"Wer hat in den letzten Tagen in den klaren Winternächten den Mond betrachtet und die unzähligen Sterne?" Das war die Eingangsfrage von Pfarrer Florian Schomers bei der Aussendung an die Sternsingerkinder. "Und wer hat schon versucht, diese zu zählen?" Unmöglich! Niemand weiß, was "hinter den Sternen", im unendlichen Weltall und anderen Galaxien passiert. Ist da nicht doch ein All-Mächtiger am Werk gewesen, kann man sich hier fragen. Es hat ja ein Stern die Waisen aus dem Morgenland zum Jesuskind nach Bethlehem geführt! Und wenn jemand Dinge immer wieder teilt und kleiner macht, kommen wir irgendwann zum kleinsten Teil, den Atomen. Wenn man diese nochmal zu teilen versucht, wird extrem große Energie freigesetzt. Von dem einen Ende des unvorstellbar Großen zum unvollstellbar Kleinen reichte die Predigt, bevor die Sternsinger auf die Reise geschickt wurden. Mit dem Stern als Zeichen der Hl.Drei Könige, um den Segen des Neugeborenen Jesus Christus mit Gesang, geweihtem Weihrauch und dem Anschreiben der Jahreszahl mit dem Segen 20 C+M+B 26 in die Häuser zu bringen. Mit einer großen Portion Motivation und enormer Energie zogen sie aus, 57 majestätisch in farbenprächtigen Umhänge gekleidete Kinder und Jugendliche, mit Krone, und Turban auf dem Haupt. Da geht nicht nur die Haustüre, sondern auch das Herz auf. Als wichtiger Zweck der Sternsinger konnten rund 5360 Euro für das Projekt "Schule statt Fabrik - Sternsinger gegen Kinderarbeit", an Spenden gesammelt werden. Die Organisatoren danken allen beteiligten Sternsingern mit ihren Eltern und Begleitern und ganz besonders den Spendern für die erfreuliche Unterstützung. Mesner Matthias Lincke konnte für seine 30jährige Betreung der Aktion gedankt werden.
Spannend war es in der Klosterkirche, den im Rahmen des Ferienprogamms waren wieder die Kirchendetektive unterwegs. Im Jahre 2014 starteten sie das erste Mal, und Stephanie, Annemarie und Manuela begleiten auch heuer die Kinder durch den Nachmittag. In der großen Kirche gibt es viele Orte, Gemälde und Gegenstände, die man erkunden und bestaunen kann. Mit einer Taschenlampe ausgerüstet und dank ihres guten Spürsinns war das für die Detekive kein Problem. Das große Kirchenschiff, die Sakristei, Winterchor und vieles mehr wurden unter die Lupe genommen. Besonders der Turm mit der alten Uhr die noch von Hand betrieben wird, faszinierte die Kinder. Zur Belohnung gab es dann zum Abschluss im Pfarrheim Eis für alle.
Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes wurden Edith Urbauer und Franziska Mitterer für ihr beeindruckendes Engagement im Kirchenchor Seeon gewürdigt. Die Gemeinde feierte gemeinsam mit dem Kirchenchor diesen besonderen Anlass, bei dem Dekan Dr. Florian Schomers die Ehrung vornahm.