dankt den mitwirkenden Familien und allen Spendern und hofft, dass die größte Hilfsaktion von Kindern für Kindern im nächsten Jahr wieder in Präsenz stattfinden kann.

Monika Langer
Pastoralreferentin

Erntedank 2020
Erntedank 2020 Pfadis
Erntedank 2020 Getreidebüscherl
Erntedank 2020 Pfadis
Erntedank 2020 Z_Brot
Wiederkunft Christi Erntedank_1
Wiederkunft Christi Erntedank_2
Wiederkunft Christi Erntedank_3
Wiederkunft Christi Erntedank_4
Wiederkunft Christi Erntedank_5

Die Stadtkirche feierte Erntedank

Die Stadtkirche feierte trotz eingeschränkter Möglichkeiten ein buntes und frohes Erntedankfest. In beiden katholischen Kirchen hatten wieder fleißige Hände ein buntes Arrangement aus Erntegaben, einem großen Schmuckbrot und der Erntekrone im Altarraum aufgebaut. Pfarrer Scheurenbrand bedankte sich in diesem Jahr besonders bei der katholischen Frauengemeinschaft, die für Heilige Dreifaltigkeit eine neue Erntekrone gebunden hatte. Dafür hatte ein ortsansässiger Landwirt eine Fuhre Weizen gespendet.
 
Pastoralassistentin Barbara Huber erinnerte in Gebeten und in der Predigt daran, dass es heuer sowohl Grund zur Sorge und Trauer als auch Grund zur Freude und zum Dank gegeben habe. Mit dem Weinberglied aus dem alten Testament und dem Gleichnis vom Bauern, der für seine Vorräte Scheunen baute, regte Huber die Mitfeiernden an, Trauben aus Papier mit ihren Dankesätzen zu beschriften. Diese sehr berührenden persönlichen Dankesätze wurden exemplarisch vorgelesen, die Gemeinde schloss sich dem Dank an Gott an.
 
Der Aufruf, die Gaben zu teilen, wurde von jungen Christen aus der Stadtkirche umgesetzt, indem sie kleine Brote, die der Bäcker der Stadt gespendet hatte, zum Segnen brachten und nach den Gottesdiensten gegen großzügige Spenden verteilten. Die Pfadfinder, Ministranten und KLJBler vom Zeltlager ermöglichten mit ihrer „Aktion Minibrot“ und dem Aktions-Erlös von 570 € eine gute finanzielle Unterstützung von zwei Hilfsprojekten für Jugendliche in Bolivien und Burkina Faso. Die Frauen von der kfd schlossen sich dieser Aktion an, indem sie kleine Ährensträußchen ebenfalls gegen eine Spende verteilten.
 
So herrschte in und um die Kirchen eine frohe und gelöste Stimmung, beinahe wie in Zeiten vor Corona.

Erstkommunion 2020
Foto: Fam. Höglauer
Alternative Erstkommunionfeiern im Corona-Jahr 2020
Die Stadtkirche kann nach beinahe der Hälfte der angesetzten 19 Erstkommuniongottesdienste auf einige bemerkenswerte Erfahrungen zurückschauen.
Von den 75 Kindern, die sich zur Erstkommunion in diesem Jahr angemeldet und darauf vorbereitet haben, wählten 52 Kinder eine alternative Form der Erstkommunionfeier: von Juli bis September kommen zu jedem Sonntagsgottesdienst bis zu drei Kinder mit ihren Familien zum Fest der Erstkommunion. Diese drei Kinder bekommen ihren Platz im Altarraum, für jeweils neun Gäste der Kinder werden die ersten Bänke reserviert. Die übrigen Plätze können mit den vorgeschriebenen Abstandsregeln von den Sonntagsgottesdienstbesuchern eingenommen werden. Die Kinder werden von Pfarrer Scheurenbrand zu Beginn des Gottesdienstes namentlich vorgestellt. Das  Glaubendbekenntnis, die Fürbitten und das Dankgebet sprechen die Kinder selber, sie bekommen als erste die Kommunion gereicht und fügen jeweils ein Foto von sich an das gemeinsame Bild vor dem Altar. Nach dem Segen und dem feierlichen Auszug des Altardienstes und der Kinder stellen sich alle Beteiligten für Fotos zur Verfügung.
Von der Mehrheit der Familien wurden Lob und Freude über diese bisher ungewohnte Form der Feier geäußert. Auch viele Gottesdienstbesucher aus der Pfarrei freuten sich darüber, dass die Kinder mit der Gemeinde feierten. Einige Gäste bedauerten, dass es in ihren Augen kein großes Fest war mit vielen Kindern.
Der Kinderchor der Stadtkirche unterstützte dankenswerterweise an jedem Sonntag die singende Festgemeinde.
23 Kinder haben ihren Erstkommuniongottesdienst im nächsten Jahr noch vor sich. Wann und unter welchen bis dahin geltenden Vorschriften dies stattfinden kann, steht noch nicht fest. Das Seelsorgeteam der Stadtkirche hofft, im späten Herbst eine realistische Planung dafür machen zu können, ebenso für die nächste Erstkommunion 2021.
Text: Monika Langer

Umzug_Bibelgarten
Bild: Elisabeth Maier
Umzug Bibelgarten
In einer gelungenen Aktion in den Sommerferien haben die Ministranten der Stadtkirche Kolbermoor einmal wieder zur Schaufel gegriffen: Der Bibelgarten, der 2019 im Rahmen der 72-Stunden-Aktion angelegt wurde, ist umgezogen. Er befindet sich nun im vorderen Bereich des Gartens rund um den Eingang zum Pfarrhaus und damit an deutlich öffentlichkeitswirksamer und leichter einsehbarer Stelle. Manche Elemente des alten Bibelgartens sind mit umgezogen und erstrahlen nun an anderer Stelle im neuen Glanz. Andere Orte sind neu entstanden und haben neue Bibelstellen als Paten. So lohnt es sich, dem neuen Bibelgarten einmal einen Besuch abzustatten. Ein herzliches Vergelts Gott gilt allen fleißigen Ministranten der Stadtkirche Kolbermoor und Georg Schrank für seine tatkräftige Unterstützung.
Weitere Bilder zum Umzug finden Sie hier
Elisabeth Maier


Pfingstfest 2020
Stadtkirche begeht Pfingstfest
Auch die großen Einschränkungen, unter denen in Corona-Zeiten Gottesdienst gefeiert werden darf, haben die katholische Stadtkirche Kolbermoor nicht daran gehindert, das Pfingstfest würdig zu begehen. Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand begrüßte in beiden Pfarrkirchen, Hl. Dreifaltigkeit und Wiederkunft Christi, ein „vollstmögliches“ Haus und betonte, dass die Sicherheitsvorkehrungen auch in den vergangenen Wochen dank der zahlreichen Helfer und der Disziplin der Besucher aufs Beste eingehalten werden konnten. „An Pfingsten denkt man in Nicht-Corona-Zeiten gerne an den Urlaub am Gardasee oder an den ergatterten Last-Minute Flug; wir denken an das was uns heute geschenkt ist: den Heiligen Geist“, so der Pfarrer eingangs. In diesem Zusammenhang verwies er besonders auf die Kunstinstallationen in beiden Kirchen, die vom Seelsorgsteam gestaltet wurden. So erheben sich in Dreifaltigkeit im Origami-Stil gefertigte weiße Tauben, traditionell das Symbol des Heiligen Geistes, in den Himmel. In Wiederkunft Christi sind es die sprichwörtlichen roten Feuerzungen, die die Apostelkerzen schmücken und die in der Bibel besonders mit dem Pfingstfest assoziiert werden. Ein weiteres starkes Symbol für den Pfarrer bildete der siebenarmige Leuchter, die Menora, die ihren Ursprung im Judentum hat und mit ihren sieben Kerzen auch als Symbol der „sieben Gaben des Heiligen Geistes“, die von alters her in den christlichen Kirchen Bedeutung haben. Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht seien Eigenschaften, die in moderner Interpretation auch in der heutigen Gesellschaft noch ihren Platz hätten. Nach der Eucharistiefeier beendete die Gemeinde den festlichen Gottesdienst, der musikalisch von einem Familienchor unter Anleitung von Kirchenmusiker Gerhard Franke gestaltet wurde, mit einem gemeinsamen Mariengebet.
Text: Leonhard Sedlbauer
Foto: Stadtkirche Kolbermoor

Gottesdienst 10. Mai 2020 D

Wieder Gottesdienste in der Stadtkirche
– unter ungewohnten Bedingungen

Seit letztem Sonntag können nun wieder Gottesdienste in den beiden katholischen Kirchen in Kolbermoor stattfinden, allerdings in kleinem Rahmen. Vieles sei gewöhnungsbedürftig, so die Meinung der ersten Gottesdienstbesucher. Aber die Freude, wieder die Kommunion empfangen zu können, überwiege alle Einschränkungen. Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand erinnerte die Mitfeiernden sichtlich bewegt daran, dass Gott gerade auch in Zeiten der Krise überall bei den Menschen sei, zuhause genauso wie in den Kirchen. Jeder könne weiterhin in die geöffneten und schön geschmückten Kirchen kommen, in den privaten Anliegen beten und Gebets- und Gottesdienstimpulse für zuhause mitnehmen. Mitglieder des Stadtkirchenrats und der Lektorengruppe hatten Ordnerdienste übernommen, damit Gottesdienste gefeiert werden können. Der Pfarrer und die Mesner hatten alles daran gesetzt, dass die Hygienevorschriften umgesetzt werden konnten. Auch das lange vermisste Orgelspiel und die musikalische Gestaltung mit Gitarren und Vorsängern trüge zur innigen Mitfeier am Gottesdienst bei, wie von Gläubigen zu hören war.
 
Für die Gottesdienste bis einschließlich Pfingsten gelten nach Auskunft des Pfarrbüros die Zeiten wie folgt: Sonntags um 8:45 Uhr Heilige Messe und 10:00 Uhr Wortgottesfeier in Hl. Dreifaltigkeit, um 10:00 Uhr Heilige Messe und um 11:15 Uhr Wortgottesfeier in Wiederkunft Christi. Zur Wortgottesfeier um 11:15 Uhr sind vor allem Familien herzlich willkommen. Zu allen Sonntagsgottesdiensten ist eine telefonische Anmeldung im Pfarrbüro nötig.
Werktags wird am Dienstag um 9:00 Uhr in Hl. Dreifaltigkeit eine Heilige Messe gefeiert, am Donnerstag um 18:30 Uhr in Wiederkunft eine Eucharistische Andacht. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.
Wie bisher liegen in den Kirchen Sonntagsimpulse zum Gebet daheim und zum Mitbringen für andere bereit und können auf der Homepage der Stadtkirche abgerufen werden.

Monika Langer, Pastoralreferentin

Sternsinger mit Sternen

Erfolgreiche Sternsinger in der Stadtkirche

Die Sternsinger waren in den Weihnachtsferien überaus erfolgreich bei der Spendensammlung für das Kindermissionswerk. In elf Gruppen waren sie in der Stadt unterwegs, um die Menschen in ihren Wohnungen zu segnen, ihnen von der Geburt des Retters zu singen und um für Kinderhilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln. In diesem Jahr waren besonders Kinder und Jugendliche im Libanon im Blick. Sie sind die Leidtragenden der Kriege und Vertreibungen in den Nachbarländern Syrien und Irak. Mit ihrem unermüdlichen Eifer konnten die Sternsinger wieder ein höheres Spendenergebnis erzielen als im letzten Jahr, nämlich stattliche 10.526 €. Den Königen und Königinnen und ihren Begleitern sagen wir ein herzliches Vergelts Gott, auch im Namen der Kolbermoorer, die sie besucht haben und im Namen der Kinder und Jugendlichen, die mit den Spenden ein bisschen bessere Lebensbedingungen geschenkt bekommen.  Den vielen großzügigen Spendern sei ebenfalls herzlich gedankt.