Stadtkirche Bad Aibling

Maria Himmelfahrt (08061/93280) und St. Georg Bad Aibling (08061/497590), St. Jakobus Willing, Heilig Kreuz Berbling

Wir schauen zurück - 2017

Rückblick

Inhalt

Ökumenische Kinderbibeltage 2017
Dankgottesdienst mit unseren Ehejunilaren
Auch unsere Stadtkirche stellte sich vor
"DDFT" - eine Botschaft zum Erntedank 2017
Der Herbst, der bringt "Trauben"!
Käutersegnung am Hochfest Maria Himmelfahrt
Patrozinium in St. Jakobus
Bergmesse auf der Wirtsalm
Pfingsten - Hochfest des Heiligen Geistes
Fronleichnam 2017
Gottesdienst an der Mangfall schon am Dritten Sonntag der Osterzeit
Ostern - das Fest des Lebens!
Heiliges Grab in Willing
Pessachmahl in der Großen Woche
Palmsonntag in St. Jakobus
Indienreise mit Pater Baltasar
Der Versöhnungsweg in St. Georg

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Ökumenische Kindebibeltage 2017

Circa 60 Kinder der Stadtkirche Bad Aibling nahmen mit großer Begeisterung an den diesjährigen Kinderbibeltagen teil. In den Tagen drehte sich dieses Jahr alles um das Thema „Wo fließen Milch und Honig? Komm mit und entdecke das gelobte Land!“ Ein Highlight waren die eindrucksvoll gestalteten Anspiele, in welchen sich das schauspielerische Talent der ehrenamtlichen Jugendlichen und Erwachsenen zeigte. Durch die Anspiele erfuhren die Kinder viel über das Leben des Mose, über seine Begegnung mit Gott, über den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten durch das Rote Meer und über ihren langen Weg durch die Wüste. Angetrieben von der Sehnsucht nach dem verheißenen gelobten Land, wanderte das Volk Israel 40 Jahre lang durch die Wüste bis es endlich am Berg Nebo ankam, von welchem es zusammen mit Mose den ersten Blick in die verheißungsvolle Zukunft werfen konnte. Die Kinder waren in diesen Tagen als Bibelforscher unterwegs waren. An verschie-
denen Stationen wurde gespielt, gebastelt und gebetet. Am Sonntag endeten die Kinderbibeltage mit einem schönen ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Georg Neumaier und Pfarrer Markus Merz in der vollen St. Georgs Kirche. Durch die tolle musikalische Gestaltung, das gemeinsame Beten, die beeindruckende Kulisse und den Bericht der Kinder über die vergangenen Tage konnten auch die Gottesdienstbesucher in die Thematik der Kinderbibeltage eintauchen. Die ermutigende Predigt des evangelischen Pfarrers Merz brachte die Botschaft dieser Tage noch einmal auf den Punkt: Gott geht mit uns den Weg, er führt uns durch dick und dünn und ihm verdanken wir alles Gute in unserem Leben. Am Ende des Gottesdienstes wurden, von den Kindern gestaltete Lichtgläser, gegen eine Spende für unsere drei Kinderpatenschaften abgegeben. Ein großer Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern, die mit so viel Engagement und einer Liebe zum Detail diese Kinderbibeltage ermöglicht haben.
Theresa Hesse

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Dankgottesdienst mit unseren Ehejubilaren

Auch im Herbst 2017 hatte das Seelsorgeteam alle Ehejubilare zu einem Dankgottesdienst für 25, 40, 50 und mehr gelebte gemeinsame Jahre in die St. Georgs- Kirche eingeladen. Eine stattliche Anzahl war unserer Einladung gefolgt. Nach dem Gottesdienst hatten wieder fleißige Helferinnen und Hel-fer Speisen und Getränke liebevoll vorbereitet und damit zu einem gemütlichen Zusammensein in den Pfarrsaal geladen. Die Beteiligung war mehr als erfreulich. Reger Austausch auch mit den Mit-
gliedern unseres Seelsorgeteams war möglich. Und darüber hinaus gab es viel zu erzählen.....

Auch unsere Stadtkirche stellte sich vor

Am Samstag, den 7. Oktober trafen sich viele Vereine und Gruppierungen der Stadt Bad Aibling im Kurhaus. Jeder hatte Gelegenheit, sich vorzustellen. Auch die Stadtkirche war mit einem Infostand vertreten. Plakate und Flyer über spezielle Angebote der Kirche und auch ganz allgemeine Informa-
tionen zu Sakramenten, Kirche und Glauben lagen bereit. Kinder konnten einen Stadtkirche – Button bemalen und selber an der Maschine zusammenfügen. Segensbänder mit wohltuenden Bibelsprü-
chen konnten gestaltet werden. Betreut wurde dieser Infostand von Pfarrer Georg Neumaier, Ge-
meindereferentin Margret Atzinger  und Gemeindeassistentin Elisabeth Englhart.
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"DDFT" - die Botschaft zum Erntedankfest!

Meine vierfache Botschaft zu diesem Fest:
1. "D": Denken,...... nachdenken....: Über der Gebrauch von Nahrungsmitteln bei uns; die Arbeit in der Landwirtschaft; Sorgen und Nöte der Bauern; unsere Solidarität?; Zusammenhänge erkennen; den Di8ngen auf den Grund gehen...
2. "D": Danken: den Geber alles Guten - Gott - nicht vergessen; er lässt in seiner Natur vieles wachsen und reifen; Ihm verdanken wir alles, was wir zum Leben brauchen....
3. "F": Freuen: Freude über die Vielfalt der Ernte; Freude über die Arbeit der Menschen; Freude über Gottes Wirken; Freude über Essen und Trinken..
4. "T": Teilen: Ernten, Haben und Teilen gehören zusammen; Hunger und Armut in der Welt sehen; Was kann ich da tun?

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Der Herbst - der bringt "Trauben"!

Wieder war der Pfarrsaal St. Georg am 14. September bei unserem Seniorennachmittag voll besetzt. Nach der Gymnastik,  Kaffee und Zwetschgendatschi  führten unsere Pastoralreferentin Gabriele von Reitzenstein mit die neue Praktikantin Theresa Hesse in das Herbtsthema ein. Sie erzählten von der Weintraube, deren Geschichte und Vielfalt, bis hin zum Wein, den wir dann kosten durften. Auch hörten wir Stellen aus der Bibel, in denen vom Wein berichtet wird. Am Beispiel der reichen Ernte des Herbstes kam es zu einer lebendigen Austauschrunde in der wir einander erzählten,  was für uns selbst im Herbst des Lebens „Früchte“ sind, die uns erfreuen. Dann wurden Bilder, Zeitschriften ausgeteilt, es durften „Herbstbilder" ausgesucht und ausgeschnitten werden. Zuletzt wurde alles zusammengetragen und es entstand eine bunte Collage mit der Überschrift: „Mein Vater wird da-
durch verherrlicht, dass ich reiche Frucht bringe und ihr meine Jünger werdet! Bleibt in meiner Liebe!“ (Joh 15) Diese Collage schmückt jetzt bis zum Kirchweihsonntag unsere St. Georgs-Kirche. Der wunderschöne Nachmittag endete mit einem Dankgebet für die reichen Früchte in unserem Leben und mit der Bitte um den Segen Gottes.
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Kräutersegnung am Hochfest Maria Himmelfahrt

Auch zu unseren Festgottesdiensten hatten viele Gläubige zum Gottesdienst Kräuterbuschn zum Segnen mitgebracht. Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen unserer Kirche und geht schon bis ins 9.Jahrhundertzurück. Dabei werden am Maria-Himmelfahrts-Tag am 15. August Blumen und Heilkräuter zu einem Strauß gebunden, die dann am Ende des Gottesdienstes unter den Segen Gottes gestellt werden. Dieses Brauchtum geht vermutlich auf die Überlieferung des Kirchen-
vaters  Johannes von Damaskus zurück, der zufolge dem leeren Grab Mariens bei seiner Öffnung ein Wohlgeruch nach Rosen und Kräutern entstiegen sein soll. Heute bedeuten die Blumen und Kräuter für uns Gläubige als ein äußeres Zeichen, dass Gott das gelingende Leben und Heil der Menschen an Leib und Seele will.
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Patrozinium in St. Jakobus

Bereits vor dem diesjährigen Jakobitag feierte die Willinger Pfarrgemeinde am Sonntag, den 23. Juli ihr Kirchenpatrozinium in der festlich geschmückten Kirche. Die Chorgemeinschaft Berbling-Willing mit Orchester gestaltete diese Feier mit, Pfarrer Georg Neumaier zelebrierte, Diakon Schmitz assistierte ihm. Thema der Predigt war: "Beides - die Saat und das Unkraut bis zur Ernte wachsen lassen!" Dazu gab Pfarrer Neumaier u.a. drei praktische Hinweise.

Bergmesse auf der Wirtsalm

Auch heuer wurde wieder die alte Willinger Tradtion eines Berggottesdienstes von der Stadtkirche Bad Aibling am Sonntag. den 9. Juli 2017 fortgesetzt. Trotz des unbeständigen Wetters und späteren Starkregens waren doch zahlreiche Gläubige jeden Alters an diesen schönen Ort am Fuße des Wendel- und Breitenstein gekommen. In seiner Predigt lud Pfarrer Neumaier die sog. Laien zur aktiven Mitgestaltung angesichts der bevorstehenden Wahlen zu den Pfarrgemeinderäten im Frühjahr 2018 ein. Er nannte drei persönliche Gründe seines Glaubens, die Basis und Motor sein könnten für ein engagiertes Leben mit und in der Kirche. Die Willinger Musi gestaltete mit der Haydn-Messe unseren Gesang kräftig mit. Nach dem Gottesdienst gab es bei dem gemeinsamen Mittag-
essen genügend Zeit für viele Kontakte und Gespräche. Auch das ist gelebte Kirche! Am frühen Nachmittag riss es dann auf, die Sonne und ein blauer Himmel waren uns noch geschenkt!
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Pfingsten - Hochfest des Heiligen Geistes

Nicht nur in der Pfarrkirche St. Jakobus in Willing, sondern auch in St. Jakobus und St. Sebastian wurde das Hochfest des Heiligen Geiste festlich gefeiert. "Komm herab, o Heiliger Geist, ..." mit diesem alten Hymnus konnte dann einige Wochen später am 24. Juni 2017 mit über 100 jugendlichen Bewerbern ihre Firmung gefeiert werden. "Komm herab, o Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen!"

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Fronleichnam 2017

In unserer Stadtkirche wurde das Fronleichnamsfest traditioneller Weise dreimal gefeiert: am Festtag selbst mit der Großen Stadtprozession durch den Kurpark bis zum Marienplatz und parallel mit der üblichen Dorfprozession um die Pfarrkirche Heilig Kreuz in Berbling. Am darauf folgenden Sonntag ging die Willinger Prozession von ihrer Pfarrkirche aus nach Westerham. "Mit Jesus im Boot", das war das Motto unserer diesjährigen Erstkommunionfeiern. Dazu hatten Kinder mit einigen Fraueneinen schönen Blumenteppich in der Kirche gestaltet.  Von dort aus zogen wir mit Jesus durch unser Dorf. Am Patroziniumssonntag in Westerham spendete uns Pfarrer Neumaier mit der geschmückten Monstranz den Schlusssegen. Dort feierten wir bei bei herrlichem Wetter ein kleines Pfarrfest auch mit Pfarrer Josef Stigloher, der dankbar auf 50 Jahre Priestersein zurückschauen kann.
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Gottesdienst an der Mangfall schon am
Dritten Sonntag der Osterzeit

Der Wettergott meinte es diesmal gut mit uns. Trotz zahlreicher weiterer Angebote der in der Stadt-
kirche Bad Aibling an diesem Wochenende (Trachtler in Kleinhöhenrein, Fußwallfahrt nach Marien-
berg, Kapellenjahrtag in Harthausen) war doch eine Schar von Gläubigen ei Frühlingswetter an die Mangfall gekommen.  Pater Baltasar hatte diese Eucharistiefeier zelebriert, begleitet vom "Spontan-
chor" unter der Leitung von Bärbel Merk und einigen Bläsern der Dreder Musi. Gabriele von Reitzenstein hatte mit ihrem Team diesen Gottesdienst vorbereitet. Passend zum Evangelium über den wunderbaren Fischfang erinnerten uns dürre und grüne Zweige an entsprechende Situationen im eigenen Leben. Als dann viele Papierfische an unser Boot am Fluss abgelegt wurden, konnte das auch bein Zeichen dafür sein, dass wir alle im "Netz Jesu", dem Menschenfischer, gut gehalten sind.

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Ostern - das Fest des Lebens!

In den drei Pfarrkirchen (St. Georg, St. Jakobus und Heilig Kreuz)  in unserer Stadt wurden wieder die drei Österlichen Tage - das Abendmahl Jesu am Gründonnerstag, die Liturgie am Karfreitag und als Höhepunkt die Feier der Auferstehung Jesu festlich begangen. Am Ende dieser Gottesdienste am Abend bzw. am frühen Morgen  bekam jeder Teilnehmer als Zeichen des Lebens mit dem Wunsch: Frohe Ostern! eine Tulpe überreicht.  Der Kinderkreuzweg in Willing sowie der Familienkreuzweg nach Thann am Todestag Jesu fanden großen Anklang.  Am Ostertag waren die Kinder zu einem besonders gestalteten Familiengottesdienst geladen. In den Abendloben in St. Sebastian und in St. Jakobus klang mehrmals das österliche Halleluja nach. Der Ostermontag stand im Licht besonderer Festgottesdienste: in Heilig Kreuz Berbling mit der Orgelsolomesse von W.A. Mozart, dargeboten von der Chorgemeinschaft Willing-Berbling, anschließend in St. Georg die von Fridolin Limbacher umgestaltete Vivaldimesse mit der Chorgemeinschaft Bad Aibling. Ostern - das christliche Fest des Lebens! Halleluja!
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Heiliges Grab in Willing

Wir danken wieder allen, die das Heilige Grab in Willing aufgebaut und so festlich geschmückt haben.

Am Vormittag des Karfreitags kamen in dem sehr gut besuchten Kinderkreuzweg auch viele Erwachsene. An sechs Stationen des Weges mit Gabriele und Bernd hörten wir Bibelworte, deuteten diese mit Symbolen, beteten und sangen, zusammen mit dem Willinger Kinderchor.  Abschluss war dann das Heilige Grab in unserer Kirche - an dem wir bereits ein wenig auf Ostern vorausschauten.

In der Karfreitagsliturgie am Nachmittag wird an entsprechender Stelle der Passionsgeschichte unser "Wetterkreuz" in die Kuppel des Grabes nach oben gezogen. Später, erst nach der Kreuzverehrung, beim Schluss der Passionserzählung - der Grablegung Jesu - wird das Heilige Grab mit dem Leichnam Jesu geöffnet. Danach beten wir normalerweise den Andachtsteil im GL unter der Nummer 684.4: "Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt". Dann setzen wir die Karfreitagsliturgie fort.

In der Osternacht wird während des Evangeliums an entsprechender Stelle das "Leere Grab" geöffnet und eine "Christusfigur als Auferstandener" in die Kuppel hochgezogen. Ein festliches Osterlied folgt darauf als unsere Antwort.

Und noch eine weitere Besonderheit. Das Heilige Grab Jesu - jetzt ohne Korpus und leer - bleibt bis über den Weißen Sonntag hinaus stehen. Die österlich festliche geschmückte Kirche, die brennende Osterkerze, Kerzen vor dem österlichen Christus und dazu noch festliche Musik laden alle Besucher/Innen zum Staunen, Innehalten und zum Beten ein. Denn: "Christus ist erstanden, halleluja!"
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Unser Pessachmahl in der Großen Woche

In unterbrochener Folge - diesmal zum 22. Mal - feierten wir als Stadtkirche am Dienstag vor dem Gründonnerstag im Pfarrheim von St. Jakobus Willing mit Diakon Schmitz die Pessach-Haggada, so wie sie auch Jesus vor seinem Leiden und Sterben mit seinen Freunden gefeiert hat und dabei dem Brot und Wein eine weitere Bedeutung zugewiesen hat. Zur Einstimmung gaben uns Gabriele von Reitzenstein und Andreas Mennel förderliche Hinweise zum Verstehen der Feier. Nach dem Gebet zur Händewaschung wurden als äußeres Zeichen der inneren Bereitschaft allen Teilnehmern die Hände gewaschen und das "Shalom" zugesprochen. Der festlich zubereitete Saal des Sederabends war mit 34 Personen bis zum letzten Platz besetzt. Leider konnten auch diesmal nicht alle zum Zug kommen. Diakon Schmitz als Hausvater begrüßte seine Gäste, er entzündete die Kerzen der Menora, sprach den Lobpreis über das Licht, anschließend den Lobpreis über das Fest. Es erfolgte in sieben Schritten - abwechselnd von verschiedenen Personen gelesen - die alttestamentliche Erzählung vom Auszug des Volkes Israel, die Haggadah. Eine Befreiungstat Gottes, die jeder von uns in seiner Weise schon erfahren hat. Darauf folgte die Klärung der Begriffe "Pessach", "Mazzen"  "Grüne Kräuter", "Bittere Kräuter" und "Charoseth", die nacheinander auch gegessen werden. Vier Becher Wein bzw. Traubensaft werden an bestimmten Stellen der Feier getrunken. Beim Hallel, dem Großen Dankgebet für die Befreiung und dem Feierlichen Segnung der Speisen wird das Mazzenbrot und das Pessach-
lamm gegessen. Nach dem Verzehr aller Speisen in Stille und mit Bedacht folgt vor dem Schluss-
segen das Hallel, mit mehreren Dankliedern für dieses Fest, immer unterbrochen von entsprechen-
den Gesängen, die durch eine Schola unter der Leitung von Leonhard Eisner sehr ansprechend  mitgetragen wurde. Dieses rituelle Mahl ließ uns erahnen, wie Jesus damals das Abschiedsmahl mit Freunden feierte und welche neuen Bedeutungsinhalte er diesem Mahl gab. Ein sehr beeindrucken-
der Abend ging wieder einmal zu Ende.

Palmsonntag in St. Jakobus

Die Karwoche begann mit der Segnung der Palmzweige am Kriegerdenkmal in Willing bzw. im Hof der St. Georgs-Schule. Viele Kinder waren mit ihren Palmbuschn gekommen. In einer kurzen Prozes-
sion ging es dann zum Gottesdienst. Heute stand die Passionsgeschichte des Matthäus im Mittel
punkt. In St. Georg feierten die Kinder parallel zum Gemeindegottesdienst im Pfarrsaal den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem.
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Indienreise mit Pater Baltarayu

Große Moschee Delhi
Im Fort Amber
Palast der Winde, Japur
SonnenaufgangGanges
Eingangsbereich Tempel Amritsar
Taj Mahal in Agra
Bootfahrt am Ganges, Varanasi
Empfangsplakat
GottesdienstIndien
Auf Entdeckungsreise zu den Juwelen Indiens
Zu einer Informationsreise nach Indien hat sich eine Gruppe der Stadtkirche Bad Aibling auf den Weg gemacht. Nach einem Zwischenstopp in Dubai wurde das erste Ziel in Nordindien, die Hauptstadt Neu-Delhi angeflogen. In Alt-Delhi besuchten wir die größte hinduistische Tempelanlage aus rosafarbigen Sandstein sowie die Jama Masjid, eine Moschee aus dem Jahre 1658. Ein Pflichtbesuch ist das Raj Ghat mit dem Denkmal, das Mahatma Gandhi gewidmet ist.
Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, denn eine Zugfahrt nach Amritsar stand auf dem Programm. Der dortige Goldene Tempel ist das höchste Heiligtum der Sihks. Der mit Blattgold verzierte Tempel mit der großen Kuppel und den kleinen Minaretts lässt im Morgenlicht eine märchenhafte goldene Pracht erkennen.
Die pulsierende Hauptstadt von Rajasthan, Jaipur; war das nächste Ziel. Das Fort Amber sowie der Hawa Mahal (Palast der Winde) standen auf dem Besichtigungsprogramm. Bevor wir Agra erreichten, machten wir einen Abstecher nach Fatehpur Sikri, die verlassene, überaus faszinierende Stadt, erbaut vom Mogulkaiser Akbar 1569 und bereits nach 15 Jahren wegen Wassermangel wieder verlassen.
Das Highlight jeder Indienreise ist das Taj Mahal in Agra. Dieses Grabmal in unvergleichlicher Vollkommenheit und Schönheit erlebten wir bei grandiosem Wetter. Weiter ging es mit dem Flugzeug nach Varanasi. Sie ist die wichtigste der sieben heiligen Städte der Hindus und eine der ältesten Städte der Erde. Früh morgens, bei einer Bootsfahrt auf dem Ganges erlebten wir das einmalige Farbenspiel des Sonnenaufgangs.
Auf dem Programm stand auch der Besuch eines katholischen Priesterseminars. In einfachsten Verhältnissen studieren junge Männer Theologie, um die Priesterweihe empfangen zu können und auf das Leben als Seelsorger vorbereitet zu sein.
Als letztes Ziel wurde Hyderabad im Süden besucht. Auch in dieser Drei-Millionen-Stadt sind Glanz und Armut dicht beieinander. Von den unterschiedlichsten Religionen geprägt, spiegeln die farbenfrohen Bazare, engen Gassen und kleinen Straßenständen ganz Indien wieder. In aller Frühe, nach der täglichen Morgenlaudes, ist die Gruppe aufgebrochen um mit dem Bus das weit entfernte Dorf von Pater Baltarayu zu besuchen, in dem er geboren und aufgewachsen ist. Nach dem herzlichen Empfang hat die bayerische Pilgergruppe gemeinsam mit der indischen katholischen Kirchengemeinde lebendig und harmonisch Eucharistie gefeiert. Anschließend zeigten Dorfkinder stolz ihre Schule und das Waisenhaus, das von kath. Schwestern der Hl. Familie geführt wird. Nach einem Rundgang durch das Dorf hatte die Familie von Balthasar zum Mittagessen geladen. Unter dem schattigen Zeltbaldachin wurde die Reisegruppe aufs Beste mit indischen Nationalgerichten bewirtet.
Nach sehr gut organisierten Reisetagen, mit vielen Eindrücken, herzlichen Begegnungen und bunten Erinnerungen ist die ganze Pilgergruppe wieder wohlbehalten in München bei kühlen Temperaturen angekommen.
Werner Weinbacher
Gruppe vor Taj Mahal

Der Versöhnungsweg in St. Georg

An verschiedenen Stationen des Versöhnungswegs, der während der Fastenzeit 2017 um die St. Georgskirche angelegt worden war, konnte ich über die Gestaltung meines Lebens nachdenken. Dazu halfen Karten zum Mitnehmen, Schriftworte zum Meditieren sowie die Möglichkeit, Em-
pfindungen und Gedanken festzuhalten.  Schließlich gab es am Ende des Wegs die Möglichkeit, sich in einer zurückzuziehen. In Stille konnte ich eine Gottesbegegnung suchen und finden, wobei mir während dieser zeit verschiedene große Bilder von Christiane Seitz dazu den Weg wiesen. Auch ich war eingeladen, die mir von Gott geschenkte Lebenszeit dankbar zu betrachten. Dieser Versöhnungs-
weg war auch die Einladung, über eigene Schwächen und Fehler nachzudenken und vor unseren barmherzigen Gott zu legen. Ein neuer Weg, ein Heilungsweg auf Ostern zu konnte beginnen. Dafür bin ich sehr dankbar.
Dass unsere Seelsorger zu bestimmten Zeiten anwesend und für persönliche Aussprachen  zur Verfügung standen, verdient großes Lob.  Nur schade, dass so Wenige davon Gebrauch machten.
Versöhnungsweg1
Versöhnungsweg3
Versöhnungsweg2
Versöhnungsweg4
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