Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.
Pfarrgemeinderatswahl 2022
Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen finden statt am Sonntag, 20. März 2022. Das Motto ist: „Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“

NEU wird sein: Die Stimmabgabe wird wahlweise auch online möglich sein. Alle Wahlberechtigten erhalten eine Wahlbenachrichtigung mit den Zugangsdaten. Eine Allgemeine Briefwahl findet 2022 nicht statt. Es wird in jeder Pfarrei aber auch möglich sein, in einem Wahllokal seine Stimmen abzugeben oder die Briefwahlunterlagen anzufordern.

Wir ermutigen Sie bereits jetzt, Menschen zu einem ehrenamtliches Engagement in den demokratischen Strukturen Ihrer Pfarrgemeinde zu motivieren. Wir wissen, dass dies aktuell sehr schwierig ist. Auch deshalb werden wir Sie wieder wie gewohnt unterstützen. Nähere Informationen und Arbeitshilfen folgen zeitnah.

Die Amtszeit der Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre. Gewählt werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist. Wählen kann, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist.

[PGR-Wahl-Info Nr. 01 (Juni 2021) | PDF]

Was ist der Pfarrgemeinderat?

Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist auf Pfarreiebene die demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes. Die alle vier Jahre stattfindende Wahl legitimiert die Pfarrgemeinderäte, die Gläubigen in einer Pfarrgemeinde zu repräsentieren und in allen Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, beratend, koordinierend oder beschließend mitzuwirken.
[Weitere Informationen zur Rolle und zum Profil der Pfarrgemeinderäte]

[Grundlagentext: Wie demokratisch ist der Pfarrgemeinderat?]

Wozu ein Engagement im Pfarrgemeinderat?

Wenn wir weit zurückblicken, waren die Umstände, Christinnen und Christen für ein Engagement in einer Pfarrgemeinde zu begeistern, noch nie so widrig wie derzeit. In den gesellschaftlichen und kirchlichen Krisen kann daher den engagierten und organisierten Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die in die Pfarrgemeinden vor Ort Hoffnung, Zuversicht und Leben bringen, nicht genug Anerkennung, Respekt und Dank entgegen gebracht werden. Sie entdecken in ihrer Arbeit neue kreative Räume, handeln selbstständig und verbinden, wo so viele Verbindungen gelitten haben. Es gehört Mut dazu, sich als Christinnen und Christen zu zeigen – in der Verkündigung, in der Liturgie und in der Diakonie. Im Pfarrgemeinderat können die verschiedenen Fäden dieses Auftrags Jesu zusammenlaufen. In allen Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, wirkt der Pfarrgemeinderat beratend, koordinierend und beschließend mit. Er hat die Aufgabe, dort hinzusehen, wo gerade die Not in den Gemeinden am größten ist, und die Menschen in ihren Wünschen, Enttäuschungen, Hoffnungen und ihren Entwicklungsmöglichkeiten zu begleiten. Dazu braucht es Christinnen und Christen, die bereit sind, weit zu denken und mutig zu handeln.

[Weiter: Kandidieren für den Pfarrgemeinderat]

Kinder beschreiben den Begriff Pfarrgemeinderatswahl