Pfarrverband Schönberg

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Nachprimiz von Peter Förster am 15. Juli 2007

Nachprimiz Peter Förster
Es mögen wohl an die 1000 Menschen gewesen sein, die sich am Sonntag, den 15. Juli 2007, auf dem Gelände des Oberbergkirchner Pfarrhofs bei herrlichem Wetter versammelt haben.

Anlass der Feierlichkeit war die Nachprimiz des gebürtigen Rosenheimers Peter Förster, der in den zurückliegenden zwei Jahren seine Ausbildung zum Priester im Pfarrverband Schönberg ableistete und dort als sehr beliebt galt. Dem feierlichen Gottesdienst vorausgegangen war ein imposanter Kirchenzug, bestehend aus etwa 100 Ministranten, zwei Blaskapellen, über 20 Vereinen, den Eltern des Primizianten, den Ehrengästen, den Kommunionkindern sowie den Vertretern der Geistlichkeit. Vorbei an farbenfroh geschmückten Häusern und mit Blasmusik untermalt zog der Festzug von der Ortsmitte zum Pfarrhof; der dort aufgestellte und mit reichlich Blumenschmuck verzierte Freialtar wurde Zentrum der Feierlichkeiten.

Zelebriert wurde der Festgottesdienst von Peter Förster, vom Seelsorgsteam des Pfarrverbandes, Pfarrer Paul Janßen, Pastoralreferentin Claudia Stadler und dem Gemeindereferenten Alfred Stadler sowie den beiden Redemptoristen-Patres und Heimatsöhnen Sebastian Redl und Johann Dasch. Weitere musikalische Umrahmung fand die Feier mit dem Chor des Pfarrverbandes unter der Leitung von Franz Weyerer und der Bläsergruppe aus dem Ort. Auch die Lohkirchner Böllerschützen beteiligten sich.

Gewohnt souverän leitete Förster den Gottesdienst, was vielleicht nicht auch zuletzt an seiner guten Ausbildung im Pfarrverband gelegen haben dürfte. Und in der Tat fand er über seinen "Lehrmeister", Pfarrer Janßen, in einer insgesamt sehr persönlichen Predigt nur lobende Worte. So bezeichnete er den Pfarrverband Schönberg mit Pfarrer Paul Janßen an der Spitze als "beste Lehrstelle" in der ganzen Diözese München-Freising. Er sei immer gerne hier gewesen und hätte sich auch stets wohlgefühlt. Für ihn stand zuvor schon fest, dass er unbedingt aufs Land wollte, wie er sagte, aber dass es ihm im ersten Moment dann doch ein bisschen zuviel Land war, gab er scherzend zu. Aber er habe sich schnell an dieses "so viel Land" gewöhnt, und bald war es sein "Daheim" geworden, in das er immer wieder gerne zurückkehrte.

Dass er auch bei den jüngeren Pfarrverbandsmitgliedern sehr beliebt war, zeigte sich bei der Gabenbereitung: Die Gaben wurden von den Kommunionkindern an den Altar gebracht. Stellvertretend für die Ministranten des Pfarrverbands überreichten die Oberministranten Anja Gossert und Thomas Lächele eine Weinkaraffe an den Primizianten. Sie solle nicht nur mit Wein gefüllt sein sondern auch mit den vielen verbindenden positiven Erinnerungen, so Gossert.

Auch in den abrundenden Ansprachen von Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hans Nützl und Bürgermeister Josef Englbrecht zeigte sich ein überaus hervorragendes Bild von Peter Förster. Seine echte Art, seine Aufmerksamkeit und seinen immer wieder durchblitzenden Humor hoben alle hervor. Aber auch in schwierigsten Situationen wusste er immer den richtigen Ton zu finden, betonte Nützl. Zusammen mit der Pfarrgemeinderätin Sabine Hopf überreichte dieser eine Petrus-Figur; einen Gemeinde-Ehrenteller bekam Förster von Bürgermeister Englbrecht. Bei herrlicher Kulisse und bestem Wetter verweilten die Gäste und Besucher noch mehrere Stunden, wobei die Ortsvereine und die Pfarrgemeinderäte für das leibliche Wohl sorgten.

Doch ein endgültiger Abschied vom Primizianten und Neupriester Peter Förster sollte es noch nicht sein: Bis September übernimmt er noch die Urlaubsvertretung für Pfarrer Paul Janßen, erst dann wird er in seinen neuen Wirkungskreis nach Wolfratshausen aufbrechen. Bis dahin wird seine sympathische Art im Pfarrverband noch weiterwirken. (thl)