St. Johannes der Täufer

Kirchenweg , 85301 Schweitenkirchen, Telefon: 08444-7279, E-Mail: PV-Schweitenkirchen@erzbistum-muenchen.de

Filialkirchen

Der Pfarrei Schweitenkirchen kennt seit alters her drei Filialen:
  • Sünzhausen
  • Dürnzhausen
  • Preinerszell
Sünzhausen wurde 1820 (mit der Filiale Holzhausen) zur Expositur erhoben, Dürnzhausen 1867 mit Preinerszell als Filialkirche. Heute gehören diese wieder zum Pfarrverband Schweitenkirchen, der Pfarrei Schweitenkirchen selbst sind rechtlich nur noch zwei Filialkirchen zugeordnet. Diese sind die Kirchen von Hirschhausen und Frickendorf, beides kleinere Bauwerke, die hier näher vorgestellt werden.
Frickendorf

Frickendorf wird erstmals um das Jahr 960 in einer Urkunde als "Frichindorf" genannt. Das Jahr 1029 kennt einen Ortsadeligen namens Magonus Frickindorf, und in den Jahren 1091 bis 1104 wird ein Wernherus de Friccendorf als Gefolgsmann Ottos III., des Grafen von Scheyern erwähnt. Die Kirche unterstand dann der Kirche von Wolnzach, von 1524 bis 1884 Förnbach. Das Jahr der Zuordnung zu Schweitenkirchen ist derzeit nicht bekannt.

Hirschhausen

Hirschhausen liegt 475 Meter über dem Meer, in einer Talsenke am Oberlauf des Geißgrabens, nordöstlich von Schweitenkirchen.
Hirsch leitet sich von einem Personennamen Hiruz bzw. Hirces ab; somit kann der Name Hirschhausen als Haus des Siedlers Hirces gedeutet werden.
Um 1142 findet sich ein Ortsadliger namens Heinrich von Hirzeshausen, um 1315 wird Hershausen als Filiale der Pfarrei Wolfersdorf genannt. 1524 heißt der Ort erstmals Hirschhausen und für das Jahr 1818 werden 13 Häuser mit 62 Einwohnern gezählt. Am 26. Februar wird Hirschhausen vom Landgericht Moosburg getrennt und dem Landgericht Pfaffenhofen/Ilm zugeordnet. 1854 wird die Filiale zunächst provisorisch, dann 1860 entgültig an die Pfarrei Schweitenkirchen zugeteilt. Seit dem 1. Janaur 1956 gehört der Ort zur Gemeinde Schweitenkirchen, zuvor war er Aufham zugeschlagen.