„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der sechs Kommunionkinder in der Pfarrkirche Weißbach. Gleich zu Beginn, nach der Kerzensegnung, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst und vielen Gläubigen zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff. Begleitet von der Orgel entstand eine ruhige, dichte Atmosphäre, die das Fest des Lichts erlebbar machte.
In der Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er erinnerte daran, dass Gottes Kommen oft unscheinbar ist – nicht laut und nicht spektakulär, sondern wie ein Licht, das Orientierung gibt. Glauben bedeute nicht, alles zu wissen oder im Griff zu haben, sondern offen zu bleiben und zu hoffen. Besonders die Kommunionkinder ermutigte er, ihren Weg im Vertrauen zu gehen: Schritt für Schritt, begleitet von Gott.
Nach der Predigt stellten sich die Kommunionkinder der Gemeinde vor. Als Zeichen ihrer Gemeinschaft und ihres gemeinsamen Weges wurde die Gruppenkerze entzündet. Die Kinder machten so deutlich, dass sie sich auf den Weg zur Erstkommunion begeben haben – nicht allein, sondern getragen von Jesus.
Zum Abschluss des Gottesdienstes durften die Kinder und alle Mitfeiernden den Blasiussegen empfangen.
Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Weinzierl gemeinsam mit Diakon Nieder gefeiert und durch die Mitwirkung der Weißbacher Organistin und Weißbacher Bäuerinnen inhaltlich und musikalisch bereichert.
„An Mariä Lichtmess wird es spürbar heller“ – dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Vorstellungsgottesdienst der 27 Kommunionkinder in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell.
Gleich zu Beginn, nach der Segnung der Kirchen- und Kommunionkerzen durch Pfarrer Weinzierl, wurde das Thema sichtbar: Gemeinsam mit dem Altardienst zogen die Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen durch das Kirchenschiff.
Begleitet vom Kirchenchor unter der Leitung von Monika Schmidt entstand eine ruhige, feierliche Atmosphäre, die das Fest des Lichts eindrucksvoll erlebbar machte.
In seiner Predigt griff Diakon Nieder das Evangelium von Simeon und Hanna auf. Er verglich den Glauben mit einem Licht, das nicht alles auf einmal erhellt, sondern gerade so weit scheint, dass der nächste Schritt möglich wird. Glauben bedeute, offen zu bleiben und zu hoffen, auch wenn der Weg nicht immer klar vor Augen liegt. Besonders den Kommunionkindern sprach er Mut zu, ihren Weg Schritt für Schritt im Vertrauen auf Gott zu gehen.
Nach der Predigt durften sich die Kinder der Gemeinde vorstellen. Einige von ihnen übernahmen zudem die Fürbitten und brachten eigene Gedanken und Anliegen vor Gott. Zum Ende des Gottesdienstes empfingen alle den Blasiussegen.
Im Anschluss gestalteten die Kommunionkinder gemeinsam ihr Vorstellungsplakat und konnten wieder einen Edelstein mehr für ihr Erinnerungskreuz mit nach Hause nehmen.
Am Sonntag, 11.01., dem Fest der Taufe des Herrn, erkundeten die Firmlinge das Klosterleben.
Den Beginn machte eine gemeinsame Messfeier in der Frauenkirche. Dazu hatte eine Firmprojektgruppe mit Pfr. Thomas Weinzierl
Predigtgedanken und die Fürbitten vorbereitet, die im Gottesdienst von den Firmlingen vorgetragen wurden.
Anschließend stellten sich die 3 barmherzigen Schwestern vor, die aus dem Mutterhaus in München gekommen waren:
Sr. Rosa Maria Dick (Generaloberin), Sr. Katharina und Sr. Josefa-Maria. In 3 Gruppen, die sich über verschiedene Räume im
Schwesternheim verteilten, kamen die Firmlinge mit den Schwestern über das Klosterleben ins Gespräch.
Später trafen sich wieder alle in der Frauenkirche zu einem kurzen Vortrag von Sr. Josefa-Maria über die Geschichte und
das aktuelle Apostolat der barmherzigen Schwestern. Anschließend beteten alle die Mittagshore gemeinsam, das kirchliche Mittagsgebet.
Den Abschluss machte das gemeinsame Mittagessen im Schwesternheim, bei dem alle Eindrücke des Tages noch einmal untereinander ausgetauscht wurden.
Wir danken den Schwestern ganz herzlich für Ihre Zeit und ihre Offenheit und der Hausleitung des Schwesternheims, Sr. Pavana und ihren Mitarbeitern
für die Räumlichkeiten und das gute Mittagessen.
Pfr. Thomas Weinzierl
Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen bis minus 12 Grad zogen 57 Sternsingerinnen und Sternsinger durch Inzell und 25 durch Weißbach. Viele Menschen hatten die heiligen drei Könige bereits erwartet und empfingen sie herzlich.
Viele Eltern boten Fahrdienste, Mittagessen und begleiteten jüngere Kinder auf ihrem Weg.
In Inzell wurden 7.727 Euro gespendet, in Weißbach 1.813 Euro. Die Spenden kommen bedürftigen Kindern weltweit zugute, die von Kinderarbeit bedroht sind – ein Anliegen, das den Sternsingerinnen und Sternsinger besonders am Herzen liegt.
Der Dank der Sternsinger richtet sich an alle Eltern, Helferinnen und Helfer, und insbesondere an die Inzeller Gastwirtschaften und Metzgereien, die die Aktion mit einem Mittagessen würdigten und so zu dem positiven Verlauf beigetragen haben.
25 Kinder und Jugendliche brachten in Weißbach an der Alpenstraße den Segen von Haus zu Haus und sammelten Spenden für die Sternsingerprojekte. Beispielland ist dieses Jahr Bangladesh und hier stehen die Unterstützung von Schul- und Ausbildungsprojekten im Vordergrund. Zur Vorbereitung auf das Sternsingen sahen die Kinder den Film „Willi in Bangladesh – Der Film zur Sternsingeraktion.“ Mit Betroffenheit verfolgten die Kinder und Jugendlichen die Geschichten der Kinder in Bangladesh, deren Leben oft von harter Arbeit geprägt ist. 1812 € sammelten die Weißbacher Könige für die Sternsingerprojekte und haben somit Anteil an der Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder in Asien. Das Sternsingen stärkt zum Einen die Kinder in den Projektgebieten, gibt aber auch den Kindern hier das Gefühl etwas bewirken zu können. Gleichzeitig lernen die Kinder und Jugendlichen über den eigenen Tellerrand zu schauen und sind doch froh, dass für sie ein Schulbesuch selbstverständlich ist. Und letztendlich bereitet es ja auch Freude in der Gruppe unterwegs zu sein. Die Organisatorinnen der Hl-Dreikönig-Aktion in Weißbach, Conny Engljähringer und Heidi Dufter bedanken sich bei allen Spendern und bei Allen, die die Aktion unterstützen. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt – wir bringen den Segen bei Sonne, Schnee und Regen! Und auch bei klirrender Kälte wie in diesem Jahr!
Heidi Dufter
Pfarrer Weinzierl mit den Weißbacher Königen beim Aussendungsgottesdienst