Diözesanverband der Mesnerinnen und Mesner

im Erzbistum München und Freising e. V.

Kommission für das Arbeitsvertragsrecht der Bayerischen Diözesen Koda-Mitglied Franz Dirnberger

Am Römergraben 24
83329 Waging am See
Tel. dienstlich: 08662/665505
Mobil: 0175 4803659
E-Mail: FDirnberger@ebmuc.de
Franz Dirnberger
Franz Dirnberger
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
Corona wird sowohl die Arbeitgeber als auch uns als Mitarbeiter voraussichtlich noch längere Zeit begleiten. Seit dem Frühjahr 2020 haben sich für uns Mesnerinnen und Mesner viele Arbeitsbereiche im Kirchendienst auf Grund der Auswirkungen der Pandemie geändert.

Die Arbeitsabläufe wurden schwieriger, arbeitsintensiver und sensibler. Einige der Dienste sind kurzzeitig ausgefallen, dafür wurden uns andere Arbeiten übertragen. Bereits nach kurzer Zeit mussten die bisherigen Arbeiten wieder aufgenommen werden, die zusätzlichen Aufgaben aber sind uns geblieben oder wurden sogar erweitert. Beispiele für solch zusätzlichen Aufgaben sind: das Besorgen und die fachgerechte Überwachung der Desinfektionsmittel für Hände und Oberflächen, das Desinfizieren aller Türen, Bänke, Sitzplätze, des Schriftenstandes und der liturgischen Gegenstände nach jeder Veranstaltung sowie mehrmals pro Tag das Reinigen und Desinfizieren aller Türgriffe, auch das regelmäßige Lüften der Kirchen vor, während und nach der Nutzung.

An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass gerade die Desinfektion einen deutlichen Mehraufwand an Arbeit mit sich bringt. Die in diesem Zusammenhang geltende Gefahrstoffverordnung muss einerseits gründlich studiert werden und andererseits müssen all die Punkte, die dabei zu beachten sind, noch zusätzlich ständig in den Arbeitsalltag integriert werden.
Gottesdienste bei Firmung und Erstkommunion, besondere Gottesdienste wie an Ostern und Weihnachten sowie Andachten haben sich in vielen Pfarreien vervielfacht, da wegen Hygiene- und Abstandsregelungen nicht alle Besucherinnen und Besucher auf einmal an einem Gottesdienst teilnehmen durften.

Auch die Proben für Erstkommunion und Firmung mussten in mehrere Gruppen als bisher aufgeteilt werden. Erschwert wurde unsere Arbeit zudem durch das ständige Tragen von Mundschutz und Handschuhen. Außerdem werden viele Gottesdienste ins Freie verlegt, was mit einem erheblichen Mehraufwand an Arbeit verbunden ist.
 
Da die Verordnungen und Vorgaben bezüglich Corona vom Ordinariat und der Regierung sehr oft geändert wurden, haben wir zusätzlich Zeit zum Lesen dieser Verordnungen und Vorgaben benötigt und danach Zeit, um auszuarbeiten, wie diese in der jeweiligen Pfarrei umgesetzt werden konnten, damit den Besucherinnen und Besuchern während und außerhalb der Gottesdienste ein sicherer Aufenthalt in den Kirchen gewährleistet werden konnte. Hierzu war es auch erforderlich, die Besucherinnen und Besucher regelmäßig in die Hygienevorschriften einzuweisen.
 
Bleibt gesund, liebe Grüße
 
Euer Kollege Franz Dirnberger