Liebe Pfarrgemeinderäte, liebe Engagierte in den Pfarreien,
am 1.3.2026 findet bei uns wieder die Pfarrgemeinderatswahl statt. Ich danke Ihnen herzlich für Ihr ehrenamtliches Engagement in den letzten Jahren und für die gute Vorbereitung der Wahl. Falls Sie erneut für den PGR kandidieren, wünsche ich Ihnen für Ihre zukünftige Aufgabe viel Kraft, offene Ohren und Zuversicht.
Neben der Pfarrgemeinderatswahl stehen in diesem Jahr, nur eine Woche später, die
Kommunalwahlen in Bayern an. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Sie auch hier Position beziehen:
gegen menschenverachtende Töne in der Politik und
für demokratische Teilhabe.
Demokratie ist nichts Abstraktes. Demokratie lebt – hier und jetzt –, ganz besonders „vor Ort“, in unseren Gemeinden, in unseren Städten und Dörfern, dort, wo das tägliche Miteinander geschieht: Wie wir wohnen, wie wir unser Umfeld gestalten, wie wir füreinander Sorge tragen, das entscheidet sich in der Kommune. Gerade dort, im nahen Umfeld, wird deutlich, was Demokratie bedeutet – und was sie bewegen kann.
Deshalb bitte ich Sie: Werden Sie in Ihrem Umfeld Demokratie-Botschafter:in, werben Sie für die Wahrnehmung des Wahlrechts. Unsere kürzlich erschienene Demokratiefibel macht deutlich:
Glaube und Demokratie gehören zusammen. „
Christ:in sein heißt politisch sein“ – dieser Satz ist kein frommes Lippenbekenntnis, sondern ein Auftrag. Demokratie, Menschenwürde, Solidarität – all das ist tief verwurzelt in unserer christlichen Tradition und in der Soziallehre der Kirche.
Gerade die Pfarreien können hier eine Brücke sein: Als verlässliche Partnerinnen der Kommunen, weil sie oft nah dran sind an brennenden Fragen – Wohnraum, Senioren- oder Jugendhilfe, Integration, Nachbarschaft, Gemeinschaft. Kirche und Kommune haben ein geteiltes Anliegen: Den gemeinsamen Lebensraum so zu gestalten, dass Menschen dort ein gutes Leben haben.
Lassen Sie uns zeigen, dass Christ:innen sich für ein demokratisches Miteinander aus Überzeugung einbringen.
Hier finden Sie Empfehlungen zur Wahl mit christlichem Blick.