Pfarrverband Fürstenfeld

Kirchstraße 4, 82256 Fürstenfeldbruck
Telefon 08141/5016-0, e-mail
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Pfarrverband Fürstenfeld

KATHOLISCHE FRAUENGEMEINSCHAFT DEUTSCHLANDS

im Pfarrverband Fürstenfeld

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen mitzuteilen, dass wir, - das Leitungsteam der kfd -,  telefonisch zur Verfügung stehen für Auskünfte, einfach mal reden,
einfach Kontakt halten; denn es soll keine schöne „Sonntagsrede“ gewesen sein, was wir beim 100-Jahr-Jubiläum in den Mittelpunkt gestellt haben:
                                   „kfd – ein Netz, das trägt“
Herzliche Einladung zur kfd - Messe
Mittwoch, 15.09.2021 um 18.00 Uhr
Pfarrkirche St. Magdalena
Bitte bringen Sie möglichst Ihr eigenes Gotteslob mit!
Anmeldung wie üblich bei Frau Englert 08141/41114


Liebe kfd-Mitglieder, liebe Frauen im Pfarrverband!

Wir haben im Rahmen der momentanen Möglichkeiten ein Halbjahresprogramm für das zweite Halbjahr 2021 für Sie zusammengestellt.
Nicht in unserem Halbjahresprogramm steht unsere kleine Wallfahrt, die wir für den 12. Oktober 2021 geplant haben. 
Bitte entnehmen Sie alle Informationen dem Flyer
Wer im letzten Gottesdienst war, weiß ja schon Bescheid. Jetzt bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bei Frau Englert. 
 
Sie können sich ab sofort auch die Herbstausgabe unserer Mitgliederzeitschrift "Junia" abholen, die an den Schriftenständen 
ausliegt.

Unseren nächsten gemeinsamen kfd-Gottesdienst feiern wir am Mittwoch,
15. September um 18. 00 Uhr in der Pfarrkiche St. Magdalena.
Vom 17. September bis 20. September 2021 findet nun (nach mehrmaligem Verschieben wegen Corona) unsere Kulturfahrt nach Hamburg statt (für bereits Angemeldete).
Am Mittwoch, 20. Oktober 2021 treffen wir uns zur Jahreshauptversammlung um 14.00 Uhr im Pfarrsaal St. Bernhard und anschließendem Gottesdienst in der Pfarrkirche St.Bernhard.
 
Bis dahin - bleiben Sie gesund und "bis wir uns wieder sehen, halte Gott Sie fest in seiner Hand!"

Ihr kfd -Team
Gertrud Englert (08141 41114), Anni Rauch (08141 25754), Daniela Hackenberg (08141 21157), Gabriele Ordon (08141 18882), Jutta Vogl (08141 91905), Birgitta Klemenz (01703248027)

Junia

Seit Januar 2021 trägt unsere Verbandszeitschrift den Namen Junia.
Warum?
Ein großes Anliegen der Katholischen Frauengemeinschaft in Deutschland war schon immer, die wichtige Rolle der Frau in unserer Kirche zu sehen und zu fördern. Diese Bedeutung hat Junia schon in der frühen Kirche gehabt. Johannes Chrysostomos, Bischof von Konstantinopel (gest.407) hat diese Frauengestalt schon in den Anfängen des Christentums mit anerkennenden Worten bedacht: „Ein Apostel zu sein, ist etwas Großes – aber berühmt unter den Aposteln – bedenke, welch großes Lob das ist. Wie groß muss die Weisheit dieser Frau gewesen sein, dass sie für den Titel Apostel würdig befunden wurde.“ Bis ins 13.Jahrhundert hinein war diese Wertschätzung bei den alten Kirchenvätern gegenwärtig, doch dann geschah ihre Vermännlichung: Aus Junia wurde Junias.
Der erste, bei dem diese männliche Namensform auftrat, war ein Mann aus Rom, Aegidius (1245 – 1316), ein Schüler des Kirchenlehrers Thomas v. Aquin. Leider sah dieser hochgelehrte Dominikaner die Frau als minderwertig an, sie konnte also keinesfalls Apostel sein! Seine negative Sicht auf Frauen hat verschiedenste Gründe ( u.a. sein aus heutiger Sicht falsches Verständnis der Schöpfungsgeschichte, der Einfluss antiker Philosophie usw.). Dies weiter auszuführen, wäre Stoff für eine eigene Betrachtung.
Folgenreich war es, dass die Auffassung der Zweitrangigkeit der Frau sich durch die Jahrhunderte fortsetzte. Der Frau wird bis heute Gleichwertigkeit verweigert, obwohl die Gottesebenbildlichkeit von Mann und Frau auch bereits biblisch begründet war (Gen.1.27).
Wie ist die Situation heute?
Es gibt Hinweise, die positiv gedeutet werden könnten, auch auf Seiten kirchlicher Entscheidungsträger. Welche weitergehende Bedeutung wird der synodale Weg haben (können)? Was sind es für Widerstände, die immer wieder fest zementierte Haltungen widerspiegeln? Ist es Angst vor einem Autoritäts-und Machtverlust? Ist es die Weigerung, Forschungsergebnisse aus den verschiedenen Bereichen zur Kenntnis zu nehmen und umzusetzen? Wird der gesellschaftliche Wandel nicht genügend zur Kenntnis genommen?
Wächst nicht doch allmählich das Bewusstsein dafür, neue Wege zu gehen. Eines steht fest: Der Ruf Jesu zur Umkehr gilt, aber ihm zu folgen, war noch nie leicht!!!!
Liebe Junia:
Deine Identität ist ja nun seit langen Jahren in der Einheitsübersetzung unserer Bibel wiederhergestellt. Ich hoffe, dass dein Wiederauferstehen in und durch unsere Zeitschrift zum Hoffnungszeichen wird, zur Ermutigung für die Frauen (man denke auch an alle Ordensfrauen!), die sich berufen fühlen, befähigt und berechtigt sind, geistliche Ämter in unserer Kirche zu übernehmen. Und vielleicht gibt es für dich auch bei uns einmal einen Gedenktag – wie seit frühester Zeit in den orthodoxen Kirchen des Ostens , die deine Vermännlichung nicht vollzogen haben. Das ist jedes Jahr der 17. des schönen Monats Mai.
                                                                                             Anneliese Spörl

Die Redaktion der Zeitschrift hat ein Info-Blatt
über die Umstellung von "Frau und Mutter" auf "Junia" erstellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Anregung bei der Lektüre der neuen Junia, die jetzt immer alle zwei Monate erscheint und dann in unseren Kirchen am Schriftenstand ausliegt.

Aktivitäten in den letzten Monaten:


Das neue Leitungsteam 2019
kfd - Leitungsteam im Bild

Aktuelles Leitungsteam (seit 2019)

Gertrud Englert - Leitung
Anni Rauch – Stellvertretung
Daniela Hackenberg – Kasse
Gabriele Ordon – Öffentlichkeitsarbeit
Jutta Vogl – Mitgliederverwaltung
Dr. Birgitta Klemenz – Kulturbeauftragte

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