Pfarrverband Fürstenfeld

Kirchstraße 4, 82256 Fürstenfeldbruck
Telefon 08141/5016-0, e-mail
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Pfarrverband Fürstenfeld

KATHOLISCHE FRAUENGEMEINSCHAFT DEUTSCHLANDS

im Pfarrverband Fürstenfeld

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen mitzuteilen, dass wir, - das Leitungsteam der kfd -,  telefonisch zur Verfügung stehen für Auskünfte, einfach mal reden,
einfach Kontakt halten; denn es soll keine schöne „Sonntagsrede“ gewesen sein, was wir beim 100-Jahr-Jubiläum in den Mittelpunkt gestellt haben:
                                   „kfd – ein Netz, das trägt“

Herzliche Einladung

zu unserer nächsten kfd Maiandacht
Donnerstag, 13.Mai 2021
18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Magdalena mit Präses Pfarrer Otto Gäng.

Das dazu angekündigten Treffen im Venezia muss aus bekannten Gründen leider entfallen.
Anmeldung diesmal vor Ort.
Bitte die FFP-2 Masken nicht vergessen.

und allen weiteren Veranstaltungen und Gottesdiensten
aus unserem neuen
HALBJAHRESPROGRAMM 1/2021

Junia
Zur Information:
Ab sofort liegt an den Schriftenständen der Pfarrkirche St. Magdalena für alle kfd-Mitglieder (und für alle die sich für die kfd interessieren) die neueste Ausgabe unseres Magazins "Junia" für die Monate Mai/Juni 2021 aus. 

Die Redaktion der Zeitschrift hat noch ein Info-Blatt über die Umstellung von „Frau und Mutter“ auf „Junia“ erstellt und um Verbreitung gebeten. Die Abhandlung von Frau Spörl über die biblische Gestalt der "Junia" finden Sie weiter unten auf der Homepage. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Anregung bei der Lektüre der neuen Ausgabe.
 

Bleiben Sie gesund und "bis wir uns wiedersehen, halte Gott Sie fest in seiner Hand!"

Ihr kfd-Team
Gertrud Englert (08141 41114), Anni Rauch (08141 25754), Daniela Hackenberg (08141 21157), Gabriele Ordon (08141 18882), Jutta Vogl (08141 91905), Birgitta Klemenz (01703248027)

Gemeinsames Koch- und Backbuch

Liebe kfdlerinnen,
ich habe eine Idee – ein gemeinsames Koch-und Backbuch. Essen hält Leib und Seele zusammen – gerade auch (leider) in Corona-Zeiten.
Sie haben sicher tolle Rezepte von süß bis sauer, von Vorspeisen über Suppe und Dessert, vom Frühstück bis Abendessen samt Kaffeetafel am Nachmittag und Weihnachtsplätzchen, Marmeladen, Limonaden, Bowlen, und so weiter. Alles ist willkommen. Vielleicht auch der eine oder andere Gesundheitstipp!
Ein solches Kochbuch wäre a) ein Gemeinschaftswerk in kontaktarmen Zeiten, b) ein Beitrag zur Renovierung unseres Pfarrheims in St. Magdalena (das Buch könnte abzüglich der Herstellungskosten dafür verkauft werden) und c) etwas, was Spaß macht und der Nachwelt nützlich sein kann (Leuten wie mir z.B., die immer noch nicht kochen können)
Also – Lieblingsrezepte herausgesucht und aufgeschrieben, bzw. uns zum Schreiben zur Verfügung stellen. Wenn möglich per Mail an birgitta.klemenz@gmx.net , ansonsten per Brief an Gertrud Englert oder an mich.
Zielvorstellung ist der 1.Mai 2021. Es ist aber natürlich ab sofort möglich!
Wenn alles beieinander ist, schauen wir, wie wir es mit der Bebilderung machen. Es könnte sein: Kochen, backen und ….. Fototermin.
Ich hoffe, dass möglichst viele von Ihnen/Euch mitmachen, und freue mich auf die Beiträge.
Herzliche Grüße an alle von Birgitta Klemenz

Kreuzweg

Liebe Kfd-Mitglieder,
am Schmerzhaften Freitag  haben wir in der Pfarrkiche St. Magdalena zusammen den Kreuzweg gebetet. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten:
Frau Dr. Klemenz hat unter Verwendung der Kreuzwegandacht aus dem Gotteslob und mit eigenen Gedanken den Kreuzweg für uns in einem kleinen Heftchen zusammengestellt. Die 14 Stationen werden eindrucksvoll durch Fotos der Glasfenster des Kreuzweges von Josef Dering in der Pfarrkirche von St. Bernhard ergänzt. Sie wurden von Herrn Deschauer aufgenommen.
Kreuzweg
Herr Jesus Christus,
wir beten in dieser Stunde gemeinsam den Kreuzweg. Wir gehen deinen Kreuzweg in Gedanken mit und nehmen alle mit in diesen Weg hinein, die in diesen Wochen und Monaten ihren ganz persönlichen Kreuzweg gehen mussten und müssen: die, denen die Pandemie das Leben gekostet hat oder die immer noch an den Folgen einer Erkrankung zu leiden haben, denen liebe Menschen genommen wurden, deren Existenzgrundlage zerstört wurde oder gefährdet ist, deren Kräfte schwinden, weil sie sich für andere verausgaben - die, die nicht aus noch ein wissen, denen Sorgen und Ängste auf der Seele liegen, die sich überfordert fühlen oder überfordert sind - und auch die, die Angst haben zu kurz zu kommen, die sich und ihre Bedürfnisse nicht mehr hinterfragen, sondern verabsolutieren und damit in der Gefahr stehen, an sich und anderen schuldig zu werden. Sie alle und uns selber nehmen wir in diese Stunde mit hinein, denn für uns alle und mit uns allen bist du bis heute unterwegs. Du gehst alle Wege mit...
So begann die Kreuzwegandacht. Wenn Sie die Andacht doch noch „mitgehen" wollen, können Sie die 14 Stationen auch im Gotteslob Nr. 683 nachlesen.
Wenn Sie Interesse am vollständigen Text und an den Bildern des Kreuzweges haben, sprechen Sie uns an. Es gibt noch einige Exemplare.

Junia

Seit Januar 2021 trägt unsere Verbandszeitschrift den Namen Junia.
Warum?
Ein großes Anliegen der Katholischen Frauengemeinschaft in Deutschland war schon immer, die wichtige Rolle der Frau in unserer Kirche zu sehen und zu fördern. Diese Bedeutung hat Junia schon in der frühen Kirche gehabt. Johannes Chrysostomos, Bischof von Konstantinopel (gest.407) hat diese Frauengestalt schon in den Anfängen des Christentums mit anerkennenden Worten bedacht: „Ein Apostel zu sein, ist etwas Großes – aber berühmt unter den Aposteln – bedenke, welch großes Lob das ist. Wie groß muss die Weisheit dieser Frau gewesen sein, dass sie für den Titel Apostel würdig befunden wurde.“ Bis ins 13.Jahrhundert hinein war diese Wertschätzung bei den alten Kirchenvätern gegenwärtig, doch dann geschah ihre Vermännlichung: Aus Junia wurde Junias.
Der erste, bei dem diese männliche Namensform auftrat, war ein Mann aus Rom, Aegidius (1245 – 1316), ein Schüler des Kirchenlehrers Thomas v. Aquin. Leider sah dieser hochgelehrte Dominikaner die Frau als minderwertig an, sie konnte also keinesfalls Apostel sein! Seine negative Sicht auf Frauen hat verschiedenste Gründe ( u.a. sein aus heutiger Sicht falsches Verständnis der Schöpfungsgeschichte, der Einfluss antiker Philosophie usw.). Dies weiter auszuführen, wäre Stoff für eine eigene Betrachtung.
Folgenreich war es, dass die Auffassung der Zweitrangigkeit der Frau sich durch die Jahrhunderte fortsetzte. Der Frau wird bis heute Gleichwertigkeit verweigert, obwohl die Gottesebenbildlichkeit von Mann und Frau auch bereits biblisch begründet war (Gen.1.27).
Wie ist die Situation heute?
Es gibt Hinweise, die positiv gedeutet werden könnten, auch auf Seiten kirchlicher Entscheidungsträger. Welche weitergehende Bedeutung wird der synodale Weg haben (können)? Was sind es für Widerstände, die immer wieder fest zementierte Haltungen widerspiegeln? Ist es Angst vor einem Autoritäts-und Machtverlust? Ist es die Weigerung, Forschungsergebnisse aus den verschiedenen Bereichen zur Kenntnis zu nehmen und umzusetzen? Wird der gesellschaftliche Wandel nicht genügend zur Kenntnis genommen?
Wächst nicht doch allmählich das Bewusstsein dafür, neue Wege zu gehen. Eines steht fest: Der Ruf Jesu zur Umkehr gilt, aber ihm zu folgen, war noch nie leicht!!!!
Liebe Junia:
Deine Identität ist ja nun seit langen Jahren in der Einheitsübersetzung unserer Bibel wiederhergestellt. Ich hoffe, dass dein Wiederauferstehen in und durch unsere Zeitschrift zum Hoffnungszeichen wird, zur Ermutigung für die Frauen (man denke auch an alle Ordensfrauen!), die sich berufen fühlen, befähigt und berechtigt sind, geistliche Ämter in unserer Kirche zu übernehmen. Und vielleicht gibt es für dich auch bei uns einmal einen Gedenktag – wie seit frühester Zeit in den orthodoxen Kirchen des Ostens , die deine Vermännlichung nicht vollzogen haben. Das ist jedes Jahr der 17. des schönen Monats Mai.
                                                                                                        Anneliese Spörl

Aktivitäten in den letzten Monaten:


Das neue Leitungsteam 2019
kfd - Leitungsteam im Bild

Aktuelles Leitungsteam (seit 2019)

Gertrud Englert - Leitung
Anni Rauch – Stellvertretung
Daniela Hackenberg – Kasse
Gabriele Ordon – Öffentlichkeitsarbeit
Jutta Vogl – Mitgliederverwaltung
Dr. Birgitta Klemenz – Kulturbeauftragte

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