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Pfarrverband Im Würmtal

Bräuhausstr. 5, 82152 Planegg, Telefon: 089-895688-0, E-Mail: st-elisabeth.planegg@ebmuc.de
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Offene Trauergruppe

Die offene Trauergruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 15:00 Uhr im Pfarrheim St. Elisabeth Planegg um sich im Gespräch auszutauschen oder nur zu zuhören. Jeder hat Platz und Raum um über seine Erlebnisse zu reden. Die Trauerarbeit-Selbsthilfegruppe versteht sich als offene Selbsthilfegruppe für Menschen ganz gleich welcher Konfession oder Weltanschauung. Sie findet einen geschützten Raum für das Gespräch; Diskretion ist selbstverständlich. Die Trauergruppe wird begleitet von Herrn Ulrich Spies.

Konzeption zur angeleiteten Trauergruppe im Pfarrverband St. Elisabeth - St. Vitus

Die Trauergruppe wird als angeleiteter Prozess mit dem Charakter der Regelmäßigkeit des Besuchs verstanden im Unterschied zu einem sog. Trauercafé oder einem Selbsthilfe-Treffen spontan Betroffener. Sie wendet sich in erster Linie an Erwachsene. Dagegen hat sich gezeigt, dass trauernde Kinder sowie Eltern, die den Verlust eines Kindes zu ertragen haben, sich in eigenen Gruppen wohler fühlen.
Trauer ist die Fähigkeit des Menschen mit Abschied und Verlust fertig zu werden. Verdrängung führt u.U. zu körperlichen und seelischen Schädigungen.
In der Gruppe soll Hilflosigkeit begegnet werden: Da sein für andere, Zuhören, dem Gegenüber zeigen: Du bist gemeint, Trost spenden, Wege aus der Trauer aufzeigen.
Dem mitunter Furchtbaren, der Trauer, wird Aufmerksamkeit gegeben, dann ist Trauer heilsam.
Die GruppenteilnehmerInnen dürfen ihre Trauer zeigen und leben sowie herausfinden, was individuell Trost gibt und dabei hilft, die Zeit des Trauerns – gemeinsam – zu überwinden.
Die angeleitete Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat in den Räumen des Pfarrverbands in Planegg. Die Dauer pro Sitzung beträgt 1,5 Zeitstunden. Die Möglichkeit von begrenzten Einzelgespräch nach dem Treffen ist grundsätzlich gegeben.
Bei der Anmeldung von TeilnehmerInnen soll der Hinweis erfolgen, dass auf Wunsch vorab ein Erstgespräch mit dem Leiter der Gruppe möglich ist. Erfahrungen zeigen nämlich, dass mitunter Trauernde, besonders in einer akuten Phase, sich nicht in einer Gruppe wohlfühlen, sondern zunächst ein individuelles Gespräch suchen.
Jedes einzelne Treffen beinhaltet einen eigenen Impuls. Zur Mitte jedes Treffens gibt es eine kleine Pause mit Erfrischungen.
Beim Suchen nach Wegen aus der Trauer können u.a. Spiritualität, Biographiearbeit sowie die Bearbeitung und Deutung von Märchen hilfreich unterstützen.
Nach ca. 8 – 10 Treffen verlassen die Besucher die Trauergruppe, eine Verlängerung ist möglich.
Eine begrenzte Zahl von Gruppenregeln soll helfen, die Struktur für alle Beteiligten gut überschauen zu können. Dazu werden gehören: die Pflicht zur Verschwiegenheit, Verzicht auf Bewertungen und Konkurrenz, Garantie für Aussprechendürfen und Schweigendürfen.
Am Ende eines Gruppentreffens können Aufgaben verteilt werden, wenn diese dem gelingenden Prozess dienen, z.B. ein Trauertagebuch führen. Keinesfalls wird Druck ausgeübt, wenn eine Aufgabe nicht erfüllt werden kann oder nicht erfüllt werden will. Sie sind als Unterstützung gedacht, in der Zwischenzeit Kontakt zu halten und den TeilnehmerInnen ihren eigenen Fortschritt auf dem Trauerweg zu kontrollieren.
Die Teilnahme ist kostenlos – auf dezentem Weg wird auf die Möglichkeit einer Spende zugunsten des Pfarrverbands aufmerksam gemacht.


Die Konzeption wird fortgeschrieben.                 
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