Pfarrverband Fürstenfeld

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Mittagessensangebot von Caritas und Kirche für bedürftige Menschen - immer freitags eine warme Mahlzeit für Menschen in Not

Für mittellose und bedürftige Menschen gibt es Ende Oktober immer freitags um 11:30 Uhr unter strengen Hygienestandards  Mittagessen To Go im Rahmen der neuen Aktion „Mittagsküche vor der Kirche“. Auf dem Gelände unserer Pfarrkirche St. Magdalena werden jeden Freitagmittag bedürftige Menschen im Landkreis eine warme Mahlzeit zu einem sehr geringen Preis erhalten können. Aufgrund einer Spende der Olchinger Firma trendgo GmbH werden die ersten 500 Essen kostenfrei sein, danach maximal 50 ct. kosten. Die Brucker Bäckerei Reicherzer hatte für den Auftakt am vergangenen Freitag Semmeln gespendet.

Das Projekt beruht auf einer Zusammenarbeit zwischen dem Pfarrverband Fürstenfeld und zwei Fachdiensten des Caritas-Zentrums. Die Kirche stellt das Gelände zur Verfügung und hilft bei der Finanzierung mit. Das Beschäftigungsprojekt „hofcafé“ im Brucker Fenster sorgt sich um das Essen und die Gemeindecaritas sucht und begleitet die freiwilligen Helfer/-innen, die bei der Ausgabe mithelfen. „In dieser schwierigen Zeit dürfen wir nicht die Menschen außer Acht lassen, die sowieso schon so wenig haben“, sagt Diakon Martin Stangl, der an der Realisierung des niedrigschwelligen Projekts vonseiten des Pfarrverbands maßgeblich beteiligt ist.
Das Projekt versteht sich als sozialraumorientiertes Angebot. Denn es kommt nicht nur den Menschen zugute, die sich etwas zu Essen holen. Damit ist ein weiterer Einsatzbereich für die Menschen geschaffen, die ihre Zeit einem guten Zweck schenken wollen. Die Teilnehmer/-innen des Beschäftigungsprojekts im „hofcafé“ freuen sich durch ihr Kochen einen Beitrag zur Gemeinschaft vor Ort leisten zu können. „Es ist ein rundum schönes Projekt“, schwärmt Petra Helsper, Leiterin des Brucker Fensters.
Den Beginn des Projekts ermöglichte die Pater Rupert Mayer Stiftung, welche die Lebensmittel- sowie Betriebskosten für das erste Jahr finanziert. Damit das Projekt langfristig gesichert werden kann, wird das Organisationsteam um Gemeindecaritas-Referentin Ursula Diewald, Petra Helsper und Martin Stangl nach Partnern im Landkreis suchen, die sich an den Gesamtkosten beteiligen möchten. Ziel ist eine Vollfinanzierung durch Spenden, damit das Essen für die Menschen nahezu kostenlos bleiben kann. „Wir wollten einfach mal loslegen. Wie viele Personen dann kommen und das Angebot in Anspruch nehmen, werden wir mit der Zeit sehen“, sagt Stangl.
Interessierte Personen und potenzielle Kooperationspartner/-innen können sich an die Gemeindecaritas wenden: 08141/3207-30 bzw. gemeindecaritas-ffb@caritasmuenchen.de.